Die Schulung vermittelt ein messbares Vorgehen für schnelle und stabile Strapi-Systeme. Behandelt werden Abfragegestaltung, Populate, Datenbankindizes, Caching, Medien, Node-Laufzeit, horizontale Skalierung, Metriken, Logs, Health Checks, Lasttests und Kapazitätsplanung. Die Umsetzung erfolgt an einem durchgängigen Seminarprojekt mit nachvollziehbaren Prüfschritten.
Inhaltsübersicht
- Leistungsziele und Messbasis
- API-Abfragen und Query-Shaping
- Datenbankanalyse und Indizes
- Caching und Revalidierung
- Medien und externe Provider
- Node-Laufzeit und horizontale Skalierung
- Monitoring, Logs und Health Checks
- Lasttest und Kapazitätsplanung
Lernziele und Kompetenzen
- Leistungsziele und belastbare Messmethoden definieren
- teure API- und Datenbankzugriffe erkennen und optimieren
- Caching und Medienauslieferung passend zur Aktualität gestalten
- mehrere Instanzen und Ressourcen kontrolliert skalieren
- Monitoring, Lasttest und Kapazitätsplanung verbinden
Zielgruppe
Administratoren, DevOps-Teams, Backend- und Full-Stack-Entwickler sowie technische Architekten
Voraussetzungen
Strapi-Grundkenntnisse, HTTP- und Datenbankverständnis sowie grundlegende Erfahrung mit produktivem Anwendungsbetrieb
Seminarinhalte
Modul 1: Leistungsziele und Messbasis
Antwortzeiten, Durchsatz, Fehlerquote, Ressourcennutzung, Nutzerpfade, Baseline, Testdaten und reproduzierbare Messbedingungen.
- Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „Leistungsziele und Messbasis“ einordnen.
- Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: Antwortzeiten, Durchsatz, Fehlerquote, Ressourcennutzung, Nutzerpfade, Baseline, Testdaten und reproduzierbare Messbedingungen.
- Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Ein Messkonzept mit Zielwerten, Lastprofilen und Abbruchkriterien erstellen.
- Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.
Modul 2: API-Abfragen und Query-Shaping
fields, populate, Filter, Pagination, Sortierung, verschachtelte Relationen, große Antworten und wiederkehrende Abfragemuster.
- Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „API-Abfragen und Query-Shaping“ einordnen.
- Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: fields, populate, Filter, Pagination, Sortierung, verschachtelte Relationen, große Antworten und wiederkehrende Abfragemuster.
- Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Eine überladene Abfrage schrittweise verkleinern und den Effekt messen.
- Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.
Modul 3: Datenbankanalyse und Indizes
langsame Abfragen, Kardinalität, Filter- und Sortierfelder, Relationen, Connection Pool, Locks und migrationssichere Indexplanung.
- Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „Datenbankanalyse und Indizes“ einordnen.
- Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: langsame Abfragen, Kardinalität, Filter- und Sortierfelder, Relationen, Connection Pool, Locks und migrationssichere Indexplanung.
- Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Ein reales Abfragemuster analysieren und einen begründeten Indexvorschlag testen.
- Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.
Modul 4: Caching und Revalidierung
Anwendungs-, Proxy- und CDN-Caches, Cache-Schlüssel, Berechtigungen, Locales, Publikationsstatus, Webhooks und Invalidierung.
- Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „Caching und Revalidierung“ einordnen.
- Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: Anwendungs-, Proxy- und CDN-Caches, Cache-Schlüssel, Berechtigungen, Locales, Publikationsstatus, Webhooks und Invalidierung.
- Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Eine Cachingstrategie für öffentliche Listen und Detailseiten entwickeln.
- Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.
Modul 5: Medien und externe Provider
Dateigrößen, Formate, responsive Varianten, Objekt-Storage, CDN, Uploadpfad, Metadaten und Ausfallverhalten.
- Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „Medien und externe Provider“ einordnen.
- Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: Dateigrößen, Formate, responsive Varianten, Objekt-Storage, CDN, Uploadpfad, Metadaten und Ausfallverhalten.
- Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Medienpfade und Auslieferung für hohe Last und geringe Latenz optimieren.
- Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.
Modul 6: Node-Laufzeit und horizontale Skalierung
Prozesse, CPU und Speicher, Garbage Collection, Ressourcenlimits, mehrere Instanzen, gemeinsame Persistenz und Lastverteilung.
- Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „Node-Laufzeit und horizontale Skalierung“ einordnen.
- Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: Prozesse, CPU und Speicher, Garbage Collection, Ressourcenlimits, mehrere Instanzen, gemeinsame Persistenz und Lastverteilung.
- Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Kapazität schrittweise erhöhen und dabei Konsistenz sowie Engpässe beobachten.
- Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.
Modul 7: Monitoring, Logs und Health Checks
strukturierte Logs, Korrelation, Metriken, Datenbankbeobachtung, Liveness, Readiness, Alarmierung und Diagnosepfade.
- Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „Monitoring, Logs und Health Checks“ einordnen.
- Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: strukturierte Logs, Korrelation, Metriken, Datenbankbeobachtung, Liveness, Readiness, Alarmierung und Diagnosepfade.
- Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Ein Dashboard- und Alarmkonzept für Verfügbarkeit, Latenz und Fehler definieren.
- Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.
Modul 8: Lasttest und Kapazitätsplanung
Szenarien, Ramp-up, Spitzenlast, Schreiblast, Sättigung, Fehleranalyse, Sicherheitsreserven und Wiederholung nach Optimierung.
- Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „Lasttest und Kapazitätsplanung“ einordnen.
- Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: Szenarien, Ramp-up, Spitzenlast, Schreiblast, Sättigung, Fehleranalyse, Sicherheitsreserven und Wiederholung nach Optimierung.
- Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Einen Lasttest durchführen, Engpässe priorisieren und einen Kapazitätsplan ableiten.
- Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.
Praxisübungen und Qualitätssicherung
- Vorher-Nachher-Messung einer optimierten API-Abfrage
- Lasttest mit realistischem Lese-, Schreib- und Medienprofil
- Monitoring- und Alarmierungskatalog für den produktiven Betrieb
Arbeitsunterlagen
Die Unterlagen enthalten Konfigurationsbeispiele, Prüflisten, Übungsaufgaben, Fehlerbilder und eine strukturierte Dokumentationsvorlage für die Übertragung in eigene Projekte.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Administratoren, DevOps-Teams, Backend- und Full-Stack-Entwickler sowie technische Architekten |
| Voraussetzungen: | Strapi-Grundkenntnisse, HTTP- und Datenbankverständnis sowie grundlegende Erfahrung mit produktivem Anwendungsbetrieb |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Fehleranalyse und dokumentierte Transferaufgaben |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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