Seminar ReDroid ARM-/x86-Kompatibilität und Native Bridge

Seminarprofil

Inhaltsübersicht

  • Seminarziel
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Lernziele
  • Seminarinhalte
  • Praxisübungen
  • Methodik

Seminarziel

Analyse und kontrollierte Behandlung von Architekturabhängigkeiten bei Android-Anwendungen und nativen Bibliotheken.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Android-Entwickler, QA-Ingenieure, Plattformadministratoren und Build-Verantwortliche.

Voraussetzungen: Sichere Linux- und Android-Grundkenntnisse; Verständnis von APK-Aufbau und nativen Bibliotheken.

Lernziele

  • ABI-Anforderungen von Anwendungen zuverlässig ermitteln
  • Architekturfehler von allgemeinen Installationsfehlern unterscheiden
  • Native-Bridge-Ansätze technisch und lizenzrechtlich bewerten
  • Kompatibilitätstests reproduzierbar dokumentieren

Seminarinhalte

1. Android-ABIs unterscheiden

  1. Schritt 1: Zielbild, Abhängigkeiten und prüfbare Sollwerte für arm64-v8a, armeabi-v7a, x86_64, Paketaufbau, Architektur des Hosts und Architektur des ReDroid-Images festlegen.
  2. Schritt 2: Ausgangszustand auf Host, Container und Android-Instanz erfassen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  3. Schritt 3: Den Themenblock „Android-ABIs unterscheiden“ kontrolliert umsetzen; Konfigurationswerte und Entscheidungen versionierbar dokumentieren.
  4. Schritt 4: Funktion mit Positiv-, Negativ- und Neustarttest prüfen und anhand der festgelegten Kriterien abnehmen.
  5. Schritt 5: Abweichungen eingrenzen, eine sichere Rückfalloption vorhalten und das Betriebs- oder Testverfahren aktualisieren.

2. APK-Inhalte untersuchen

  1. Schritt 1: Zielbild, Abhängigkeiten und prüfbare Sollwerte für Manifest, Split-Pakete, lib-Verzeichnisse, native Abhängigkeiten, Signaturen und dynamisch nachgeladene Komponenten festlegen.
  2. Schritt 2: Ausgangszustand auf Host, Container und Android-Instanz erfassen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  3. Schritt 3: Den Themenblock „APK-Inhalte untersuchen“ kontrolliert umsetzen; Konfigurationswerte und Entscheidungen versionierbar dokumentieren.
  4. Schritt 4: Funktion mit Positiv-, Negativ- und Neustarttest prüfen und anhand der festgelegten Kriterien abnehmen.
  5. Schritt 5: Abweichungen eingrenzen, eine sichere Rückfalloption vorhalten und das Betriebs- oder Testverfahren aktualisieren.

3. Fehlerbilder erkennen

  1. Schritt 1: Zielbild, Abhängigkeiten und prüfbare Sollwerte für INSTALL_FAILED_NO_MATCHING_ABIS, Linkerfehler, fehlende Symbole, Prozessabbruch und Unterschiede zwischen Java- und Native-Code festlegen.
  2. Schritt 2: Ausgangszustand auf Host, Container und Android-Instanz erfassen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  3. Schritt 3: Den Themenblock „Fehlerbilder erkennen“ kontrolliert umsetzen; Konfigurationswerte und Entscheidungen versionierbar dokumentieren.
  4. Schritt 4: Funktion mit Positiv-, Negativ- und Neustarttest prüfen und anhand der festgelegten Kriterien abnehmen.
  5. Schritt 5: Abweichungen eingrenzen, eine sichere Rückfalloption vorhalten und das Betriebs- oder Testverfahren aktualisieren.

4. Native Bridge einordnen

  1. Schritt 1: Zielbild, Abhängigkeiten und prüfbare Sollwerte für Übersetzungsprinzip, Integrationspunkte, Leistungsgrenzen, Kompatibilitätsrisiken und zulässige Bezugs- oder Nutzungsmodelle festlegen.
  2. Schritt 2: Ausgangszustand auf Host, Container und Android-Instanz erfassen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  3. Schritt 3: Den Themenblock „Native Bridge einordnen“ kontrolliert umsetzen; Konfigurationswerte und Entscheidungen versionierbar dokumentieren.
  4. Schritt 4: Funktion mit Positiv-, Negativ- und Neustarttest prüfen und anhand der festgelegten Kriterien abnehmen.
  5. Schritt 5: Abweichungen eingrenzen, eine sichere Rückfalloption vorhalten und das Betriebs- oder Testverfahren aktualisieren.

