Seminar Holm Security VMP – Kompaktseminar für Betrieb und Vulnerability Management

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. 1. Plattformorientierung und Rollen
  7. 2. Asset Manager und Taxonomie
  8. 3. ASM, EASM und Discovery
  9. 4. Scanner und Prüfprofile
  10. 5. System- und Netzwerkprüfung
  11. 6. Webanwendungsprüfung
  12. 7. Cloud- und API-Überblick
  13. 8. Risikopriorisierung und Triage
  14. 9. Remediation und Nachprüfung
  15. 10. Reporting und Regelbetrieb
  16. Praxisanteil
  17. Methodik

Seminarprofil

Das Kompaktseminar bietet einen vollständigen Einstieg ohne die Tiefe der Spezialseminare. Drei Tage sind notwendig, damit nicht nur Navigation und Theorie, sondern ein durchgängiger praktischer Prozess von der Asset-Erfassung bis zur Nachprüfung und Berichterstattung durchgeführt werden kann.

Zielgruppe

Neue Plattformadministratoren, Vulnerability Manager, Security Engineers, IT-Leitung, technische Projektverantwortliche und Anwender mit breitem Überblicksbedarf.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in IT-Infrastruktur, Netzwerken und Informationssicherheit. Produkterfahrung ist nicht erforderlich.

Lernziele

  • Plattform, Produktbereiche und gemeinsame Arbeitsabläufe sicher einordnen.
  • Assets strukturieren und eine begrenzte Angriffsfläche erfassen.
  • Einfache System- und Web-Prüfungen konfigurieren und überwachen.
  • Befunde risikobasiert priorisieren und eine Remediation anlegen.
  • Berichte, Kennzahlen und grundlegende Betriebskontrollen einrichten.

Seminarinhalte

1. Plattformorientierung und Rollen

Die wichtigsten Komponenten und Zuständigkeiten werden verständlich eingeordnet.

  1. Schritt 1: Security Center, Asset Manager, Assessments, Vulnerability Manager, Remediation und Reports zuordnen.
  2. Schritt 2: Produktbereiche und unterstützte Angriffsflächen unterscheiden.
  3. Schritt 3: Administrative, prüfende und lesende Rollen abgrenzen.
  4. Schritt 4: Ein einfaches Betriebs- und Verantwortungsmodell festlegen.

2. Asset Manager und Taxonomie

Ein übersichtlicher, verantworteter Asset-Bestand wird aufgebaut.

  1. Schritt 1: Beispielassets erfassen oder aus Discovery übernehmen.
  2. Schritt 2: Tags für Umgebung, Kritikalität und Eigentümer vergeben.
  3. Schritt 3: Gespeicherte Ansichten für Betrieb und Security erstellen.
  4. Schritt 4: Inaktive oder ungeklärte Assets kennzeichnen.

3. ASM, EASM und Discovery

Neue interne und externe Assets werden in den verwalteten Bestand überführt.

  1. Schritt 1: Zulässige Suchräume definieren.
  2. Schritt 2: Discovery kontrolliert starten.
  3. Schritt 3: Neue Funde auf Zugehörigkeit und Relevanz prüfen.
  4. Schritt 4: Freigegebene Assets einem Prüfprozess zuordnen.

4. Scanner und Prüfprofile

Technische Voraussetzungen für sichere Scans werden vorbereitet.

  1. Schritt 1: Cloud- und lokale Scanner-Szenarien unterscheiden.
  2. Schritt 2: Scanner-Zustand und Netzwerkpfad kontrollieren.
  3. Schritt 3: Ein Standardprofil für eine begrenzte Zielgruppe anlegen.
  4. Schritt 4: Wartungsfenster und Benachrichtigung festlegen.

5. System- und Netzwerkprüfung

Eine vollständige Beispielprüfung wird eingerichtet und ausgewertet.

  1. Schritt 1: Zielmenge und Scan-Typ auswählen.
  2. Schritt 2: Pilotlauf starten und Status überwachen.
  3. Schritt 3: Abdeckung, Fehler und technische Plausibilität prüfen.
  4. Schritt 4: Relevante Befunde für die Triage markieren.

