Inhaltsverzeichnis
- Einordnung und Nutzen
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lernziele
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Qualität und verantwortungsvoller Einsatz
Einordnung und Nutzen
Webanwendungen erzeugen große Mengen ähnlicher oder dynamischer URLs. Ohne Normalisierung und gezielte Muster entstehen unübersichtliche Listen mit hoher Dublettenquote. Das Seminar verbindet Endpoint-Ermittlung, Datenbereinigung und musterbasierte Analyse zu einem reproduzierbaren Prozess, der interessante Prüfziele sichtbar macht, ohne sie vorschnell als Schwachstellen zu bewerten.
Das Thema wird in einem eigenständigen Arbeitsablauf behandelt. Begriffe, Konfiguration, Prüfschritte und Dokumentation werden so verbunden, dass der Ablauf nach dem Seminar in einer freigegebenen Umgebung reproduzierbar umgesetzt werden kann.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Web Security Analysts, Penetration Tester, AppSec-Teams und technische Analysten mit Schwerpunkt Webanwendungen.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu HTTP, URLs, Parametern und Webanwendungsstrukturen; grundlegende reNgine-Bedienung.
Lernziele
- Geeignete Quellen für Endpunkte und Parameter auswählen.
- URLs normalisieren und technisch bedeutende Varianten erhalten.
- GF Patterns nachvollziehbar einsetzen und kontrolliert erweitern.
- Potenziell sensible Endpunkte priorisieren, ohne falsche Gewissheit zu erzeugen.
- Bereinigte Datensätze für weitere autorisierte Prüfungen bereitstellen.
Seminarinhalte
Schritt 1: Quellen und Scope festlegen
Crawling, historische Quellen, JavaScript-Auswertung und vorhandene Zielinformationen werden nach Zulässigkeit und Nutzen ausgewählt. Domain-, Pfad- und Zeitgrenzen werden vor Beginn dokumentiert.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Schritt 2: Crawling kontrolliert konfigurieren
Tiefe, Parallelität, Ausschlüsse und erlaubte Hostwechsel werden passend zur Anwendung gewählt. Sessionabhängige oder zustandsverändernde Bereiche werden ausgeschlossen, sofern keine ausdrückliche Freigabe vorliegt.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Schritt 3: Endpunkte und Parameter erfassen
URLs werden mit Status, Quelle, Methode und Parameterstruktur gespeichert. Pfadparameter, Query-Parameter und fragmentbasierte Informationen werden getrennt betrachtet.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Schritt 4: URLs normalisieren
Protokoll, Hostschreibweise, Standardports, Slash-Varianten, Trackingparameter und Reihenfolgen werden vereinheitlicht. Dynamische Werte werden abstrahiert, ohne unterschiedliche technische Funktionen zusammenzuführen.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Schritt 5: Dubletten und Rauschen reduzieren
Gleiche Funktionen mit wechselnden IDs oder Zeitwerten werden gruppiert. Fehlerseiten, statische Assets und wiederkehrende Navigationspfade werden nach transparenten Regeln reduziert.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Schritt 6: GF Patterns anwenden
Vorhandene Muster werden nach Fragestellung ausgewählt und auf ihre Logik geprüft. Treffer werden als Kandidatenlisten verstanden, die Kontext und technische Bestätigung benötigen.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Schritt 7: Eigene Muster entwickeln
Ein neues Muster wird aus einer klaren Hypothese, geeigneten Schlüsselwörtern und Negativbeispielen aufgebaut. Testdatensätze helfen dabei, Übererfassung und blinde Flecken zu erkennen.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Schritt 8: Sensible Endpunkte priorisieren
Administrationspfade, Uploadfunktionen, Weiterleitungen, Debughinweise und potenziell sicherheitsrelevante Parameter werden nach Erreichbarkeit, Kontext und Asset-Kritikalität geordnet.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Schritt 9: Kandidaten schonend validieren
Ausgewählte Endpunkte werden mit nicht invasiven Anfragen auf Existenz, Status und Kontext geprüft. Zustandsänderungen, Authentifizierungsumgehung und Datenzugriff sind nicht Teil der Validierung.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Schritt 10: Bereinigten Datensatz übergeben
Die Ausgabe enthält Normalisierungsregeln, ausgeschlossene Daten, Herkunft und offene Unsicherheiten. Dadurch kann ein nachgelagerter Prüfprozess die Kandidaten reproduzierbar weiterbearbeiten.
Arbeitsweise: Der Schritt wird in der Laborumgebung vorbereitet, ausgeführt, mit festgelegten Prüfkriterien kontrolliert und im gemeinsamen Arbeitsstand dokumentiert.
Praxisübungen
- Einen URL-Bestand normalisieren und technisch relevante Varianten erhalten.
- Ein vorhandenes GF Pattern mit Positiv- und Negativbeispielen prüfen.
- Ein eigenes Muster für eine definierte Analysefrage entwerfen.
- Eine priorisierte Kandidatenliste mit Herkunft, Kontext und Validierungsstatus erstellen.
Qualität und verantwortungsvoller Einsatz
Mustererkennung liefert Hinweise, keine bestätigten Befunde. Crawling und Validierung werden an Scope, Lastgrenzen und zulässige Methoden gebunden. Zustandsverändernde Anfragen, Umgehungsversuche und Zugriffe auf fremde Daten sind ausgeschlossen.
Für jeden Arbeitsauftrag werden Autorisierung, Scope, verantwortliche Stelle, zulässige Methoden, Lastgrenzen und Abbruchmöglichkeit vor Beginn geprüft. Ergebnisse bleiben bis zur technischen Bestätigung als Beobachtung oder Hypothese gekennzeichnet.
Fachbereichsleitung, Trainerteam und Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Web Security Analysts, Penetration Tester, AppSec-Teams und technische Analysten mit Schwerpunkt Webanwendungen. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse zu HTTP, URLs, Parametern und Webanwendungsstrukturen; grundlegende reNgine-Bedienung. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentliches Seminar, Webinar, Inhouse-Seminar und Workshop; Präsenz mit Trainer vor Ort, Webinar bei ausdrücklicher Vereinbarung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch; bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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