5. Image und Properties abstimmen

  1. Schritt 1: Zielbild, Abhängigkeiten und prüfbare Sollwerte für Architekturmerkmale, System-Properties, Paketmanagererwartungen, Bibliothekspfade und Startreihenfolge festlegen.
  2. Schritt 2: Ausgangszustand auf Host, Container und Android-Instanz erfassen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  3. Schritt 3: Den Themenblock „Image und Properties abstimmen“ kontrolliert umsetzen; Konfigurationswerte und Entscheidungen versionierbar dokumentieren.
  4. Schritt 4: Funktion mit Positiv-, Negativ- und Neustarttest prüfen und anhand der festgelegten Kriterien abnehmen.
  5. Schritt 5: Abweichungen eingrenzen, eine sichere Rückfalloption vorhalten und das Betriebs- oder Testverfahren aktualisieren.

6. Kompatibilität prüfen

  1. Schritt 1: Zielbild, Abhängigkeiten und prüfbare Sollwerte für Installationsmatrix, Starttest, Funktionspfade, native Last, Logcat-Auswertung und wiederholbare Bewertungskriterien festlegen.
  2. Schritt 2: Ausgangszustand auf Host, Container und Android-Instanz erfassen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  3. Schritt 3: Den Themenblock „Kompatibilität prüfen“ kontrolliert umsetzen; Konfigurationswerte und Entscheidungen versionierbar dokumentieren.
  4. Schritt 4: Funktion mit Positiv-, Negativ- und Neustarttest prüfen und anhand der festgelegten Kriterien abnehmen.
  5. Schritt 5: Abweichungen eingrenzen, eine sichere Rückfalloption vorhalten und das Betriebs- oder Testverfahren aktualisieren.

7. Performance bewerten

  1. Schritt 1: Zielbild, Abhängigkeiten und prüfbare Sollwerte für Übersetzungsaufwand, CPU-Last, Startzeit, Speicherverbrauch, Grafikauswirkungen und Vergleich mit nativer Ausführung festlegen.
  2. Schritt 2: Ausgangszustand auf Host, Container und Android-Instanz erfassen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  3. Schritt 3: Den Themenblock „Performance bewerten“ kontrolliert umsetzen; Konfigurationswerte und Entscheidungen versionierbar dokumentieren.
  4. Schritt 4: Funktion mit Positiv-, Negativ- und Neustarttest prüfen und anhand der festgelegten Kriterien abnehmen.
  5. Schritt 5: Abweichungen eingrenzen, eine sichere Rückfalloption vorhalten und das Betriebs- oder Testverfahren aktualisieren.

8. Freigabeprozess definieren

  1. Schritt 1: Zielbild, Abhängigkeiten und prüfbare Sollwerte für unterstützte ABI-Matrix, Ausschlusskriterien, Ausnahmen, Dokumentation und Regressionstest nach Imagewechsel festlegen.
  2. Schritt 2: Ausgangszustand auf Host, Container und Android-Instanz erfassen und Abweichungen nachvollziehbar protokollieren.
  3. Schritt 3: Den Themenblock „Freigabeprozess definieren“ kontrolliert umsetzen; Konfigurationswerte und Entscheidungen versionierbar dokumentieren.
  4. Schritt 4: Funktion mit Positiv-, Negativ- und Neustarttest prüfen und anhand der festgelegten Kriterien abnehmen.
  5. Schritt 5: Abweichungen eingrenzen, eine sichere Rückfalloption vorhalten und das Betriebs- oder Testverfahren aktualisieren.

Praxisübungen

Übung 1: APK auf enthaltene ABIs und native Bibliotheken untersuchen

  1. Schritt 1: Ausgangszustand, benötigte Zugriffe und erwartetes Ergebnis festhalten.
  2. Schritt 2: Die Aufgabe „APK auf enthaltene ABIs und native Bibliotheken untersuchen“ anhand der Seminarumgebung schrittweise durchführen.
  3. Schritt 3: Technische Wirkung mit geeigneten Status-, Log- und Funktionstests überprüfen.
  4. Schritt 4: Änderungen dokumentieren, Umgebung bereinigen und einen reproduzierbaren Wiederholungsweg festlegen.

