Seminar reNgine Intensivseminar: Reconnaissance, Scan Engineering und Vulnerability Management

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung und Nutzen
  2. Abgedeckte Fachbereiche
  3. Zielgruppe und Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen
  7. Qualität und verantwortungsvoller Einsatz

Einordnung und Nutzen

Das technische Intensivformat konzentriert sich auf die kontrollierte Gewinnung, Verarbeitung und Validierung von Angriffsflächendaten. Ein mehrtägiger Laborauftrag wird schrittweise erweitert: vom Scope über passive und aktive Erkennung bis zu eigenen Scan Engines, gezielten Subscans, Befundprüfung und wiederholbaren Kontrollläufen. Der Schwerpunkt liegt auf reproduzierbarer Methodik statt auf maximaler Scanintensität.

Das Intensivformat verbindet mehrere Fachgebiete in einem fortlaufenden Laborprojekt. Jeder Tag baut auf dem dokumentierten Arbeitsstand des Vortags auf und enthält definierte Kontroll- und Übergabepunkte.

Abgedeckte Fachbereiche

  • Reconnaissance Grundlagen und Bedienung
  • Projekte, Ziele und Organisationen
  • Scans, Subscans und Scope Steuerung
  • Subdomain, Port und HTTP Erkennung
  • OSINT und digitale Angriffsflächen
  • Endpoint Ermittlung, GF Patterns und Datenbereinigung
  • Verzeichnis und Dateisuche mit Screenshots
  • Scan Engines mit YAML entwickeln
  • Externe Tools und Arsenal Erweiterung
  • Nuclei, Tool und Template Konfiguration
  • Vulnerability Scanning und Validierung
  • Datenanalyse, Filter und Visualisierung
  • Reporting, Triage und Befundkommunikation
  • Kontinuierliches Monitoring und Benachrichtigungen

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Penetration Tester, Security Engineers, AppSec- und Attack-Surface-Teams sowie technische Analysten.

Voraussetzungen: Sichere Grundlagen in DNS, HTTP, TCP/IP, Linux und autorisierten Security-Tests; YAML-Grundkenntnisse sind hilfreich.

Lernziele

  • Komplexe Zielbestände in einen technisch sicheren Scope überführen.
  • Reconnaissance-Aufgaben passend zu Zielart, Lastgrenze und Analysefrage kombinieren.
  • Eigene Scan Engines und Toolkonfigurationen reproduzierbar testen.
  • Automatische Treffer technisch validieren und Dubletten beherrschen.
  • Wiederkehrende Prüfungen mit Baseline, Subscans und klaren Stopkriterien betreiben.

Seminarinhalte

Tag 1, Schritt 1: Autorisierung in technischen Scope übersetzen

Domains, Wildcards, IP-Bereiche, URLs, Pfadausschlüsse, erlaubte Methoden und Zeitfenster werden in ein maschinenlesbares Zielmodell überführt. Unklare Grenzfälle bleiben gesperrt.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 1, Schritt 2: Projekte, Ziele und Organisationen strukturieren

Assets erhalten Eigentümerschaft, Kritikalität, Organisation und Projektzuordnung. Mehrfachzuordnungen und gemeinsam genutzte Infrastruktur werden transparent gekennzeichnet.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 1, Schritt 3: Passive Erkennung und OSINT

Öffentlich verfügbare Quellen liefern Kandidaten für Domains, Subdomains, Dienste und Technologien. Quelle, Zeitpunkt und Vertrauensniveau werden erfasst; Ergebnisse gelten zunächst als Hypothese.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 1, Schritt 4: Subdomain- und DNS-Analyse

Mehrere Erkennungswege werden kombiniert, Ergebnisse normalisiert und Wildcard-Effekte erkannt. Auflösung, CNAME-Ketten und erreichbare Adressen werden kontrolliert geprüft.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 2, Schritt 5: Port- und Diensterkennung

Zielangepasste Portprofile, Zeitüberschreitungen, Parallelität und Wiederholungen werden festgelegt. Offene Ports werden mit Diensthinweisen angereichert, ohne unnötige Intensität.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 2, Schritt 6: HTTP-Erkennung und Technologieprofil

HTTP- und HTTPS-Dienste werden mit Status, Titel, Headern, Technologiehinweisen und Screenshotstatus erfasst. Redirects, virtuelle Hosts und nicht standardisierte Ports werden berücksichtigt.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 2, Schritt 7: Verzeichnis- und Dateisuche

Wortlisten, Erweiterungen, Statusfilter, Rekursion und Ausschlüsse werden an die Anwendung angepasst. Fehlerseiten und Soft-404-Verhalten werden vor einer größeren Suche kalibriert.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 2, Schritt 8: Endpoints, Parameter und GF Patterns

Crawling, JavaScript-Hinweise, Normalisierung und Musterfilter erzeugen priorisierte Kandidaten. Eigene Patterns werden mit Positiv- und Negativdaten geprüft.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 3, Schritt 9: YAML-Struktur einer Scan Engine

Zieltypen, Aufgaben, Parameter, Abhängigkeiten und Ausgabeverarbeitung werden in einem lesbaren Workflow modelliert. Kleine Testziele und Syntaxkontrollen begleiten jede Änderung.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 3, Schritt 10: Abhängigkeiten und Fehlerpfade

