Seminar OpenBMC Remote Console, Virtual Media und WebUI

Das Seminar behandelt sichere Remotezugriffe auf Host und Plattform über serielle Konsole, KVM, WebSockets, Virtual Media und WebUI. Datenpfade, Netzwerk- und Browseranforderungen, Berechtigungen, Medienbereitstellung, Sitzungen, Audit, Performance und Fehlerdiagnose werden praxisnah umgesetzt.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Remote-Console- und Virtual-Media-Komponenten in OpenBMC einordnen.
  • Serielle und grafische Konsolenzugriffe sicher konfigurieren.
  • Virtuelle Medien kontrolliert bereitstellen, einbinden und entfernen.
  • WebUI-, bmcweb-, Netzwerk- und Berechtigungsabhängigkeiten testen.
  • Support- und Sicherheitsverfahren für Remotezugriffe dokumentieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Remote-Servicearchitektur

Schwerpunkt: Host Serial Console, SOL, KVM, Video Capture, WebSockets, bmcweb, WebUI, Virtual Media, Hostpfade und Netzwerkzonen.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Remote-Servicearchitektur“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Host Serial Console, SOL, KVM, Video Capture, WebSockets, bmcweb, WebUI, Virtual Media, Hostpfade und Netzwerkzonen modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein vollständiges Komponenten- und Datenflussmodell erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Serielle Konsole und SOL

Schwerpunkt: UART, Baudrate, Multiplexing, Host Console Service, Sitzungen, Logging, Escape-Sequenzen, Exklusivität und Fehlerfälle.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Serielle Konsole und SOL“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von UART, Baudrate, Multiplexing, Host Console Service, Sitzungen, Logging, Escape-Sequenzen, Exklusivität und Fehlerfälle modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen stabilen seriellen Remotezugriff erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Grafische KVM-Konsole

Schwerpunkt: Videoquelle, Eingabegeräte, KVM-Daemon, WebSocket, Browser, Auflösung, Bandbreite, Latenz, Sitzung und Wiederverbindung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Grafische KVM-Konsole“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Videoquelle, Eingabegeräte, KVM-Daemon, WebSocket, Browser, Auflösung, Bandbreite, Latenz, Sitzung und Wiederverbindung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen geprüften grafischen Konsolenpfad erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Virtual-Media-Modelle

Schwerpunkt: Proxy oder Legacy-Pfad, Images, Geräte, Mount, Read Only, CD oder USB, Hostsicht, Größen, Timeouts und Lebenszyklus.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Virtual-Media-Modelle“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Proxy oder Legacy-Pfad, Images, Geräte, Mount, Read Only, CD oder USB, Hostsicht, Größen, Timeouts und Lebenszyklus modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten virtuellen Medienprozess erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. WebUI und Benutzerabläufe

Schwerpunkt: Anmeldung, Navigation, Console Launch, Medienauswahl, Status, Fehlermeldungen, Browserkompatibilität und Barriereaspekte.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „WebUI und Benutzerabläufe“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Anmeldung, Navigation, Console Launch, Medienauswahl, Status, Fehlermeldungen, Browserkompatibilität und Barriereaspekte modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen nachvollziehbaren Bedien- und Supportablauf erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Sicherheit und Berechtigungen

Schwerpunkt: Rollen, Privilegien, TLS, Tokens, Sitzungsdauer, gleichzeitige Nutzer, Imagequelle, Audit, Datenabfluss und Trennung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Sicherheit und Berechtigungen“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Rollen, Privilegien, TLS, Tokens, Sitzungsdauer, gleichzeitige Nutzer, Imagequelle, Audit, Datenabfluss und Trennung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine gehärtete Remotezugriffsbaseline erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Netzwerk, Performance und Diagnose

Schwerpunkt: Ports, Proxy, MTU, DNS, Zertifikate, WebSocket-Upgrades, Paketverlust, Latenz, CPU, Logs und Ende-zu-Ende-Test.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Netzwerk, Performance und Diagnose“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Ports, Proxy, MTU, DNS, Zertifikate, WebSocket-Upgrades, Paketverlust, Latenz, CPU, Logs und Ende-zu-Ende-Test modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen reproduzierbaren Diagnose- und Abnahmekatalog erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Aufbau und Prüfung einer seriellen Hostkonsole.
  • Durchführung einer KVM-Sitzung mit Wiederverbindungs- und Berechtigungstests.
  • Bereitstellung eines virtuellen Mediums und Kontrolle der Hostsicht.
  • Analyse vorbereiteter TLS-, WebSocket-, Netzwerk- und Rollenfehler.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: OpenBMC-Administration, Rechenzentrumsbetrieb, Remote Support, Plattformintegration, Service Desk und Informationssicherheit.

Voraussetzungen: OpenBMC-, Netzwerk- und Browsergrundlagen sowie Verständnis von Rollen, TLS und Hostkonsolen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe reproduzierbar bleiben und in technische Standards oder Runbooks überführt werden können.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: OpenBMC-Administration, Rechenzentrumsbetrieb, Remote Support, Plattformintegration, Service Desk und Informationssicherheit
Voraussetzungen: OpenBMC-, Netzwerk- und Browsergrundlagen sowie Verständnis von Rollen, TLS und Hostkonsolen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Frankfurt 2 Tage
Paderborn 2 Tage
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Konstanz 2 Tage
Freiburg 2 Tage
Potsdam 2 Tage
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Hamm 2 Tage
Rostock 2 Tage
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Friedrichshafen 2 Tage
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