Seminar / Training
Beschreibung
Die Schulung ordnet GADS als durchgängige Automotive-Datenplattform ein und entwickelt ein belastbares Architekturverständnis. Datenquellen, Standorte, Speicher- und Rechenressourcen, Richtlinien sowie Nutzer- und Systemrollen werden in einem gemeinsamen Referenzmodell verbunden. Neben dem Normalbetrieb werden von Beginn an Ausfallszenarien, Datenhoheit und Kostenwirkungen berücksichtigt.
Seminarziel
Eine GADS-Zielarchitektur mit nachvollziehbaren Datenflüssen, Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und Qualitätskriterien soll fachlich bewertet und als Grundlage für weitere Fach- oder Betriebsschulungen genutzt werden können.
Lernziele
- Den Themenbereich „GADS einordnen und Begriffe klären“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
- Den Themenbereich „Logische Plattformarchitektur entwickeln“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
- Den Themenbereich „Edge-Core-Cloud-Verteilung planen“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
- Den Themenbereich „Rollen und Verantwortlichkeiten festlegen“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
- Den Themenbereich „Nichtfunktionale Anforderungen bewerten“ fachlich einordnen, strukturiert planen und kontrolliert umsetzen.
Inhaltsübersicht
- 1. GADS einordnen und Begriffe klären
- 2. Logische Plattformarchitektur entwickeln
- 3. Edge-Core-Cloud-Verteilung planen
- 4. Rollen und Verantwortlichkeiten festlegen
- 5. Nichtfunktionale Anforderungen bewerten
- 6. Zielbild und Roadmap ableiten
Zielgruppe
IT-Architekten, Plattformverantwortliche, technische Projektleiter, Datenarchitekten und erfahrene Administratoren
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in Rechenzentrum, Cloud, Storage, Netzwerken und Datenmanagement
Seminarinhalte
1. GADS einordnen und Begriffe klären
Kapitelinhaltsverzeichnis: Plattformzweck und Wertbeitrag; Automotive-Datenarten und Datenvolumen; Edge, Core und Cloud; Datenprodukte und Datenverantwortung; Abgrenzung zu Einzelspeichern und Datensilos
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Plattformzweck und Wertbeitrag erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Automotive-Datenarten und Datenvolumen festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Edge, Core und Cloud entwerfen.
- Datenprodukte und Datenverantwortung schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Abgrenzung zu Einzelspeichern und Datensilos prüfen.
- Ergebnis mit Prüfkriterien verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Ein Referenzszenario mit Sensor-, Simulations- und Prüfstandsdaten fachlich abgrenzen.
2. Logische Plattformarchitektur entwickeln
Kapitelinhaltsverzeichnis: Datenquellen und Verbraucher; Steuerungs- und Datenebene; Katalog, Metadaten und Richtlinien; Orchestrierung und Datenbewegung; Schnittstellen zu Engineering-Werkzeugen; Architekturgrenzen und Annahmen
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Datenquellen und Verbraucher erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Steuerungs- und Datenebene festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Katalog, Metadaten und Richtlinien entwerfen.
- Orchestrierung und Datenbewegung schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Schnittstellen zu Engineering-Werkzeugen prüfen.
- Ergebnis anhand von Architekturgrenzen und Annahmen verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Ein logisches Komponentenbild mit Daten- und Kontrollpfaden erstellen.
3. Edge-Core-Cloud-Verteilung planen
Kapitelinhaltsverzeichnis: Standorte und Netzbedingungen; Latenz und Bandbreite; lokale Verarbeitung am Edge; zentrale Dienste im Core; elastische Verarbeitung in der Cloud; Datenhoheit und Kosten
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Standorte und Netzbedingungen erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Latenz und Bandbreite festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für lokale Verarbeitung am Edge entwerfen.
- zentrale Dienste im Core schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für elastische Verarbeitung in der Cloud prüfen.
- Ergebnis anhand von Datenhoheit und Kosten verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Drei Datenklassen auf Edge, Core und Cloud verteilen und die Entscheidung begründen.
4. Rollen und Verantwortlichkeiten festlegen
Kapitelinhaltsverzeichnis: Plattformbetrieb; Data Product Owner; Daten-Governance; Engineering-Nutzer; externe Partner; Freigabe- und Eskalationswege
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Plattformbetrieb erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Data Product Owner festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Daten-Governance entwerfen.
- Engineering-Nutzer schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für externe Partner prüfen.
- Ergebnis anhand von Freigabe- und Eskalationswege verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Eine RACI-Matrix für Aufnahme, Freigabe, Nutzung, Archivierung und Löschung ausarbeiten.
5. Nichtfunktionale Anforderungen bewerten
Kapitelinhaltsverzeichnis: Verfügbarkeit und Wiederanlauf; Skalierbarkeit und Durchsatz; Sicherheit und Mandantentrennung; Nachvollziehbarkeit und Audit; Kosten und Kapazität; Betriebsfähigkeit
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Verfügbarkeit und Wiederanlauf erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Skalierbarkeit und Durchsatz festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Sicherheit und Mandantentrennung entwerfen.
- Nachvollziehbarkeit und Audit schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Kosten und Kapazität prüfen.
- Ergebnis anhand von Betriebsfähigkeit verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Ein gewichtetes Anforderungsprofil für zwei priorisierte Use Cases erstellen.
6. Zielbild und Roadmap ableiten
Kapitelinhaltsverzeichnis: Ist-Landschaft und Abhängigkeiten; Zielarchitektur und Übergangsstufen; Pilotumfang und Erfolgskriterien; Risiken und technische Schulden; Entscheidungspunkte und Nachweise; Weiterführende Lernpfade
- Ausgangslage, Datenquellen und Verantwortlichkeiten für Ist-Landschaft und Abhängigkeiten erfassen.
- Anforderungen, Abhängigkeiten und Qualitätskriterien für Zielarchitektur und Übergangsstufen festlegen.
- Zielmodell, Regeln und technische Umsetzung für Pilotumfang und Erfolgskriterien entwerfen.
- Risiken und technische Schulden schrittweise konfigurieren oder anhand eines Referenzablaufs modellieren.
- Normalbetrieb, Fehlerfälle und Grenzbedingungen für Entscheidungspunkte und Nachweise prüfen.
- Ergebnis anhand von Weiterführende Lernpfade verifizieren und nachvollziehbar dokumentieren.
Praxis: Ein Architektur-Steckbrief mit Pilotgrenzen, Messpunkten und Folgeaktivitäten erstellen.
Praxisanteile
Die Übungen bauen auf einem konsistenten Automotive-Datenszenario auf. Konfigurationen, Architekturentscheidungen, Prüfprotokolle und Betriebsmaßnahmen werden so dokumentiert, dass sie in ein eigenes Einführungs- oder Betriebskonzept übertragen werden können.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | IT-Architekten, Plattformverantwortliche, technische Projektleiter, Datenarchitekten und erfahrene Administratoren |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Rechenzentrum, Cloud, Storage, Netzwerken und Datenmanagement |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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