Seminar / Training
Dreitägiges Kompaktseminar für einen zusammenhängenden Überblick über die Outpost24 Platform, OutscanNX und EASM. Zentrale Bedien- und Betriebsaufgaben werden anhand eines gemeinsamen Beispiels von der Assetaufnahme bis zur priorisierten und berichteten Maßnahme durchgeführt. Die Inhalte werden in einer kontrollierten Übungsumgebung schrittweise aufgebaut, geprüft und in betriebsfähige Arbeitsabläufe übertragen.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Seminarinhalte
- Kapitel 1: Plattformarchitektur und Funktionsbereiche
- Kapitel 2: Portalnavigation und Arbeitsbereiche
- Kapitel 3: EASM-Grundmodell und Angreiferperspektive
- Kapitel 4: Kontinuierliche Asset Discovery
- Kapitel 5: Vulnerability-Management-Programm und Betriebszyklus
- Kapitel 6: Erster Discovery- und Vulnerability-Scan
- Kapitel 7: CVSS, EPSS und Farsight
- Kapitel 8: Berichtsarten und Berichtszweck
- Kapitel 9: Workflow- und Integrationsdesign
- Kapitel 10: CTEM-Scoping und Geschäftsausrichtung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Methodik
Zielsetzung
Ein vollständiger Überblick mit praktischer Handlungsfähigkeit für die wichtigsten Platform-, EASM- und OutscanNX-Arbeitsschritte wird in drei Tagen erreicht.
Seminarinhalte
Die Bearbeitung folgt einem durchgängigen Ablauf aus Einordnung, Konfiguration, Analyse, Validierung und Dokumentation. Jeder Arbeitsschritt wird zunächst fachlich begründet und anschließend praktisch ausgeführt.
Kapitel 1: Plattformarchitektur und Funktionsbereiche
- Schritt 1: Mandanten, Portal, OutscanNX, EASM und optionale Appliance-Komponenten fachlich voneinander abgrenzen.
- Schritt 2: Datenflüsse zwischen Assets, Konfigurationen, Scans, Findings, Berichten und Integrationen nachvollziehen.
- Schritt 3: SaaS-, Hybrid- und On-Premises-Anteile einem belastbaren Zielbild zuordnen.
- Schritt 4: Verantwortlichkeiten für Betrieb, Sicherheit, Datenqualität und fachliche Nutzung dokumentieren.
Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.
Kapitel 2: Portalnavigation und Arbeitsbereiche
- Schritt 1: Anmeldung, Hauptnavigation, Kontextmenüs, Werkzeugleisten und persönliche Einstellungen systematisch erkunden.
- Schritt 2: Asset Groups, Assets, Findings, Configuration, Insights und Account anhand typischer Aufgaben einordnen.
- Schritt 3: Spalten, Filter, Ansichten und gespeicherte Arbeitsstände für wiederkehrende Tätigkeiten konfigurieren.
- Schritt 4: Eine persönliche Arbeitsoberfläche mit klaren Einstiegs- und Kontrollpunkten aufbauen.
Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.
Kapitel 3: EASM-Grundmodell und Angreiferperspektive
- Schritt 1: Externe Angriffsfläche, Asset, Exposure, Finding, Shadow IT und Digital Risk eindeutig voneinander abgrenzen.
- Schritt 2: Bekannte und unbekannte internetexponierte Ressourcen aus Sicht eines externen Beobachters einordnen.
- Schritt 3: Passive, hybride und aktive Erkenntnisgewinnung nach Nutzen und Eingriffsintensität unterscheiden.
- Schritt 4: EASM in bestehende Asset-, Vulnerability- und Risikomanagementprozesse einbetten.
Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.
Kapitel 4: Kontinuierliche Asset Discovery
- Schritt 1: Discovery-Ergebnisse für Domains, Subdomains, IP-Adressen, Cloud-Ressourcen und Drittservices untersuchen.
- Schritt 2: Neue Kandidaten anhand von Beziehungen, technischen Merkmalen und Seed-Nähe priorisieren.
- Schritt 3: Offensichtliche Fehlzuordnungen, geparkte Ressourcen und historische Artefakte aussortieren.
- Schritt 4: Bestätigte Assets mit Ownership, Kritikalität und Bearbeitungsstatus in den Bestand übernehmen.
Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.
Kapitel 5: Vulnerability-Management-Programm und Betriebszyklus
- Schritt 1: Ziele, Geltungsbereich, Rollen und Entscheidungswege des Schwachstellenmanagements festlegen.
