Upgrades verbinden Sicherheits-, Support- und Funktionsanforderungen mit Kompatibilitätsrisiken und Betriebsverfügbarkeit. Das Seminar entwickelt einen wiederholbaren Lifecycle-Prozess von der Zielversion bis zur Abnahme.
Zwei Tage sind erforderlich, um Strategie, Vorbereitung, praktisches Rolling Upgrade und Nachkontrolle einschließlich Sonderabhängigkeiten und Abbruchkriterien vollständig zu erproben.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Kapitel 1: Versionsstrategie und Kompatibilitätsbewertung
- Kapitel 2: Vorbereitung, Test und Rückfallvorsorge
- Kapitel 3: Rolling Upgrade mit TiUP
- Kapitel 4: Nachkontrolle und Lifecycle-Betrieb
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Eine LTS- und Patchstrategie für TiDB definieren.
- Kompatibilitätsänderungen und Komponentenabhängigkeiten bewerten.
- Test, Backup und Go-No-Go-Kriterien vorbereiten.
- Rolling Upgrades mit TiUP kontrolliert durchführen.
- Anwendung, Replikation, Backup und Performance nach dem Upgrade abnehmen.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Datenbankadministration, SRE, Plattformbetrieb, Change Management, technische Projektleitung und Anwendungsverantwortung.
Voraussetzungen: TiDB-Administration mit TiUP, Linux, Backup- und Monitoringkenntnisse sowie Erfahrung mit Wartungsfenstern.
Kapitel 1: Versionsstrategie und Kompatibilitätsbewertung
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- LTS- und Patch-Release-Modell
- Supportzeitraum und Zielversion
- Kompatibilitätsänderungen und Komponentenabhängigkeiten
- Upgradepfad, Wartungsfenster und Risikoklasse
Schwerpunkt: LTS- und Patch-Release-Modell, Supportzeitraum und Zielversion, Kompatibilitätsänderungen und Komponentenabhängigkeiten, Upgradepfad, Wartungsfenster und Risikoklasse.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen
Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu LTS- und Patch-Release-Modell und Supportzeitraum und Zielversion dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.
- Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren
Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von LTS- und Patch-Release-Modell, Supportzeitraum und Zielversion, Kompatibilitätsänderungen und Komponentenabhängigkeiten, Upgradepfad, Wartungsfenster und Risikoklasse in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.
- Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen
Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen
Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Kompatibilitätsänderungen und Komponentenabhängigkeiten und Upgradepfad, Wartungsfenster und Risikoklasse ein.
- Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen
Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.
- Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren
Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht eine freigegebene Versions- und Upgrade-Roadmap. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.
Kapitel 2: Vorbereitung, Test und Rückfallvorsorge
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Bestandsaufnahme und Konfigurationssicherung
- Release-Note- und Kompatibilitätsprüfung
- Testcluster, Lasttest und Anwendungstest
- Backup, Kommunikationsplan und Abbruchkriterien
Schwerpunkt: Bestandsaufnahme und Konfigurationssicherung, Release-Note- und Kompatibilitätsprüfung, Testcluster, Lasttest und Anwendungstest, Backup, Kommunikationsplan und Abbruchkriterien.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen
Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu Bestandsaufnahme und Konfigurationssicherung und Release-Note- und Kompatibilitätsprüfung dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.
- Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren
Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von Bestandsaufnahme und Konfigurationssicherung, Release-Note- und Kompatibilitätsprüfung, Testcluster, Lasttest und Anwendungstest, Backup, Kommunikationsplan und Abbruchkriterien in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.
- Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen
Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen
Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Testcluster, Lasttest und Anwendungstest und Backup, Kommunikationsplan und Abbruchkriterien ein.
- Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen
Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.
- Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren
Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht eine vollständige Pre-Upgrade-Checkliste mit Go-No-Go-Kriterien. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.
Kapitel 3: Rolling Upgrade mit TiUP
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- TiUP- und Cluster-Komponenten aktualisieren
- Vorprüfung und Upgrade-Befehl
- Reihenfolge, Fortschritt und Health Checks
- TiCDC-, TiFlash- und Sonderabhängigkeiten
Schwerpunkt: TiUP- und Cluster-Komponenten aktualisieren, Vorprüfung und Upgrade-Befehl, Reihenfolge, Fortschritt und Health Checks, TiCDC-, TiFlash- und Sonderabhängigkeiten.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen
Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu TiUP- und Cluster-Komponenten aktualisieren und Vorprüfung und Upgrade-Befehl dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.
- Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren
Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von TiUP- und Cluster-Komponenten aktualisieren, Vorprüfung und Upgrade-Befehl, Reihenfolge, Fortschritt und Health Checks, TiCDC-, TiFlash- und Sonderabhängigkeiten in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.
- Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen
Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen
Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Reihenfolge, Fortschritt und Health Checks und TiCDC-, TiFlash- und Sonderabhängigkeiten ein.
- Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen
Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.
- Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren
Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht ein detailliertes Upgrade-Runbook mit Beobachtungspunkten. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.
Kapitel 4: Nachkontrolle und Lifecycle-Betrieb
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Komponentenstatus und Versionsstand
- Anwendungs-, SQL- und Performance-Smoke-Tests
- Alarm-, Backup- und Replikationsprüfung
- Dokumentation, Restarbeiten und nächste Patchrunde
Schwerpunkt: Komponentenstatus und Versionsstand, Anwendungs-, SQL- und Performance-Smoke-Tests, Alarm-, Backup- und Replikationsprüfung, Dokumentation, Restarbeiten und nächste Patchrunde.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen
Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu Komponentenstatus und Versionsstand und Anwendungs-, SQL- und Performance-Smoke-Tests dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.
- Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren
Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von Komponentenstatus und Versionsstand, Anwendungs-, SQL- und Performance-Smoke-Tests, Alarm-, Backup- und Replikationsprüfung, Dokumentation, Restarbeiten und nächste Patchrunde in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.
- Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen
Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen
Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Alarm-, Backup- und Replikationsprüfung und Dokumentation, Restarbeiten und nächste Patchrunde ein.
- Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen
Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.
- Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren
Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht ein Abnahmeprotokoll und wiederkehrender Patch-Prozess. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Eine Upgrade-Roadmap mit Zielversion und Risikoklassen erstellen.
- Pre-Upgrade-Checks, Testfälle und Abbruchkriterien dokumentieren.
- Ein Rolling Upgrade im Labor ausführen und beobachten.
- Post-Upgrade-Smoke-Tests für SQL, Replikation, Backup und Monitoring durchführen.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurations- oder SQL-Schritte, kontrollierte Fehlerfälle und dokumentierte Prüfpunkte vertieft. Jede Übung beginnt mit einem definierten Ausgangszustand und endet mit messbaren Abnahmekriterien, damit die erarbeiteten Vorgehensweisen als wiederholbare Standards nutzbar bleiben.
Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Datenbankadministration, SRE, Plattformbetrieb, Change Management, technische Projektleitung und Anwendungsverantwortung. |
| Voraussetzungen: | TiDB-Administration mit TiUP, Linux, Backup- und Monitoringkenntnisse sowie Erfahrung mit Wartungsfenstern. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachimpulse, Demonstrationen, strukturierte Übungen, kontrollierte Fehlerfälle und dokumentierte Praxislabore |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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