Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Schritt 1: Anforderungen und Betriebsmodell klären
- Schritt 2: Domänen und Systemgrenzen schneiden
- Schritt 3: Repository- und Workspace-Modell wählen
- Schritt 4: Docusaurus-Bausteine zuordnen
- Schritt 5: Routen, Slugs und Navigation entwerfen
- Schritt 6: Build- und Datenfluss modellieren
- Schritt 7: Sicherheit und Schutzbedarf berücksichtigen
- Schritt 8: Umgebungen und Deployment-Topologie planen
- Schritt 9: Qualitäts- und Betriebskennzahlen festlegen
- Schritt 10: Zielbild und Umsetzungsroadmap erstellen
- Praxisphasen
- Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielsetzung
Das Seminar vermittelt die Architekturplanung für größere Docusaurus-Landschaften mit mehreren Produkten, Teams und Veröffentlichungszyklen. Behandelt werden Systemgrenzen, Repository-Modelle, Plugin-Instanzen, Build-Architektur, Betriebsanforderungen und technische Entscheidungsregeln.
- eine tragfähige Zielarchitektur für eine organisationsweite Dokumentationsplattform entwickeln
- Content-Domänen, Repositories, Plugins und Veröffentlichungsprozesse sinnvoll schneiden
- Skalierungsrisiken bei Build-Zeit, Navigation, Zuständigkeiten und Versionsständen beherrschen
- Architekturentscheidungen messbar, wartbar und upgradefähig dokumentieren
Seminarinhalte
Schritt 1: Anforderungen und Betriebsmodell klären
Zielgruppen, Dokumentationsarten, Sprachen, Produkte, Release-Zyklen und Schutzbedarfe werden als Architekturtreiber erfasst. Nichtfunktionale Anforderungen wie Build-Dauer, Verfügbarkeit und Änderungsfrequenz werden messbar formuliert.
- Stakeholder und Nutzungsszenarien erfassen
- Volumen, Änderungsrate und Zielwerte festhalten
- Verantwortungs- und Betriebsmodell abgrenzen
Schritt 2: Domänen und Systemgrenzen schneiden
Inhalte werden nach Produkt, Plattform, Zielgruppe oder Lebenszyklus in stabile Domänen gegliedert. Die Abgrenzung verhindert eine unkontrollierte Gesamtstruktur und erleichtert Eigentümerschaft sowie unabhängige Releases.
- fachliche Domänen und gemeinsame Grundlagen trennen
- zentrale und dezentrale Inhalte bestimmen
- Abhängigkeiten und gemeinsame Komponenten sichtbar machen
Schritt 3: Repository- und Workspace-Modell wählen
Monorepository, mehrere Repositories oder hybride Modelle werden anhand nachvollziehbarer Kriterien bewertet. Dabei werden lokale Entwicklung, Versionskopplung, Zugriffsrechte und Build-Auslösung berücksichtigt.
- Entscheidungsmatrix für Repository-Varianten erstellen
- gemeinsame Pakete und Konfigurationen abgrenzen
- Änderungsauswirkungen und Freigabewege bewerten
Schritt 4: Docusaurus-Bausteine zuordnen
Core, Presets, Plugins, Themes und Content-Plugin-Instanzen werden als Architekturbausteine eingeordnet. Pro Baustein werden Zweck, Konfigurationsverantwortung und Erweiterungsgrenzen festgelegt.
- Preset- und Plugin-Schichten modellieren
- Standardkonfiguration von projektspezifischen Erweiterungen trennen
- Plugin-IDs und Mehrfachinstanzen planen
Schritt 5: Routen, Slugs und Navigation entwerfen
Ein langfristig stabiles URL- und Navigationsmodell verbindet Produktbereiche, Versionen und Sprachen. Konflikte zwischen Plugin-Instanzen und unnötige Pfadänderungen werden frühzeitig vermieden.
