Seminar Outpost24 – EASM Grundlagen, Onboarding und Scope Management

Seminar / Training

Grundlagenseminar für den kontrollierten Einstieg in External Attack Surface Management. Von der Angreiferperspektive über Seed- und Scope-Definition bis zur ersten Baseline und zum Betriebsmodell entsteht ein vollständiger, freigegebener EASM-Startpunkt. Die Inhalte werden in einer kontrollierten Übungsumgebung schrittweise aufgebaut, geprüft und in betriebsfähige Arbeitsabläufe übertragen.

Inhaltsübersicht

  • Zielsetzung
  • Seminarinhalte
  • Kapitel 1: EASM-Grundmodell und Angreiferperspektive
  • Kapitel 2: Seed-Daten und Scope-Definition
  • Kapitel 3: Onboarding und erste Bestandsaufnahme
  • Kapitel 4: Baseline und messbarer Ausgangszustand
  • Kapitel 5: EASM-Betriebsmodell und Verantwortlichkeiten
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Methodik

Zielsetzung

Ein klar abgegrenzter EASM-Scope wird in einen messbaren Ausgangszustand und ein dauerhaft tragfähiges Betriebsmodell überführt.

Seminarinhalte

Die Bearbeitung folgt einem durchgängigen Ablauf aus Einordnung, Konfiguration, Analyse, Validierung und Dokumentation. Jeder Arbeitsschritt wird zunächst fachlich begründet und anschließend praktisch ausgeführt.

Kapitel 1: EASM-Grundmodell und Angreiferperspektive

  1. Schritt 1: Externe Angriffsfläche, Asset, Exposure, Finding, Shadow IT und Digital Risk eindeutig voneinander abgrenzen.
  2. Schritt 2: Bekannte und unbekannte internetexponierte Ressourcen aus Sicht eines externen Beobachters einordnen.
  3. Schritt 3: Passive, hybride und aktive Erkenntnisgewinnung nach Nutzen und Eingriffsintensität unterscheiden.
  4. Schritt 4: EASM in bestehende Asset-, Vulnerability- und Risikomanagementprozesse einbetten.

Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.

Kapitel 2: Seed-Daten und Scope-Definition

  1. Schritt 1: Primärdomains, IP-Bereiche, Marken, Tochtergesellschaften und weitere Startpunkte vollständig erfassen.
  2. Schritt 2: In-Scope-, Beobachtungs- und Ausschlusskriterien fachlich und organisatorisch festlegen.
  3. Schritt 3: Eigentumsnachweis, rechtliche Grenzen und Freigaben vor der Aufnahme neuer Bereiche prüfen.
  4. Schritt 4: Scope-Änderungen mit Datum, Begründung, Verantwortlichkeit und Review-Intervall dokumentieren.

Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.

Kapitel 3: Onboarding und erste Bestandsaufnahme

  1. Schritt 1: Zugänge, Zuständigkeiten, Seed-Daten und gewünschte Benachrichtigungen vorbereiten.
  2. Schritt 2: Initiale Discovery starten und erwartbare Warte- sowie Prüfphasen im Projektplan berücksichtigen.
  3. Schritt 3: Erste Kandidaten nach Relevanz, Eigentum und möglicher Exposition vorsortieren.
  4. Schritt 4: Baseline mit bestätigten Assets, offenen Zuordnungen und priorisierten Klärfällen freigeben.

Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.

Kapitel 4: Baseline und messbarer Ausgangszustand

  1. Schritt 1: Assetbestand nach Domain, Host, IP, Zertifikat, Dienst und Technologie strukturieren.
  2. Schritt 2: Offene Dienste, Schwachstellen, Konfigurationsrisiken und unbekannte Assets getrennt auswerten.
  3. Schritt 3: Kennzahlen für Bestand, Risiko, Änderungsrate und nicht geklärte Eigentumsfragen festhalten.
  4. Schritt 4: Baseline als Vergleichspunkt für spätere Trends und Risikoreduktion versionieren.

Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.

Kapitel 5: EASM-Betriebsmodell und Verantwortlichkeiten

  1. Schritt 1: Discovery, Attribution, Risikobewertung, Ticketübergabe und Verifikation als End-to-End-Prozess beschreiben.
  2. Schritt 2: Rollen für Security, Infrastruktur, Cloud, Anwendung, Einkauf, Recht und Kommunikation festlegen.
  3. Schritt 3: Bearbeitungsfristen und Eskalationen nach Assetkritikalität und Expositionsart definieren.
  4. Schritt 4: Regeltermine, Qualitätskontrollen und Entscheidungswege in einem Betriebsmodell bündeln.

Praxis: Die Schritte werden an einem abgegrenzten Beispielszenario umgesetzt, geprüft und in einer wiederverwendbaren Arbeitsunterlage dokumentiert.

Zielgruppe

Attack-Surface-Management, SOC, Vulnerability Management, Infrastruktur, Cloud Security, Incident Response und technische Risikoverantwortung.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse zu DNS, Domains, IP-Netzen, Zertifikaten und internetexponierten Diensten. Ein EASM-Testzugang und freigegebene Seed-Daten sind erforderlich.

Methodik

Fachlicher Kurzvortrag, geführte Demonstration, schrittweise Konfiguration, Analyse realitätsnaher Befunde, praktische Übungen am System sowie dokumentierte Kontroll- und Abnahmeschritte.

Fachbereichsleitung / Trainingsleitung / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Attack-Surface-Management, SOC, Vulnerability Management, Infrastruktur, Cloud Security, Incident Response und technische Risikoverantwortung.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu DNS, Domains, IP-Netzen, Zertifikaten und internetexponierten Diensten. Ein EASM-Testzugang und freigegebene Seed-Daten sind erforderlich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System, strukturierte Arbeitsaufträge und dokumentierte Kontrollschritte
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Ausführliche Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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