Seminarbeschreibung
Das Intensivseminar verbindet Zero-Trust-Zugriff, Endpoint-Schutz, E-Mail-Sicherheit, Secure Mobile Access, Switching, WLAN und SD-WAN zu einem gemeinsamen Sicherheits- und Betriebsmodell. Die einzelnen Produkte werden nicht isoliert, sondern entlang von Benutzer-, Geräte-, Anwendungs- und Standortpfaden umgesetzt.
Inhaltsverzeichnis
- Kompetenzziele
- Zielgruppe und Vorkenntnisse
- Lernblock 1: Cloud Secure Edge und Zero-Trust-Architektur
- Lernblock 2: Identität, Gerätezustand und Zugriffsbedingungen
- Lernblock 3: Privaten Anwendungszugriff veröffentlichen
- Lernblock 4: Sicherer Internetzugriff und Richtlinien
- Lernblock 5: Capture-Client-Architektur, Mandanten und Rollen
- Lernblock 6: Agentbereitstellung und kontrollierter Rollout
- Lernblock 7: Endpoint-Richtlinien und Schutzstufen
- Lernblock 8: Alarme, Isolation und Incident Response
- Lernblock 9: E-Mail-Sicherheitsarchitektur und Bereitstellungsmodell
- Lernblock 10: Spam-, Phishing-, Malware- und Dateirichtlinien
- Lernblock 11: SMA-1000-Architektur und Netzplatzierung
- Lernblock 12: Verzeichnisdienste, Realms, SAML und MFA
- Lernblock 13: Ressourcen, Communities und Zugriffssteuerung
- Lernblock 14: End Point Control und Gerätezustand
- Lernblock 15: Switch- und SD-Branch-Architektur
- Lernblock 16: SonicWave und Wireless Network Manager
- Lernblock 17: SD-WAN-Design, Leitungen und Qualitätsziele
- Lernblock 18: Unified Management und SAMI-Betriebsübersicht
- Lernblock 19: Produktübergreifende Ereigniskorrelation
- Lernblock 20: Integrierter Filialbetrieb
- Lernblock 21: Abschließende Praxiswerkstatt
- Einordnung in den Lernpfad
Kompetenzziele
- Architektur und Abhängigkeiten des Lernpfads Intensiv fachlich einordnen.
- Konfigurationen aus einem dokumentierten Sollzustand in nachvollziehbaren Schritten umsetzen.
- Wirksamkeit durch Positiv-, Negativ-, Ausfall- und Fehlerfalltests belegen.
- Betrieb, Änderung, Sicherung und Diagnose in wiederholbare Verfahren überführen.
Zielgruppe
Security-, Cloud-, Netzwerk- und Endpoint-Administratoren sowie technische Architekten mit produktübergreifender Verantwortung.
Vorkenntnisse
Gute Kenntnisse zu TCP/IP, Identitätsdiensten, Endpoint-Betrieb und grundlegenden Sicherheitsrichtlinien.
Lernblock 1: Cloud Secure Edge und Zero-Trust-Architektur
Zugriffe werden anhand von Identität, Gerät und Anwendung vermittelt, ohne ganze Netze pauschal freizugeben.
- Private Anwendungen, Internetzugriffe, Benutzergruppen und Gerätekategorien inventarisieren.
- Schutzbedarf und notwendige Zugriffswege je Anwendung in einer Matrix festhalten.
- Mandanten-, Standort-, Connector- und Gateway-Struktur für den Zielbetrieb entwerfen.
- Identitätsanbieter, Geräteverwaltung und Protokollziele als abhängige Dienste einordnen.
- Pilotumfang, Erfolgskriterien und Rückfallweg vor der ersten Freigabe definieren.
Praxisübung: Erstellung einer Zero-Trust-Zielarchitektur für interne Anwendungen und Internetzugriffe.
Lernblock 2: Identität, Gerätezustand und Zugriffsbedingungen
Eine Zugriffsentscheidung kombiniert Benutzeridentität, Gruppen, Geräteeigenschaften und Kontext.
- Identitätsanbieter und benötigte Benutzer- sowie Gruppenattribute festlegen.
- Föderierte Anmeldung und Mehrfaktorauthentisierung mit Testkonten anbinden.
- Vertrauensmerkmale für verwaltete, registrierte oder nicht verwaltete Geräte definieren.
