Seminar SAP Datasphere – Intensivseminar Datenintegration und Cloud Data Fabric

Dieses fünftägige Intensivseminar fasst die Integrations- und Data-Engineering-Themen des SAP-Datasphere-Portfolios zusammen. SAP-S/4HANA-, ABAP-, BW-, Non-SAP-, Cloud-, Datenbank- und Dateiquellen werden mit Remote-Zugriff, Replikation, Flows, Object Store, Spark, Open SQL und Governance zu einer Cloud Data Fabric verbunden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Zielsetzung
  2. Lernziele
  3. Zielgruppe
  4. Voraussetzungen
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen

Zielsetzung

Inhaltsverzeichnis: fachliches Ziel · technisches Ziel · Qualität und Betriebsfähigkeit

Ziel ist die Architektur und praktische Umsetzung mehrerer produktionsnaher Datenpipelines einschließlich Sicherheit, Harmonisierung, Orchestrierung, Qualität, Katalogisierung und Betriebsübergabe.

Lernziele

Inhaltsverzeichnis: Einordnung · Umsetzung · Prüfung · Dokumentation

  • die fachlichen und technischen Grundlagen zu Cloud-Data-Fabric-Zielbild, Konnektivität und Sicherheit, SAP S/4HANA und ABAP sicher einordnen
  • Anforderungen in nachvollziehbare Konfigurations-, Integrations- oder Modellierungsschritte überführen
  • einen durchgängigen Praxisfall mit kontrollierten Zwischenschritten umsetzen
  • Datenqualität, Berechtigungen, Abhängigkeiten und Laufverhalten mit festgelegten Prüfkriterien bewerten
  • die Lösung dokumentieren, deployen und für einen geregelten Betrieb beziehungsweise die weitere Nutzung vorbereiten

Zielgruppe

Inhaltsverzeichnis: Rollen · Aufgabenbereiche · Projektbezug

Data Engineers, Integrationsarchitekten, Datasphere-Entwickler, Cloud- und Plattformarchitekten sowie technische Berater

Voraussetzungen

Inhaltsverzeichnis: Fachkenntnisse · technische Grundlagen · empfohlene Praxiserfahrung

Datasphere-Grundlagen, gute Kenntnisse von Datenbanken und Datenintegration; Grundverständnis von SAP- und Cloud-Systemlandschaften

Seminarinhalte

Inhaltsverzeichnis: Cloud-Data-Fabric-Zielbild · Konnektivität und Sicherheit · SAP S/4HANA und ABAP · SAP BW und BW/4HANA · Relationale Non-SAP-Quellen · Cloud- und SaaS-Quellen · Object Store und File Spaces · Spark-basierte Transformation · Replication, Data und Transformation Flows · Task Chains und Orchestrierung · SQL und Open SQL Schemas · Catalog, Data Products und Lineage · Produktivbetrieb und Abschlussfall

  1. Cloud-Data-Fabric-Zielbild
  2. Konnektivität und Sicherheit
  3. SAP S/4HANA und ABAP
  4. SAP BW und BW/4HANA
  5. Relationale Non-SAP-Quellen
  6. Cloud- und SaaS-Quellen
  7. Object Store und File Spaces
  8. Spark-basierte Transformation
  9. Replication, Data und Transformation Flows
  10. Task Chains und Orchestrierung
  11. SQL und Open SQL Schemas
  12. Catalog, Data Products und Lineage
  13. Produktivbetrieb und Abschlussfall

Modul 1: Cloud-Data-Fabric-Zielbild

Inhaltsverzeichnis: Datenquellen, Plattformdienste, Modellierung und Konsum im Gesamtbild anordnen · Virtualisierung, Replikation, Dateiablage und offene SQL-Zugriffe abgrenzen · Datenzonen und Verantwortlichkeiten für SAP- und Non-SAP-Daten definieren · Anwendungsfälle nach Latenz, Volumen und Governance priorisieren

