Seminar TYPO3 v14: Backend-Module, Events und Middleware entwickeln

Das Seminar vermittelt die Entwicklung eigener Backend-Module und moderner Erweiterungspunkte in TYPO3 v14. Der Schwerpunkt liegt auf sauberer Architektur, expliziten Abhängigkeiten, sicherem Request-Handling und wartbarer Integration in den Core-Lebenszyklus.

Die Inhalte sind auf einzelseminar mit hohem Praxisanteil ausgelegt. Theorie, Demonstration, geführte Konfiguration und kontrollierte Übungen greifen unmittelbar ineinander.

Lernziele

  • Backend-Module mit klarer Routing- und Service-Struktur entwickeln
  • Datenzugriffe und Berechtigungsprüfungen sicher implementieren
  • PSR-14-Events gezielt erweitern und entkoppeln
  • PSR-15-Middleware korrekt einordnen und registrieren
  • Module testen, protokollieren und deploymentsicher paketieren

Inhaltsübersicht

  1. Extension-Grundgerüst und Services
  2. Backend-Modul und Routing
  3. Oberfläche und Datenzugriff
  4. Berechtigungen und Request-Sicherheit
  5. PSR-14-Events
  6. PSR-15-Middleware
  7. Tests, Logging und Bereitstellung

Kapitel 1: Extension-Grundgerüst und Services

Inhaltsübersicht des Kapitels

  • Paketstruktur vorbereiten
  • Services und Abhängigkeiten registrieren
  • Kontrollpunkt und Dokumentation

Dieses Kapitel behandelt Paketstruktur vorbereiten, Services und Abhängigkeiten registrieren. Die Reihenfolge orientiert sich am üblichen Arbeitsprozess von der Vorbereitung über die Umsetzung bis zur Prüfung.

Schritt 1.1: Paketstruktur vorbereiten

Fachliche Ausarbeitung: Composer-Paket, Extension-Key, Namespaces und reservierte Verzeichnisse konsistent angelegt. Praktische Umsetzung: Ein lauffähiges lokales Erweiterungspaket mit klarer Konfigurationsstruktur erzeugt. Die entstandene Lösung wird mit einer Checkliste geprüft und bei Abweichungen gezielt korrigiert.

Schritt 1.2: Services und Abhängigkeiten registrieren

Fachliche Ausarbeitung: Dependency Injection, Autowiring und explizite Service-Konfiguration eingeordnet. Praktische Umsetzung: Controller, Fachservice und Repository als getrennte Dienste verdrahtet. Ein definierter Kontrollpunkt gleicht Konfiguration, Funktion und redaktionelle Wirkung miteinander ab.

Kontrollpunkt und Dokumentation

Die Arbeitsergebnisse des Kapitels werden auf fachliche Vollständigkeit, sichere Konfiguration und reproduzierbare Umsetzung geprüft. Festgestellte Abweichungen werden priorisiert, korrigiert und in einer kompakten Betriebs- oder Redaktionsnotiz festgehalten.

Kapitel 2: Backend-Modul und Routing

Inhaltsübersicht des Kapitels

  • Modul fachlich registrieren
  • Requests kontrolliert verarbeiten
  • Kontrollpunkt und Dokumentation

Dieses Kapitel behandelt Modul fachlich registrieren, Requests kontrolliert verarbeiten. Die Reihenfolge orientiert sich am üblichen Arbeitsprozess von der Vorbereitung über die Umsetzung bis zur Prüfung.

Schritt 2.1: Modul fachlich registrieren

Fachliche Ausarbeitung: Modulgruppe, Navigation, Zugriff und Route für ein eigenes Backend-Modul definiert. Praktische Umsetzung: Ein Modul mit eindeutigem Berechtigungsbezug im Backend eingebunden. Ein definierter Kontrollpunkt gleicht Konfiguration, Funktion und redaktionelle Wirkung miteinander ab.

Schritt 2.2: Requests kontrolliert verarbeiten

Fachliche Ausarbeitung: Request-Attribute, Parameter, Antworten und Weiterleitungen im Backend-Kontext verarbeitet. Praktische Umsetzung: Mehrere Aktionen mit validierten Eingaben und definierten Fehlerpfaden implementiert. Die Arbeitsschritte werden nachvollziehbar dokumentiert und anhand eines fachlichen Prüfkriteriums kontrolliert.

Kontrollpunkt und Dokumentation

Die Arbeitsergebnisse des Kapitels werden auf fachliche Vollständigkeit, sichere Konfiguration und reproduzierbare Umsetzung geprüft. Festgestellte Abweichungen werden priorisiert, korrigiert und in einer kompakten Betriebs- oder Redaktionsnotiz festgehalten.

