Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Schritt 1: Plattformmodell und Projektbasis verstehen
- Schritt 2: Informationsarchitektur und Content-Modell entwickeln
- Schritt 3: Markdown, MDX und Komponenten beherrschen
- Schritt 4: Docs-as-Code-Workflow und Governance aufbauen
- Schritt 5: Versionen und Release-Kommunikation steuern
- Schritt 6: Sprachen und Übersetzungsprozesse koordinieren
- Schritt 7: API- und strukturierte Inhalte integrieren
- Schritt 8: Branding, Custom Pages und Interaktion einordnen
- Schritt 9: Suche, Metadaten und Barrierefreiheit verbessern
- Schritt 10: Sicherheit und Datenschutz kontrollieren
- Schritt 11: Qualität, Performance und CI/CD verbinden
- Schritt 12: Migration, Wartung und Architekturentscheidungen steuern
- Praxisphasen
- Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielsetzung
Das viertägige Intensivseminar fasst das gesamte Docusaurus-Portfolio aus Sicht von Content Operations, technischer Redaktion und Plattformkoordination zusammen. Neben Content Engineering und Governance werden die technischen Grundlagen von Architektur, Komponenten, Plugins, Versionen, Sprachen, Suche, Qualität, Sicherheit, Deployment, Performance, Migration und Betrieb praktisch vermittelt.
- Docusaurus fachlich, redaktionell und technisch als Gesamtplattform steuern
- Content-Modelle, Workflows und Governance mit der Systemarchitektur verbinden
- Versionen, Sprachen, Suche, API-Inhalte und Komponenten kontrolliert betreiben
- Qualität, Sicherheit, CI/CD, Wartung und Weiterentwicklung in einem gemeinsamen Betriebsmodell verankern
Seminarinhalte
Schritt 1: Plattformmodell und Projektbasis verstehen
Docusaurus wird als statisch generierte, React-basierte Content-Plattform eingeordnet. Projektstruktur, Konfiguration, Plugins, Themes, Build und Hosting werden soweit vertieft, dass redaktionelle und technische Entscheidungen sicher abgestimmt werden können.
- Systemgrenzen und Rollenmodell definieren
- Projektstruktur und zentrale Konfiguration lesen
- Build- und Veröffentlichungsweg nachvollziehen
Schritt 2: Informationsarchitektur und Content-Modell entwickeln
Zielgruppen, Aufgaben, Inhaltstypen, Taxonomie, IDs, Slugs und Sidebars werden zu einer stabilen Struktur verbunden. Landingpages und Querverweise unterstützen klar definierte Nutzungspfade.
- Zielgruppen- und Aufgabenmatrix erstellen
- Inhaltstypen und Metadaten standardisieren
- Navigation und Sidebars kuratieren
Schritt 3: Markdown, MDX und Komponenten beherrschen
Redaktionell verständliches Markdown wird mit gezielt eingesetzten MDX-Komponenten kombiniert. Komponentenverträge, Props, statische Ausgabe, Zugänglichkeit und Freigaberegeln verhindern unwartbare Sonderlösungen.
- strukturierte technische Inhalte erstellen
- Komponenten sicher importieren und verwenden
- zulässige Bausteine in einem Katalog dokumentieren
Schritt 4: Docs-as-Code-Workflow und Governance aufbauen
Issue, Branch, Vorschau, Review, Freigabe und Veröffentlichung bilden einen durchgängigen Prozess. Rollen, Eigentümerschaft, Aktualitätsfristen und Änderungstypen werden verbindlich geregelt.
- Workflow- und Review-Matrix entwerfen
- Vorlagen und Definition-of-Done erstellen
- Pflege- und Eskalationsregeln festlegen
Schritt 5: Versionen und Release-Kommunikation steuern
Produktstände, Dokumentations-Snapshots, Release Notes und zeitbezogene Mitteilungen werden nach Zweck und Supportdauer organisiert. Korrekturen und Ablösung älterer Stände erhalten nachvollziehbare Regeln.
- Versionsstrategie und Snapshot-Prozess definieren
- Release Notes mit dauerhaften Inhalten verbinden
- Archivierung und Weiterleitungen planen
Schritt 6: Sprachen und Übersetzungsprozesse koordinieren
Locale-Konfiguration, Theme-Texte, Dokumente, Navigation und sprachspezifische Builds werden als gemeinsamer Prozess betrachtet. Übersetzungsstatus und Versionierung bleiben transparent.