  1. Schritt 1: Datenquellen, Plattformdienste, Modellierung und Konsum im Gesamtbild anordnen
  2. Schritt 2: Virtualisierung, Replikation, Dateiablage und offene SQL-Zugriffe abgrenzen
  3. Schritt 3: Datenzonen und Verantwortlichkeiten für SAP- und Non-SAP-Daten definieren
  4. Schritt 4: Anwendungsfälle nach Latenz, Volumen und Governance priorisieren

Praxis: Ein Integrationszielbild für sechs heterogene Quellen entwickeln

Modul 2: Konnektivität und Sicherheit

Inhaltsverzeichnis: Netzwerkpfade, Agenten, Allowlisting und sichere Endpunkte prüfen · technische Benutzer, Zertifikate, Schlüssel und Secrets planen · Verbindungsrechte nach Minimalprinzip festlegen · mehrstufigen Verbindungstest und Fehlerklassifikation dokumentieren

  1. Schritt 1: Netzwerkpfade, Agenten, Allowlisting und sichere Endpunkte prüfen
  2. Schritt 2: technische Benutzer, Zertifikate, Schlüssel und Secrets planen
  3. Schritt 3: Verbindungsrechte nach Minimalprinzip festlegen
  4. Schritt 4: mehrstufigen Verbindungstest und Fehlerklassifikation dokumentieren

Praxis: Eine Konnektivitätsmatrix mit Sicherheits- und Testanforderungen erstellen

Modul 3: SAP S/4HANA und ABAP

Inhaltsverzeichnis: freigegebene Extraktionsartefakte und Delta-Fähigkeit bewerten · Remote Tables und Replikationsoptionen vergleichen · Initial- und Delta-Lauf mit Schlüsseln und Löschungen konfigurieren · Quellsemantik in harmonisierte Strukturen überführen

  1. Schritt 1: freigegebene Extraktionsartefakte und Delta-Fähigkeit bewerten
  2. Schritt 2: Remote Tables und Replikationsoptionen vergleichen
  3. Schritt 3: Initial- und Delta-Lauf mit Schlüsseln und Löschungen konfigurieren
  4. Schritt 4: Quellsemantik in harmonisierte Strukturen überführen

Praxis: Eine S/4HANA-Vertriebsquelle anbinden, replizieren und prüfen

Modul 4: SAP BW und BW/4HANA

Inhaltsverzeichnis: geeignete freigegebene BW-Modelle für Koexistenz auswählen · virtuellen und persistierten Zugriff nach Nutzungsmuster bewerten · BW-Semantik mit zusätzlichen Datasphere-Daten verbinden · Betrieb und Änderungsabhängigkeiten dokumentieren

  1. Schritt 1: geeignete freigegebene BW-Modelle für Koexistenz auswählen
  2. Schritt 2: virtuellen und persistierten Zugriff nach Nutzungsmuster bewerten
  3. Schritt 3: BW-Semantik mit zusätzlichen Datasphere-Daten verbinden
  4. Schritt 4: Betrieb und Änderungsabhängigkeiten dokumentieren

Praxis: BW-Daten mit einer Cloud-Dimension zu einem gemeinsamen Modell verbinden

Modul 5: Relationale Non-SAP-Quellen

Inhaltsverzeichnis: Datenbankverbindung und technische Voraussetzungen konfigurieren · Schemas, Tabellen, Schlüssel und Datentypen kontrollieren · virtuelle Abfrage und replizierte Bereitstellung messen · Quellsystemlast und Aktualität gegeneinander abwägen

  1. Schritt 1: Datenbankverbindung und technische Voraussetzungen konfigurieren
  2. Schritt 2: Schemas, Tabellen, Schlüssel und Datentypen kontrollieren
  3. Schritt 3: virtuelle Abfrage und replizierte Bereitstellung messen
  4. Schritt 4: Quellsystemlast und Aktualität gegeneinander abwägen

Praxis: Eine relationale Quelle in zwei Zugriffsmustern integrieren

Modul 6: Cloud- und SaaS-Quellen

Inhaltsverzeichnis: Schnittstellen, Filtermöglichkeiten und Änderungslogik analysieren · Connector- und API-Grenzen in der Ladeplanung berücksichtigen · Schemaabweichungen und Fehlerantworten kontrolliert behandeln · Datenherkunft und Nutzungseinschränkungen katalogisieren

