Seminar KNX / ETS6 – Intensivseminar Planung, Projektierung und Inbetriebnahme

Schwerpunkt und Nutzen

Das Intensivseminar verbindet Systemgrundlagen, Projektstruktur, Topologie, Gruppenadressen, Geräteparametrierung, Inbetriebnahme, Diagnose und Dokumentation zu einem vollständigen Arbeitsablauf. Es bildet den breitesten Einstieg in die praktische KNX-Systemintegration mit ETS6.

Ein Mustergebäude wird von der Funktionsanforderung bis zum betriebsfähigen und dokumentierten Projekt bearbeitet. Nach jedem Planungsschritt folgt eine kontrollierte Umsetzung am Laboraufbau. Fehlerfälle und Änderungen werden bewusst integriert, damit der Ablauf auch unter realistischen Baustellenbedingungen stabil bleibt.

Inhaltsübersicht

  • Schwerpunkt und Nutzen
  • Lernziele
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Tag 1: Entscheidung, Systemgrundlagen und Projektanforderungen
  • Tag 2: Projektarchitektur, Topologie und Gruppenkommunikation
  • Tag 3: Funktionspakete, Parametrierung und Teamworkflow
  • Tag 4: Geräteaufnahme, Download und Diagnose
  • Tag 5: Fehlerfälle, Abnahme und Projektübergabe
  • Praxisaufgaben
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • KNX-Systemprinzip, Busphysik und Telegrammkommunikation sicher einordnen
  • Gebäude-, Topologie- und Gruppenadressstrukturen in ETS6 aufbauen
  • Geräte auswählen, parametrieren und vollständig verknüpfen
  • Schnittstellen, physikalische Adressen und Downloads beherrschen
  • Funktionen mit Monitoren und festen Prüfschritten diagnostizieren
  • Abnahme, Projektberichte, Sicherung und Betriebsübergabe durchführen
  • Ein vollständiges Praxisprojekt eigenständig abschließen

Schrittweise Seminarinhalte

Jeder Themenblock folgt derselben Arbeitslogik: Ausgangslage und Sollverhalten festlegen, relevante ETS6- und Anlagenobjekte modellieren, Konfiguration schrittweise umsetzen, Funktion mit Positiv- und Negativfällen prüfen und den technischen Prüfbefund dokumentieren.

Tag 1: Entscheidung, Systemgrundlagen und Projektanforderungen

  1. Schritt 1: Nutzen, Aufwand und geeignete Einsatzszenarien Anforderungen an Komfort, Energie, Flexibilität, Betrieb und Sicherheit werden gegen Projektgröße und Lebenszyklus betrachtet. Daraus entsteht eine nachvollziehbare Entscheidung, welche Funktionen mit KNX umgesetzt werden und wo einfachere, ergänzende oder übergeordnete Lösungen wirtschaftlicher und organisatorisch sinnvoller sind.
  2. Schritt 2: Projektphasen, Rollen und Verantwortlichkeiten Bedarfsplanung, Fachplanung, Ausschreibung, Ausführung, Systemintegration, Abnahme und Betrieb werden als zusammenhängender Prozess dargestellt. Für jede Phase werden Eingaben, Entscheidungen, Lieferobjekte und verantwortliche Rollen festgelegt, damit technische Lücken nicht erst bei der Inbetriebnahme sichtbar werden.
  3. Schritt 3: Leistungsbeschreibung und Vergabeunterlagen Funktionen werden herstellerneutral mit Auslöser, Reaktion, Priorität, Rückmeldung, Betriebsart und Prüfkriterium beschrieben. Schnittstellen, Dokumentation, Secure-Anforderungen, Inbetriebnahme und Abnahme werden als verbindliche Leistungen aufgenommen, sodass Angebote fachlich vergleichbar bleiben.
  4. Schritt 4: KNX-Einsatzfelder und Systemgrenzen Typische Aufgaben in Wohn-, Zweck- und Industriegebäuden werden nach Gewerken, Schutzbedarf und Verfügbarkeitsanforderungen geordnet. Danach wird entschieden, welche Funktionen dezentral im KNX-System, in übergeordneten Managementsystemen oder in angebundenen Fachsystemen liegen sollen; die Abgrenzung wird als belastbares Funktionsmodell dokumentiert.
  5. Schritt 5: Busphysik, Spannungsversorgung und Leitungsregeln Die elektrischen Grundlagen von KNX TP, zulässige Leitungsstrukturen, Segmentierung, Spannungsversorgung und Drosselwirkung werden anhand einer Musterinstallation untersucht. Messpunkte, typische Verdrahtungsfehler und Auswirkungen auf Telegrammqualität werden schrittweise geprüft, damit spätere Diagnoseergebnisse technisch korrekt eingeordnet werden können.
  6. Schritt 6: Telegrammaufbau und Kommunikationsprinzip Quelladresse, Zieladresse, Nutzdaten, Priorität, Bestätigung und Wiederholung werden an realen Telegrammen nachvollzogen. Aus dem Telegrammfluss wird abgeleitet, wie Sensoren, Aktoren und Systemgeräte zusammenarbeiten und welche Beobachtungen bei Überlast, falscher Adressierung oder fehlender Rückmeldung entstehen.
  7. Schritt 7: Produktdaten, Applikationen und Gerätekatalog Produktdaten werden kontrolliert importiert, nach Hersteller und Applikationsversion geprüft und einem definierten Projektstand zugeordnet. Anschließend werden Gerätevarianten, Applikationsprogramme und Parameterstände verglichen, damit fehlerhafte oder veraltete Produktdaten nicht unbemerkt in die Projektierung gelangen.

