Seminar Eclipse Papyrus – Migration von Papyrus Classic zu Papyrus Desktop

Das Seminar behandelt die kontrollierte Umstellung von Papyrus Classic auf Papyrus Desktop mit Sirius-basierten Diagrammen und EEF-basierten Property Views. Modelle, Darstellungen, Profile, Stylesheets und eigene Erweiterungen werden inventarisiert, auf Kompatibilität geprüft und anhand eines wiederholbaren Migrationsverfahrens überführt.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Classic-Bestand, Modellressourcen, Erweiterungen und technische Abhängigkeiten vollständig erfassen.
  • GMF- und XWT-basierte Funktionen dem Sirius- und EEF-Zielbild zuordnen.
  • Eine sichere Test- und Sicherungsstrategie für Modelle und Workspaces aufbauen.
  • Modelle, Darstellungen und Customizings anhand definierter Kriterien migrieren.
  • Abnahme, Rollback, Schulung und produktiven Rollout dokumentieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Bestandsaufnahme und Migrationsumfang

Schwerpunkt: Versionen, Modelle, Repräsentationen, Profile, CSS, Plug-ins, Teamprozesse und kritische Funktionen.

  1. Ausgangsbestand, Zielzustand und Risiken für den Themenblock „Bestandsaufnahme und Migrationsumfang“ inventarisieren.
  2. Folgende Abbildungs-, Kompatibilitäts- und Abhängigkeitsaspekte werden festgelegt: Versionen, Modelle, Repräsentationen, Profile, CSS, Plug-ins, Teamprozesse und kritische Funktionen.
  3. Die Migration zunächst isoliert und anschließend mit einem repräsentativen Modellstand durchführen.
  4. Datenintegrität, Semantik, Darstellung, Erweiterungen und Rückfalloptionen durch Vorher-Nachher-Tests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein vollständiges Migrationsinventar mit Abnahme-, Rollback- und Wiederholungsregeln dokumentieren.

2. Zielarchitektur mit Sirius und EEF

Schwerpunkt: Diagrammtechnologie, Property Views, Koexistenzmechanismen, Funktionsabdeckung und Zielkonfiguration.

  1. Ausgangsbestand, Zielzustand und Risiken für den Themenblock „Zielarchitektur mit Sirius und EEF“ inventarisieren.
  2. Folgende Abbildungs-, Kompatibilitäts- und Abhängigkeitsaspekte werden festgelegt: Diagrammtechnologie, Property Views, Koexistenzmechanismen, Funktionsabdeckung und Zielkonfiguration.
  3. Die Migration zunächst isoliert und anschließend mit einem repräsentativen Modellstand durchführen.
  4. Datenintegrität, Semantik, Darstellung, Erweiterungen und Rückfalloptionen durch Vorher-Nachher-Tests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine technische Ziel- und Abgrenzungsmatrix mit Abnahme-, Rollback- und Wiederholungsregeln dokumentieren.

3. Kompatibilität und Testbaseline

Schwerpunkt: Referenzmodelle, Darstellungsmerkmale, Validierungsstatus, Performance und Anwenderabläufe.

  1. Ausgangsbestand, Zielzustand und Risiken für den Themenblock „Kompatibilität und Testbaseline“ inventarisieren.
  2. Folgende Abbildungs-, Kompatibilitäts- und Abhängigkeitsaspekte werden festgelegt: Referenzmodelle, Darstellungsmerkmale, Validierungsstatus, Performance und Anwenderabläufe.
  3. Die Migration zunächst isoliert und anschließend mit einem repräsentativen Modellstand durchführen.
  4. Datenintegrität, Semantik, Darstellung, Erweiterungen und Rückfalloptionen durch Vorher-Nachher-Tests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine messbare Ausgangsbaseline mit Abnahme-, Rollback- und Wiederholungsregeln dokumentieren.

4. Sicherung und isolierte Testmigration

Schwerpunkt: Repositories, Modellkopien, Workspace-Neuaufbau, Abhängigkeiten, Protokollierung und Wiederanlauf.

  1. Ausgangsbestand, Zielzustand und Risiken für den Themenblock „Sicherung und isolierte Testmigration“ inventarisieren.
  2. Folgende Abbildungs-, Kompatibilitäts- und Abhängigkeitsaspekte werden festgelegt: Repositories, Modellkopien, Workspace-Neuaufbau, Abhängigkeiten, Protokollierung und Wiederanlauf.
  3. Die Migration zunächst isoliert und anschließend mit einem repräsentativen Modellstand durchführen.
  4. Datenintegrität, Semantik, Darstellung, Erweiterungen und Rückfalloptionen durch Vorher-Nachher-Tests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine wiederholbare Testmigrationsumgebung mit Abnahme-, Rollback- und Wiederholungsregeln dokumentieren.

