Seminar Docusaurus – Plugins und Themes entwickeln

Inhaltsübersicht

  1. Zielsetzung
  2. Schritt 1: Erweiterungsmodell und Verantwortungen klären
  3. Schritt 2: Plugin-Modul und Optionen aufbauen
  4. Schritt 3: Inhalte laden und vorbereiten
  5. Schritt 4: Routen und statische Daten erzeugen
  6. Schritt 5: Globale Daten und Aktionen bereitstellen
  7. Schritt 6: Client-Module und Bundler-Erweiterungen integrieren
  8. Schritt 7: Nachbearbeitung und Build-Artefakte steuern
  9. Schritt 8: Theme-Komponenten und Aliase entwickeln
  10. Schritt 9: Preset und Mehrfachinstanzen gestalten
  11. Schritt 10: Tests, Paketierung und Wartung etablieren
  12. Praxisphasen
  13. Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielsetzung

Das Seminar vermittelt die Entwicklung eigener Docusaurus-Plugins, Themes und Presets entlang der offiziellen Erweiterungsarchitektur. Content-Lifecycle, Routen, globale Daten, Client-Module, Bundler-Anpassungen, Theme-Komponenten, Mehrfachinstanzen, Tests, Paketierung und Upgradefähigkeit werden in einem zusammenhängenden Erweiterungsprojekt umgesetzt.

  • Plugin-, Theme- und Preset-Aufgaben architektonisch sauber voneinander trennen
  • Build-Time- und Client-Lebenszyklen sicher implementieren
  • eigene Routen, Daten und Theme-Komponenten mit typisierten Verträgen bereitstellen
  • Erweiterungen testbar, paketierbar und über Versionswechsel wartbar gestalten

Seminarinhalte

Schritt 1: Erweiterungsmodell und Verantwortungen klären

Plugins erweitern Build und Datenfluss, Themes liefern darstellende Komponenten, Presets bündeln Konfigurationen. Der gewünschte Anwendungsfall wird dem kleinsten geeigneten Erweiterungstyp zugeordnet.

  • Konfiguration, Plugin, Theme und Swizzle vergleichen
  • Build-Time- und Browserverantwortung trennen
  • öffentliche Erweiterungsschnittstelle festlegen

Schritt 2: Plugin-Modul und Optionen aufbauen

Ein Plugin erhält einen eindeutigen Namen, typisierte Optionen und nachvollziehbare Standardwerte. Mehrfachinstanzen werden über IDs und instanzbezogene Pfade konfliktfrei unterstützt.

  • Plugin-Funktion und Kontext verwenden
  • Optionen validieren und normalisieren
  • Instanz-ID in Daten und Routen berücksichtigen

Schritt 3: Inhalte laden und vorbereiten

Im Content-Lifecycle werden lokale Dateien, erzeugte Daten oder freigegebene Dienste verarbeitet. Die Ausgabe bleibt serialisierbar, deterministisch und frei von nicht benötigten Geheimnissen.

  • Datenquelle und Fehlerverhalten definieren
  • Änderungszeitpunkt und Cachebarkeit bewerten
  • serialisierbares Content-Modell erzeugen

Schritt 4: Routen und statische Daten erzeugen

Geladene Inhalte werden in statische Datendateien und Routen überführt. Route-Komponenten erhalten klar begrenzte Daten und werden für serverseitige Generierung ausgelegt.

  • Route-Pfade und Komponentenzuordnung definieren
  • statische Daten mit stabilen Schlüsseln erzeugen
  • fehlende und doppelte Routen abfangen

Schritt 5: Globale Daten und Aktionen bereitstellen

Site-weite Daten werden nur dann global veröffentlicht, wenn viele Seiten sie benötigen. Plugin-Aktionen und generierte Dateien werden nachvollziehbar benannt und nicht unkontrolliert in andere Instanzen eingemischt.

  • globale und routenspezifische Daten unterscheiden
  • generierte Dateien und temporäre Inhalte verwalten
  • Datenumfang für Browserpakete begrenzen

Schritt 6: Client-Module und Bundler-Erweiterungen integrieren

Client-Module binden globale Browserlogik ein, während Bundler-Hooks Loader, Aliase oder Definitionen ergänzen. Änderungen werden minimal gehalten und auf Entwicklungs- sowie Produktionsmodus geprüft.

  • Client-Module mit sauberem Lebenszyklus registrieren
  • Bundler-Konfiguration gezielt erweitern
  • server- und clientseitige Ausführung unterscheiden

Schritt 7: Nachbearbeitung und Build-Artefakte steuern

Nach dem statischen Build können zusätzliche Dateien geprüft oder erzeugt werden. Nachbearbeitung darf das geprüfte Artefakt nicht unkontrolliert verändern und erhält klare Fehlerregeln.

  • Post-Build-Aufgabe mit begrenztem Zweck definieren
  • Ausgabe und Fehler transparent protokollieren
  • idempotente Wiederholung sicherstellen

Schritt 8: Theme-Komponenten und Aliase entwickeln

Ein Theme stellt React-Komponenten über stabile Aliasnamen bereit. Props, Fallbacks, Styling und Zugänglichkeit werden als öffentliche Verträge behandelt und unabhängig von konkreten Inhaltsplugins getestet.

  • Theme-Komponentenstruktur planen
  • Komponenten über Aliasnamen exportieren
  • Default-Komponenten und Überschreibungen berücksichtigen

Schritt 9: Preset und Mehrfachinstanzen gestalten

Wiederkehrende Kombinationen aus Plugins und Themes werden in einem Preset gebündelt. Konfigurationen bleiben überschreibbar und kollidieren nicht bei mehreren Instanzen.

  • Preset-Optionen in Teilkonfigurationen übersetzen
  • Standardwerte und Erweiterungspunkte dokumentieren
  • Instanzkombinationen in einer Test-Site prüfen

Schritt 10: Tests, Paketierung und Wartung etablieren

Unit-, Integrations- und Build-Tests decken Optionen, Daten, Routen, SSR und mehrere Instanzen ab. Das Paket erhält eindeutige Versionen, Peer-Abhängigkeiten, Änderungsnotizen und eine Upgrade-Strategie.

  • Test-Fixture mit minimaler Docusaurus-Site erstellen
  • Build- und Typprüfungen automatisieren
  • Kompatibilitäts- und Veröffentlichungspolitik festlegen

Praxisphasen

Die einzelnen Arbeitsschritte werden an einer durchgängigen Übungsplattform umgesetzt. Konfigurationen, Inhalte und Prüfungen werden schrittweise erweitert und jeweils mit einem produktionsnahen Build kontrolliert.

  • Entwicklung eines Content-Plugins mit Optionen, Datenmodell, statischen Daten und eigenen Routen
  • Erstellung eines kleinen Themes mit austauschbaren, zugänglichen Komponenten
  • Bündelung als Preset einschließlich Mehrfachinstanz-Test, Paketierung und CI-Prüfung

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Fortgeschrittene JavaScript- oder TypeScript-Entwickler, Docusaurus-Plattformteams und Softwarearchitekten

Voraussetzungen: Sichere Docusaurus-Kenntnisse, gute Kenntnisse in JavaScript oder TypeScript und React sowie Erfahrung mit npm-Paketen und automatisierten Tests

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Fortgeschrittene JavaScript- oder TypeScript-Entwickler, Docusaurus-Plattformteams und Softwarearchitekten
Voraussetzungen: Sichere Docusaurus-Kenntnisse, gute Kenntnisse in JavaScript oder TypeScript und React sowie Erfahrung mit npm-Paketen und automatisierten Tests
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen, Gruppenarbeit und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

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