6. Webanwendungsprüfung

Ein Anwendungsasset wird mit sicheren Grenzen bewertet.

  1. Schritt 1: Webanwendung, Eigentümer und Umgebung erfassen.
  2. Schritt 2: Zieladresse, Profil und Ausschlüsse konfigurieren.
  3. Schritt 3: Pilotprüfung durchführen und erkannte Bereiche kontrollieren.
  4. Schritt 4: Befunde nach Ursache und Ausnutzbarkeit einordnen.

7. Cloud- und API-Überblick

Weitere Produktbereiche werden anhand ihrer Voraussetzungen und Arbeitsweise eingeordnet.

  1. Schritt 1: Cloud-Anbieter, Leseberechtigungen und Ressourcen-Discovery erläutern.
  2. Schritt 2: REST-, GraphQL- und SOAP-Spezifikationen als API-Prüfgrundlage einordnen.
  3. Schritt 3: Gemeinsame Schritte aus Onboarding, Scan, Triage und Nachprüfung übertragen.
  4. Schritt 4: Geeignete Vertiefungsseminare nach Betriebsbedarf auswählen.

8. Risikopriorisierung und Triage

Befunde werden nach technischer und geschäftlicher Bedeutung sortiert.

  1. Schritt 1: Schweregrad, Bedrohungswert, EPSS und Asset-Risiko vergleichen.
  2. Schritt 2: Geschäftsauswirkung und Exposition berücksichtigen.
  3. Schritt 3: Eigentümer, Status und Zieltermin zuweisen.
  4. Schritt 4: Arbeitsansicht für kritische und neue Befunde speichern.

9. Remediation und Nachprüfung

Ein Befund wird vom technischen Nachweis bis zur Verifikation bearbeitet.

  1. Schritt 1: Maßnahme mit eindeutiger Ursache und Zielzustand formulieren.
  2. Schritt 2: Verantwortliche Stelle und Frist festlegen.
  3. Schritt 3: Korrektur in der Schulungsumgebung umsetzen oder simulieren.
  4. Schritt 4: Erneute Prüfung und Abschlussentscheidung durchführen.

10. Reporting und Regelbetrieb

Der Einstieg endet mit einem wartbaren Betriebsrhythmus.

  1. Schritt 1: Technischen und leitenden Bericht unterscheiden.
  2. Schritt 2: Einfache Berichtsvorlage und geplante Ausgabe konfigurieren.
  3. Schritt 3: Tägliche, wöchentliche und monatliche Kontrollen festlegen.
  4. Schritt 4: Weiterführende Lern- und Vertiefungsreihenfolge bestimmen.

Praxisanteil

Durchgängiges Einstiegsprojekt mit Rollenmodell, Asset-Struktur, Discovery, System- und Web-Prüfung, Triage, Remediation, Nachprüfung und Bericht.

Methodik

Kompakter Fachvortrag, geführte Live-Demonstrationen, aufeinander aufbauende Laboraufgaben, Fallbeispiel und Betriebscheckliste.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Neue Plattformadministratoren, Vulnerability Manager, Security Engineers, IT-Leitung, technische Projektverantwortliche und Anwender mit breitem Überblicksbedarf.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in IT-Infrastruktur, Netzwerken und Informationssicherheit. Produkterfahrung ist nicht erforderlich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Darmstadt 3 Tage
Frankfurt 3 Tage
Paderborn 3 Tage
Essen 3 Tage
Konstanz 3 Tage
Freiburg 3 Tage
Potsdam 3 Tage
Flensburg 3 Tage
Leipzig 3 Tage
Hamm 3 Tage
Rostock 3 Tage
Hamburg 3 Tage
Luxemburg 3 Tage
Hannover 3 Tage
Stuttgart 3 Tage
Dresden 3 Tage
Madgeburg 3 Tage
Regensburg 3 Tage
Jena 3 Tage
Trier 3 Tage
München 3 Tage
Friedrichshafen 3 Tage
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Ulm 3 Tage
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Nürnberg 3 Tage
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