Seminar SAP LeanIX Fact Sheets und Metamodell

Die Aussagekraft von SAP LeanIX hängt unmittelbar von einem verständlichen und konsistent angewendeten Metamodell ab. Das Seminar erklärt nicht nur die verfügbaren Modellbausteine, sondern entwickelt verbindliche Regeln für ihre Nutzung und Pflege.

Inhaltsverzeichnis

  1. Lernziele
  2. Zielgruppe und Voraussetzungen
  3. Seminarinhalte
    1. Schritt 1: Metamodell und Architekturebenen einordnen
    2. Schritt 2: Fact-Sheet-Typen auswählen
    3. Schritt 3: Attribute und Klassifikationen pflegen
    4. Schritt 4: Lebenszyklen und Status modellieren
    5. Schritt 5: Beziehungen korrekt aufbauen
    6. Schritt 6: Verantwortlichkeit und Zusammenarbeit nutzen
    7. Schritt 7: Modellierungsvarianten bewerten
    8. Schritt 8: Modellierungsleitfaden erstellen
  4. Praxisübungen
  5. Methodik

Lernziele

  • Fact-Sheet-Typen und ihre fachlichen Rollen sicher unterscheiden
  • Attribute, Beziehungen, Lebenszyklen und Tags konsistent einsetzen
  • Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit direkt am Fact Sheet organisieren
  • Modellierungsfehler, Dubletten und unnötige Komplexität vermeiden
  • einen verbindlichen Modellierungsleitfaden für den eigenen Workspace entwerfen

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Enterprise Architects, Business und Solution Architects, SAP-LeanIX-Administratoren, Datenverantwortliche und Consultants

Voraussetzungen: Grundverständnis von Enterprise Architecture; erste Navigationserfahrung in SAP LeanIX ist hilfreich, aber nicht erforderlich

Seminarinhalte

Schritt 1: Metamodell und Architekturebenen einordnen

Das Repository wird als Netz aus Objekten, Eigenschaften und Beziehungen betrachtet.

  • fachliche, organisatorische, anwendungsbezogene und technische Ebenen unterscheiden
  • Fact-Sheet-Typen nach ihrem Steuerungszweck einordnen
  • Objekt, Instanz, Produkt und Dokument voneinander abgrenzen
  • Use Cases als Maßstab für die erforderliche Modellierungstiefe verwenden

Schritt 2: Fact-Sheet-Typen auswählen

Für typische Sachverhalte wird der geeignete Fact-Sheet-Typ bestimmt.

  • Anwendungen, Provider, IT Components und Interfaces unterscheiden
  • Business Capabilities, Prozesse, Organisationen und Projekte einordnen
  • Initiativen, Ziele und Transformationselemente bedarfsgerecht verwenden
  • Subtypen nur bei klar abweichender Semantik einsetzen

Schritt 3: Attribute und Klassifikationen pflegen

Eigenschaften werden so erfasst, dass sie filterbar, vergleichbar und eindeutig interpretierbar bleiben.

  • strukturierte Felder gegenüber Freitext bevorzugen
  • Wertebereiche und Auswahloptionen standardisieren
  • Tags nach klaren Gruppen und Verantwortlichkeiten organisieren
  • Pflichtgrad und Completion-Gewichtung am Use Case ausrichten

Schritt 4: Lebenszyklen und Status modellieren

Zeitliche Gültigkeit und fachlicher Status werden getrennt, aber konsistent verwendet.

  • Lebenszyklusphasen und relevante Zeitpunkte pflegen
  • Plan-, aktive und Auslaufzustände nachvollziehbar unterscheiden
  • Zukunfts- und Historieninformationen für Roadmaps nutzen
  • Statuswechsel mit Verantwortlichkeit und Review verbinden

Schritt 5: Beziehungen korrekt aufbauen

Beziehungen werden als entscheidungsrelevante Aussagen mit eindeutiger Richtung und Bedeutung modelliert.

  • Quelle, Ziel und Semantik einer Beziehung prüfen
  • Beziehungsattribute und Gültigkeitszeiträume ergänzen
  • Mehrdeutigkeiten und indirekte Doppelmodellierung vermeiden
  • Beziehungen aus beiden Fact-Sheet-Perspektiven kontrollieren

Schritt 6: Verantwortlichkeit und Zusammenarbeit nutzen

Fact Sheets werden als gemeinsam gepflegte Architekturakte mit nachvollziehbarer Historie eingesetzt.

  • Accountability und fachliche Mitwirkung zuordnen
  • Subscriptions, Kommentare und To-dos angemessen einsetzen
  • Änderungshistorie und Qualitätssiegel in Reviews nutzen
  • Eskalationswege für ungeklärte oder veraltete Inhalte definieren

Schritt 7: Modellierungsvarianten bewerten

Alternative Modellierungsansätze werden anhand ihrer Folgen für Reports, Pflege und Integrationen verglichen.

  • Granularität und Wiederverwendung gegeneinander abwägen
  • Standardmodell und Workspace-Anpassung vergleichen
  • Auswirkungen neuer Felder, Subtypen oder Beziehungen prüfen
  • bestehende Daten und Schnittstellen vor Änderungen analysieren

Schritt 8: Modellierungsleitfaden erstellen

Die wichtigsten Entscheidungen werden als kurze, prüfbare Regeln dokumentiert.

  • Namenskonventionen und Mindestinformationen festlegen
  • Beispiele für korrekte und unzulässige Modellierung ergänzen
  • Datenverantwortliche und Review-Intervalle bestimmen
  • Änderungs- und Freigabeprozess für den Leitfaden definieren

Praxisübungen

  1. Zuordnung typischer Architekturinformationen zu Fact-Sheet-Typen
  2. Modellierung eines Anwendungsverbunds mit Interfaces und IT Components
  3. Korrektur fehlerhafter Beziehungen und uneinheitlicher Lebenszyklen
  4. Vergleich zweier Granularitätsvarianten für dieselbe Landschaft
  5. Erstellung eines kompakten Modellierungsleitfadens

Methodik

Fachliche Einordnung, Live-Demonstrationen, angeleitete Konfigurationen, strukturierte Einzel- und Gruppenübungen sowie die Bearbeitung einer durchgängigen Fallstudie.

Fachbereichsleitung, Trainerleitung und Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Enterprise Architects, Business und Solution Architects, SAP-LeanIX-Administratoren, Datenverantwortliche und Consultants
Voraussetzungen: Grundverständnis von Enterprise Architecture; erste Navigationserfahrung in SAP LeanIX ist hilfreich, aber nicht erforderlich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur, wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Darmstadt 2 Tage
Frankfurt 2 Tage
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Potsdam 2 Tage
Flensburg 2 Tage
Leipzig 2 Tage
Hamm 2 Tage
Rostock 2 Tage
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Luxemburg 2 Tage
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Stuttgart 2 Tage
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