Seminar Strapi 5 – Deployment mit Docker und produktiver Betrieb

Die Schulung führt von der produktionsgerechten Konfiguration bis zum stabilen Containerbetrieb. Behandelt werden Build, Umgebungsvariablen, Datenbank, Docker-Images, Reverse Proxy, TLS-Terminierung, Uploadspeicher, Skalierung, Health Checks, Releases und Rollback. Die Umsetzung erfolgt an einem durchgängigen Seminarprojekt mit nachvollziehbaren Prüfschritten.

Inhaltsübersicht

  • Produktionsarchitektur und Betriebsgrenzen
  • Server-, Datenbank- und Umgebungskonfiguration
  • Produktionsbuild und Artefaktstrategie
  • Dockerfile und Containerhärtung
  • Persistenz für Datenbank und Uploads
  • Reverse Proxy, TLS und sichere Header
  • Health Checks, Logging und Prozessführung
  • Skalierung und zustandsarmer Betrieb
  • Release, Migration und Rollback

Lernziele und Kompetenzen

  • eine produktionsgerechte Strapi-Laufzeitarchitektur entwerfen
  • reproduzierbare Docker-Images und Konfigurationen erstellen
  • Datenbank, Uploadspeicher und Geheimnisse dauerhaft anbinden
  • Reverse Proxy, Header, Health Checks und Skalierung korrekt konfigurieren
  • Deployments mit Prüfung, Rollback und Betriebsübergabe absichern

Zielgruppe

Linux-Administratoren, DevOps-Teams, Plattformteams, Entwickler und technische Architekten

Voraussetzungen

Linux-Grundkenntnisse, sicherer Umgang mit Docker, HTTP, DNS und relationalen Datenbanken; Strapi-Grundkenntnisse

Seminarinhalte

Modul 1: Produktionsarchitektur und Betriebsgrenzen

Anwendungsprozess, Admin-Build, Datenbank, Uploadspeicher, Reverse Proxy, DNS, TLS, Netzsegmente, externe Dienste und Verantwortlichkeiten.

  1. Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „Produktionsarchitektur und Betriebsgrenzen“ einordnen.
  2. Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: Anwendungsprozess, Admin-Build, Datenbank, Uploadspeicher, Reverse Proxy, DNS, TLS, Netzsegmente, externe Dienste und Verantwortlichkeiten.
  3. Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Eine Zielarchitektur mit Datenflüssen, Vertrauensgrenzen und Ausfallfolgen zeichnen.
  4. Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.

Modul 2: Server-, Datenbank- und Umgebungskonfiguration

Host, Port, öffentliche URL, Proxy-Vertrauen, App-Schlüssel, JWT-Geheimnisse, Datenbankparameter, Pools, Timeouts und Umgebungsvariablen.

  1. Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „Server-, Datenbank- und Umgebungskonfiguration“ einordnen.
  2. Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: Host, Port, öffentliche URL, Proxy-Vertrauen, App-Schlüssel, JWT-Geheimnisse, Datenbankparameter, Pools, Timeouts und Umgebungsvariablen.
  3. Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Eine getrennte Konfiguration für Entwicklung, Staging und Produktion aufbauen.
  4. Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.

Modul 3: Produktionsbuild und Artefaktstrategie

Abhängigkeiten, Admin-Build, Produktionsmodus, reproduzierbare Builds, Versionskennzeichnung, unveränderliche Artefakte und Startkommandos.

  1. Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „Produktionsbuild und Artefaktstrategie“ einordnen.
  2. Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: Abhängigkeiten, Admin-Build, Produktionsmodus, reproduzierbare Builds, Versionskennzeichnung, unveränderliche Artefakte und Startkommandos.
  3. Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Ein nachvollziehbar versioniertes Produktionsartefakt erstellen und lokal prüfen.
  4. Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.

Modul 4: Dockerfile und Containerhärtung

mehrstufiger Build, minimale Laufzeit, nicht privilegierter Benutzer, Dateirechte, Read-only-Anteile, Signale, Ressourcen und Image-Prüfung.

  1. Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „Dockerfile und Containerhärtung“ einordnen.
  2. Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: mehrstufiger Build, minimale Laufzeit, nicht privilegierter Benutzer, Dateirechte, Read-only-Anteile, Signale, Ressourcen und Image-Prüfung.
  3. Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Ein schlankes Image bauen und mit Sicherheits- sowie Funktionsprüfungen bewerten.
  4. Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.