Kapitel 3: Oberfläche und Datenzugriff

Inhaltsübersicht des Kapitels

  • Backend-Ausgabe mit Fluid strukturieren
  • Daten sicher lesen und ändern
  • Kontrollpunkt und Dokumentation

Dieses Kapitel behandelt Backend-Ausgabe mit Fluid strukturieren, Daten sicher lesen und ändern. Die Reihenfolge orientiert sich am üblichen Arbeitsprozess von der Vorbereitung über die Umsetzung bis zur Prüfung.

Schritt 3.1: Backend-Ausgabe mit Fluid strukturieren

Fachliche Ausarbeitung: Layouts, Partials, Formulare und Flash-Meldungen für eine konsistente Oberfläche aufgebaut. Praktische Umsetzung: Eine Listen- und Detailansicht mit wiederverwendbaren Partials erstellt. Die Arbeitsschritte werden nachvollziehbar dokumentiert und anhand eines fachlichen Prüfkriteriums kontrolliert.

Schritt 3.2: Daten sicher lesen und ändern

Fachliche Ausarbeitung: QueryBuilder, Repositories und transaktionale Änderungen nach Aufgabenfall ausgewählt. Praktische Umsetzung: Einen gefilterten Datenzugriff mit benannten Parametern und Berechtigungsprüfung umgesetzt. Abschließend erfolgt eine Prüfung auf Konsistenz, Wartbarkeit und sichere Wiederholbarkeit.

Kontrollpunkt und Dokumentation

Die Arbeitsergebnisse des Kapitels werden auf fachliche Vollständigkeit, sichere Konfiguration und reproduzierbare Umsetzung geprüft. Festgestellte Abweichungen werden priorisiert, korrigiert und in einer kompakten Betriebs- oder Redaktionsnotiz festgehalten.

Kapitel 4: Berechtigungen und Request-Sicherheit

Inhaltsübersicht des Kapitels

  • Zugriffe serverseitig prüfen
  • Formularaktionen schützen
  • Kontrollpunkt und Dokumentation

Dieses Kapitel behandelt Zugriffe serverseitig prüfen, Formularaktionen schützen. Die Reihenfolge orientiert sich am üblichen Arbeitsprozess von der Vorbereitung über die Umsetzung bis zur Prüfung.

Schritt 4.1: Zugriffe serverseitig prüfen

Fachliche Ausarbeitung: Modulzugriff, Datensatzrechte, Seitenkontext und Benutzergruppen nicht nur über die Oberfläche abgesichert. Praktische Umsetzung: Unerlaubte Direktaufrufe mit mehreren Testrollen abgefangen. Abschließend erfolgt eine Prüfung auf Konsistenz, Wartbarkeit und sichere Wiederholbarkeit.

Schritt 4.2: Formularaktionen schützen

Fachliche Ausarbeitung: Request-Tokens, Eingabevalidierung, Ausgabe-Escaping und sichere Fehlermeldungen kombiniert. Praktische Umsetzung: Eine schreibende Aktion gegen manipulierte Eingaben und unzulässige Zustände gehärtet. Die entstandene Lösung wird mit einer Checkliste geprüft und bei Abweichungen gezielt korrigiert.

Kontrollpunkt und Dokumentation

Die Arbeitsergebnisse des Kapitels werden auf fachliche Vollständigkeit, sichere Konfiguration und reproduzierbare Umsetzung geprüft. Festgestellte Abweichungen werden priorisiert, korrigiert und in einer kompakten Betriebs- oder Redaktionsnotiz festgehalten.

Kapitel 5: PSR-14-Events

Inhaltsübersicht des Kapitels

  • Geeignete Events auswählen
  • Listener robust implementieren
  • Kontrollpunkt und Dokumentation

Dieses Kapitel behandelt Geeignete Events auswählen, Listener robust implementieren. Die Reihenfolge orientiert sich am üblichen Arbeitsprozess von der Vorbereitung über die Umsetzung bis zur Prüfung.

Schritt 5.1: Geeignete Events auswählen

Fachliche Ausarbeitung: Bestehende Core-Events und fachlich sinnvolle eigene Events nach Kopplung und Verantwortlichkeit bewertet. Praktische Umsetzung: Einen Erweiterungspunkt ohne direkte Abhängigkeit zwischen Paketen entworfen. Die entstandene Lösung wird mit einer Checkliste geprüft und bei Abweichungen gezielt korrigiert.