- Locale-Strategie und Geltungsbereich festlegen
- Übersetzungsworkflow und Qualitätsgates definieren
- Version-Locale-Matrix pflegen
Schritt 7: API- und strukturierte Inhalte integrieren
Generierte API-Beschreibungen werden mit Aufgabenanleitungen, Konzepten und Beispielen verbunden. Stabile IDs, klare Quellverantwortung und automatisierte Prüfungen sichern Aktualität und Verständlichkeit.
- Quellen und Generierungsgrenzen bestimmen
- API-Inhalte in Navigation und Versionen einordnen
- Freigabe und Datenschutz für Beispiele regeln
Schritt 8: Branding, Custom Pages und Interaktion einordnen
Design-Tokens, CSS, Theme-Anpassungen, freie Seiten und interaktive Komponenten werden nach Nutzen und Wartungsrisiko bewertet. Wrapping und kleine Komponenten werden riskanten Kopien vorgezogen.
- Branding über zentrale Tokens umsetzen
- Custom Pages und Client-Grenzen verstehen
- Swizzle-Entscheidungen dokumentieren
Schritt 9: Suche, Metadaten und Barrierefreiheit verbessern
Auffindbarkeit und zugängliche Nutzung werden bereits im Content-Modell verankert. Titel, Beschreibungen, Sitemap, Suchtests, Semantik, Tastatur und Kontrast erhalten gemeinsame Qualitätskriterien.
- Suchkatalog und Metadatenregeln erstellen
- kritische Nutzerpfade auf Barrieren prüfen
- redaktionelle Checklisten integrieren
Schritt 10: Sicherheit und Datenschutz kontrollieren
Inhaltsklassifikation, Geheimnisse, Vorschauen, Drittkomponenten und statisches Hosting werden anhand eines einfachen Bedrohungsmodells bewertet. Technische und organisatorische Kontrollen werden gemeinsam dokumentiert.
- Daten- und Komponenteninventar erstellen
- Freigabe für Drittkomponenten definieren
- Vorschau- und Veröffentlichungsregeln absichern
Schritt 11: Qualität, Performance und CI/CD verbinden
Linting, Links, Build, Suchtests und Content-Gates laufen in einer reproduzierbaren Pipeline. Build-Zeit und Artefaktgröße werden beobachtet, ohne redaktionelle Prozesse unnötig zu verlangsamen.
- Prüfkette und Schweregrade festlegen
- Vorschau und unveränderliches Artefakt einsetzen
- Performance-Budgets und Rollback definieren
Schritt 12: Migration, Wartung und Architekturentscheidungen steuern
Upgrades, Monorepo-Fragen, mehrere Docs-Bereiche, Plugins und Skalierung werden anhand eines Entscheidungsrahmens behandelt. Ein Betriebsleitfaden verbindet Aktualisierung, Fehleranalyse und Weiterentwicklung.
- Upgrade- und Troubleshooting-Checkliste erstellen
- Architektur- und Erweiterungsentscheidungen dokumentieren
- Roadmap und Review-Zeitpunkte festlegen
Praxisphasen
Die einzelnen Arbeitsschritte werden an einer durchgängigen Übungsplattform umgesetzt. Konfigurationen, Inhalte und Prüfungen werden schrittweise erweitert und jeweils mit einem produktionsnahen Build kontrolliert.
- Entwicklung eines vollständigen Content-Operations-Modells mit Struktur, Rollen, Workflow und Qualitätsgates
- Aufbau einer mehrsprachigen, versionierten Übungssite mit Komponenten, Suche, Metadaten und API-Bereich
- Entwurf einer CI/CD-, Sicherheits-, Wartungs- und Weiterentwicklungsroadmap für den produktiven Betrieb
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Technische Redaktionen, Documentation Manager, Content Operations, Product Owner, Plattformkoordinatoren und Documentation Engineers
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Markdown und Git; technische Grundlagen zu Docusaurus oder statischen Sites sind hilfreich, werden jedoch im Seminar konsolidiert
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt. Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Technische Redaktionen, Documentation Manager, Content Operations, Product Owner, Plattformkoordinatoren und Documentation Engineers |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Markdown und Git; technische Grundlagen zu Docusaurus oder statischen Sites sind hilfreich, werden jedoch im Seminar konsolidiert |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen, Gruppenarbeit und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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