Modul 5: Persistenz für Datenbank und Uploads

externe Datenbank, Volumes, Objekt- oder Dateispeicher, Providerkonfiguration, Backupfähigkeit und Verhalten bei mehreren Instanzen.

  1. Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „Persistenz für Datenbank und Uploads“ einordnen.
  2. Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: externe Datenbank, Volumes, Objekt- oder Dateispeicher, Providerkonfiguration, Backupfähigkeit und Verhalten bei mehreren Instanzen.
  3. Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Persistente Medien und Datenbankzugriffe für Neustart und Skalierung nachweisen.
  4. Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.

Modul 6: Reverse Proxy, TLS und sichere Header

Weiterleitung, Host- und Proto-Header, Body-Limits, Timeouts, Kompression, TLS-Terminierung, CORS und Sicherheitsheader.

  1. Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „Reverse Proxy, TLS und sichere Header“ einordnen.
  2. Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: Weiterleitung, Host- und Proto-Header, Body-Limits, Timeouts, Kompression, TLS-Terminierung, CORS und Sicherheitsheader.
  3. Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Eine Proxykonfiguration mit Upload-, API- und Admin-Zugriffen testen.
  4. Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.

Modul 7: Health Checks, Logging und Prozessführung

Liveness, Readiness, Startverhalten, strukturierte Logs, Korrelation, Zeitstempel, Logrotation und kontrolliertes Herunterfahren.

  1. Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „Health Checks, Logging und Prozessführung“ einordnen.
  2. Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: Liveness, Readiness, Startverhalten, strukturierte Logs, Korrelation, Zeitstempel, Logrotation und kontrolliertes Herunterfahren.
  3. Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Health Checks und eine klare Diagnosekette für Start- und Laufzeitfehler einrichten.
  4. Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.

Modul 8: Skalierung und zustandsarmer Betrieb

mehrere Instanzen, gemeinsame Persistenz, Sessions, Caches, Hintergrundaufgaben, Lastverteilung, Ressourcenlimits und Kapazitätsplanung.

  1. Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „Skalierung und zustandsarmer Betrieb“ einordnen.
  2. Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: mehrere Instanzen, gemeinsame Persistenz, Sessions, Caches, Hintergrundaufgaben, Lastverteilung, Ressourcenlimits und Kapazitätsplanung.
  3. Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Eine zweite Instanz hinzufügen und Konsistenz von API, Admin und Medien prüfen.
  4. Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.

Modul 9: Release, Migration und Rollback

Vorprüfungen, Datenbanksicherung, Schemaänderungen, Rolling- oder Wartungsdeployment, Smoke Tests, Freigabe, Rollback und Nachkontrolle.

  1. Schritt 1: Ziel, Abhängigkeiten und Einsatzgrenzen des Themenblocks „Release, Migration und Rollback“ einordnen.
  2. Schritt 2: Konfiguration oder Implementierung schrittweise umsetzen: Vorprüfungen, Datenbanksicherung, Schemaänderungen, Rolling- oder Wartungsdeployment, Smoke Tests, Freigabe, Rollback und Nachkontrolle.
  3. Schritt 3: Praxisergebnis herstellen und dokumentieren: Ein vollständiges Release mit dokumentiertem Abbruchkriterium und Rollback durchführen.
  4. Schritt 4: Ergebnis mit repräsentativen Daten, Rollen, API-Anfragen und Fehlerfällen prüfen; Abweichungen korrigieren und Betriebsfolgen festhalten.

Praxisübungen und Qualitätssicherung

  • Aufbau einer produktionsnahen Docker-Umgebung
  • Fehlersimulation für Datenbank, Proxy, Uploadspeicher und Startkonfiguration
  • Betriebsübergabe mit Runbook, Prüfplan und Rollback-Anweisung

Arbeitsunterlagen

Die Unterlagen enthalten Konfigurationsbeispiele, Prüflisten, Übungsaufgaben, Fehlerbilder und eine strukturierte Dokumentationsvorlage für die Übertragung in eigene Projekte.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Linux-Administratoren, DevOps-Teams, Plattformteams, Entwickler und technische Architekten
Voraussetzungen: Linux-Grundkenntnisse, sicherer Umgang mit Docker, HTTP, DNS und relationalen Datenbanken; Strapi-Grundkenntnisse
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Fehleranalyse und dokumentierte Transferaufgaben
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Berlin 3 Tage
Mainz 3 Tage
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Darmstadt 3 Tage
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Flensburg 3 Tage
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