Seminar Eclipse Papyrus – UML: Use Cases und fachliche Analyse

Das Seminar verbindet Use-Case-Modellierung mit einer strukturierten fachlichen Analyse. Systemgrenze, Akteure, Ziele, Anwendungsfälle, Szenarien, Fachbegriffe und ein erstes Domain Model werden so erarbeitet, dass sie als belastbare Grundlage für Architektur, Verhalten und Test dienen.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Systemgrenze, Stakeholder, Ziele und externe Rollen eindeutig festlegen.
  • Use Cases zielorientiert schneiden und semantisch korrekt verknüpfen.
  • Haupt-, Alternativ- und Fehlerszenarien strukturiert beschreiben.
  • Fachbegriffe und Beziehungen in ein erstes Domain Model überführen.
  • Use Cases mit Anforderungen, Architektur und Testfällen nachvollziehbar verbinden.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Stakeholder, Ziele und Systemkontext

Schwerpunkt: Stakeholder, Geschäftsziele, Systemgrenze, Nachbarsysteme, Verantwortungen und Annahmen.

  1. Fragestellung, Systemgrenze und Entscheidungskriterien für den Themenblock „Stakeholder, Ziele und Systemkontext“ festlegen.
  2. Folgende Größen, Rollen, Elemente und Annahmen werden strukturiert: Stakeholder, Geschäftsziele, Systemgrenze, Nachbarsysteme, Verantwortungen und Annahmen.
  3. Das Analyse- oder Entscheidungsmodell in Papyrus schrittweise aufbauen und mit prüfbaren Daten versehen.
  4. Alternativen, Randbedingungen, Lücken und widersprüchliche Annahmen mit definierten Szenarien untersuchen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein abgestimmtes Kontext- und Zielmodell dokumentieren und als nachvollziehbare Entscheidungsbasis freigeben.

2. Akteure und Rollen

Schwerpunkt: menschliche Rollen, externe Systeme, Primär- und Sekundärakteure, Generalisierung und Verantwortlichkeiten.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Akteure und Rollen“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: menschliche Rollen, externe Systeme, Primär- und Sekundärakteure, Generalisierung und Verantwortlichkeiten.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis ein konsistentes Akteursmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

3. Use Cases und Zielzuschnitt

Schwerpunkt: Akteursziele, Granularität, Benennung, Systemverantwortung, Vorbedingungen und Ergebnisse.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Use Cases und Zielzuschnitt“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Akteursziele, Granularität, Benennung, Systemverantwortung, Vorbedingungen und Ergebnisse.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Use-Case-Katalog dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

4. include, extend und Generalisierung

Schwerpunkt: Wiederverwendung, optionale Erweiterung, Varianten, Abstraktion und Fehlanwendungen.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „include, extend und Generalisierung“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Wiederverwendung, optionale Erweiterung, Varianten, Abstraktion und Fehlanwendungen.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis ein semantisch bereinigtes Use-Case-Modell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

5. Szenarien und fachliche Regeln

Schwerpunkt: Trigger, Hauptpfad, Alternativen, Fehlerfälle, Geschäftsregeln, Daten und Nachbedingungen.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Szenarien und fachliche Regeln“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Trigger, Hauptpfad, Alternativen, Fehlerfälle, Geschäftsregeln, Daten und Nachbedingungen.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis eine vollständige textuelle Use-Case-Spezifikation dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

6. Domain Model und Begriffsstruktur

Schwerpunkt: Fachobjekte, Verantwortlichkeiten, Beziehungen, Multiplizitäten, Zustände und Glossar.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Domain Model und Begriffsstruktur“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Fachobjekte, Verantwortlichkeiten, Beziehungen, Multiplizitäten, Zustände und Glossar.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis ein abgestimmtes fachliches Strukturmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

7. Traceability, Priorisierung und Review

Schwerpunkt: Anforderungen, Use Cases, Architektur, Test Cases, Risiken, Releases und Freigabekriterien.

  1. Serviceziele, Verantwortlichkeiten und Kontrollpunkte für den Themenblock „Traceability, Priorisierung und Review“ definieren.
  2. Folgende Betriebsobjekte und Abhängigkeiten werden erfasst und priorisiert: Anforderungen, Use Cases, Architektur, Test Cases, Risiken, Releases und Freigabekriterien.
  3. Kontrollen, Runbooks oder Betriebsabläufe in der Laborumgebung beziehungsweise am Prozessmodell umsetzen.
  4. Regelbetrieb, Störung, Wiederanlauf und Nachkontrolle mit festgelegten Szenarien prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine Use-Case-Review- und Übergabebasis freigeben und in einen wiederholbaren Arbeits- oder Betriebsstandard übernehmen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Erstellung eines Systemkontexts mit Stakeholdern und Akteuren.
  • Modellierung eines priorisierten Use-Case-Katalogs.
  • Ausarbeitung eines Haupt-, Alternativ- und Fehlerszenarios.
  • Ableitung eines Domain Models und einer Traceability-Sicht.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Business Analyse, Requirements Engineering, Product Ownership, Softwarearchitektur, Testdesign und technische Projektleitung.

Voraussetzungen: Grundverständnis fachlicher Analyse und Systementwicklung; spezielle UML-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Didaktik und Arbeitsweise

Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Modellierungsschritte, Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Beide Tage bauen auf einem gemeinsamen Beispielmodell mit definierten Prüfpunkten auf.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Business Analyse, Requirements Engineering, Product Ownership, Softwarearchitektur, Testdesign und technische Projektleitung
Voraussetzungen: Grundverständnis fachlicher Analyse und Systementwicklung; spezielle UML-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Hannover 2 Tage
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