Dieses Praxisseminar behandelt einen klar abgegrenzten Fach- und Praxisbereich. Keyword-basierte und Java-basierte Automatisierungsansätze werden mit realen mobilen Geräten verbunden, modularisiert, parallelisiert und in CI/CD betrieben. Die Arbeitsweise verbindet fachliche Einordnung, demonstrierte Konfiguration, angeleitete Umsetzung und kontrollierte Positiv- sowie Negativtests.
Alle Übungen verwenden definierte Ausgangszustände, reale mobile Geräte, nachvollziehbare Prüfpunkte und dokumentierte Abschlusskriterien. Dadurch entstehen wiederholbare Arbeitsweisen statt isolierter Einzelaktionen.
Inhaltsübersicht
- Architekturvergleich und Einsatzgrenzen
- Robot-Framework-Projektstruktur
- Mobile Keywords und Appium-Anbindung
- Testerra-Projektaufbau
- Geräte- und Sessionmanagement
- Datengetriebene und modulare Tests
- Parallelisierung und Reporting
- CI/CD und Frameworkpflege
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
1. Architekturvergleich und Einsatzgrenzen
Im Mittelpunkt stehen Keyword-Driven Testing, Java-Framework, Wiederverwendung, Teamrollen, Wartung und Skalierung. Praktisch wird ein begründetes Zielbild für Robot Framework, Testerra oder eine Kombination umgesetzt und anhand von Komplexität, Lernkurve, Erweiterbarkeit und Betriebsaufwand geprüft.
- Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Architekturvergleich und Einsatzgrenzen erfassen.
- Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Keyword-Driven Testing, Java-Framework, Wiederverwendung, Teamrollen, Wartung und Skalierung strukturiert modellieren.
- Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für ein begründetes Zielbild für Robot Framework, Testerra oder eine Kombination schrittweise aufbauen.
- Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
- Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Komplexität, Lernkurve, Erweiterbarkeit und Betriebsaufwand durchführen und Abweichungen klassifizieren.
- Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine Framework-Entscheidungsmatrix erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
2. Robot-Framework-Projektstruktur
Im Mittelpunkt stehen Suites, Ressourcen, Libraries, Variablen, Tags, Setups und Teardowns. Praktisch wird eine modulare Keyword-Struktur für mobile Tests umgesetzt und anhand von Namensgebung, Abhängigkeiten, Wiederverwendung und Lesbarkeit geprüft.
- Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Robot-Framework-Projektstruktur erfassen.
- Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Suites, Ressourcen, Libraries, Variablen, Tags, Setups und Teardowns strukturiert modellieren.
- Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für eine modulare Keyword-Struktur für mobile Tests schrittweise aufbauen.
- Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
- Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Namensgebung, Abhängigkeiten, Wiederverwendung und Lesbarkeit durchführen und Abweichungen klassifizieren.
- Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine Robot-Projektvorlage erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
3. Mobile Keywords und Appium-Anbindung
Im Mittelpunkt stehen Sessionerzeugung, Selektoren, Gesten, Zustände, Screenshots und Cleanup. Praktisch wird eine mobile Keyword-Bibliothek mit stabilen Schnittstellen umgesetzt und anhand von Parameter, Fehlerbehandlung, Plattformunterschiede und Wiederholbarkeit geprüft.
- Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Mobile Keywords und Appium-Anbindung erfassen.
- Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Sessionerzeugung, Selektoren, Gesten, Zustände, Screenshots und Cleanup strukturiert modellieren.
- Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für eine mobile Keyword-Bibliothek mit stabilen Schnittstellen schrittweise aufbauen.
- Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
- Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Parameter, Fehlerbehandlung, Plattformunterschiede und Wiederholbarkeit durchführen und Abweichungen klassifizieren.
- Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine getestete Keyword-Bibliothek erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
4. Testerra-Projektaufbau
Im Mittelpunkt stehen Module, Konfiguration, Page Objects, Assertions, Listener, Reports und Testkontexte. Praktisch wird eine wartbare Testerra-Testbasis umgesetzt und anhand von Build, Konfiguration, Objektmodell und Fehlerausgabe geprüft.
- Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Testerra-Projektaufbau erfassen.
- Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Module, Konfiguration, Page Objects, Assertions, Listener, Reports und Testkontexte strukturiert modellieren.
- Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für eine wartbare Testerra-Testbasis schrittweise aufbauen.
- Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
- Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Build, Konfiguration, Objektmodell und Fehlerausgabe durchführen und Abweichungen klassifizieren.
- Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine Testerra-Projektvorlage erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
5. Geräte- und Sessionmanagement
Im Mittelpunkt stehen Capabilities, Gerätepools, Reservierung, Parallelität, Timeouts und Rücksetzung. Praktisch wird eine gemeinsame Steuerung realer Geräte für beide Ansätze umgesetzt und anhand von Doppelbelegung, Sessionverlust, Zustandsreste und Cleanup geprüft.
- Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Geräte- und Sessionmanagement erfassen.
- Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Capabilities, Gerätepools, Reservierung, Parallelität, Timeouts und Rücksetzung strukturiert modellieren.
- Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für eine gemeinsame Steuerung realer Geräte für beide Ansätze schrittweise aufbauen.
- Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
- Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Doppelbelegung, Sessionverlust, Zustandsreste und Cleanup durchführen und Abweichungen klassifizieren.
- Schritt 6: Als Arbeitsergebnis einen Session- und Ressourcenstandard erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
6. Datengetriebene und modulare Tests
Im Mittelpunkt stehen Testdaten, Templates, Parameter, Umgebungen, Wiederverwendung und fachliche Lesbarkeit. Praktisch wird einen datengetriebenen Testpfad mit klarer Trennung von Logik und Daten umgesetzt und anhand von Datenfehler, Kombinationen, Wartbarkeit und Abdeckung geprüft.
- Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Datengetriebene und modulare Tests erfassen.
- Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Testdaten, Templates, Parameter, Umgebungen, Wiederverwendung und fachliche Lesbarkeit strukturiert modellieren.
- Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für einen datengetriebenen Testpfad mit klarer Trennung von Logik und Daten schrittweise aufbauen.
- Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
- Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Datenfehler, Kombinationen, Wartbarkeit und Abdeckung durchführen und Abweichungen klassifizieren.
- Schritt 6: Als Arbeitsergebnis einen Testdaten- und Modularisierungsstandard erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
7. Parallelisierung und Reporting
Im Mittelpunkt stehen Worker, Suite-Aufteilung, Threading, Reports, Screenshots, Logs und Trenddaten. Praktisch wird eine parallele Ausführung mit konsolidierter Auswertung umgesetzt und anhand von Isolation, Reihenfolge, Berichtskonsistenz und Flakiness geprüft.
- Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Parallelisierung und Reporting erfassen.
- Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Worker, Suite-Aufteilung, Threading, Reports, Screenshots, Logs und Trenddaten strukturiert modellieren.
- Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für eine parallele Ausführung mit konsolidierter Auswertung schrittweise aufbauen.
- Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
- Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Isolation, Reihenfolge, Berichtskonsistenz und Flakiness durchführen und Abweichungen klassifizieren.
- Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine skalierbare Run- und Reportingkonfiguration erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
8. CI/CD und Frameworkpflege
Im Mittelpunkt stehen Pipeline, Versionen, Dependencies, Quality Gates, Quarantäne und Ownership. Praktisch wird einen belastbaren Betriebsprozess für beide Frameworks umgesetzt und anhand von Update-Risiko, Laufzeit, Fehlalarmquote und Wartungsstau geprüft.
- Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für CI/CD und Frameworkpflege erfassen.
- Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Pipeline, Versionen, Dependencies, Quality Gates, Quarantäne und Ownership strukturiert modellieren.
- Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für einen belastbaren Betriebsprozess für beide Frameworks schrittweise aufbauen.
- Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
- Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Update-Risiko, Laufzeit, Fehlalarmquote und Wartungsstau durchführen und Abweichungen klassifizieren.
- Schritt 6: Als Arbeitsergebnis einen Pflege- und Releaseleitfaden erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Aufbau einer Robot-Framework-Suite mit mobiler Keyword-Bibliothek.
- Implementierung desselben Kernprozesses in einem Testerra-Page-Object-Modell.
- Datengetriebene Ausführung auf mehreren realen Geräten.
- Vergleich von Reports, Diagnosefähigkeit und Wartungsaufwand beider Ansätze.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Testautomation, Java-Entwicklung, Quality Engineering und technische Testarchitektur.
Voraussetzungen: Grundlagen in automatisierten Tests; für Testerra sind Java-Kenntnisse erforderlich, für Robot Framework sind Skripting-Grundlagen hilfreich.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung enthält Ausgangswerte, Arbeitsschritte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen. Die Übungsartefakte bilden zusammen einen unmittelbar nutzbaren Projekt- oder Betriebsstandard. Drei Seminartage sind erforderlich, weil 8 technische Module und 4 zusammenhängende Laborübungen mit mehreren Plattform- oder Frameworkvarianten praktisch aufgebaut und geprüft werden.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Testautomation, Java-Entwicklung, Quality Engineering und technische Testarchitektur. |
| Voraussetzungen: | Grundlagen in automatisierten Tests; für Testerra sind Java-Kenntnisse erforderlich, für Robot Framework sind Skripting-Grundlagen hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfigurationen, praktische Übungen am System und strukturierte Auswertung |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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