  1. Schritt 1: Schnittstellen, Filtermöglichkeiten und Änderungslogik analysieren
  2. Schritt 2: Connector- und API-Grenzen in der Ladeplanung berücksichtigen
  3. Schritt 3: Schemaabweichungen und Fehlerantworten kontrolliert behandeln
  4. Schritt 4: Datenherkunft und Nutzungseinschränkungen katalogisieren

Praxis: Ein Integrationskonzept und einen Prototyp für eine Cloud-Quelle erstellen

Modul 7: Object Store und File Spaces

Inhaltsverzeichnis: Roh-, bereinigte und kuratierte Dateizonen definieren · Formate, Partitionierung und Schemaentwicklung bewerten · Dateilieferungen mit Manifest und Qualitätskontrollen übernehmen · Aufbewahrung und Zugriffsrollen für File Spaces festlegen

  1. Schritt 1: Roh-, bereinigte und kuratierte Dateizonen definieren
  2. Schritt 2: Formate, Partitionierung und Schemaentwicklung bewerten
  3. Schritt 3: Dateilieferungen mit Manifest und Qualitätskontrollen übernehmen
  4. Schritt 4: Aufbewahrung und Zugriffsrollen für File Spaces festlegen

Praxis: Eine dateibasierte Datenstrecke mit Quarantänebereich aufbauen

Modul 8: Spark-basierte Transformation

Inhaltsverzeichnis: großvolumige Transformation in skalierbare Schritte gliedern · Bereinigung, Deduplizierung und Standardisierung umsetzen · Dateidaten mit Referenzdaten anreichern und aggregieren · Partitionierung und Dateigröße anhand von Laufzeiten optimieren

  1. Schritt 1: großvolumige Transformation in skalierbare Schritte gliedern
  2. Schritt 2: Bereinigung, Deduplizierung und Standardisierung umsetzen
  3. Schritt 3: Dateidaten mit Referenzdaten anreichern und aggregieren
  4. Schritt 4: Partitionierung und Dateigröße anhand von Laufzeiten optimieren

Praxis: Ereignisdaten Spark-basiert kuratieren und verdichten

Modul 9: Replication, Data und Transformation Flows

Inhaltsverzeichnis: Flow-Typen nach Quelle, Ziel und Verarbeitungslogik auswählen · Schlüssel, Ladeart und Fehlerbehandlung festlegen · Qualitätsprüfungen und Kontrollsummen in die Pipeline integrieren · Initial-, Delta- und Wiederanlauffälle testen

  1. Schritt 1: Flow-Typen nach Quelle, Ziel und Verarbeitungslogik auswählen
  2. Schritt 2: Schlüssel, Ladeart und Fehlerbehandlung festlegen
  3. Schritt 3: Qualitätsprüfungen und Kontrollsummen in die Pipeline integrieren
  4. Schritt 4: Initial-, Delta- und Wiederanlauffälle testen

Praxis: Drei Flow-Typen in einer abgestuften Pipeline kombinieren

Modul 10: Task Chains und Orchestrierung

Inhaltsverzeichnis: Abhängigkeiten und kritischen Pfad der Pipeline bestimmen · Zeitpläne und Wiederanlaufpunkte festlegen · Teilfehler und Doppelverarbeitung verhindern · Laufhistorie und SLA-Verletzungen auswerten

  1. Schritt 1: Abhängigkeiten und kritischen Pfad der Pipeline bestimmen
  2. Schritt 2: Zeitpläne und Wiederanlaufpunkte festlegen
  3. Schritt 3: Teilfehler und Doppelverarbeitung verhindern
  4. Schritt 4: Laufhistorie und SLA-Verletzungen auswerten

Praxis: Eine End-to-End-Pipeline orchestrieren und einen Teilausfall beheben

Modul 11: SQL und Open SQL Schemas

Inhaltsverzeichnis: SQL Views für komplexe Harmonisierung und Prüfung einsetzen · Open SQL Schemas und Datenbankbenutzer nach Governance-Vorgaben planen · externen SQL-Zugriff sicher testen · Berechtigung, Rotation und Eigentümerschaft dokumentieren