Übung 2: typischen ABI-Fehler provozieren und anhand der Logs diagnostizieren

  1. Schritt 1: Ausgangszustand, benötigte Zugriffe und erwartetes Ergebnis festhalten.
  2. Schritt 2: Die Aufgabe „typischen ABI-Fehler provozieren und anhand der Logs diagnostizieren“ anhand der Seminarumgebung schrittweise durchführen.
  3. Schritt 3: Technische Wirkung mit geeigneten Status-, Log- und Funktionstests überprüfen.
  4. Schritt 4: Änderungen dokumentieren, Umgebung bereinigen und einen reproduzierbaren Wiederholungsweg festlegen.

Übung 3: Kompatibilitätsmatrix für mehrere Images aufbauen

  1. Schritt 1: Ausgangszustand, benötigte Zugriffe und erwartetes Ergebnis festhalten.
  2. Schritt 2: Die Aufgabe „Kompatibilitätsmatrix für mehrere Images aufbauen“ anhand der Seminarumgebung schrittweise durchführen.
  3. Schritt 3: Technische Wirkung mit geeigneten Status-, Log- und Funktionstests überprüfen.
  4. Schritt 4: Änderungen dokumentieren, Umgebung bereinigen und einen reproduzierbaren Wiederholungsweg festlegen.

Übung 4: Native-Bridge-Einsatz anhand von Funktion, Leistung und Risiko bewerten

  1. Schritt 1: Ausgangszustand, benötigte Zugriffe und erwartetes Ergebnis festhalten.
  2. Schritt 2: Die Aufgabe „Native-Bridge-Einsatz anhand von Funktion, Leistung und Risiko bewerten“ anhand der Seminarumgebung schrittweise durchführen.
  3. Schritt 3: Technische Wirkung mit geeigneten Status-, Log- und Funktionstests überprüfen.
  4. Schritt 4: Änderungen dokumentieren, Umgebung bereinigen und einen reproduzierbaren Wiederholungsweg festlegen.

Methodik

Die Themen werden durch fachliche Einordnung, Live-Demonstrationen und angeleitete Übungen am System vermittelt. Jeder technische Block folgt demselben belastbaren Vorgehen: Anforderungen festlegen, Ausgangszustand prüfen, Änderung kontrolliert durchführen, Ergebnis verifizieren und Wiederanlauf beziehungsweise Rückfall dokumentieren.

Fachbereichsleitung und Ansprechpartner

Seminar und Anbieter vergleichen

Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleichzeitig mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können auf Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich – gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleitung und Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Android-Entwickler, QA-Ingenieure, Plattformadministratoren und Build-Verantwortliche.
Voraussetzungen: Sichere Linux- und Android-Grundkenntnisse; Verständnis von APK-Aufbau und nativen Bibliotheken.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachliche Einordnung, Demonstrationen, angeleitete praktische Übungen und strukturierte Fehlerdiagnose am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse oder Workshop; Durchführung mit Trainer vor Ort, Webinar nur bei ausdrücklicher Vereinbarung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch; bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Ausführliche Dokumentation als Datenträger oder Download
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke sowie Mittagessen, wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Konstanz 2 Tage
Freiburg 2 Tage
Potsdam 2 Tage
Flensburg 2 Tage
Leipzig 2 Tage
Hamm 2 Tage
Rostock 2 Tage
Hamburg 2 Tage
Luxemburg 2 Tage
Hannover 2 Tage
Stuttgart 2 Tage
Dresden 2 Tage
Madgeburg 2 Tage
Regensburg 2 Tage
Jena 2 Tage
Trier 2 Tage
München 2 Tage
Friedrichshafen 2 Tage
Kassel 2 Tage
Ulm 2 Tage
Münster 2 Tage
Nürnberg 2 Tage
Köln 2 Tage
Wuppertal 2 Tage
Bremen 2 Tage
Berlin 2 Tage
Mainz 2 Tage
Erfurt 2 Tage
Darmstadt 2 Tage
Frankfurt 2 Tage
Paderborn 2 Tage
Essen 2 Tage
Flensburg 2 Tage
Konstanz 2 Tage
Freiburg 2 Tage
Potsdam 2 Tage
Hamburg 2 Tage
Leipzig 2 Tage
Hamm 2 Tage
Rostock 2 Tage
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