- Bedingungen nach Gruppe, Gerät, Standort und Anwendung in abgestufte Richtlinien überführen.
- Fehlende Attribute, nicht vertrauenswürdige Geräte und gesperrte Benutzer kontrolliert testen.
Praxisübung: Umsetzung einer Richtlinie, die denselben Benutzer je nach Gerätezustand unterschiedlich behandelt.
Lernblock 3: Privaten Anwendungszugriff veröffentlichen
Interne Anwendungen werden über Connectoren erreichbar gemacht, ohne direkten eingehenden Netzwerkzugriff zu öffnen.
- Anwendung, Zieladresse, Port, Namensauflösung und Abhängigkeiten vollständig erfassen.
- Connector-Standorte redundant planen und die ausgehende Erreichbarkeit vorbereiten.
- Anwendungsressource mit eindeutiger Bezeichnung und minimalem Zielumfang anlegen.
- Zugriffsrichtlinie auf berechtigte Gruppen und vertrauenswürdige Geräte begrenzen.
- Anmeldung, Namensauflösung, Anwendungspfad, Sitzungsende und Ausfall eines Connectors testen.
Praxisübung: Veröffentlichung einer Laboranwendung für eine definierte Benutzergruppe.
Lernblock 4: Sicherer Internetzugriff und Richtlinien
Internetverkehr wird über cloudbasierte Kontrollen geführt und nach Benutzer- sowie Gerätekontext behandelt.
- Verkehrslenkung für Benutzer, Standorte und mobile Geräte planen.
- Web-, Anwendungs- und Bedrohungskategorien nach Risikoklasse strukturieren.
- Richtlinien für erlauben, warnen, isolieren oder blockieren abgestuft konfigurieren.
- Ausnahmen mit engem Geltungsbereich, Begründung und Ablaufdatum verwalten.
- Benutzerwirkung, Latenz, Ereignisse und Umgehungsversuche während des Piloten auswerten.
Praxisübung: Aufbau einer Internetzugriffsrichtlinie für Standardbenutzer und privilegierte Administration.
Lernblock 5: Capture-Client-Architektur, Mandanten und Rollen
Die Endpoint-Verwaltung wird nach Organisation, Gerätegruppen und betrieblichen Zuständigkeiten strukturiert.
- Mandanten-, Standort- und Gerätegruppenstruktur aus dem Betriebsmodell ableiten.
- Rollen für Administration, Helpdesk, Auswertung und Freigabe getrennt definieren.
- Unterstützte Betriebssysteme, Mindeststände und notwendige Netzwerkkommunikation prüfen.
- Lizenzumfang und aktivierbare Schutzfunktionen je Gerätegruppe dokumentieren.
- Pilot-, Produktions- und Ausnahmegruppen mit klaren Aufnahmekriterien anlegen.
Praxisübung: Entwurf einer Endpoint-Verwaltungsstruktur für mehrere Standorte und Geräteklassen.
Lernblock 6: Agentbereitstellung und kontrollierter Rollout
Die Installation erfolgt stufenweise, damit Kompatibilitäts- und Leistungsprobleme vor der Breitenverteilung erkannt werden.
- Gerätebestand, vorhandene Sicherheitssoftware und Deinstallationsanforderungen inventarisieren.
- Installationspaket und gruppenspezifische Zuordnung vorbereiten.
- Pilotgeräte auswählen, Ausgangszustand und Erfolgskriterien festhalten.
- Agent installieren, Registrierung, Dienststatus, Kommunikation und Richtlinienempfang prüfen.
- Rollout in Wellen erweitern und fehlgeschlagene Installationen getrennt nach Ursache bearbeiten.
Praxisübung: Bereitstellung auf einer Pilotgruppe einschließlich Installationsprüfung und Fehlerklassifizierung.
Lernblock 7: Endpoint-Richtlinien und Schutzstufen
Schutzfunktionen werden nach Geräteklasse und Risiko abgestimmt, nicht pauschal für alle Endpunkte.
- Basisschutz, Verhaltensanalyse, Webschutz und ergänzende Kontrollen nach Lizenzumfang erfassen.
- Richtlinien für Standardarbeitsplatz, Server, Entwicklung und Sondergeräte getrennt entwerfen.
- Erkennungs-, Blockier- und Benachrichtigungsaktionen schrittweise festlegen.
