Zielsetzung
Das Seminar sichert FerretDB entlang der gesamten Verbindungskette ab. PostgreSQL-basierte Benutzerverwaltung, SCRAM-SHA-256, TLS für Clientverbindungen, Backendverschlüsselung, Netzwerksegmentierung, Secret Management und kompensierende Kontrollen für Funktionsgrenzen werden praktisch umgesetzt.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung und Lernziele
- Teilnehmerkreis und Voraussetzungen
- Bedrohungsmodell und Vertrauensgrenzen
- Authentifizierungsarchitektur
- Benutzerverwaltung
- TLS für Clientverbindungen
- Backendverbindung absichern
- Netzwerksegmentierung und Listener
- Secret Management
- Autorisierungsgrenzen und Kontrollen
- Sicherheitstests und Betrieb
- Praxisübungen und Methodik
Lernziele
- Bedrohungen und Vertrauensgrenzen für Client, FerretDB und PostgreSQL erfassen
- Benutzer und SCRAM-SHA-256-Authentifizierung sicher einrichten
- TLS-Verbindungen mit Zertifikaten für Clients und Backend konfigurieren
- Berechtigungsgrenzen durch Netzwerk, Rollen, Secrets und Betriebsprozesse kompensieren
Teilnehmerkreis
Security Engineers, Datenbank- und Systemadministratoren, DevOps-Fachkräfte, Plattformteams und Anwendungsarchitekten.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in FerretDB, PostgreSQL, PKI/TLS, Netzwerksegmentierung und Linux- oder Containerbetrieb.
Seminarinhalte
Kapitel 1: Bedrohungsmodell und Vertrauensgrenzen
Inhaltsübersicht des Kapitels: Schützenswerte Daten, Benutzergruppen und Verwaltungszugänge erfassen; Client-, FerretDB-, PostgreSQL- und Monitoringnetze abgrenzen; Angriffspfade für Zugangsdaten, unverschlüsselte Verbindungen und offene Listener bewerten.
- Schritt 1: Schützenswerte Daten, Benutzergruppen und Verwaltungszugänge erfassen
- Schritt 2: Client-, FerretDB-, PostgreSQL- und Monitoringnetze abgrenzen
- Schritt 3: Angriffspfade für Zugangsdaten, unverschlüsselte Verbindungen und offene Listener bewerten
Kapitel 2: Authentifizierungsarchitektur
Inhaltsübersicht des Kapitels: Weiterleitung der Clientanmeldedaten an PostgreSQL nachvollziehen; SCRAM-SHA-256 als unterstützten Mechanismus konfigurieren; Anonyme Verbindung von tatsächlichem Datenzugriff unterscheiden.
- Schritt 1: Weiterleitung der Clientanmeldedaten an PostgreSQL nachvollziehen
- Schritt 2: SCRAM-SHA-256 als unterstützten Mechanismus konfigurieren
- Schritt 3: Anonyme Verbindung von tatsächlichem Datenzugriff unterscheiden
Kapitel 3: Benutzerverwaltung
Inhaltsübersicht des Kapitels: Benutzer direkt in PostgreSQL oder über kompatible Benutzerbefehle anlegen; Kennwortrichtlinien, Rotation und technische Dienstkonten definieren; Leere Rollenangaben und aktuelle Autorisierungsgrenzen berücksichtigen.
- Schritt 1: Benutzer direkt in PostgreSQL oder über kompatible Benutzerbefehle anlegen
- Schritt 2: Kennwortrichtlinien, Rotation und technische Dienstkonten definieren
- Schritt 3: Leere Rollenangaben und aktuelle Autorisierungsgrenzen berücksichtigen
Kapitel 4: TLS für Clientverbindungen
Inhaltsübersicht des Kapitels: Zertifizierungsstelle, Serverzertifikat und privaten Schlüssel vorbereiten; TLS-Listener, Zertifikats- und CA-Dateien in FerretDB konfigurieren; Clientverbindung mit CA-Prüfung und optionalem Clientzertifikat testen.
- Schritt 1: Zertifizierungsstelle, Serverzertifikat und privaten Schlüssel vorbereiten
- Schritt 2: TLS-Listener, Zertifikats- und CA-Dateien in FerretDB konfigurieren
- Schritt 3: Clientverbindung mit CA-Prüfung und optionalem Clientzertifikat testen
Kapitel 5: Backendverbindung absichern
Inhaltsübersicht des Kapitels: PostgreSQL-TLS und Zertifikatsprüfung in der Verbindungs-URL konfigurieren; Trust-Authentifizierung und ungeschützte interne Netze vermeiden; Zertifikatswechsel ohne ungeplanten Ausfall vorbereiten.