Tagesprüfung: Die am 1. Seminartag erstellten Konfigurationen und Unterlagen werden gegen definierte Sollwerte, Telegramme, Zustände und Dokumentationsanforderungen geprüft. Offene Abweichungen werden vor dem nächsten Themenblock eindeutig klassifiziert.

Tag 2: Projektarchitektur, Topologie und Gruppenkommunikation

  1. Schritt 1: Architektur für große KNX-Projekte Nutzungsbereiche, technische Zentralen, Bauabschnitte und Erweiterungsreserven werden in eine skalierbare Projektarchitektur übersetzt. Anzahl der Teilnehmer, Telegrammlast, IP-Struktur, Verantwortlichkeiten und spätere Betriebsorganisation bestimmen die Aufteilung in Teilprojekte, Linien und Funktionspakete.
  2. Schritt 2: Gebäude-, Funktions- und Nutzungsstruktur in ETS6 Ein Mustergebäude wird in Etagen, Räume, Verteilungen, Gewerke und wiederkehrende Funktionsbereiche gegliedert. Die Struktur wird so aufgebaut, dass Projektierung, Inbetriebnahme, Fehlersuche und spätere Änderungen dieselben Bezeichnungen und Suchwege verwenden; Namensregeln und Verantwortungsgrenzen werden unmittelbar festgelegt.
  3. Schritt 3: Bereiche, Linien, Segmente und Koppler Aus Teilnehmerzahl, Telegrammlast, Leitungslängen und räumlicher Verteilung wird eine passende KNX-Topologie entwickelt. Bereiche, Hauptlinien, Linien, Segmente und Koppler werden in ETS6 angelegt, mit physikalischen Adressen versehen und auf Kapazität, Erweiterbarkeit sowie eindeutige Zuständigkeiten geprüft.
  4. Schritt 4: Komplexe und verteilte Topologien Mehrere Gebäudeteile, Technikzentralen, Außenbereiche und IP-Backbones werden zu einer skalierbaren Gesamtstruktur verbunden. Varianten mit Linienkopplern, Bereichskopplern und IP-Routern werden verglichen; Filterung, Ausfallszenarien, Wartungszugänge und Reservekapazitäten fließen in die Entscheidung ein.
  5. Schritt 5: Gruppenadresskonzept und Benennungsstandard Eine dreistufige Gruppenadressstruktur wird aus Gebäude, Gewerk und Funktion entwickelt und gegen alternative Schemata bewertet. Schreib-, Rückmelde-, Status-, Zentral- und Alarmobjekte erhalten eindeutige Namen; Reserven, Wiederverwendbarkeit und Importmöglichkeiten werden berücksichtigt, bevor die Struktur im Projekt ausgerollt wird.
  6. Schritt 6: Datenpunkttypen, Kommunikationsobjekte und Flags Kommunikationsobjekte werden passenden Datenpunkttypen zugeordnet und hinsichtlich Richtung, Einheit, Wertebereich sowie Statusverhalten geprüft. Kommunikations-, Schreib-, Lese-, Übertragungs- und Aktualisierungsflags werden bewusst gesetzt; fehlerhafte Kombinationen werden im Busmonitor sichtbar gemacht und korrigiert.