- Pfadkonventionen und Namensräume definieren
- Navigationsverantwortung je Domäne festlegen
- Weiterleitungs- und Ablöseregeln vorbereiten
Schritt 6: Build- und Datenfluss modellieren
Der Weg von Quellen über Generierung und Validierung bis zum statischen Artefakt wird vollständig beschrieben. Teure Verarbeitungsschritte, Cache-Grenzen und inkrementelle Auslöser werden identifiziert.
- Quellen und generierte Inhalte kennzeichnen
- Build-Phasen und Artefakte visualisieren
- Cache-Schlüssel und invalidierende Änderungen bestimmen
Schritt 7: Sicherheit und Schutzbedarf berücksichtigen
Da Docusaurus statische Inhalte ausliefert, werden Zugriffsmodelle außerhalb der Anwendung klar von redaktionellen Berechtigungen getrennt. Drittkomponenten, Geheimnisse und vertrauliche Inhalte erhalten verbindliche Kontrollen.
- öffentliche und geschützte Portale abgrenzen
- Build-Geheimnisse und Konfigurationen trennen
- Abhängigkeiten und eingebettete Dienste inventarisieren
Schritt 8: Umgebungen und Deployment-Topologie planen
Lokale Entwicklung, Vorschau, Abnahme und Produktion werden als konsistente Umgebungen mit klaren Konfigurationsunterschieden aufgebaut. Statische Artefakte bleiben unverändert zwischen Freigabe und Auslieferung.
- Umgebungsparameter und Domains modellieren
- Preview- und Produktionspfade festlegen
- Rollback- und Wiederanlaufstrategie definieren
Schritt 9: Qualitäts- und Betriebskennzahlen festlegen
Architekturqualität wird über Build-Zeit, Fehlerrate, Aktualität, Link-Integrität und Wartungsaufwand beobachtbar. Schwellenwerte und Verantwortlichkeiten werden in technische Qualitätsgates überführt.
- Messgrößen und Budgets definieren
- Befunde nach Kritikalität klassifizieren
- Betriebsberichte und Eskalationswege planen
Schritt 10: Zielbild und Umsetzungsroadmap erstellen
Die erarbeitete Architektur wird in ein priorisiertes Zielbild mit Übergangsschritten überführt. Architekturentscheidungen, Risiken und Ablösekriterien werden so dokumentiert, dass spätere Änderungen nachvollziehbar bleiben.
- Architekturübersicht und Entscheidungssätze formulieren
- Migrationswellen und Pilotbereich bestimmen
- technische Schulden und Review-Zeitpunkte festlegen
Praxisphasen
Die einzelnen Arbeitsschritte werden an einer durchgängigen Übungsplattform umgesetzt. Konfigurationen, Inhalte und Prüfungen werden schrittweise erweitert und jeweils mit einem produktionsnahen Build kontrolliert.
- Entwurf einer Zielarchitektur für mehrere Produkte, Sprachen und Release-Zyklen
- Bewertung von Monorepository, Mehrfachrepository und hybrider Struktur anhand eines Kriterienkatalogs
- Ausarbeitung eines Build-, Deployment- und Governance-Modells mit messbaren Qualitätsgates
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Softwarearchitekten, Plattformteams, technische Leitungen, DevOps-Verantwortliche und leitende technische Redaktionen
Voraussetzungen: Sichere Docusaurus-Grundkenntnisse, Erfahrung mit Git-basierten Entwicklungsprozessen und Grundverständnis von CI/CD sowie statischer Webauslieferung
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Softwarearchitekten, Plattformteams, technische Leitungen, DevOps-Verantwortliche und leitende technische Redaktionen |
| Voraussetzungen: | Sichere Docusaurus-Grundkenntnisse, Erfahrung mit Git-basierten Entwicklungsprozessen und Grundverständnis von CI/CD sowie statischer Webauslieferung |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen, Gruppenarbeit und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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