Datensicherung ist erst dann belastbar, wenn Wiederherstellung, Datenprüfung und Wiederanlauf regelmäßig nachgewiesen werden. Das Seminar verbindet Backup-Architektur, operative Befehlsfolgen und kontrollierte Restore-Tests.
Zwei Tage sind notwendig, um sowohl Snapshot- als auch Log-basierte Sicherung praktisch durchzuführen und einen vollständigen Restore mit Daten- und Anwendungsprüfung zu erproben.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Kapitel 1: Sicherungsstrategie und Schutzklassen
- Kapitel 2: Snapshot-Backup und Restore mit BR
- Kapitel 3: Log Backup und Point-in-Time Recovery
- Kapitel 4: Restore-Tests und Wiederanlaufübungen
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- RPO, RTO und Aufbewahrung in eine TiDB-Backup-Policy übersetzen.
- Snapshot-Backups und Restores mit BR kontrolliert ausführen.
- Log Backup und Point-in-Time Recovery planen und testen.
- Integrität und Geschäftsdaten nach Restore verifizieren.
- Wiederanlaufübungen dokumentieren und verbessern.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Datenbankadministration, Plattformbetrieb, SRE, Backup-Verantwortliche, Notfallmanagement und technische Revision.
Voraussetzungen: TiDB-Grundlagen, Linux-Kenntnisse und Erfahrung mit Datenbank-Backupkonzepten; Zugang zu einem Laborcluster.
Kapitel 1: Sicherungsstrategie und Schutzklassen
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- RPO, RTO und Aufbewahrung
- Snapshot-, Log- und Metadatensicherung
- Speicherziel, Verschlüsselung und Zugriff
- Zeitplan, Verantwortlichkeit und Nachweis
Schwerpunkt: RPO, RTO und Aufbewahrung, Snapshot-, Log- und Metadatensicherung, Speicherziel, Verschlüsselung und Zugriff, Zeitplan, Verantwortlichkeit und Nachweis.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen
Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu RPO, RTO und Aufbewahrung und Snapshot-, Log- und Metadatensicherung dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.
- Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren
Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von RPO, RTO und Aufbewahrung, Snapshot-, Log- und Metadatensicherung, Speicherziel, Verschlüsselung und Zugriff, Zeitplan, Verantwortlichkeit und Nachweis in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.
- Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen
Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen
Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Speicherziel, Verschlüsselung und Zugriff und Zeitplan, Verantwortlichkeit und Nachweis ein.
- Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen
Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.
- Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren
Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht eine abgestimmte Backup-Policy mit Schutzklassen und Kontrollpunkten. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.
Kapitel 2: Snapshot-Backup und Restore mit BR
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Backup-Voraussetzungen und Berechtigungen
- Voll- und tabellenbezogene Sicherung
- Restore in isolierte Zielumgebung
- Fortschritt, Performance und Fehlerbehandlung
Schwerpunkt: Backup-Voraussetzungen und Berechtigungen, Voll- und tabellenbezogene Sicherung, Restore in isolierte Zielumgebung, Fortschritt, Performance und Fehlerbehandlung.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen
Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu Backup-Voraussetzungen und Berechtigungen und Voll- und tabellenbezogene Sicherung dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.
- Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren
Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von Backup-Voraussetzungen und Berechtigungen, Voll- und tabellenbezogene Sicherung, Restore in isolierte Zielumgebung, Fortschritt, Performance und Fehlerbehandlung in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.
- Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen
Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen
Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Restore in isolierte Zielumgebung und Fortschritt, Performance und Fehlerbehandlung ein.
- Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen
Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.
- Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren
Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht ein getestetes Snapshot-Backup- und Restore-Runbook. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.
Kapitel 3: Log Backup und Point-in-Time Recovery
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Log-Backup-Architektur und Startzeitpunkt
- Wiederherstellungszeitpunkt und Datenstand
- Kombination aus Snapshot und Logdaten
- Grenzen, Unterbrechungen und Validierung
Schwerpunkt: Log-Backup-Architektur und Startzeitpunkt, Wiederherstellungszeitpunkt und Datenstand, Kombination aus Snapshot und Logdaten, Grenzen, Unterbrechungen und Validierung.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen
Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu Log-Backup-Architektur und Startzeitpunkt und Wiederherstellungszeitpunkt und Datenstand dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.
- Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren
Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von Log-Backup-Architektur und Startzeitpunkt, Wiederherstellungszeitpunkt und Datenstand, Kombination aus Snapshot und Logdaten, Grenzen, Unterbrechungen und Validierung in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.
- Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen
Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen
Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Kombination aus Snapshot und Logdaten und Grenzen, Unterbrechungen und Validierung ein.
- Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen
Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.
- Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren
Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht ein nachvollziehbarer PITR-Ablauf mit Zeitachsen- und Prüfnachweis. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.
Kapitel 4: Restore-Tests und Wiederanlaufübungen
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Integrität und Vollständigkeit
- Schema-, Zeilen- und Geschäftskontrollen
- Wiederanlauf der Anwendungen
- Messung von RPO, RTO und Verbesserungsbedarf
Schwerpunkt: Integrität und Vollständigkeit, Schema-, Zeilen- und Geschäftskontrollen, Wiederanlauf der Anwendungen, Messung von RPO, RTO und Verbesserungsbedarf.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Zielbild und Randbedingungen erfassen
Für den Themenblock werden Einsatzfall, gewünschte Servicequalität, Daten- und Sicherheitsanforderungen sowie die Abhängigkeiten zu Integrität und Vollständigkeit und Schema-, Zeilen- und Geschäftskontrollen dokumentiert. Messbare Prüfkriterien verhindern, dass Konfigurationen nur nach Einzelbeobachtungen bewertet werden.
- Schritt 2: Komponenten und Datenflüsse modellieren
Rollen, Konfigurationsobjekte, Datenwege, Zustandsübergänge und Fehlergrenzen werden anhand von Integrität und Vollständigkeit, Schema-, Zeilen- und Geschäftskontrollen, Wiederanlauf der Anwendungen, Messung von RPO, RTO und Verbesserungsbedarf in einem technischen Ablaufmodell festgehalten. Verantwortlichkeiten und Voraussetzungen werden jedem Schritt eindeutig zugeordnet.
- Schritt 3: Konfiguration oder Prozessfolge umsetzen
Das Laborszenario wird vom definierten Ausgangszustand bis zum funktionsfähigen Ergebnis umgesetzt. SQL, Befehle, Konfigurationswerte oder Manifeste werden versioniert, kommentiert und mit den erwarteten Zwischenständen abgeglichen.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Fehlerfälle prüfen
Funktion, Konsistenz, Berechtigungen, Performance und Fehlermeldungen werden mit Normalfällen, Grenzwerten und gezielt ausgelösten Störungen getestet. Die Prüfung bezieht insbesondere Wiederanlauf der Anwendungen und Messung von RPO, RTO und Verbesserungsbedarf ein.
- Schritt 5: Betriebsfähigkeit und Wiederholbarkeit herstellen
Erforderliche Metriken, Logs, Alarmkriterien, Rückfallpunkte und Wartungsschritte werden ergänzt. Abweichungen zwischen Soll und Ist werden als konkrete Korrekturmaßnahmen dokumentiert.
- Schritt 6: Arbeitsergebnis standardisieren
Als verbindliches Arbeitsergebnis entsteht ein protokollierter Restore-Test mit Abnahme- und Verbesserungsmaßnahmen. Das Ergebnis wird mit Abnahmekriterien, Zuständigkeiten und einem Termin für die nächste Überprüfung versehen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Eine Schutzklassen- und Aufbewahrungsmatrix erstellen.
- Ein Snapshot-Backup erzeugen und in eine isolierte Umgebung restaurieren.
- Einen definierten Fehlerzeitpunkt per PITR wiederherstellen.
- RPO, RTO, Datenintegrität und Anwendungsstart in einem Restore-Protokoll bewerten.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurations- oder SQL-Schritte, kontrollierte Fehlerfälle und dokumentierte Prüfpunkte vertieft. Jede Übung beginnt mit einem definierten Ausgangszustand und endet mit messbaren Abnahmekriterien, damit die erarbeiteten Vorgehensweisen als wiederholbare Standards nutzbar bleiben.
Fachbereichsleitung / Trainerteam / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Datenbankadministration, Plattformbetrieb, SRE, Backup-Verantwortliche, Notfallmanagement und technische Revision. |
| Voraussetzungen: | TiDB-Grundlagen, Linux-Kenntnisse und Erfahrung mit Datenbank-Backupkonzepten; Zugang zu einem Laborcluster. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachimpulse, Demonstrationen, strukturierte Übungen, kontrollierte Fehlerfälle und dokumentierte Praxislabore |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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