Seminar CESR – Kodierung, Framing und Streaming für KERI und ACDC

Composable Event Streaming Representation sorgt dafür, dass kryptographische Primitive, Ereignisse und Anhänge in einem selbstbeschreibenden Stream eindeutig erkannt und verarbeitet werden können. Ohne ein sauberes Verständnis des Framings bleiben viele KERI- und ACDC-Fehler schwer diagnostizierbar.

Inhaltsübersicht

  • Seminarprofil
  • Zielgruppe
  • Lernziele
  • Seminarinhalte
  • Praxisanteile
  • Voraussetzungen

Seminarprofil

Der Kurs verbindet Formatverständnis mit Parser- und Integrationspraxis. Die Teilnehmer zerlegen CESR-Ströme, ordnen Codes und Längen zu, prüfen Attachments und entwickeln Regeln für inkrementelle Verarbeitung und Fehlerbehandlung.

Zielgruppe

KERI- und ACDC-Entwickler, Protokollimplementierer, Integrationsspezialisten, Security Engineers und technische Tester.

Lernziele

  • CESR als kompositionsfähige, selbstbeschreibende Darstellung erklären
  • qualifizierte Primitive und deren Ableitungscodes lesen
  • Nachrichtenkörper, Attachments und Zähler korrekt trennen
  • Streams inkrementell und fehlertolerant verarbeiten
  • Kodierungs- und Framingfehler systematisch diagnostizieren

Seminarinhalte

Schritt 1: Kodierungsziele und Datenebenen unterscheiden

Zunächst werden semantischer Ereignisinhalt, kryptographische Primitive und Transportdarstellung getrennt. Die Vorteile einer kompositionsfähigen Darstellung für Streaming, Signaturprüfung und Protokollerweiterung werden eingeordnet.

  • Text und Binärdarstellung unterscheiden
  • selbstbeschreibende Primitive erkennen
  • Canonicalization-Probleme vermeiden

Schritt 2: Qualified Base64 lesen

Ableitungscodes, Längeninformation und Nutzdaten werden schrittweise dekodiert. Die Übungen zeigen, wie derselbe Primitive-Typ unabhängig vom Anwendungskontext eindeutig identifiziert wird.

  • Code und Material trennen
  • feste und variable Längen behandeln
  • ungültige Zeichen und Paddingfehler erkennen

Schritt 3: Ereignis- und Attachment-Bereiche zerlegen

KERI-Ereignisse werden vom angehängten Signatur-, Receipt- und Seal-Material getrennt. Zähler geben an, wie viele Elemente eines bestimmten Typs folgen und verhindern mehrdeutige Grenzen.

  • Attachment-Gruppen bestimmen
  • Zählerhierarchien nachvollziehen
  • unvollständige Gruppen erkennen

Schritt 4: Framing und Stream-Grenzen bestimmen

Ein kontinuierlicher Byte- oder Textstrom wird ohne externe Nachrichtenlängen verarbeitet. Die Teilnehmer entwickeln einen Parserzustand, der Teilnachrichten, mehrere Nachrichten und unerwartete Enden korrekt behandelt.

  • inkrementelles Lesen planen
  • Backpressure und Puffergrenzen festlegen
  • Framingfehler ohne Datenverlust isolieren

Schritt 5: Canonical Forms und Signaturbezug prüfen

Es wird untersucht, welche Bytes tatsächlich gehasht oder signiert werden und welche Darstellung nur der Übertragung dient. Dadurch werden typische Fehler bei Re-Serialisierung und Normalisierung vermieden.

  • signierte Bytefolgen unverändert halten
  • Konvertierungspunkte dokumentieren
  • Digest- und Signaturfehler eingrenzen

Schritt 6: Parser absichern und testen

Grenzwerte, unbekannte Codes, übergroße Zähler, verschachtelte Gruppen und absichtlich beschädigte Streams werden als Sicherheitstest verwendet. Ein Testkatalog für Fuzzing und Regression wird aufgebaut.

  • Ressourcenlimits durchsetzen
  • unbekannte Erweiterungen kontrolliert behandeln
  • Fehlerposition und Reststream dokumentieren

Praxisanteile

  • CESR-Primitive manuell in Code und Nutzdaten zerlegen
  • KERI-Nachricht mit Attachments segmentieren
  • inkrementellen Parserzustand modellieren
  • beschädigte und abgeschnittene Streams diagnostizieren

Voraussetzungen

Sichere Kenntnisse in Bytes, Textkodierung, JSON und digitalen Signaturen. Grundkenntnisse zu KERI-Ereignissen sind hilfreich.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: KERI- und ACDC-Entwickler, Protokollimplementierer, Integrationsspezialisten, Security Engineers und technische Tester.
Voraussetzungen: Sichere Kenntnisse in Bytes, Textkodierung, JSON und digitalen Signaturen. Grundkenntnisse zu KERI-Ereignissen sind hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, strukturierte Übungen, Architektur- und Fallstudienarbeit
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Friedrichshafen 2 Tage
Kassel 2 Tage
Ulm 2 Tage
München 2 Tage
Nürnberg 2 Tage
Köln 2 Tage
Wuppertal 2 Tage
Münster 2 Tage
Mainz 2 Tage
Erfurt 2 Tage
Bremen 2 Tage
Berlin 2 Tage
Paderborn 2 Tage
Essen 2 Tage
Darmstadt 2 Tage
Frankfurt 2 Tage
Freiburg 2 Tage
Potsdam 2 Tage
Flensburg 2 Tage
Konstanz 2 Tage
Hamm 2 Tage
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