Tagesprüfung: Die am 2. Seminartag erstellten Konfigurationen und Unterlagen werden gegen definierte Sollwerte, Telegramme, Zustände und Dokumentationsanforderungen geprüft. Offene Abweichungen werden vor dem nächsten Themenblock eindeutig klassifiziert.

Tag 3: Funktionspakete, Parametrierung und Teamworkflow

  1. Schritt 1: Funktionslisten und Kanalzuordnung Aus Raum- und Anlagenfunktionslisten werden konkrete Sensor-, Aktor- und Logikkanäle abgeleitet. Jede Zuordnung enthält Gerät, Kanal, Datenpunkttyp, Gruppenadressen, Rückmeldung, Abhängigkeiten und Prüffall; dadurch bleiben Massendaten auch bei Änderungen kontrollierbar.
  2. Schritt 2: Geräteparameter, Kanäle und Funktionsabhängigkeiten Sensor- und Aktorkanäle werden von der Grundfunktion bis zu Sperren, Prioritäten, Rückmeldungen und Verhalten nach Busspannungswiederkehr parametriert. Abhängigkeiten zwischen Parametern werden nachvollzogen, in einer Prüfliste festgehalten und mit einem reproduzierbaren Sollverhalten verbunden.
  3. Schritt 3: Wiederverwendbare Raum- und Funktionsmuster Wiederkehrende Räume und Anlagenfunktionen werden als geprüfte Muster mit Namensregeln, Adressbereichen, Parametern und Tests beschrieben. Das Muster wird kopiert, an eine Variante angepasst und anschließend gegen unbeabsichtigte Verknüpfungen oder übernommene Sonderwerte kontrolliert.
  4. Schritt 4: Projektworkflow und Arbeitspakete Anforderungen werden in klar abgegrenzte ETS6-Arbeitspakete für Gebäude, Topologie, Geräte, Funktionen, Tests und Dokumentation überführt. Statuskennzeichen, Verantwortlichkeiten und Freigabepunkte schaffen einen nachvollziehbaren Ablauf, der auch bei mehreren Projektbeteiligten konsistent bleibt.
  5. Schritt 5: Teamarbeit, Übergaben und Bearbeitungsschutz Rollen für Planung, Parametrierung, Inbetriebnahme, Prüfung und Freigabe werden voneinander abgegrenzt. Übergabepakete enthalten Projektstand, offene Punkte, verwendete Produktdaten, Änderungsjournal und nächste Prüfschritte; parallele Bearbeitung wird durch klare Sperr- und Zusammenführungsregeln beherrscht.
  6. Schritt 6: Kennzeichnungen, Status und Projektqualität Geräte, Funktionen und Arbeitspakete erhalten einheitliche Kennzeichnungen für Bearbeitungsstand, Prüfung und Freigabe. Unvollständige Objekte, provisorische Adressen und offene Abweichungen werden sichtbar gemacht, damit ein Projekt nicht allein aufgrund eines erfolgreichen Downloads als fertig gilt.
  7. Schritt 7: Schnittstellen, Verbindungsauswahl und Buszugang USB-, IP-Tunneling- und lokale Schnittstellen werden im ETS6-Verbindungsmanager eingerichtet, benannt und priorisiert. Erreichbarkeit, individuelle Adresse, Buszugriff und mögliche Parallelverbindungen werden geprüft; anschließend entsteht ein Standard für Baustelle, Servicezugang und Fernwartungsumgebung.

Tagesprüfung: Die am 3. Seminartag erstellten Konfigurationen und Unterlagen werden gegen definierte Sollwerte, Telegramme, Zustände und Dokumentationsanforderungen geprüft. Offene Abweichungen werden vor dem nächsten Themenblock eindeutig klassifiziert.

