Zielsetzung
Das Seminar überführt eine funktionierende FerretDB-Installation in einen standardisierten Produktionsbetrieb. Referenzarchitektur, Konfigurationsmanagement, Secrets, Observability, Backup, Updates, Kapazität, Runbooks und automatisierte Abnahmetests werden zu einem vollständigen Betriebsmodell verbunden.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung und Lernziele
- Teilnehmerkreis und Voraussetzungen
- Produktionsanforderungen und Referenzarchitektur
- Reproduzierbare Bereitstellung
- Konfiguration und Secrets
- Sicherheitsbaseline
- Observability und SLO-Überwachung
- Backup und Wiederherstellung
- Hochverfügbarkeit und Wiederanlauf
- Updates und Änderungsmanagement
- Leistung und Kapazität
- Runbooks und Incident Management
- Automatisierte Abnahme
- Praxisübungen und Methodik
Lernziele
- Eine produktionsreife Zielarchitektur mit klaren Verantwortungsgrenzen entwerfen
- Bereitstellung, Konfiguration und Secrets reproduzierbar automatisieren
- Monitoring, Backup, Update und Incident-Prozesse verbindlich integrieren
- Betriebsfreigabe mit messbaren technischen und organisatorischen Kriterien absichern
Teilnehmerkreis
Plattformteams, DevOps-Fachkräfte, Site Reliability Engineers, System- und Datenbankadministratoren sowie technische Betriebsleiter.
Voraussetzungen
Gute Kenntnisse in FerretDB, PostgreSQL und der eingesetzten Zielplattform. Erfahrung mit Automatisierung, Versionsverwaltung und Monitoring wird vorausgesetzt.
Seminarinhalte
Kapitel 1: Produktionsanforderungen und Referenzarchitektur
Inhaltsübersicht des Kapitels: SLOs, RPO, RTO, Last, Datenwachstum und Sicherheitsanforderungen erfassen; FerretDB, Backend, Netzwerk, Speicher und Verwaltungszugänge strukturieren; Abhängigkeiten, Single Points of Failure und Betriebsgrenzen dokumentieren.
- Schritt 1: SLOs, RPO, RTO, Last, Datenwachstum und Sicherheitsanforderungen erfassen
- Schritt 2: FerretDB, Backend, Netzwerk, Speicher und Verwaltungszugänge strukturieren
- Schritt 3: Abhängigkeiten, Single Points of Failure und Betriebsgrenzen dokumentieren
Kapitel 2: Reproduzierbare Bereitstellung
Inhaltsübersicht des Kapitels: Artefakte und Versionen unveränderlich festlegen; Infrastruktur und Dienstkonfiguration als Code abbilden; Umgebungen mit wiederholbaren Prüfungen statt manueller Einzeländerungen aufbauen.
- Schritt 1: Artefakte und Versionen unveränderlich festlegen
- Schritt 2: Infrastruktur und Dienstkonfiguration als Code abbilden
- Schritt 3: Umgebungen mit wiederholbaren Prüfungen statt manueller Einzeländerungen aufbauen
Kapitel 3: Konfiguration und Secrets
Inhaltsübersicht des Kapitels: Nicht sensitive Parameter von Zugangsdaten und Schlüsseln trennen; Secrets geschützt bereitstellen, rotieren und Zugriffe protokollieren; Konfigurationsänderungen prüfen, freigeben und rückgängig machen.
- Schritt 1: Nicht sensitive Parameter von Zugangsdaten und Schlüsseln trennen
- Schritt 2: Secrets geschützt bereitstellen, rotieren und Zugriffe protokollieren
- Schritt 3: Konfigurationsänderungen prüfen, freigeben und rückgängig machen
Kapitel 4: Sicherheitsbaseline
Inhaltsübersicht des Kapitels: Authentifizierung, TLS, Netzwerksegmentierung und minimale Privilegien umsetzen; Nicht benötigte Listener und Debugzugänge deaktivieren oder abschotten; Betriebs- und Notfallzugänge mit nachvollziehbarer Freigabe verwalten.
- Schritt 1: Authentifizierung, TLS, Netzwerksegmentierung und minimale Privilegien umsetzen
- Schritt 2: Nicht benötigte Listener und Debugzugänge deaktivieren oder abschotten
- Schritt 3: Betriebs- und Notfallzugänge mit nachvollziehbarer Freigabe verwalten
Kapitel 5: Observability und SLO-Überwachung
Inhaltsübersicht des Kapitels: Logs, Metriken, Traces und Probes zentral integrieren; Dashboards und Alarme an Serviceziele und Fehlerbudgets koppeln; Alarmtexte mit Zuständigkeit und erster Handlung versehen.