5. Modelle und Repräsentationen überführen

Schwerpunkt: semantische Modelle, Diagramme, Layout, Tabellen, Profile und Verknüpfungen.

  1. Ausgangsbestand, Zielzustand und Risiken für den Themenblock „Modelle und Repräsentationen überführen“ inventarisieren.
  2. Folgende Abbildungs-, Kompatibilitäts- und Abhängigkeitsaspekte werden festgelegt: semantische Modelle, Diagramme, Layout, Tabellen, Profile und Verknüpfungen.
  3. Die Migration zunächst isoliert und anschließend mit einem repräsentativen Modellstand durchführen.
  4. Datenintegrität, Semantik, Darstellung, Erweiterungen und Rückfalloptionen durch Vorher-Nachher-Tests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen migrierten und vergleichbaren Modellstand mit Abnahme-, Rollback- und Wiederholungsregeln dokumentieren.

6. Customizings und Erweiterungen anpassen

Schwerpunkt: CSS, Paletten, Element Types, Property Views, Extension Points und Buildabhängigkeiten.

  1. Architektur, Schnittstellen und Qualitätskriterien für den Themenblock „Customizings und Erweiterungen anpassen“ festlegen.
  2. Folgende Entwicklungsartefakte und Abhängigkeiten werden strukturiert: CSS, Paletten, Element Types, Property Views, Extension Points und Buildabhängigkeiten.
  3. Die Erweiterung oder Automatisierung in kleinen, testbaren Schritten implementieren.
  4. Build, Laufzeitverhalten, Transaktionen, Fehlerfälle und Regression mit automatisierten oder geführten Tests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Anpassungs- und Ersatzplan versionieren, dokumentieren und reproduzierbar bereitstellen.

7. Abnahme, Rollback und Rollout

Schwerpunkt: Funktionstests, Datenintegrität, Benutzerakzeptanz, Fehlerklassen, Rückfalloptionen und Rolloutwellen.

  1. Serviceziele, Verantwortlichkeiten und Kontrollpunkte für den Themenblock „Abnahme, Rollback und Rollout“ definieren.
  2. Folgende Betriebsobjekte und Abhängigkeiten werden erfasst und priorisiert: Funktionstests, Datenintegrität, Benutzerakzeptanz, Fehlerklassen, Rückfalloptionen und Rolloutwellen.
  3. Kontrollen, Runbooks oder Betriebsabläufe in der Laborumgebung beziehungsweise am Prozessmodell umsetzen.
  4. Regelbetrieb, Störung, Wiederanlauf und Nachkontrolle mit festgelegten Szenarien prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein ausführbares Migrations- und Rollout-Runbook freigeben und in einen wiederholbaren Arbeits- oder Betriebsstandard übernehmen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Erstellung einer Migrations- und Kompatibilitätsmatrix für einen Beispielbestand.
  • Durchführung einer isolierten Testmigration mit Vorher-Nachher-Vergleich.
  • Prüfung eines CSS- oder Property-View-Customizings auf Anpassungsbedarf.
  • Ausarbeitung von Abnahme-, Rollback- und Rolloutschritten.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Papyrus-Administration, Toolsmiths, Modellierungsleitung, Softwarearchitektur, Plattformbetrieb und technische Projektleitung.

Voraussetzungen: Praktische Erfahrung mit Papyrus Classic, Modellprojekten und organisationsspezifischen Anpassungen.

Didaktik und Arbeitsweise

Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Modellierungsschritte, Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Beide Tage bauen auf einem gemeinsamen Beispielmodell mit definierten Prüfpunkten auf.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Papyrus-Administration, Toolsmiths, Modellierungsleitung, Softwarearchitektur, Plattformbetrieb und technische Projektleitung
Voraussetzungen: Praktische Erfahrung mit Papyrus Classic, Modellprojekten und organisationsspezifischen Anpassungen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Konstanz 2 Tage
Freiburg 2 Tage
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Flensburg 2 Tage
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Rostock 2 Tage
Hamburg 2 Tage
Luxemburg 2 Tage
Hannover 2 Tage
Stuttgart 2 Tage
Dresden 2 Tage
Madgeburg 2 Tage
Regensburg 2 Tage
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Trier 2 Tage
München 2 Tage
Friedrichshafen 2 Tage
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Ulm 2 Tage
Münster 2 Tage
Nürnberg 2 Tage
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Wuppertal 2 Tage
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Berlin 2 Tage
Mainz 2 Tage
Erfurt 2 Tage
Darmstadt 2 Tage
Frankfurt 2 Tage
Paderborn 2 Tage
Essen 2 Tage
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Potsdam 2 Tage
Flensburg 2 Tage
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Hamm 2 Tage
Rostock 2 Tage
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Leipzig 2 Tage
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