Tag 4: Geräteaufnahme, Download und Diagnose

  1. Schritt 1: Physikalische Adressen und Programmiermodus Geräte werden anhand ihrer Einbauorte identifiziert, in den Programmiermodus versetzt und mit der geplanten physikalischen Adresse versehen. Doppelte Adressen, vertauschte Geräte und nicht erreichbare Teilnehmer werden mit einer festen Prüfreihenfolge erkannt und in einer Inbetriebnahmeliste dokumentiert.
  2. Schritt 2: Geräteidentifikation und Download über Seriennummer Seriennummern werden als zusätzliches Identifikationsmerkmal in den Inbetriebnahmeprozess aufgenommen. Die Zuordnung von geplanter Geräteposition, physikalischer Adresse und eingebautem Teilnehmer wird überprüft, damit besonders bei größeren Installationen Verwechslungen reduziert und Nacharbeiten nachvollziehbar dokumentiert werden.
  3. Schritt 3: Applikationsdownload und Funktionsinbetriebnahme Nach dem Adressieren werden Applikation, Parameter und Gruppenverknüpfungen kontrolliert geladen. Jede Funktion wird mit definierten Auslösern, erwarteten Telegrammen und sichtbaren Reaktionen geprüft; Abweichungen werden entweder der Projektierung, dem Gerät, der Verdrahtung oder dem Netzwerkzugang zugeordnet.
  4. Schritt 4: Kopplerparameter und Filtertabellen Filtertabellen werden aus den Kommunikationsbeziehungen abgeleitet und anschließend gezielt kontrolliert. Durch definierte Positiv- und Negativtests wird geprüft, ob Gruppenkommunikation nur die vorgesehenen Liniengrenzen überschreitet und ob Diagnose-, Management- und Sicherheitsfunktionen weiterhin erreichbar bleiben.
  5. Schritt 5: Gruppenmonitor, Busmonitor und Filter Gruppenmonitor und Busmonitor werden für unterschiedliche Diagnoseziele eingesetzt und mit Zeit-, Adress- sowie Ereignisfiltern kombiniert. Telegramme werden nach Quelle, Ziel, Datenpunkttyp, Wert, Wiederholung und Bestätigung bewertet; relevante Ausschnitte werden als Diagnosebeleg gesichert.
  6. Schritt 6: Systematische Fehlereingrenzung Die Fehlersuche folgt einer festen Reihenfolge von Symptom, Sollfunktion, physischer Erreichbarkeit, Adressierung, Parametrierung, Gruppenkommunikation und beteiligten Systemgrenzen. Für jeden Prüfschritt werden erwartete Beobachtung, Messwerkzeug und Entscheidungskriterium festgelegt, sodass Vermutungen durch reproduzierbare Nachweise ersetzt werden.

Tagesprüfung: Die am 4. Seminartag erstellten Konfigurationen und Unterlagen werden gegen definierte Sollwerte, Telegramme, Zustände und Dokumentationsanforderungen geprüft. Offene Abweichungen werden vor dem nächsten Themenblock eindeutig klassifiziert.

Tag 5: Fehlerfälle, Abnahme und Projektübergabe

  1. Schritt 1: Kontrollierte Fehlerfälle und Negativtests Typische Fehler wie falsche Gruppenadresse, ungeeigneter Datenpunkttyp, blockiertes Filter, doppelte physikalische Adresse oder fehlende Rückmeldung werden gezielt eingebaut. Die Diagnose wird unter Zeitdruck wiederholt; Ursache, Korrektur, Wirksamkeitsprüfung und Präventionsmaßnahme werden in einem einheitlichen Störungsprotokoll festgehalten.
  2. Schritt 2: Funktionsprüfung und technische Abnahme Aus der Funktionsbeschreibung entsteht eine Testmatrix mit Vorbedingungen, Auslöser, erwarteten Telegrammen, sichtbarer Reaktion und Akzeptanzkriterium. Abweichungen werden klassifiziert, nachgebessert und erneut geprüft; erst vollständige Nachweise führen zur Freigabe des jeweiligen Funktionspakets.
  3. Schritt 3: ETS6-Berichte und technische Nachweise Projekt-, Topologie-, Geräte-, Parameter- und Gruppenadressinformationen werden zu einem konsistenten Dokumentationspaket zusammengestellt. Berichte werden auf Verständlichkeit, Versionsstand und Übereinstimmung mit der realen Anlage geprüft, bevor sie für Abnahme, Betrieb oder spätere Erweiterung freigegeben werden.
  4. Schritt 4: Bestandsdokumentation und Änderungsnachweis ETS6-Projekt, Funktionslisten, Gruppenadresskonzept, Netzplan, Gerätelisten, Parameterberichte und Prüfprotokolle werden auf denselben Versionsstand gebracht. Abweichungen zwischen Planung und Einbau werden eingearbeitet; offene Punkte erhalten Verantwortlichkeit und Termin statt einer informellen Notiz.
  5. Schritt 5: Projektarchive, Sicherung und Wiederherstellung Projektstände werden mit eindeutiger Benennung, Status und Verantwortlichkeit in ein kontrolliertes Archiv überführt. Automatische und manuelle Sicherungswege, Wiederherstellung sowie Prüfung der Lesbarkeit werden erprobt; ein beschädigter oder falscher Stand wird anhand definierter Merkmale erkannt und ausgeschlossen.
  6. Schritt 6: Durchgängiges Praxisprojekt Ein vollständiges Musterprojekt wird von der Anforderung über Struktur, Topologie, Geräte, Gruppenadressen und Parameter bis zur Inbetriebnahme aufgebaut. Abschließend werden definierte Fehler eingebracht, behoben und mit Prüfprotokoll, Sicherungsstand sowie aktualisierter Dokumentation abgeschlossen.

