Seminar Eclipse Papyrus-Web – Kollaboratives UML-Modellieren

Das Seminar vermittelt die browserbasierte UML-Modellierung und Echtzeit-Zusammenarbeit mit Eclipse Papyrus-Web. Projekte, Modellstruktur, unterstützte Diagramme, Eigenschaften, Profile, gemeinsame Bearbeitung und Teamkonventionen werden an einem durchgängigen Architekturbeispiel erarbeitet.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Papyrus-Web-Arbeitsbereiche, Projekte und Modellressourcen sicher bedienen.
  • Die verfügbaren UML-Diagrammarten für Struktur, Verhalten und Kommunikation gezielt einsetzen.
  • Elemente, Beziehungen und Eigenschaften konsistent im Browser bearbeiten.
  • Profile und stereotypebasierte Modellierungsregeln anwenden.
  • Echtzeit-Zusammenarbeit mit Rollen, Bearbeitungskonventionen und Reviews organisieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Arbeitsbereich, Projekte und Modellnavigation

Schwerpunkt: Browserzugriff, Projektanlage, Modellstruktur, Model Explorer, Auswahl, Suche und Repräsentationen.

  1. Voraussetzungen, Zielzustand und Abnahmekriterien für den Themenblock „Arbeitsbereich, Projekte und Modellnavigation“ erfassen.
  2. Folgende Konfigurationsobjekte, Rollen und Abhängigkeiten werden strukturiert: Browserzugriff, Projektanlage, Modellstruktur, Model Explorer, Auswahl, Suche und Repräsentationen.
  3. Die erforderlichen Einstellungen in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Darstellung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein strukturiertes Papyrus-Web-Projekt fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Strukturdiagramme im Browser

Schwerpunkt: Klassen, Komponenten, Composite Structures, Parts, Ports, Interfaces, Beziehungen und Layout.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Strukturdiagramme im Browser“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Klassen, Komponenten, Composite Structures, Parts, Ports, Interfaces, Beziehungen und Layout.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis ein konsistentes Struktur- und Komponentenmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

3. Use Cases und fachliche Sichten

Schwerpunkt: Akteure, Anwendungsfälle, Systemgrenzen, Beziehungen und fachliche Abgrenzung.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Use Cases und fachliche Sichten“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Akteure, Anwendungsfälle, Systemgrenzen, Beziehungen und fachliche Abgrenzung.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis eine abgestimmte Use-Case-Sicht dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

4. Aktivitäten und Zustandsautomaten

Schwerpunkt: Aktionen, Flüsse, Kontrollknoten, Zustände, Transitionen, Ereignisse und Guards.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Aktivitäten und Zustandsautomaten“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Aktionen, Flüsse, Kontrollknoten, Zustände, Transitionen, Ereignisse und Guards.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis ein nachvollziehbares Verhaltensmodell dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

5. Kommunikationsdiagramme und Zusammenarbeit

Schwerpunkt: Lifelines, Verbindungen, Nachrichten, Bearbeitungsreihenfolge und gemeinsame Sicht.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Kommunikationsdiagramme und Zusammenarbeit“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Lifelines, Verbindungen, Nachrichten, Bearbeitungsreihenfolge und gemeinsame Sicht.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis eine kollaborativ erstellte Kommunikationssicht dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

6. Profile und stereotypebasierte Modellierung

Schwerpunkt: Profile, Stereotype, Eigenschaften, Profile Diagram und domänenspezifische Regeln.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Profile und stereotypebasierte Modellierung“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Profile, Stereotype, Eigenschaften, Profile Diagram und domänenspezifische Regeln.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis ein angewendetes Profil mit stereotypebasierten Elementen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

7. Echtzeit-Teamarbeit und Modellübergabe

Schwerpunkt: gleichzeitige Bearbeitung, Rollen, Namensregeln, Reviews, Konfliktvermeidung, Import und Export.

  1. Serviceziele, Verantwortlichkeiten und Kontrollpunkte für den Themenblock „Echtzeit-Teamarbeit und Modellübergabe“ definieren.
  2. Folgende Betriebsobjekte und Abhängigkeiten werden erfasst und priorisiert: gleichzeitige Bearbeitung, Rollen, Namensregeln, Reviews, Konfliktvermeidung, Import und Export.
  3. Kontrollen, Runbooks oder Betriebsabläufe in der Laborumgebung beziehungsweise am Prozessmodell umsetzen.
  4. Regelbetrieb, Störung, Wiederanlauf und Nachkontrolle mit festgelegten Szenarien prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen teamfähigen Modellierungs- und Übergabeprozess freigeben und in einen wiederholbaren Arbeits- oder Betriebsstandard übernehmen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Erstellung eines browserbasierten UML-Projekts mit Struktur- und Use-Case-Sicht.
  • Gemeinsame Bearbeitung eines Aktivitäts- oder Zustandsmodells in Echtzeit.
  • Anwendung eines UML-Profils und Prüfung stereotypebasierter Eigenschaften.
  • Durchführung eines Teamreviews mit Übergabestand.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Verteilte Modellierungsteams, Softwarearchitektur, Business Analyse, Systementwicklung, technische Projektleitung und Stakeholder mit Browserzugriff.

Voraussetzungen: UML-Grundkenntnisse; Erfahrungen mit Eclipse Desktop sind nicht erforderlich.

Didaktik und Arbeitsweise

Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Modellierungsschritte, Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Beide Tage bauen auf einem gemeinsamen Beispielmodell mit definierten Prüfpunkten auf.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Verteilte Modellierungsteams, Softwarearchitektur, Business Analyse, Systementwicklung, technische Projektleitung und Stakeholder mit Browserzugriff
Voraussetzungen: UML-Grundkenntnisse; Erfahrungen mit Eclipse Desktop sind nicht erforderlich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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