  1. Schritt 1: SQL Views für komplexe Harmonisierung und Prüfung einsetzen
  2. Schritt 2: Open SQL Schemas und Datenbankbenutzer nach Governance-Vorgaben planen
  3. Schritt 3: externen SQL-Zugriff sicher testen
  4. Schritt 4: Berechtigung, Rotation und Eigentümerschaft dokumentieren

Praxis: Eine SQL-basierte Qualitätsstufe und einen kontrollierten externen Zugriff umsetzen

Modul 12: Catalog, Data Products und Lineage

Inhaltsverzeichnis: technische und fachliche Metadaten der Pipelines ergänzen · Lineage von der Quelle bis zum kuratierten Modell nachvollziehen · integrierte Daten als Data Products beschreiben · Zugriff, Qualität und Aktualität vor Veröffentlichung prüfen

  1. Schritt 1: technische und fachliche Metadaten der Pipelines ergänzen
  2. Schritt 2: Lineage von der Quelle bis zum kuratierten Modell nachvollziehen
  3. Schritt 3: integrierte Daten als Data Products beschreiben
  4. Schritt 4: Zugriff, Qualität und Aktualität vor Veröffentlichung prüfen

Praxis: Zwei integrierte Datenprodukte katalogisieren und freigeben

Modul 13: Produktivbetrieb und Abschlussfall

Inhaltsverzeichnis: Monitoring für Verbindungen, Flows, Dateien und Task Chains einrichten · Datenmengen, Laufzeiten und Fehlerquoten als Kennzahlen definieren · Runbook, Eskalation und Wartung für jede Integrationsstrecke festlegen · Gesamtlösung mit technischen und fachlichen Abnahmetests übergeben

  1. Schritt 1: Monitoring für Verbindungen, Flows, Dateien und Task Chains einrichten
  2. Schritt 2: Datenmengen, Laufzeiten und Fehlerquoten als Kennzahlen definieren
  3. Schritt 3: Runbook, Eskalation und Wartung für jede Integrationsstrecke festlegen
  4. Schritt 4: Gesamtlösung mit technischen und fachlichen Abnahmetests übergeben

Praxis: Den vollständigen Integrationsfall produktionsnah abnehmen und dokumentieren

Praxisübungen

Inhaltsverzeichnis: SAP-, Non-SAP-, Datenbank-, Cloud- und Dateiquellen in einer Zielarchitektur integrieren · Replikation, Flows, Spark, SQL und Orchestrierung zu End-to-End-Pipelines verbinden · Qualität, Lineage, Data Products, Monitoring und Betriebsübergabe absichern

  • SAP-, Non-SAP-, Datenbank-, Cloud- und Dateiquellen in einer Zielarchitektur integrieren
  • Replikation, Flows, Spark, SQL und Orchestrierung zu End-to-End-Pipelines verbinden
  • Qualität, Lineage, Data Products, Monitoring und Betriebsübergabe absichern

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Data Engineers, Integrationsarchitekten, Datasphere-Entwickler, Cloud- und Plattformarchitekten sowie technische Berater
Voraussetzungen: Datasphere-Grundlagen, gute Kenntnisse von Datenbanken und Datenintegration; Grundverständnis von SAP- und Cloud-Systemlandschaften
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Darmstadt 5 Tage
Frankfurt 5 Tage
Paderborn 5 Tage
Essen 5 Tage
Konstanz 5 Tage
Freiburg 5 Tage
Potsdam 5 Tage
Flensburg 5 Tage
Leipzig 5 Tage
Hamm 5 Tage
Rostock 5 Tage
Hamburg 5 Tage
Luxemburg 5 Tage
Hannover 5 Tage
Stuttgart 5 Tage
Dresden 5 Tage
Madgeburg 5 Tage
Regensburg 5 Tage
Jena 5 Tage
Trier 5 Tage
München 5 Tage
Friedrichshafen 5 Tage
Kassel 5 Tage
Ulm 5 Tage
Münster 5 Tage
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Köln 5 Tage
Wuppertal 5 Tage
Bremen 5 Tage
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Mainz 5 Tage
Erfurt 5 Tage
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