Seminar / Training
Beschreibung
Die Schulung zeigt, wie GADS-Daten kontrolliert für Analysen, maschinelles Lernen und digitale Zwillinge bereitgestellt werden. Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Algorithmen, sondern die Daten- und Nachweiskette: Auswahl, Qualität, Version, Lineage, Zugriff, Rechenort, Ergebnisrückführung und Überwachung.
Seminarziel
Ein nachvollziehbarer Datenpfad für Analytics- und KI-Anwendungen soll geplant werden können, einschließlich Qualitäts- und Freigabekriterien sowie Rückbindung der Ergebnisse an Fahrzeug, Bauteil, Versuch oder Simulation.
Lernziele
- Den Themenbereich „Anwendungsfälle und Datenanforderungen klären“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
- Den Themenbereich „Daten auswählen und bereitstellen“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
- Den Themenbereich „Qualität und Bias kontrollieren“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
- Den Themenbereich „Feature- und Verarbeitungskette dokumentieren“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
- Den Themenbereich „Modelle und Ergebnisse rückbinden“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
Inhaltsübersicht
- 1. Anwendungsfälle und Datenanforderungen klären
- 2. Daten auswählen und bereitstellen
- 3. Qualität und Bias kontrollieren
- 4. Feature- und Verarbeitungskette dokumentieren
- 5. Modelle und Ergebnisse rückbinden
- 6. Digitale Zwillinge strukturieren
- 7. Betrieb und Überwachung etablieren
Zielgruppe
Data Scientists, ML Engineers, Datenarchitekten, Analytics-Teams, Digital-Twin- und Engineering-Verantwortliche
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in Datenanalyse oder Machine Learning; Verständnis von Datenpipelines und Metadaten
Seminarinhalte
1. Anwendungsfälle und Datenanforderungen klären
Kapitelinhaltsverzeichnis: Analysefrage und Entscheidung; Zielvariable und Ergebnis; Datenquellen und Population; Latenz und Aktualität; Qualitäts- und Schutzbedarf; Erfolgskriterium
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Analysefrage und Entscheidung erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Zielvariable und Ergebnis festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Datenquellen und Population entwerfen.
- Latenz und Aktualität schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Qualitäts- und Schutzbedarf prüfen.
- Ergebnis anhand von Erfolgskriterium verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Einen Analytics- und einen KI-Use-Case mit messbaren Datenanforderungen beschreiben.
2. Daten auswählen und bereitstellen
Kapitelinhaltsverzeichnis: Katalogsuche und Filter; semantischer Kontext; Zugriffsfreigabe; Datenlokalität und Rechenort; Snapshot und Version; Export oder In-place-Verarbeitung
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Katalogsuche und Filter erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für semantischer Kontext festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Zugriffsfreigabe entwerfen.
- Datenlokalität und Rechenort schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Snapshot und Version prüfen.
- Ergebnis anhand von Export oder In-place-Verarbeitung verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Ein reproduzierbares Trainingsdatenpaket mit Auswahlkriterien definieren.
3. Qualität und Bias kontrollieren
Kapitelinhaltsverzeichnis: Vollständigkeit und Plausibilität; Repräsentativität und Verteilung; Label- und Messfehler; Leckage und Duplikate; Qualitätsschwellen; Freigabe und Ausnahme
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Vollständigkeit und Plausibilität erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Repräsentativität und Verteilung festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Label- und Messfehler entwerfen.
- Leckage und Duplikate schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Qualitätsschwellen prüfen.
- Ergebnis anhand von Freigabe und Ausnahme verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Ein Datenqualitätsgate für einen Modelltrainingslauf erstellen.
4. Feature- und Verarbeitungskette dokumentieren
Kapitelinhaltsverzeichnis: Rohdaten und Transformation; Feature-Definition; Parameter und Codeversion; Zwischenergebnisse; Lineage und Reproduzierbarkeit; Artefakte und Nachweis
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Rohdaten und Transformation erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Feature-Definition festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Parameter und Codeversion entwerfen.
- Zwischenergebnisse schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Lineage und Reproduzierbarkeit prüfen.
- Ergebnis anhand von Artefakte und Nachweis verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Eine Feature-Lineage von Sensordaten bis zum Trainingsdatensatz modellieren.
5. Modelle und Ergebnisse rückbinden
Kapitelinhaltsverzeichnis: Modellidentität und Version; Trainings- und Validierungsdaten; Metriken und Freigabe; Vorhersage und Ergebnisobjekt; Fahrzeug- und Bauteilbezug; Rollback und Reproduktion
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Modellidentität und Version erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Trainings- und Validierungsdaten festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Metriken und Freigabe entwerfen.
- Vorhersage und Ergebnisobjekt schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Fahrzeug- und Bauteilbezug prüfen.
- Ergebnis anhand von Rollback und Reproduktion verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Ein Ergebnisobjekt mit vollständigem Daten- und Modellbezug entwerfen.
6. Digitale Zwillinge strukturieren
Kapitelinhaltsverzeichnis: physisches Objekt und Identität; Zustand und Zeitbezug; Mess-, Simulations- und Wartungsdaten; Modell und Verhalten; Version und Konfiguration; Nutzungs- und Aktualisierungsregeln
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für physisches Objekt und Identität erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Zustand und Zeitbezug festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Mess-, Simulations- und Wartungsdaten entwerfen.
- Modell und Verhalten schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Version und Konfiguration prüfen.
- Ergebnis anhand von Nutzungs- und Aktualisierungsregeln verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Einen minimalen digitalen Zwilling für ein Fahrzeugsubsystem modellieren.
7. Betrieb und Überwachung etablieren
Kapitelinhaltsverzeichnis: Daten- und Modelldrift; Qualitäts- und Leistungsmetriken; Zugriff und Nutzung; Kosten und Ressourcen; Incident und Rückfall; Review und Neuvalidierung
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Daten- und Modelldrift erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Qualitäts- und Leistungsmetriken festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Zugriff und Nutzung entwerfen.
- Kosten und Ressourcen schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Incident und Rückfall prüfen.
- Ergebnis anhand von Review und Neuvalidierung verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Ein Monitoring- und Rezertifizierungskonzept für eine produktive Analysepipeline erstellen.
Praxisanteile
Die Übungen bauen auf einem konsistenten Automotive-Datenszenario auf. Konfigurationen, Architekturentscheidungen, Prüfprotokolle und Betriebsmaßnahmen werden so dokumentiert, dass sie in ein eigenes Einführungs- oder Betriebskonzept übertragen werden können.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Data Scientists, ML Engineers, Datenarchitekten, Analytics-Teams, Digital-Twin- und Engineering-Verantwortliche |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Datenanalyse oder Machine Learning; Verständnis von Datenpipelines und Metadaten |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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