Seminar Mobile Device Cloud – Enterprise-Governance, Rollen und Mandantentrennung

Dieses Praxisseminar behandelt einen klar abgegrenzten Fach- und Praxisbereich. Organisationen, Teams, Rollen, Berechtigungen und getrennte Ressourcenbereiche werden so gestaltet, dass Nutzung, Verantwortlichkeit und Kosten im Enterprise-Betrieb steuerbar bleiben. Die Arbeitsweise verbindet fachliche Einordnung, demonstrierte Konfiguration, angeleitete Umsetzung und kontrollierte Positiv- sowie Negativtests.

Alle Übungen verwenden definierte Ausgangszustände, reale mobile Geräte, nachvollziehbare Prüfpunkte und dokumentierte Abschlusskriterien. Dadurch entstehen wiederholbare Arbeitsweisen statt isolierter Einzelaktionen.

Inhaltsübersicht

  • Organisations- und Mandantenmodell
  • Rollen und Berechtigungen
  • Onboarding, Änderung und Offboarding
  • Ressourcenzuordnung und Reservierungsregeln
  • App- und Testdaten-Governance
  • Audit, Nachweis und Kontrollbetrieb
  • Service- und Kostensteuerung
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

1. Organisations- und Mandantenmodell

Im Mittelpunkt stehen Organisationseinheiten, Teams, Projekte, Ressourcenbereiche, Zuständigkeiten und Datenflüsse. Praktisch wird ein skalierbares Zielmodell für mehrere Teams und Auftraggeber umgesetzt und anhand von Trennung, gemeinsame Dienste, Überschneidungen und Verantwortungsgrenzen geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Organisations- und Mandantenmodell erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Organisationseinheiten, Teams, Projekte, Ressourcenbereiche, Zuständigkeiten und Datenflüsse strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für ein skalierbares Zielmodell für mehrere Teams und Auftraggeber schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Trennung, gemeinsame Dienste, Überschneidungen und Verantwortungsgrenzen durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis ein abgestimmtes Organisations- und Mandantenmodell erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Rollen und Berechtigungen

Im Mittelpunkt stehen Administration, Nutzung, Reservierung, App-Zugriff, Reporting, Audit und Support. Praktisch wird ein Least-Privilege-Rollenmodell mit klaren Funktionsprofilen umgesetzt und anhand von Überberechtigung, Funktionskonflikte, Vertretung und Entzug geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Rollen und Berechtigungen erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Administration, Nutzung, Reservierung, App-Zugriff, Reporting, Audit und Support strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für ein Least-Privilege-Rollenmodell mit klaren Funktionsprofilen schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Überberechtigung, Funktionskonflikte, Vertretung und Entzug durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine Rollen- und Berechtigungsmatrix erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Onboarding, Änderung und Offboarding

Im Mittelpunkt stehen Antrag, Genehmigung, Zuordnung, Rezertifizierung, Rollenwechsel und Entzug. Praktisch wird einen durchgängigen Identitäts- und Zugriffsprozess umgesetzt und anhand von Vollständigkeit, Fristen, verwaiste Konten und Nachvollziehbarkeit geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Onboarding, Änderung und Offboarding erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Antrag, Genehmigung, Zuordnung, Rezertifizierung, Rollenwechsel und Entzug strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für einen durchgängigen Identitäts- und Zugriffsprozess schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Vollständigkeit, Fristen, verwaiste Konten und Nachvollziehbarkeit durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis einen standardisierten Lifecycle-Prozess erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Ressourcenzuordnung und Reservierungsregeln

Im Mittelpunkt stehen Gerätepools, exklusive Ressourcen, Prioritäten, Zeitfenster, Quoten und Konflikte. Praktisch wird eine faire und steuerbare Ressourcennutzung umgesetzt und anhand von Doppelbelegung, Engpass, Sonderpriorität und Missbrauch geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Ressourcenzuordnung und Reservierungsregeln erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Gerätepools, exklusive Ressourcen, Prioritäten, Zeitfenster, Quoten und Konflikte strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für eine faire und steuerbare Ressourcennutzung schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Doppelbelegung, Engpass, Sonderpriorität und Missbrauch durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis eine Enterprise-Reservierungsrichtlinie erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. App- und Testdaten-Governance

Im Mittelpunkt stehen Builds, Freigabestände, Vertraulichkeit, Aufbewahrung, Löschung und Zugriff. Praktisch wird einen kontrollierten Umgang mit Apps und Testdaten umgesetzt und anhand von falscher Build, Datenvermischung, Restdaten und Aufbewahrungsbruch geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für App- und Testdaten-Governance erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Builds, Freigabestände, Vertraulichkeit, Aufbewahrung, Löschung und Zugriff strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für einen kontrollierten Umgang mit Apps und Testdaten schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus falscher Build, Datenvermischung, Restdaten und Aufbewahrungsbruch durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis einen Daten- und Artefaktstandard erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Audit, Nachweis und Kontrollbetrieb

