Seminar Pandora FMS Dashboards, visuelle Konsolen und Reporting

Datenpräsentation wird konsequent an Entscheidungsfragen ausgerichtet. Der Kurs verbindet Echtzeitsicht, Topologie, historische Auswertung und Berechtigungen und prüft jede Darstellung mit unterschiedlichen Zuständen und Benutzerrollen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Kapitel 1: Seminarprofil
  2. Kapitel 2: Dashboards und operative Übersichten
  3. Kapitel 3: Visuelle Konsolen und Topologieansichten
  4. Kapitel 4: Berichte und planbare Auswertungen
  5. Kapitel 5: Service- und SLA-Monitoring
  6. Kapitel 6: Kapazität, Baselines und Prognosen
  7. Kapitel 7: Benutzer, Rollen und Zugriffskontrolle
  8. Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck

Kapitel 1: Seminarprofil

Inhaltsverzeichnis

  • Zielsetzung
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Praxisrahmen
  • Systembezug

Zielsetzung: Operative und managementorientierte Sichten werden mit Dashboards, visuellen Konsolen, Berichten, Services und belastbaren Zeitfiltern aufgebaut.

Zielgruppe: Operatoren, Monitoring-Administratoren, Serviceverantwortliche und technische Führungskräfte mit Berichtspflichten.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse der Pandora-FMS-Konsole und vorhandene Monitoringdaten für Übungen.

Praxisrahmen: Erstellung einer Betriebsübersicht, einer Topologieansicht und eines automatisch verteilten Serviceberichts.

Systembezug: Übungen und Bezeichnungen werden an Edition, Version und vorhandene Topologie angepasst; lizenzabhängige Funktionen werden im Labor eindeutig gekennzeichnet.

Kapitel 2: Dashboards und operative Übersichten

Inhaltsverzeichnis

  • Zielgruppen und Kennzahlen
  • Widgets, Filter und Zeitbereiche
  • Freigabe, Berechtigungen und Qualitätsprüfung

Dashboards verdichten Monitoringdaten für Betrieb, Technikleitung oder Serviceverantwortung. Auswahl und Anordnung der Widgets folgen einer konkreten Entscheidungsfrage; dekorative, aber nicht handlungsrelevante Anzeigen werden vermieden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Zielgruppe, Entscheidungssituation und maximal benötigte Kennzahlen für das Dashboard festlegen.
  2. Geeignete Widgets für Status, Graphen, Ereignisse, Services und Verfügbarkeit auswählen.
  3. Gruppen-, Agenten- und Zeitfilter konsistent setzen und automatische Aktualisierung abstimmen.
  4. Layout für große Anzeige, Arbeitsplatz und Druckansicht testen und unklare Elemente reduzieren.
  5. Freigabegruppe, Leserechte und Pflegeverantwortung festlegen und mit einem eingeschränkten Konto prüfen.

Kapitel 3: Visuelle Konsolen und Topologieansichten

Inhaltsverzeichnis

  • Layout, Hintergrund und Elemente
  • Statusverknüpfungen und Navigation
  • Netzwerk- und Standortdarstellung

Visuelle Konsolen bilden technische oder räumliche Zusammenhänge ab. Elemente werden mit realen Agenten, Modulen oder Services verknüpft, sodass Farbe und Navigation aus Monitoringdaten entstehen und nicht manuell gepflegt werden müssen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Darstellungszweck und geeigneten Hintergrund für Netzwerk, Standort oder Prozess festlegen.
  2. Status-, Text-, Graph- und Linkelemente mit eindeutiger Benennung platzieren.
  3. Elemente mit Agenten, Modulen oder Services verbinden und Zustandsfarben kontrollieren.
  4. Drill-down von der Gesamtansicht zur Detailansicht und zurück konsistent konfigurieren.
  5. Darstellung mit Normal-, Warn- und Kritischzuständen sowie einem nicht verfügbaren Objekt testen.

Kapitel 4: Berichte und planbare Auswertungen

Inhaltsverzeichnis

  • Berichtsvorlagen und Zeiträume
  • Module, Ereignisse, Inventar und SLA
  • Zeitplanung, Verteilung und Berechtigungen

Berichte kombinieren technische und serviceorientierte Daten über definierte Zeiträume. Aussagekräftige Berichte dokumentieren Datenbasis, Aggregation und Zeitraum und werden vor der automatischen Verteilung mit Testdaten geprüft.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Berichtszweck, Empfängerkreis, Zeitraum und erforderliche Detailtiefe festlegen.
  2. Bericht anlegen und Elemente für Verfügbarkeit, Graphen, Ereignisse, Alarme, Inventar oder Services ergänzen.
  3. Filter und Aggregation so einstellen, dass Wartungszeiten und fehlende Daten korrekt behandelt werden.
  4. Vorschau und Export auf Vollständigkeit, Seitenumbrüche, Zeitzone und Zahlenformat prüfen.
  5. Zeitplanung, Empfänger, Berechtigungen und Pflegeverantwortung konfigurieren und einen Probelauf auswerten.

Kapitel 5: Service- und SLA-Monitoring

Inhaltsverzeichnis

  • Servicebäume und Abhängigkeiten
  • Gewichte, Schwellwerte und Statuslogik
  • SLA-Auswertung und Wartungszeiten

Service-Monitoring verbindet technische Module zu fachlichen Diensten. Gewichte, Abhängigkeiten und Schwellenwerte müssen die tatsächliche Auswirkung abbilden; andernfalls erzeugt der Servicezustand eine scheinbar präzise, aber falsche Aussage.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Serviceumfang, Nutzerwirkung und kritische technische Komponenten gemeinsam mit dem Serviceverantwortlichen erfassen.
  2. Servicebaum mit Komponenten, Unterservices und klar benannten Abhängigkeiten modellieren.
  3. Gewichte und Warn- beziehungsweise Kritischschwellen anhand realistischer Ausfallszenarien festlegen.
  4. Teilausfall, Komplettausfall und geplante Wartung simulieren und resultierenden Servicezustand prüfen.
  5. SLA-Auswertung für einen definierten Zeitraum erstellen und Abweichungen bis zum verursachenden Modul zurückverfolgen.