- Schritt 1: PostgreSQL-TLS und Zertifikatsprüfung in der Verbindungs-URL konfigurieren
- Schritt 2: Trust-Authentifizierung und ungeschützte interne Netze vermeiden
- Schritt 3: Zertifikatswechsel ohne ungeplanten Ausfall vorbereiten
Kapitel 6: Netzwerksegmentierung und Listener
Inhaltsübersicht des Kapitels: MongoDB-, TLS-, Data-API-, MCP- und Debug-Listener getrennt bewerten; Firewalls oder NetworkPolicies nach minimal erforderlichen Kommunikationswegen setzen; Verwaltungsschnittstellen nur in geschützten Netzen bereitstellen.
- Schritt 1: MongoDB-, TLS-, Data-API-, MCP- und Debug-Listener getrennt bewerten
- Schritt 2: Firewalls oder NetworkPolicies nach minimal erforderlichen Kommunikationswegen setzen
- Schritt 3: Verwaltungsschnittstellen nur in geschützten Netzen bereitstellen
Kapitel 7: Secret Management
Inhaltsübersicht des Kapitels: Kennwörter, Verbindungs-URLs und Schlüssel aus Images und Quelltext entfernen; Secrets mit minimalen Leserechten und nachvollziehbarer Rotation bereitstellen; Logs, Fehlerausgaben und Supportpakete auf Geheimnislecks prüfen.
- Schritt 1: Kennwörter, Verbindungs-URLs und Schlüssel aus Images und Quelltext entfernen
- Schritt 2: Secrets mit minimalen Leserechten und nachvollziehbarer Rotation bereitstellen
- Schritt 3: Logs, Fehlerausgaben und Supportpakete auf Geheimnislecks prüfen
Kapitel 8: Autorisierungsgrenzen und Kontrollen
Inhaltsübersicht des Kapitels: Aktuellen Funktionsumfang der Autorisierung ausdrücklich in der Risikoanalyse berücksichtigen; Getrennte Instanzen, Datenbanken, Netze und Dienstkonten als kompensierende Maßnahmen bewerten; Freigaben, Vier-Augen-Prinzip und administrative Runbooks etablieren.
- Schritt 1: Aktuellen Funktionsumfang der Autorisierung ausdrücklich in der Risikoanalyse berücksichtigen
- Schritt 2: Getrennte Instanzen, Datenbanken, Netze und Dienstkonten als kompensierende Maßnahmen bewerten
- Schritt 3: Freigaben, Vier-Augen-Prinzip und administrative Runbooks etablieren
Kapitel 9: Sicherheitstests und Betrieb
Inhaltsübersicht des Kapitels: Positive und negative Anmelde-, TLS- und Netzwerkprüfungen automatisieren; Zertifikatsablauf, Fehlanmeldungen und unerwartete Listener überwachen; Sicherheitsbaseline bei Updates und Architekturänderungen erneut prüfen.
- Schritt 1: Positive und negative Anmelde-, TLS- und Netzwerkprüfungen automatisieren
- Schritt 2: Zertifikatsablauf, Fehlanmeldungen und unerwartete Listener überwachen
- Schritt 3: Sicherheitsbaseline bei Updates und Architekturänderungen erneut prüfen
Praxisübungen
- PostgreSQL-Benutzer mit SCRAM-SHA-256 anlegen und FerretDB-Zugriff testen
- TLS-Listener mit eigener Labor-CA konfigurieren und Zertifikatsprüfung durchführen
- Eine Sicherheitsbaseline mit Netzwerk-, Secret- und Negativtests erstellen
Methodik
Das Seminar kombiniert Bedrohungsmodellierung mit konkreter Konfiguration. Jede Schutzmaßnahme wird durch einen positiven Funktionstest und einen negativen Missbrauchs- oder Fehlkonfigurationstest überprüft.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Security, DBA, Systemadministratoren, DevOps, Plattformteams und Architekten |
| Voraussetzungen: | FerretDB-, PostgreSQL-, TLS- und Netzwerkgrundkenntnisse |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Laborübungen, Fallstudien und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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