Im Mittelpunkt stehen Protokolle, Rollenänderungen, Sessions, Reservierungen, Reports und Kontrollintervalle. Praktisch wird einen prüfbaren Kontrollrahmen für den Plattformbetrieb umgesetzt und anhand von Lücken, Auffälligkeiten, Rezertifizierung und Maßnahmenverfolgung geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Audit, Nachweis und Kontrollbetrieb erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Protokolle, Rollenänderungen, Sessions, Reservierungen, Reports und Kontrollintervalle strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für einen prüfbaren Kontrollrahmen für den Plattformbetrieb schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Lücken, Auffälligkeiten, Rezertifizierung und Maßnahmenverfolgung durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis einen Audit- und Kontrollkatalog erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Service- und Kostensteuerung

Im Mittelpunkt stehen Serviceklassen, Kapazität, Nutzung, Verrechnung, Kennzahlen, Support und Eskalation. Praktisch wird ein transparentes Betriebs- und Kostenmodell umgesetzt und anhand von Übernutzung, Unterauslastung, Prioritätskonflikt und Serviceabweichung geprüft.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Schutz- oder Qualitätsbedarf und konkrete Zielkriterien für Service- und Kostensteuerung erfassen.
  2. Schritt 2: Relevante Objekte, Rollen, Daten, Zustände und Abhängigkeiten anhand von Serviceklassen, Kapazität, Nutzung, Verrechnung, Kennzahlen, Support und Eskalation strukturiert modellieren.
  3. Schritt 3: Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge für ein transparentes Betriebs- und Kostenmodell schrittweise aufbauen.
  4. Schritt 4: Den vorgesehenen Ablauf mit definierten Positivfällen ausführen und jeden Zustandswechsel protokollieren.
  5. Schritt 5: Kontrollierte Negativ-, Abbruch- und Wiederanlauffälle aus Übernutzung, Unterauslastung, Prioritätskonflikt und Serviceabweichung durchführen und Abweichungen klassifizieren.
  6. Schritt 6: Als Arbeitsergebnis ein Servicekatalog mit Kennzahlen und Verantwortlichkeiten erstellen, fachlich prüfen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Modellierung einer Organisation mit getrennten Projektteams und gemeinsamem Gerätepool.
  • Erstellung einer Rollenmatrix nach Least-Privilege-Prinzip.
  • Durchspielen von Onboarding, Rollenwechsel, Rezertifizierung und Offboarding.
  • Entwurf eines Audit- und Servicekontrollplans für den Enterprise-Betrieb.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Plattformverantwortung, IT-Governance, Informationssicherheit, Testleitung, Service Management und technische Administration.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Rollen- und Berechtigungskonzepten, Testorganisation und IT-Serviceprozessen.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung enthält Ausgangswerte, Arbeitsschritte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen. Die Übungsartefakte bilden zusammen einen unmittelbar nutzbaren Projekt- oder Betriebsstandard. Zwei Seminartage sind erforderlich, um 7 Fachblöcke und 4 Übungen einschließlich Konfiguration, Negativtests, Auswertung und Dokumentation in belastbarer Tiefe umzusetzen.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Plattformverantwortung, IT-Governance, Informationssicherheit, Testleitung, Service Management und technische Administration.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Rollen- und Berechtigungskonzepten, Testorganisation und IT-Serviceprozessen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfigurationen, praktische Übungen am System und strukturierte Auswertung
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Erfurt 2 Tage
Bremen 2 Tage
Berlin 2 Tage
Mainz 2 Tage
Essen 2 Tage
Darmstadt 2 Tage
Frankfurt 2 Tage
Paderborn 2 Tage
Flensburg 2 Tage
Konstanz 2 Tage
Freiburg 2 Tage
Potsdam 2 Tage
Hamburg 2 Tage
Leipzig 2 Tage
Hamm 2 Tage
Rostock 2 Tage
Dresden 2 Tage
Luxemburg 2 Tage
Hannover 2 Tage
Stuttgart 2 Tage
Jena 2 Tage
Trier 2 Tage
Madgeburg 2 Tage
Regensburg 2 Tage
Kassel 2 Tage
Ulm 2 Tage
München 2 Tage
Friedrichshafen 2 Tage
Köln 2 Tage
Wuppertal 2 Tage
Münster 2 Tage
Nürnberg 2 Tage
Bremen 2 Tage
Berlin 2 Tage
Mainz 2 Tage
Erfurt 2 Tage
Darmstadt 2 Tage
Frankfurt 2 Tage
Paderborn 2 Tage
Essen 2 Tage
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