Seminar Docusaurus – CI/CD und Deployment

Inhaltsübersicht

  1. Zielsetzung
  2. Schritt 1: Auslieferungsmodell und Pfadkonfiguration klären
  3. Schritt 2: Reproduzierbare Abhängigkeiten sicherstellen
  4. Schritt 3: CI-Prüfkette aufbauen
  5. Schritt 4: Vorschauumgebungen für Änderungen erzeugen
  6. Schritt 5: Deployment als unveränderliches Artefakt gestalten
  7. Schritt 6: Konfiguration und Geheimnisse trennen
  8. Schritt 7: Freigabe, Rollback und Wiederanlauf definieren
  9. Schritt 8: Betrieb und Überwachung integrieren
  10. Praxisphasen
  11. Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielsetzung

Das Seminar baut eine reproduzierbare Lieferkette vom Quellrepository bis zum statischen Produktionsartefakt auf. Behandelt werden Build-Konfiguration, Qualitätsgates, Vorschauumgebungen, Deployment-Modelle, Konfigurationsmanagement, Rollback und Betrieb.

  • Docusaurus-Builds reproduzierbar und umgebungsneutral erzeugen
  • Prüfungen und Vorschauen in einen nachvollziehbaren CI/CD-Prozess integrieren
  • statische Artefakte sicher auf unterschiedliche Zielplattformen ausliefern
  • Rollback, Monitoring und Betriebsdokumentation für regelmäßige Veröffentlichungen etablieren

Seminarinhalte

Schritt 1: Auslieferungsmodell und Pfadkonfiguration klären

Zuerst werden Ziel-Domain, Unterpfad, Routing, Slash-Konvention und Artefaktstruktur festgelegt. Die Konfiguration von URL und Basis-Pfad wird so geprüft, dass lokale Vorschau und Produktion dasselbe Routingmodell verwenden.

  • Zielpfad und Hosting-Modell dokumentieren
  • URL-, Basis-Pfad- und Slash-Regeln festlegen
  • statische Assets und absolute Pfade kontrollieren

Schritt 2: Reproduzierbare Abhängigkeiten sicherstellen

Paketmanager, Lockdatei, Laufzeitversion und Installationsmodus werden verbindlich festgelegt. Alle Docusaurus-Pakete erhalten kompatible Versionsstände und der Build startet aus einer sauberen Umgebung.

  • Laufzeit- und Paketmanager-Version festschreiben
  • deterministische Installation in CI verwenden
  • Abhängigkeitsabweichungen frühzeitig erkennen

Schritt 3: CI-Prüfkette aufbauen

Die Pipeline trennt schnelle Inhaltsprüfungen, statische Analysen und den vollständigen Produktions-Build. Fehler werden mit verständlichen Logs und eindeutigen Abbruchregeln zurückgemeldet.

  • Markdown-, MDX- und Konfigurationsprüfung ausführen
  • Links, Assets und doppelte Routen validieren
  • Produktions-Build als verbindliches Gate etablieren

Schritt 4: Vorschauumgebungen für Änderungen erzeugen

Jeder relevante Änderungsantrag erhält eine isolierte Vorschau mit identifizierbarem Stand. Vorschauen werden zeitlich begrenzt, dürfen keine Produktionsgeheimnisse enthalten und bilden die spätere Pfadkonfiguration realistisch ab.

  • Preview-Auslöser und Gültigkeitsdauer definieren
  • Status und Artefaktversion sichtbar machen
  • Zugriff und Datenklassifikation für Vorschauen regeln

Schritt 5: Deployment als unveränderliches Artefakt gestalten

Das geprüfte Build-Verzeichnis wird als versioniertes Artefakt veröffentlicht, ohne im Deployment erneut Inhalte zu generieren. Dadurch bleiben Freigabestand, Prüfergebnis und ausgelieferte Dateien identisch.

  • Artefakt paketieren und mit Build-Metadaten versehen
  • Upload und Aktivierung voneinander trennen
  • Cache-Invalidierung und atomare Umschaltung planen

Schritt 6: Konfiguration und Geheimnisse trennen

Öffentliche Build-Parameter, Umgebungswerte und echte Geheimnisse werden unterschiedlich behandelt. Browserseitig ausgelieferte Werte werden grundsätzlich als öffentlich betrachtet.

  • Build- und Laufzeitparameter inventarisieren
  • Geheimnisse nur in geschützten Pipeline-Schritten verwenden
  • Drittanbieterkennungen und Einwilligungsanforderungen prüfen

Schritt 7: Freigabe, Rollback und Wiederanlauf definieren

Veröffentlichungen erhalten nachvollziehbare Versionen, Freigabepunkte und Rückfalloptionen. Ein Rollback aktiviert ein bereits geprüftes Artefakt statt einen ungeprüften Neubau auszuführen.

  • Release-Kandidaten und Freigabeprotokoll festlegen
  • vorheriges Artefakt schnell reaktivierbar halten
  • Wiederanlauf nach Teilfehlern dokumentieren

Schritt 8: Betrieb und Überwachung integrieren

Nach dem Deployment werden Erreichbarkeit, zentrale Routen, Assets und Suchfunktion kontrolliert. Ein Betriebsleitfaden verbindet technische Alarme mit klaren Diagnose- und Eskalationsschritten.

  • Smoke-Tests nach der Aktivierung ausführen
  • Build- und Deployment-Kennzahlen erfassen
  • Runbook für 404-Fehler, Asset-Probleme und Fehlkonfiguration erstellen

Praxisphasen

Die einzelnen Arbeitsschritte werden an einer durchgängigen Übungsplattform umgesetzt. Konfigurationen, Inhalte und Prüfungen werden schrittweise erweitert und jeweils mit einem produktionsnahen Build kontrolliert.

  • Entwurf einer vollständigen Pipeline mit Installation, Prüfungen, Build, Artefakt und Deployment
  • Konfiguration einer Vorschau für Änderungsanträge mit produktionsnahem Basis-Pfad
  • Durchspielen eines fehlerhaften Releases einschließlich Diagnose und Rollback

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: DevOps-Teams, Build- und Release-Verantwortliche, Docusaurus-Administratoren, Entwickler und technische Plattformteams

Voraussetzungen: Docusaurus-Grundkenntnisse, sicherer Umgang mit Git und grundlegende Erfahrung mit CI/CD-Systemen und statischem Hosting

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: DevOps-Teams, Build- und Release-Verantwortliche, Docusaurus-Administratoren, Entwickler und technische Plattformteams
Voraussetzungen: Docusaurus-Grundkenntnisse, sicherer Umgang mit Git und grundlegende Erfahrung mit CI/CD-Systemen und statischem Hosting
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen, Gruppenarbeit und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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