Aufgaben werden in notwendige Reihenfolge gebracht. Fehlende Eingaben, leere Ergebnisse, Zeitüberschreitungen und Teilfehler erhalten definierte Reaktionen statt unkontrollierter Folgejobs.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 3, Schritt 11: Externe Tools integrieren

Befehle, Eingabevalidierung, Ausgabeformate, Ressourcenlimits und Versionsbindung werden umgesetzt. Ein Testkatalog prüft Sicherheit und Reproduzierbarkeit.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 3, Schritt 12: Nuclei-Konfiguration und Templates

Templatequellen, Signaturen, Tags, Schweregrade, Ausschlüsse, Ratenbegrenzung und benutzerdefinierte Templates werden kontrolliert verwaltet. Test- und Produktivfreigabe bleiben getrennt.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 4, Schritt 13: Vollscan, Subscan und Smart Rescan

Breite Erfassung, gezielte Nachprüfung und veränderungsorientierte Wiederholung werden nach Anlass getrennt. Stop all, Einzelabbruch und Wiederanlauf werden praktisch getestet.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 4, Schritt 14: Datenbereinigung und Korrelation

Hosts, Dienste, URLs, Endpunkte und Befunde werden dedupliziert und über Beziehungen zusammengeführt. Zeitbezug und Herkunft verhindern falsche Korrelationen.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 4, Schritt 15: Treffer validieren

Automatische Ergebnisse werden auf Scope, Erreichbarkeit, Reproduzierbarkeit und tatsächliche Auswirkung geprüft. Nicht invasive Verifikation trennt bestätigte Befunde von Hinweisen und Fehlalarmen.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 4, Schritt 16: Priorisieren und triagieren

Technische Schwere, Exposition, Asset-Kritikalität, Konfidenz und Behebbarkeit werden kombiniert. Statusmodelle und Verantwortlichkeiten verhindern unklare Übergaben.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 5, Schritt 17: Reporting und Evidenz

Technische Evidenz, Schritte, Zeitstempel, Scanprofil und Einschränkungen werden konsistent dokumentiert. Managementdarstellungen verdichten den Handlungsbedarf ohne Informationsverlust.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 5, Schritt 18: Kontinuierliche Kontrolle

Baselines, Zeitpläne, Benachrichtigungen und Änderungsregeln werden eingerichtet. Wiederholte Scans erhalten Wartungsfenster, Lastgrenzen und eine Behandlung erwartbarer Veränderungen.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Tag 5, Schritt 19: Technische Abschlussübung

Ein eigener Workflow wird auf einen autorisierten Labor-Scope angewandt. Scan Engine, Subscans, Bereinigung, Validierung, Priorisierung und Bericht werden gemeinsam geprüft.

Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.

Praxisübungen

  1. Einen komplexen Scope mit Ausschlüssen und gemeinsam genutzten Assets modellieren.
  2. Subdomain-, Port-, HTTP-, Verzeichnis- und Endpoint-Erkennung abgestuft durchführen.
  3. Eine eigene YAML-Scan-Engine mit externem Tool und Nuclei-Profil aufbauen.
  4. Treffer deduplizieren, schonend validieren und in ein Statusmodell überführen.
  5. Eine Baseline mit gezieltem Rescan und nachvollziehbarer Veränderungsanalyse erstellen.

Qualität und verantwortungsvoller Einsatz

Alle technischen Übungen bleiben auf ausdrücklich autorisierte Laborziele begrenzt. Scanintensität, Parallelität und Zeitfenster werden vorab festgelegt. Verifikation dient der Bestätigung von Exposition und Konfiguration; Ausnutzung, Datenentnahme und Umgehung von Zugriffskontrollen sind ausgeschlossen.

Für jeden Arbeitsauftrag werden Autorisierung, Scope, verantwortliche Stelle, zulässige Methoden, Lastgrenzen und Abbruchmöglichkeit vor Beginn geprüft. Ergebnisse bleiben bis zur technischen Bestätigung als Beobachtung oder Hypothese gekennzeichnet.

Fachbereichsleitung, Trainerteam und Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Penetration Tester, Security Engineers, AppSec- und Attack-Surface-Teams sowie technische Analysten.
Voraussetzungen: Sichere Grundlagen in DNS, HTTP, TCP/IP, Linux und autorisierten Security-Tests; YAML-Grundkenntnisse sind hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentliches Seminar, Webinar, Inhouse-Seminar und Workshop; Präsenz mit Trainer vor Ort, Webinar bei ausdrücklicher Vereinbarung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch; bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Mainz 5 Tage
Erfurt 5 Tage
Bremen 5 Tage
Berlin 5 Tage
Paderborn 5 Tage
Essen 5 Tage
Darmstadt 5 Tage
Frankfurt 5 Tage
Potsdam 5 Tage
Flensburg 5 Tage
Konstanz 5 Tage
Freiburg 5 Tage
Rostock 5 Tage
Hamburg 5 Tage
Leipzig 5 Tage
Hamm 5 Tage
Stuttgart 5 Tage
Dresden 5 Tage
Luxemburg 5 Tage
Hannover 5 Tage
Jena 5 Tage
Trier 5 Tage
Madgeburg 5 Tage
Regensburg 5 Tage
Kassel 5 Tage
Ulm 5 Tage
München 5 Tage
Friedrichshafen 5 Tage
Nürnberg 5 Tage
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