Tagesprüfung: Die am 5. Seminartag erstellten Konfigurationen und Unterlagen werden gegen definierte Sollwerte, Telegramme, Zustände und Dokumentationsanforderungen geprüft. Offene Abweichungen werden vor dem nächsten Themenblock eindeutig klassifiziert.

Praxisaufgaben

  1. Übung 1: Ein vollständiges Gebäude- und Topologiemodell mit Reserven anlegen. Die Bearbeitung umfasst Bestandsaufnahme, Zieldefinition, kontrollierte Umsetzung, Funktionsprüfung, Fehlerkorrektur und dokumentierte Wiederholungsprüfung.
  2. Übung 2: Beleuchtungs- und Beschattungsfunktionen mit Status und Zentralbefehlen verknüpfen. Die Bearbeitung umfasst Bestandsaufnahme, Zieldefinition, kontrollierte Umsetzung, Funktionsprüfung, Fehlerkorrektur und dokumentierte Wiederholungsprüfung.
  3. Übung 3: Geräte adressieren, parametrieren, laden und anhand einer Prüfliste in Betrieb nehmen. Die Bearbeitung umfasst Bestandsaufnahme, Zieldefinition, kontrollierte Umsetzung, Funktionsprüfung, Fehlerkorrektur und dokumentierte Wiederholungsprüfung.
  4. Übung 4: Mehrere vorbereitete Fehler ohne ungeplante Gesamtänderungen diagnostizieren. Die Bearbeitung umfasst Bestandsaufnahme, Zieldefinition, kontrollierte Umsetzung, Funktionsprüfung, Fehlerkorrektur und dokumentierte Wiederholungsprüfung.
  5. Übung 5: Projektberichte, Sicherungsstand, Abnahmeprotokoll und Betriebsübergabe erstellen. Die Bearbeitung umfasst Bestandsaufnahme, Zieldefinition, kontrollierte Umsetzung, Funktionsprüfung, Fehlerkorrektur und dokumentierte Wiederholungsprüfung.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Elektrofachkräfte, Systemintegratoren, Planungs- und Inbetriebnahmeteams, TGA-Fachkräfte sowie technische Projektverantwortliche, die KNX-Projekte mit ETS6 vollständig bearbeiten sollen.

Voraussetzungen: Elektrotechnisches Grundverständnis und sicherer Umgang mit Windows-Arbeitsplätzen. Vorherige ETS-Erfahrung ist hilfreich, aber für den Einstiegspfad nicht zwingend erforderlich.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch ETS6-Demonstrationen, strukturierte Laboraufgaben und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Für jede Übung werden Ausgangsstand, Prüfkriterien und Dokumentationspflicht vorgegeben. Änderungen erfolgen einzeln und nachvollziehbar; eine Korrektur gilt erst nach Wiederholung des ursprünglichen Tests als bestätigt.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Elektrofachkräfte, Systemintegratoren, Planungs- und Inbetriebnahmeteams, TGA-Fachkräfte sowie technische Projektverantwortliche, die KNX-Projekte mit ETS6 vollständig bearbeiten sollen.
Voraussetzungen: Elektrotechnisches Grundverständnis und sicherer Umgang mit Windows-Arbeitsplätzen. Vorherige ETS-Erfahrung ist hilfreich, aber für den Einstiegspfad nicht zwingend erforderlich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, strukturierte ETS6- und Laborübungen, kontrollierte Fehlerfälle und technische Prüflisten
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Frankfurt 5 Tage
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Rostock 5 Tage
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