- Ausschlüsse so eng wie möglich definieren und mit Eigentümer sowie Ablaufdatum versehen.
- Richtlinienänderung zunächst auf Pilotgeräten testen und erst nach Auswertung verbreitern.
Praxisübung: Erstellung zweier abgestufter Richtlinien mit kontrollierter Ausnahme für eine Laboranwendung.
Lernblock 8: Alarme, Isolation und Incident Response
Endpoint-Ereignisse werden priorisiert, eingedämmt und mit belastbaren Belegen abgeschlossen.
- Alarm nach Schwere, Ausführung, Verbreitungsrisiko und betroffener Gerätekritikalität bewerten.
- Prozess-, Datei-, Benutzer- und Netzwerkbezug des Ereignisses nachvollziehen.
- Gerät bei begründetem Risiko isolieren und zulässige Verwaltungswege erhalten.
- Bereinigung, Quarantäne oder Wiederherstellung nach festgelegtem Freigabeprozess durchführen.
- Gerät kontrolliert zurückführen, Folgeindikatoren suchen und Fall vollständig dokumentieren.
Praxisübung: Bearbeitung eines simulierten Endpoint-Vorfalls von der Erstbewertung bis zur Wiederfreigabe.
Lernblock 9: E-Mail-Sicherheitsarchitektur und Bereitstellungsmodell
Der Schutz wird passend zu Mailplattform, Nachrichtenfluss und gewünschter Betriebsverantwortung entworfen.
- Domänen, Mailplattformen, Relays, Journalwege und verantwortliche Teams erfassen.
- Cloud- und Appliance-Bereitstellung nach Betrieb, Skalierung und Netzabhängigkeit vergleichen.
- Eingehenden und ausgehenden Nachrichtenfluss mit primären und Ausfallpfaden darstellen.
- DNS-, Zertifikats-, Firewall- und Verzeichnisabhängigkeiten für die Umsetzung dokumentieren.
- Pilotdomäne, Erfolgskriterien und Rückfall auf den bisherigen Mailfluss festlegen.
Praxisübung: Erstellung eines Mailflussplans für eine Organisation mit eingehendem und ausgehendem Schutz.
Lernblock 10: Spam-, Phishing-, Malware- und Dateirichtlinien
Mehrere Erkennungsverfahren werden zu einer abgestuften Behandlung verdächtiger Nachrichten kombiniert.
- Bedrohungskategorien und gewünschte Aktion je Risikostufe definieren.
- Absender-, Inhalts-, URL- und Dateiprüfungen in der vorgesehenen Reihenfolge aktivieren.
- Capture ATP für geeignete Anhänge integrieren und Verhalten bis zum Analyseurteil festlegen.
- Impersonation-, Phishing- und geschäftskritische Absenderregeln eng konfigurieren.
- Pilotereignisse auswerten und Ausnahmen nur anhand belegter Geschäftsanforderungen erstellen.
Praxisübung: Aufbau einer mehrstufigen Richtlinie für Spam, Phishing und unbekannte Anhänge.
Lernblock 11: SMA-1000-Architektur und Netzplatzierung
Die Zugangslösung wird mit klarer Trennung von externem Zugang, internen Ressourcen und Administration positioniert.
- Benutzergruppen, Anwendungen, Zugriffsarten und erwartete Gleichzeitigkeit erfassen.
- Appliance-, virtuelle oder plattformspezifische Bereitstellung passend zur Umgebung auswählen.
- DMZ-, interne und Managementverbindungen einschließlich Routing und DNS planen.
- Zertifikate, öffentliche Namen und notwendige Firewallfreigaben dokumentieren.
- Redundanz, Wartung und Notfallzugang in den Zielentwurf aufnehmen.
Praxisübung: Erstellung eines SMA-Zielbilds mit Netzanschlüssen, Namensauflösung und Zertifikatsbezug.
Lernblock 12: Verzeichnisdienste, Realms, SAML und MFA
Identitätsquellen und Authentisierungswege werden je Benutzergruppe getrennt und nachvollziehbar konfiguriert.
- Verzeichnisdienste, Gruppen, Attribute und Dienstkonten für die Anbindung vorbereiten.
- Realms nach Benutzerkreis, Sicherheitsniveau und Anmeldeverfahren strukturieren.
- LDAP- oder Verzeichnisanbindung mit Zertifikats- und Gruppenprüfung testen.
