Seminar OpenBMC Architektur und Grundlagen

Das Grundlagenseminar ordnet OpenBMC als offene Management-Controller-Plattform in die Server-, Firmware- und Rechenzentrumsarchitektur ein. Es schafft ein gemeinsames Begriffsmodell für Buildsystem, Laufzeitdienste, Hardwarezugriff, Managementschnittstellen, Sicherheitsgrenzen und den Firmware-Lifecycle.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Aufgaben und Grenzen eines Baseboard Management Controllers erklären.
  • Die wesentlichen Schichten und Komponenten einer OpenBMC-Installation einordnen.
  • Zusammenhänge zwischen Yocto, Linux, systemd, D-Bus, Redfish und Hardwarediensten verstehen.
  • Typische Integrations-, Sicherheits- und Betriebsanforderungen erkennen.
  • Einen realistischen Qualifizierungs- und Einführungsfahrplan ableiten.

Schrittweise Seminarinhalte

1. BMC-Aufgaben und Einsatzszenarien

Schwerpunkt: Out-of-Band-Management, Plattformüberwachung, Energiezustände, Inventar, Ereignisse, Remotezugriff und Firmwarepflege.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „BMC-Aufgaben und Einsatzszenarien“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Out-of-Band-Management, Plattformüberwachung, Energiezustände, Inventar, Ereignisse, Remotezugriff und Firmwarepflege modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein konsistentes Aufgaben- und Verantwortungsmodell erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Schichtenmodell der Plattform

Schwerpunkt: Bootkette, Linux-Kernel, Userspace-Dienste, systemd, D-Bus, Webdienste, persistente Daten und Hardwareabstraktion.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Schichtenmodell der Plattform“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Bootkette, Linux-Kernel, Userspace-Dienste, systemd, D-Bus, Webdienste, persistente Daten und Hardwareabstraktion modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine nachvollziehbare Gesamtarchitektur erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Build- und Imagekonzept

Schwerpunkt: Yocto, OpenEmbedded, BitBake, Layers, Maschinenkonfigurationen, Images und reproduzierbare Artefakte.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Build- und Imagekonzept“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Yocto, OpenEmbedded, BitBake, Layers, Maschinenkonfigurationen, Images und reproduzierbare Artefakte modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine Übersicht des Build- und Anpassungswegs erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Managementschnittstellen und Datenmodelle

Schwerpunkt: Redfish, REST, D-Bus-Objekte, IPMI-Kompatibilität, Konsolen- und Updatepfade.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Managementschnittstellen und Datenmodelle“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Redfish, REST, D-Bus-Objekte, IPMI-Kompatibilität, Konsolen- und Updatepfade modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine Schnittstellen- und Integrationsmatrix erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Hardware- und Plattformintegration

Schwerpunkt: Sensoren, GPIO, I2C, SPI, hwmon, Inventar, Lüfter, Power Control und Device Tree.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Hardware- und Plattformintegration“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Sensoren, GPIO, I2C, SPI, hwmon, Inventar, Lüfter, Power Control und Device Tree modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine Zuordnung von Hardwarefunktionen zu Softwarekomponenten erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Sicherheit, Betrieb und Lifecycle

Schwerpunkt: Konten, Zertifikate, Secure Boot, Updates, Logging, Tests, Recovery und Wartungsverantwortung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf, Abhängigkeiten und messbare Zielkriterien für den Themenblock „Sicherheit, Betrieb und Lifecycle“ erfassen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Schnittstellen anhand von Konten, Zertifikate, Secure Boot, Updates, Logging, Tests, Recovery und Wartungsverantwortung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung, Ressourcenverhalten und Fehlerreaktionen mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Einführungs- und Lernpfad erstellen, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Erstellung eines Kontextdiagramms für eine beispielhafte OpenBMC-Plattform.
  • Zuordnung typischer Managementaufgaben zu Schichten und Diensten.
  • Ableitung einer Seminarreihenfolge für Entwicklung, Integration oder Betrieb.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Technische Projektleitung, Firmware- und Plattformteams, Systemarchitektur, Rechenzentrumsbetrieb sowie Informationssicherheit.

Voraussetzungen: Grundverständnis von Linux, Netzwerken, Serverhardware und Managementschnittstellen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe reproduzierbar bleiben und in technische Standards oder Runbooks überführt werden können.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Technische Projektleitung, Firmware- und Plattformteams, Systemarchitektur, Rechenzentrumsbetrieb sowie Informationssicherheit
Voraussetzungen: Grundverständnis von Linux, Netzwerken, Serverhardware und Managementschnittstellen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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