Schritt 5.2: Listener robust implementieren

Fachliche Ausarbeitung: Event Listener registriert, priorisiert und auf Seiteneffekte sowie Ausnahmefälle geprüft. Praktische Umsetzung: Einen Listener mit klarer Eingabe, Protokollierung und automatisiertem Test umgesetzt. Ein definierter Kontrollpunkt gleicht Konfiguration, Funktion und redaktionelle Wirkung miteinander ab.

Kontrollpunkt und Dokumentation

Die Arbeitsergebnisse des Kapitels werden auf fachliche Vollständigkeit, sichere Konfiguration und reproduzierbare Umsetzung geprüft. Festgestellte Abweichungen werden priorisiert, korrigiert und in einer kompakten Betriebs- oder Redaktionsnotiz festgehalten.

Kapitel 6: PSR-15-Middleware

Inhaltsübersicht des Kapitels

  • Position im Request-Lebenszyklus bestimmen
  • Middleware sicher registrieren
  • Kontrollpunkt und Dokumentation

Dieses Kapitel behandelt Position im Request-Lebenszyklus bestimmen, Middleware sicher registrieren. Die Reihenfolge orientiert sich am üblichen Arbeitsprozess von der Vorbereitung über die Umsetzung bis zur Prüfung.

Schritt 6.1: Position im Request-Lebenszyklus bestimmen

Fachliche Ausarbeitung: Frontend- und Backend-Middleware, Reihenfolge und Verantwortungsgrenzen im Request-Stack analysiert. Praktische Umsetzung: Die geeignete Position für eine konkrete Querschnittsaufgabe festgelegt. Ein definierter Kontrollpunkt gleicht Konfiguration, Funktion und redaktionelle Wirkung miteinander ab.

Schritt 6.2: Middleware sicher registrieren

Fachliche Ausarbeitung: Eine PSR-15-Middleware mit unveränderlichen Requests und definierten Responses umgesetzt. Praktische Umsetzung: Header, Fehlerfall und Weitergabe an den nächsten Handler praktisch geprüft. Die Arbeitsschritte werden nachvollziehbar dokumentiert und anhand eines fachlichen Prüfkriteriums kontrolliert.

Kontrollpunkt und Dokumentation

Die Arbeitsergebnisse des Kapitels werden auf fachliche Vollständigkeit, sichere Konfiguration und reproduzierbare Umsetzung geprüft. Festgestellte Abweichungen werden priorisiert, korrigiert und in einer kompakten Betriebs- oder Redaktionsnotiz festgehalten.

Kapitel 7: Tests, Logging und Bereitstellung

Inhaltsübersicht des Kapitels

  • Modul und Erweiterungspunkte testen
  • Paket produktionsfähig übergeben
  • Kontrollpunkt und Dokumentation

Dieses Kapitel behandelt Modul und Erweiterungspunkte testen, Paket produktionsfähig übergeben. Die Reihenfolge orientiert sich am üblichen Arbeitsprozess von der Vorbereitung über die Umsetzung bis zur Prüfung.

Schritt 7.1: Modul und Erweiterungspunkte testen

Fachliche Ausarbeitung: Unit-, funktionale und Berechtigungstests für Controller, Services, Listener und Middleware ausgewählt. Praktische Umsetzung: Kritische Pfade automatisiert und mit negativen Testfällen abgesichert. Die Arbeitsschritte werden nachvollziehbar dokumentiert und anhand eines fachlichen Prüfkriteriums kontrolliert.

Schritt 7.2: Paket produktionsfähig übergeben

Fachliche Ausarbeitung: Logging, Konfiguration, Versionsgrenzen, Changelog und Deployment-Schritte zusammengeführt. Praktische Umsetzung: Eine releasefähige Paketversion mit Betriebsnotizen und Rückfallstrategie erstellt. Abschließend erfolgt eine Prüfung auf Konsistenz, Wartbarkeit und sichere Wiederholbarkeit.

Kontrollpunkt und Dokumentation

Die Arbeitsergebnisse des Kapitels werden auf fachliche Vollständigkeit, sichere Konfiguration und reproduzierbare Umsetzung geprüft. Festgestellte Abweichungen werden priorisiert, korrigiert und in einer kompakten Betriebs- oder Redaktionsnotiz festgehalten.

Didaktischer Aufbau

Jeder Themenblock beginnt mit einer Einordnung, wird am System demonstriert und anschließend praktisch umgesetzt. Übungen bauen aufeinander auf, sodass am Ende eine zusammenhängende, prüfbare TYPO3-Konfiguration oder ein vollständiger redaktioneller Arbeitsablauf vorliegt.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: PHP-Entwickler, TYPO3-Entwickler und technische Architekten
Voraussetzungen: Sichere PHP-Kenntnisse, Composer-Grundlagen und erste Erfahrung mit TYPO3-Extensions
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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