- SAML und Mehrfaktorauthentisierung für ausgewählte Realms integrieren.
- Erfolgs-, Sperr-, Attribut- und Zeitabweichungsfälle mit Testkonten prüfen.
Praxisübung: Aufbau zweier Realms mit unterschiedlicher Authentisierung und Gruppenauflösung.
Lernblock 13: Ressourcen, Communities und Zugriffssteuerung
Anwendungen werden als benannte Ressourcen veröffentlicht und nur passenden Benutzergruppen zugewiesen.
- Web-, Datei-, Client-Server- und Netzwerkressourcen vollständig inventarisieren.
- Zielnamen, Ports, Protokolle und interne Namensauflösung je Ressource prüfen.
- Ressourcen in fachlich verständliche Communities oder Portale gliedern.
- Zugriffsregeln aus Benutzergruppe, Gerätezustand, Zeit und Zielressource zusammensetzen.
- Erlaubte und unerlaubte Kombinationen mit mehreren Testidentitäten verifizieren.
Praxisübung: Veröffentlichung mehrerer Ressourcentypen in gruppenspezifischen Portalen.
Lernblock 14: End Point Control und Gerätezustand
Geräteprüfungen begrenzen den Zugriff auf Systeme, die definierte Mindestanforderungen erfüllen.
- Geräteklassen und prüfbare Mindestanforderungen nach Schutzbedarf festlegen.
- Prüfungen für Betriebssystem, Sicherheitsstatus oder verwaltete Merkmale abgestuft konfigurieren.
- Ergebnisgruppen für konform, eingeschränkt und abgelehnt definieren.
- Hilfetexte und Remediation für nicht konforme Geräte vorbereiten.
- Grenzfälle und veraltete Geräte in einer Pilotgruppe testen und Richtlinie nachschärfen.
Praxisübung: Umsetzung einer Gerätezustandsprüfung mit vollständigem, eingeschränktem und verweigertem Zugriff.
Lernblock 15: Switch- und SD-Branch-Architektur
Switching, Firewall und WLAN werden als gemeinsamer Standortpfad mit klarer VLAN- und Verwaltungsstruktur geplant.
- Portbedarf, Uplinks, PoE-Leistung, VLANs, Redundanz und Wachstumsreserve erfassen.
- Managementmodell und Zuordnung zu Firewall oder zentraler Verwaltung festlegen.
- Trunk-, Access-, Telefon-, WLAN- und Administrationsports im Portplan kennzeichnen.
- Loop-Schutz, Linkaggregation und Uplink-Redundanz passend zur Topologie einplanen.
- Standortstandard aus Benennung, VLAN-Zuordnung und Sicherheitsvorgaben erstellen.
Praxisübung: Entwurf eines standardisierten Filialstandorts mit Firewall, Switch und Access Points.
Lernblock 16: SonicWave und Wireless Network Manager
Access Points werden mit konsistenter Standort-, Rollen- und Richtlinienstruktur zentral verwaltet.
- Mandanten, Standorte, Access-Point-Gruppen und administrative Rollen entwerfen.
- Registrierung, Lizenzierung, Internetzugang und notwendige Netzkommunikation prüfen.
- Management-VLAN, native VLANs und Trunks für Access-Point-Ports festlegen.
- Standortvorlagen für Funkparameter, SSIDs und Betriebszeiten vorbereiten.
- Pilot-Access-Point aufnehmen und Status, Konfiguration sowie Firmware kontrollieren.
Praxisübung: Aufnahme eines Access Points in eine vorbereitete Standort- und Vorlagenstruktur.
Lernblock 17: SD-WAN-Design, Leitungen und Qualitätsziele
Mehrere WAN-Pfade werden nach Anwendung, Qualität und Ausfallverhalten statt nur nach statischer Priorität genutzt.
- Provider, Bandbreiten, Adressierung, Latenz, Verlust und betriebliche Abhängigkeiten erfassen.
- Kritische Anwendungen und zulässige Qualitätsgrenzen in Serviceklassen gliedern.
- Messziele und Prüfintervalle so wählen, dass der tatsächliche Anwendungspfad bewertet wird.
- Primär-, Ersatz- und Lastverteilungsszenarien je Serviceklasse festlegen.
- Routing, NAT, VPN und Sicherheitsprüfung als Abhängigkeiten in den Entwurf aufnehmen.