- Schritt 2: Assetaufnahme, Bewertung, Priorisierung, Behebung und Verifikation als geschlossenen Zyklus modellieren.
- Schritt 3: Service-Level und Ausnahmen an Kritikalität und realer Ausnutzungswahrscheinlichkeit ausrichten.
- Schritt 4: Messgrößen und Regeltermine für Abdeckung, Risiko und Bearbeitungsleistung definieren.
Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.
Kapitel 6: Erster Discovery- und Vulnerability-Scan
- Schritt 1: Zielbereich, zulässige Zeiten, Ansprechpartner und technische Schutzmaßnahmen abstimmen.
- Schritt 2: Discovery oder Discovery/Scan mit einer geeigneten Standardrichtlinie konfigurieren.
- Schritt 3: Testlauf auf repräsentativen Zielen starten und Last, Erreichbarkeit sowie Ergebnisqualität beobachten.
- Schritt 4: Vollständigen Lauf freigeben, Scanstatus kontrollieren und erste Findings plausibilisieren.
Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.
Kapitel 7: CVSS, EPSS und Farsight
- Schritt 1: Theoretische Schwere, statistische Ausnutzungswahrscheinlichkeit und prädiktive Risikoeinschätzung unterscheiden.
- Schritt 2: CVSS-Vektor, EPSS-Wert und Farsight-Indikatoren gemeinsam mit der Assetexposition interpretieren.
- Schritt 3: Wertänderungen und aktuelle Bedrohungsaktivität in die Prioritätsentscheidung einbeziehen.
- Schritt 4: Eine nachvollziehbare Priorisierungsregel jenseits eines einzelnen Scores formulieren.
Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.
Kapitel 8: Berichtsarten und Berichtszweck
- Schritt 1: Vulnerability-, Compliance-, Delta-, Solution- und weitere Berichtsarten nach Entscheidungsfrage auswählen.
- Schritt 2: Scope, Filter, Spalten und Zeitbezug vor der Berichtserzeugung festlegen.
- Schritt 3: Technische und geschäftliche Darstellung aus derselben Datenbasis ableiten.
- Schritt 4: Bericht auf Vollständigkeit, Aktualität und Empfängerberechtigung prüfen.
Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.
Kapitel 9: Workflow- und Integrationsdesign
- Schritt 1: Auslöser, Bedingung, Aktion, Empfänger und Abschlusskriterium eines Workflows festlegen.
- Schritt 2: Manuelle Schritte, Medienbrüche und unnötige Benachrichtigungen im Ist-Prozess identifizieren.
- Schritt 3: Sollprozess mit Verantwortlichkeiten, Fristen, Eskalationen und Rückmeldung modellieren.
- Schritt 4: Workflow anhand typischer und atypischer Ereignisse vor der Umsetzung testen.
Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.
Kapitel 10: CTEM-Scoping und Geschäftsausrichtung
- Schritt 1: Geschäftskritische Dienste, Angriffsflächen und relevante Bedrohungsszenarien priorisieren.
- Schritt 2: Interne Assets, Cloud, externe Exposition und organisatorische Grenzen in einen Scope überführen.
- Schritt 3: Erfolgskriterien als messbare Reduktion von Exposure statt bloßer Finding-Anzahl definieren.
- Schritt 4: Scope regelmäßig an Geschäftsänderungen, Vorfälle und neue Erkenntnisse anpassen.
Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.
Zielgruppe
Technische und fachliche Verantwortliche, die einen kompakten, zusammenhängenden Einstieg in Platform, OutscanNX und EASM benötigen.
Voraussetzungen
Allgemeine IT- und Security-Grundkenntnisse. Ein gemeinsamer Testzugang ist für die praktischen Übungen erforderlich.
Methodik
Fachlicher Kurzvortrag, geführte Demonstration, schrittweise Konfiguration, Analyse realitätsnaher Befunde, praktische Übungen am System sowie dokumentierte Kontroll- und Abnahmeschritte.
Fachbereichsleitung / Trainingsleitung / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Technische und fachliche Verantwortliche, die einen kompakten, zusammenhängenden Einstieg in Platform, OutscanNX und EASM benötigen. |
| Voraussetzungen: | Allgemeine IT- und Security-Grundkenntnisse. Ein gemeinsamer Testzugang ist für die praktischen Übungen erforderlich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Arbeitsaufträge und dokumentierte Kontrollschritte |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Ausführliche Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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