Seminar Icinga 2 – Konfigurationssprache, Templates und Apply Rules

Einordnung und Nutzen

Die deklarative Konfigurationssprache ermöglicht skalierbare und wartbare Monitoring-Modelle, verlangt jedoch klare Datenstrukturen und kontrollierbare Zuordnungsregeln. Im Seminar werden Templates, Variablen, Funktionen, Dictionaries, Schleifen und Apply Rules zu einem konsistenten Konfigurationsdesign verbunden.

Inhaltsübersicht

  1. Einordnung und Nutzen
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
    1. Sprachelemente und Auswertungsmodell
    2. Templates und Vererbung entwerfen
    3. Dictionaries, Arrays und benutzerdefinierte Variablen
    4. Apply Rules für Services
    5. Apply Rules für Abhängigkeiten und Benachrichtigungen
    6. Funktionen und wiederverwendbare Logik
    7. Konfigurationsdesign refaktorieren
  5. Praxisübungen
  6. Lernziele

Zielgruppe

Icinga-Administratoren, DevOps-Teams, Plattformbetreiber und technische Verantwortliche für größere oder stark standardisierte Monitoring-Umgebungen.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse der Icinga-2-Objekte sowie praktische Erfahrung mit Hosts, Services und CheckCommands.

Seminarinhalte

1. Sprachelemente und Auswertungsmodell

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Datentypen, Operatoren, Bereiche, Variablen, Konstanten und Gültigkeitsbereiche unterscheiden.
  2. Schritt 2: Ausdrücke in Konsole und Konfigurationsdateien schrittweise aufbauen.
  3. Schritt 3: Ergebnis, Typumwandlung und Fehlermeldung für Grenzfälle prüfen.

2. Templates und Vererbung entwerfen

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: wiederkehrende Eigenschaften und Abweichungen in einer Objektmatrix erfassen.
  2. Schritt 2: abstrakte und konkrete Templates mit Import-Reihenfolge und Überschreibungen implementieren.
  3. Schritt 3: resultierende Attribute und unerwünschte Vererbungen für Beispielobjekte kontrollieren.

3. Dictionaries, Arrays und benutzerdefinierte Variablen

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: strukturierte Host- und Service-Merkmale für automatische Zuordnungen modellieren.
  2. Schritt 2: Dictionaries, Arrays und verschachtelte Variablen konsistent anlegen und auslesen.
  3. Schritt 3: fehlende Schlüssel, Standardwerte und Datentypfehler mit Testfällen behandeln.

4. Apply Rules für Services

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Zuweisungsbedingungen, Ausschlüsse, Namensbildung und Iteration planen.
  2. Schritt 2: einfache und iterative Apply Rules mit assign- und ignore-Bedingungen erstellen.
  3. Schritt 3: erzeugte Serviceobjekte sowie Regelüberschneidungen über Objektabfragen prüfen.

5. Apply Rules für Abhängigkeiten und Benachrichtigungen

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: fachliche Abhängigkeiten, Elternbeziehungen und Alarmierungsregeln als Datenmodell formulieren.
  2. Schritt 2: Apply-Regeln für Dependencies und Notifications mit Gruppen und Zeiträumen umsetzen.
  3. Schritt 3: Unterdrückung, Vererbung und Eskalationsverhalten durch Zustandsfolgen validieren.

6. Funktionen und wiederverwendbare Logik

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: geeignete Einsatzbereiche für Funktionen, Lambdas und Hilfsdateien bestimmen.
  2. Schritt 2: eine geprüfte Hilfsfunktion für Namensbildung, Defaults oder Parameterableitung erstellen.
  3. Schritt 3: Seiteneffekte, Fehlerpfade und Rückgabewerte mit mehreren Objektvarianten testen.

7. Konfigurationsdesign refaktorieren

Der Themenbereich wird anhand einer klaren Prüfkette von der Einordnung über die Umsetzung bis zur kontrollierten Abnahme bearbeitet.

  1. Schritt 1: Duplikate, unklare Zuständigkeiten und schwer prüfbare Regeln in einer Beispielkonfiguration identifizieren.
  2. Schritt 2: Daten, Templates, Regeln und lokale Ausnahmen in klar getrennte Ebenen überführen.
  3. Schritt 3: Validierung, Objektvergleich und Regressionstest vor und nach der Refaktorierung durchführen.

Praxisübungen

  • Praxisaufgabe zu „Sprachelemente und Auswertungsmodell“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Templates und Vererbung entwerfen“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Dictionaries, Arrays und benutzerdefinierte Variablen“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Apply Rules für Services“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Apply Rules für Abhängigkeiten und Benachrichtigungen“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.
  • Praxisaufgabe zu „Funktionen und wiederverwendbare Logik“ mit dokumentierter Konfiguration, Funktionstest und Fehlerkorrektur.

Lernziele

  • Den Themenbereich „Sprachelemente und Auswertungsmodell“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Templates und Vererbung entwerfen“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Dictionaries, Arrays und benutzerdefinierte Variablen“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Apply Rules für Services“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Apply Rules für Abhängigkeiten und Benachrichtigungen“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Funktionen und wiederverwendbare Logik“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.
  • Den Themenbereich „Konfigurationsdesign refaktorieren“ fachlich einordnen, schrittweise umsetzen und nachvollziehbar prüfen.

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Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Icinga-Administratoren, DevOps-Teams, Plattformbetreiber und technische Verantwortliche für größere oder stark standardisierte Monitoring-Umgebungen.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse der Icinga-2-Objekte sowie praktische Erfahrung mit Hosts, Services und CheckCommands.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop – alle Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Ausführliche Dokumentation in digitaler Form
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

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