Automatisierung wird als kontrollierter Konfigurationsprozess behandelt. Wiederverwendbare Bausteine, Pilotgruppen, Richtlinienwarteschlange und Abweichungsprüfung verhindern unkontrollierte Änderungen in großen Agentenbeständen.
Inhaltsverzeichnis
- Kapitel 1: Seminarprofil
- Kapitel 2: Richtlinien für standardisiertes Monitoring
- Kapitel 3: Komponenten, Vorlagen, Sammlungen und Massenoperationen
- Kapitel 4: Discovery-Aufgaben und automatische Erkennung
- Kapitel 5: Automatische EndPoint-Bereitstellung
- Kapitel 6: Externe API sicher verwenden
- Kapitel 7: Systematische Fehleranalyse
- Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck
Kapitel 1: Seminarprofil
Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Praxisrahmen
- Systembezug
Zielsetzung: Standardisierte Monitoringkonfigurationen werden über Richtlinien, Komponenten, Sammlungen, Discovery und kontrollierte Massenoperationen automatisiert verteilt.
Zielgruppe: Pandora-FMS-Administratoren, Plattformteams und Verantwortliche für größere oder stark standardisierte Monitoringumgebungen.
Voraussetzungen: Praxis mit Agenten, Modulen, Alarmen und grundlegender Pandora-FMS-Administration.
Praxisrahmen: Erstellung einer Richtlinie mit Modulen, Alarmen, Plugin-Sammlung, Pilotgruppe und reproduzierbarer Ausrollkontrolle.
Systembezug: Übungen und Bezeichnungen werden an Edition, Version und vorhandene Topologie angepasst; lizenzabhängige Funktionen werden im Labor eindeutig gekennzeichnet.
Kapitel 2: Richtlinien für standardisiertes Monitoring
Inhaltsverzeichnis
- Richtlinienstruktur und Agentenzuordnung
- Module, Alarme, Inventar und Sammlungen
- Warteschlange, Anwendung und Abweichungen
Richtlinien verteilen wiederverwendbare Monitoringdefinitionen auf viele Agenten. Änderungen werden erst nach Anwendung der Richtlinienwarteschlange wirksam; lokale Abweichungen müssen daher bewusst zugelassen, erkannt oder wieder vereinheitlicht werden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Standard für eine homogene Systemgruppe definieren und geeignete Agenten eindeutig abgrenzen.
- Richtlinie mit Modulen, Alarmen, Inventar, Plugins und erforderlichen Sammlungen aufbauen.
- Pilotagenten zuweisen und geplante Änderungen in der Richtlinienwarteschlange prüfen.
- Richtlinie anwenden und Dateneingang, Alarmzuordnung sowie Konfigurationsübernahme kontrollieren.
- Nicht verknüpfte oder lokal veränderte Elemente auswerten und eine Regel für zulässige Ausnahmen festlegen.
Kapitel 3: Komponenten, Vorlagen, Sammlungen und Massenoperationen
Inhaltsverzeichnis
- Wiederverwendbare Komponenten
- Dateisammlungen und Verteilung
- Massenänderungen mit Kontrollverfahren
Komponenten und Vorlagen beschleunigen die Anlage gleichartiger Module; Sammlungen verteilen benötigte Dateien. Massenoperationen werden nur mit klarer Zielmenge, Vorschau, Pilotierung und dokumentierter Rücknahme eingesetzt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Wiederkehrende Modulparameter identifizieren und als lokale oder Netzwerkkomponente standardisieren.
- Komponenten in einer Vorlage gruppieren und an einem Testagenten anwenden.
- Dateisammlung mit Skripten oder Konfigurationsdateien anlegen, synchronisieren und Prüfsumme kontrollieren.
- Zielmenge einer Massenoperation über Gruppe, Betriebssystem oder Agentenliste eindeutig bestimmen.
- Änderung zunächst auf Pilotobjekten ausführen, Ergebnis prüfen und erst danach auf die Gesamtmenge erweitern.
Kapitel 4: Discovery-Aufgaben und automatische Erkennung
Inhaltsverzeichnis
- Aufgabentypen und Zugangsdaten
- Host-, Geräte-, Anwendungs- und Cloud-Erkennung
- Ergebnisprüfung und Übernahme
Discovery vereinfacht die Erfassung neuer Systeme und verfügbarer Monitoringziele. Der Nutzen entsteht erst durch begrenzte Suchräume, sichere Zugangsdaten und eine kontrollierte Prüfung der Ergebnisse vor der produktiven Übernahme.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Zielnetz, Aufgabentyp, Suchintervall, Ausschlüsse und technische Zugangsdaten festlegen.
- Discovery-Aufgabe zunächst für einen kleinen, repräsentativen Bereich konfigurieren und ausführen.
- Gefundene Systeme nach Typ, Erreichbarkeit, vorhandenen Agenten und doppelten Einträgen prüfen.
- Geeignete Komponenten, Module oder Vorlagen zuweisen und die geplante Agentenstruktur kontrollieren.
- Aufgabe zeitlich planen, Verantwortlichkeit festlegen und Änderungen in späteren Läufen vergleichen.