Kapitel 6: Kapazität, Baselines und Prognosen

Inhaltsverzeichnis

  • Historische Daten und Datenqualität
  • Trends, Baselines und Prognoseelemente
  • Kapazitätsgrenzen und Maßnahmen

Kapazitätsaussagen benötigen ausreichend lange, konsistente Zeitreihen. Trends und Prognosen werden deshalb nicht isoliert betrachtet, sondern mit Betriebsereignissen, Saisonalität und geplanten Veränderungen abgeglichen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Relevante Kapazitätsmodule auswählen und Datenlücken, Intervallwechsel sowie Ausreißer identifizieren.
  2. Geeigneten Betrachtungszeitraum und Aggregation für Tages-, Wochen- und Langzeitmuster festlegen.
  3. Baseline- oder Prognoseelement erzeugen und mit historischen Spitzen sowie bekannten Ereignissen vergleichen.
  4. Warnschwelle auf verbleibende Zeit bis zur Kapazitätsgrenze statt nur auf einen statischen Prozentwert ausrichten.
  5. Maßnahme, Verantwortlichkeit und Überprüfungstermin in einem Kapazitätsbericht dokumentieren.

Kapitel 7: Benutzer, Rollen und Zugriffskontrolle

Inhaltsverzeichnis

  • Benutzer, Gruppen und Profile
  • Tags, sekundäre Gruppen und feinere Rechte
  • Auditprotokoll und Berechtigungsprüfung

Berechtigungen werden aus Gruppen, Profilen und optionalen Tags zusammengesetzt. Das Seminar trennt fachliche Zuständigkeiten von administrativen Rechten und prüft Zugriffe nicht nur in der Konfiguration, sondern auch mit realen Testkonten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Rollenmatrix mit Aufgaben, benötigten Objekten und zulässigen Aktionen erstellen.
  2. Gruppen und Profile anlegen und Benutzern nach dem Prinzip der geringsten Berechtigung zuweisen.
  3. Sekundäre Gruppen und Tags nur dort ergänzen, wo die Grundzuordnung nicht ausreicht.
  4. Mit Testkonten Sichtbarkeit, Schreibrechte und Zugriff auf Berichte, Dashboards und Ereignisaktionen prüfen.
  5. Auditprotokoll auswerten und ein Verfahren für regelmäßige Berechtigungsrezertifizierungen definieren.

Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck

Inhaltsverzeichnis

  • Planung und Abnahmekriterien
  • Umsetzung im Laborsystem
  • Störungs- und Wiederholungstests
  • Betriebscheck und Dokumentation

Das Abschlusslabor verbindet die behandelten Konfigurationen zu einem nachvollziehbaren Betriebsfall. Jede Funktion wird mit einem messbaren Prüfkriterium und mindestens einem gezielt erzeugten Fehlerbild abgenommen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Ausgangslage, gewünschte Überwachungsziele und messbare Abnahmekriterien für das Laborszenario festhalten.
  2. Benötigte Agenten, Module, Zugangsdaten, Richtlinien und Darstellungen in einer kurzen Umsetzungsskizze zuordnen.
  3. Eine abgestimmte Sicht für Leitstelle, Technik und Serviceverantwortung wird erstellt, freigegeben und mit Testzuständen validiert.
  4. Mindestens einen Normalfall, einen technischen Fehler und einen fachlich falschen Messwert kontrolliert auslösen.
  5. Konfiguration, Prüfergebnisse, offene Risiken und erforderliche Betriebsaufgaben in einer wiederverwendbaren Checkliste dokumentieren.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminar und Anbieter vergleichen

Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

Mehr dazu...

Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleichzeitig mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können auf Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich – gebucht werden.

Mehr dazu...

Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

Mehr dazu...

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Operatoren, Monitoring-Administratoren, Serviceverantwortliche und technische Führungskräfte mit Berichtspflichten.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse der Pandora-FMS-Konsole und vorhandene Monitoringdaten für Übungen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Bremen 2 Tage
Berlin 2 Tage
Mainz 2 Tage
Erfurt 2 Tage
Darmstadt 2 Tage
Frankfurt 2 Tage
Paderborn 2 Tage
Essen 2 Tage
Konstanz 2 Tage
Freiburg 2 Tage
Potsdam 2 Tage
Flensburg 2 Tage
Leipzig 2 Tage
Hamm 2 Tage
Rostock 2 Tage
Hamburg 2 Tage
Luxemburg 2 Tage
Hannover 2 Tage
Stuttgart 2 Tage
Dresden 2 Tage
Madgeburg 2 Tage
Regensburg 2 Tage
Jena 2 Tage
Trier 2 Tage
München 2 Tage
Friedrichshafen 2 Tage
Kassel 2 Tage
Ulm 2 Tage
Münster 2 Tage
Nürnberg 2 Tage
Köln 2 Tage
Wuppertal 2 Tage
Erfurt 2 Tage
Bremen 2 Tage
Berlin 2 Tage
Mainz 2 Tage
Paderborn 2 Tage
Essen 2 Tage
Darmstadt 2 Tage
Frankfurt 2 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.de All rights reserved. | Kontakt | Impressum | Nach oben