- Schritt 1: Logs, Metriken, Traces und Probes zentral integrieren
- Schritt 2: Dashboards und Alarme an Serviceziele und Fehlerbudgets koppeln
- Schritt 3: Alarmtexte mit Zuständigkeit und erster Handlung versehen
Kapitel 6: Backup und Wiederherstellung
Inhaltsübersicht des Kapitels: Sicherungsplan mit Aufbewahrung, Verschlüsselung und externem Speicher umsetzen; Automatisierte Integritätsprüfungen und Restore-Tests etablieren; Notfallrunbook und Kommunikationswege regelmäßig erproben.
- Schritt 1: Sicherungsplan mit Aufbewahrung, Verschlüsselung und externem Speicher umsetzen
- Schritt 2: Automatisierte Integritätsprüfungen und Restore-Tests etablieren
- Schritt 3: Notfallrunbook und Kommunikationswege regelmäßig erproben
Kapitel 7: Hochverfügbarkeit und Wiederanlauf
Inhaltsübersicht des Kapitels: PostgreSQL-Replikation und read-only FerretDB-Zugriffe einordnen; Failover-, Promotion- und Rückkehrverfahren mit klaren Grenzen definieren; Pod-, Host-, Speicher- und Standortausfälle testen.
- Schritt 1: PostgreSQL-Replikation und read-only FerretDB-Zugriffe einordnen
- Schritt 2: Failover-, Promotion- und Rückkehrverfahren mit klaren Grenzen definieren
- Schritt 3: Pod-, Host-, Speicher- und Standortausfälle testen
Kapitel 8: Updates und Änderungsmanagement
Inhaltsübersicht des Kapitels: Backend-, Erweiterungs- und FerretDB-Updates in richtiger Reihenfolge automatisieren; Vorabtests, Wartungsfenster, Smoke-Tests und Rollback zusammenführen; Änderungen mit Version, Ticket, Messwerten und Freigabe dokumentieren.
- Schritt 1: Backend-, Erweiterungs- und FerretDB-Updates in richtiger Reihenfolge automatisieren
- Schritt 2: Vorabtests, Wartungsfenster, Smoke-Tests und Rollback zusammenführen
- Schritt 3: Änderungen mit Version, Ticket, Messwerten und Freigabe dokumentieren
Kapitel 9: Leistung und Kapazität
Inhaltsübersicht des Kapitels: Baseline und Spitzenlast mit wiederholbaren Lasttests messen; Poolgrößen, Indizes und Ressourcen kontrolliert abstimmen; Wachstum, Reserve und Skalierungsgrenzen in einem Kapazitätsplan verfolgen.
- Schritt 1: Baseline und Spitzenlast mit wiederholbaren Lasttests messen
- Schritt 2: Poolgrößen, Indizes und Ressourcen kontrolliert abstimmen
- Schritt 3: Wachstum, Reserve und Skalierungsgrenzen in einem Kapazitätsplan verfolgen
Kapitel 10: Runbooks und Incident Management
Inhaltsübersicht des Kapitels: Runbooks für Verbindungsfehler, Authentifizierung, Backendausfall und Datenwiederherstellung erstellen; Diagnosedaten standardisiert sammeln und Zeitachsen führen; Nach Störungen dauerhafte technische und organisatorische Maßnahmen ableiten.
- Schritt 1: Runbooks für Verbindungsfehler, Authentifizierung, Backendausfall und Datenwiederherstellung erstellen
- Schritt 2: Diagnosedaten standardisiert sammeln und Zeitachsen führen
- Schritt 3: Nach Störungen dauerhafte technische und organisatorische Maßnahmen ableiten
Kapitel 11: Automatisierte Abnahme
Inhaltsübersicht des Kapitels: Bereitstellung mit Struktur-, Sicherheits- und Erreichbarkeitsprüfungen validieren; CRUD-, Abfrage-, Backup- und Monitoring-Smoke-Tests automatisieren; Freigabe nur bei erfüllten Musskriterien und dokumentierten Restabweichungen erteilen.
- Schritt 1: Bereitstellung mit Struktur-, Sicherheits- und Erreichbarkeitsprüfungen validieren
- Schritt 2: CRUD-, Abfrage-, Backup- und Monitoring-Smoke-Tests automatisieren
- Schritt 3: Freigabe nur bei erfüllten Musskriterien und dokumentierten Restabweichungen erteilen
Praxisübungen
- Eine Produktionsreferenzarchitektur mit SLOs, RPO/RTO und Verantwortlichkeiten entwerfen
- Bereitstellung und Konfiguration einer Laborumgebung automatisieren
- Betriebsabnahme, simulierten Incident und Restore-Test anhand eigener Runbooks durchführen
Methodik
Das Seminar arbeitet wie ein Produktions-Readiness-Workshop. Technische Konfiguration, Automatisierung, Messwerte und Betriebsprozesse werden in einem gemeinsamen Referenzsystem aufgebaut und durch Störungstests geprüft.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Plattformteams, DevOps, SRE, Systemadministratoren und DBA |
| Voraussetzungen: | Gute FerretDB-, PostgreSQL-, Plattform- und Automatisierungskenntnisse |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Laborübungen, Fallstudien und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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