Praxisübung: Erstellung eines SD-WAN-Konzepts für zwei Leitungen und drei Anwendungsklassen.
Lernblock 18: Unified Management und SAMI-Betriebsübersicht
Eine produktübergreifende Sicht bündelt Zustände und Arbeitsabläufe, ohne die fachlichen Detailwerkzeuge zu ersetzen.
- Verfügbare SonicWall-Dienste und Geräte den verantwortlichen Organisationen zuordnen.
- Einheitliche Identität, Rollen und Mandantentrennung für den Zugriff planen.
- Produkte schrittweise anbinden und den Datenstatus je Integration kontrollieren.
- Zentrale Übersichten, Hinweise und Aufgaben nach betrieblicher Priorität ordnen.
- Vom zentralen Befund in das zuständige Fachsystem wechseln und den Fall dort abschließen.
Praxisübung: Aufbau eines produktübergreifenden Betriebsboards mit definiertem Bearbeitungsweg.
Lernblock 19: Produktübergreifende Ereigniskorrelation
Ein Vorfall wird über Firewall, Endpoint, Identität, E-Mail und Zugriffsdienste hinweg als zusammenhängende Zeitachse untersucht.
- Ausgangspunkt, Zeitraum, betroffene Identität und erste technische Indikatoren festlegen.
- Ereignisse aus den relevanten Systemen auf eine gemeinsame Zeitbasis bringen.
- Benutzer-, Geräte-, Datei-, Ziel- und Sitzungsbezüge zu einer Chronologie verbinden.
- Eindämmungsmaßnahmen nach Wirkung und Betriebsrisiko priorisieren.
- Ursache, Reichweite, Maßnahmen und vorbeugende Änderungen nachvollziehbar dokumentieren.
Praxisübung: Bearbeitung eines mehrstufigen Angriffsszenarios mit E-Mail-, Endpoint- und Firewallereignissen.
Lernblock 20: Integrierter Filialbetrieb
Firewall, Switch, WLAN und WAN-Pfade werden als einheitlicher Standortservice betrieben.
- Standortstandard mit Geräten, VLANs, SSIDs, Leitungen und Sicherheitsprofilen definieren.
- Konfigurationen in zentralen Vorlagen oder wiederverwendbaren Bausteinen abbilden.
- Neuen Standort in kontrollierter Reihenfolge aufnehmen und jede Schicht testen.
- Gesundheitszustände und Alarme in einer gemeinsamen Betriebsansicht zusammenführen.
- Störung vom Benutzerzugang über LAN oder WLAN bis zum WAN- und Sicherheitsdienst verfolgen.
Praxisübung: Bereitstellung und Abnahme einer vollständigen Laborfiliale.
Lernblock 21: Abschließende Praxiswerkstatt
Die zuvor erarbeiteten Bausteine werden in einem zusammenhängenden Szenario geplant, umgesetzt und geprüft.
- Ausgangslage, Anforderungen, Schutzbedarf und messbare Abnahmekriterien analysieren.
- Zielkonfiguration und Arbeitsschritte mit Abhängigkeiten und Rückfallpunkten planen.
- Konfiguration in einer nachvollziehbaren Reihenfolge umsetzen und Zwischenstände sichern.
- Positiv-, Negativ-, Ausfall- und Wiederherstellungstests durchführen.
- Ergebnis, Abweichungen, Betriebsübergabe und offene Maßnahmen dokumentieren.
Praxisübung: Durchgängige Umsetzung eines Szenarios mit technischer Abnahme und Betriebsübergabe.
Einordnung in den Lernpfad
Der Kurs gehört zum Lernpfad Intensiv. Die angesetzte Dauer von 5 Tagen folgt aus Umfang, Abhängigkeiten und notwendigem Praxisanteil. Für den produktiven Einsatz werden die erarbeiteten Checklisten, Testfälle und Betriebsnachweise als wiederverwendbare Arbeitsgrundlage geführt.
Fachbereichsleitung, Trainingsleitung und Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Security-, Cloud-, Netzwerk- und Endpoint-Administratoren sowie technische Architekten mit produktübergreifender Verantwortung. |
| Voraussetzungen: | Gute Kenntnisse zu TCP/IP, Identitätsdiensten, Endpoint-Betrieb und grundlegenden Sicherheitsrichtlinien. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Fehleranalyse |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Seminare mit Trainer vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Buchung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmenden |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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