Kapitel 5: Automatische EndPoint-Bereitstellung
Inhaltsverzeichnis
- Zugangsdaten und Zielgruppen
- Pakete, Konfigurationen und Sammlungen
- Rollout, Rückmeldung und Fehlerbehandlung
Automatische Bereitstellung reduziert manuelle Installationen, erhöht aber die Anforderungen an Zugangsdaten, Zielauswahl und Rückrollbarkeit. Pilotgruppen und technische Rückmeldungen verhindern, dass fehlerhafte Konfigurationen flächig verteilt werden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Unterstützte Zielsysteme, Verwaltungszugang und erforderliche Netzwerkpfade prüfen.
- Installationspaket, Standardkonfiguration und benötigte Dateisammlungen vorbereiten.
- Kleine Pilotgruppe auswählen und Bereitstellungsaufgabe mit begrenzter Parallelität starten.
- Installationsstatus, Dienststart, Agentenanlage und ersten Dateneingang kontrollieren.
- Fehlgeschlagene Ziele nach Authentifizierung, Netzwerk, Paket oder Dienstfehler klassifizieren und Rollout erst danach erweitern.
Kapitel 6: Externe API sicher verwenden
Inhaltsverzeichnis
- Authentifizierung, Parameter und Rückgabeformate
- Lese- und Schreiboperationen
- Fehlerbehandlung, Protokollierung und Schutz
Die externe API ermöglicht automatisierte Abfragen und Änderungen. Automatisierung wird mit technischen Konten, minimalen Rechten, überprüften Rückgabewerten und idempotenten Abläufen aufgebaut, damit Wiederholungen keine unerwünschten Doppeländerungen erzeugen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Technisches Konto, API-Zugriff und erlaubte Quelladressen nach dem Minimalprinzip konfigurieren.
- Einfache Leseoperation ausführen und Rückgabeformat, Zeichensatz und Fehlerstatus prüfen.
- Schreiboperation für ein Testobjekt mit eindeutiger Kennung und vorheriger Existenzprüfung erstellen.
- Zeitüberschreitung, Authentifizierungsfehler und fachlich leere Antwort getrennt behandeln und protokollieren.
- Skript mit Wiederholschutz, Geheimnisverwaltung und aussagekräftigem Abschlussstatus in einen kontrollierten Ablauf überführen.
Kapitel 7: Systematische Fehleranalyse
Inhaltsverzeichnis
- Fehlerbild und Zeitbezug
- Server-, Agenten- und Kommunikationsprotokolle
- Eingrenzung, Korrektur und Nachweis
Troubleshooting folgt einer festen Kette aus Fehlerbild, Zeitpunkt, betroffenen Komponenten und kontrollierter Hypothese. Änderungen ohne Messpunkt werden vermieden; jede Korrektur wird durch einen reproduzierbaren Test und die Rückkehr normaler Daten bestätigt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Fehlerbild mit Zeitpunkt, betroffenen Agenten oder Modulen, letzter Änderung und erwarteter Funktion dokumentieren.
- Serverstatus, Warteschlangen, Agentenprotokolle, Übertragungsprotokolle und Datenbankzustand zeitlich korreliert prüfen.
- Fehler auf Quelle, Transport, Verarbeitung, Speicherung oder Darstellung eingrenzen.
- Nur eine überprüfbare Korrektur gleichzeitig durchführen und vorherigen Zustand sichern.
- Erfolg anhand Dateneingang, Zustandswechsel und Protokollen bestätigen und Ursache sowie Prävention dokumentieren.
Kapitel 8: Praxislabor und Betriebscheck
Inhaltsverzeichnis
- Planung und Abnahmekriterien
- Umsetzung im Laborsystem
- Störungs- und Wiederholungstests
- Betriebscheck und Dokumentation
Das Abschlusslabor verbindet die behandelten Konfigurationen zu einem nachvollziehbaren Betriebsfall. Jede Funktion wird mit einem messbaren Prüfkriterium und mindestens einem gezielt erzeugten Fehlerbild abgenommen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Ausgangslage, gewünschte Überwachungsziele und messbare Abnahmekriterien für das Laborszenario festhalten.
- Benötigte Agenten, Module, Zugangsdaten, Richtlinien und Darstellungen in einer kurzen Umsetzungsskizze zuordnen.
- Ein Monitoringstandard wird als Richtlinie erstellt, auf Pilotagenten angewendet, geprüft und anschließend kontrolliert erweitert.
- Mindestens einen Normalfall, einen technischen Fehler und einen fachlich falschen Messwert kontrolliert auslösen.
- Konfiguration, Prüfergebnisse, offene Risiken und erforderliche Betriebsaufgaben in einer wiederverwendbaren Checkliste dokumentieren.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleichzeitig mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können auf Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich – gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Pandora-FMS-Administratoren, Plattformteams und Verantwortliche für größere oder stark standardisierte Monitoringumgebungen. |
| Voraussetzungen: | Praxis mit Agenten, Modulen, Alarmen und grundlegender Pandora-FMS-Administration. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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