Seminar Holm Security VMP – Continuous Monitoring und Vulnerability Manager

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. 1. Überwachungsziel und Triage-Modell
  7. 2. Continuous Monitoring konfigurieren
  8. 3. Vulnerability Manager und Filter
  9. 4. Priorisierung und Eigentümer
  10. 5. Status, Eskalation und Nachverfolgung
  11. 6. Kennzahlen und Review-Routine
  12. Praxisanteil
  13. Methodik

Seminarprofil

Der eintägige Kurs konzentriert sich auf den operativen täglichen Arbeitsprozess nach der technischen Einrichtung der Scans. Die begrenzte Dauer ist angemessen, weil Scannerinstallation und tiefe Produktkonfiguration nicht Bestandteil sind.

Zielgruppe

Vulnerability Manager, SOC-Analysten, Security Operations, Plattformadministratoren, technische Teamleiter und Verantwortliche für Remediation-Koordination.

Voraussetzungen

Grundverständnis von Schwachstellen, Schweregraden und Asset-Kritikalität. Bereits vorhandene Scan-Ergebnisse in einer Schulungsinstanz sind für die Übungen erforderlich.

Lernziele

  • Geeignete Asset-Gruppen für kontinuierliche Überwachung auswählen.
  • Die einheitliche Schwachstellenansicht effizient filtern und strukturieren.
  • Bedrohungswert, Schweregrad, EPSS und Asset-Kontext gemeinsam bewerten.
  • Befunde eindeutig zuweisen, statusgeführt bearbeiten und eskalieren.
  • Operative Kennzahlen und Review-Routinen etablieren.

Seminarinhalte

1. Überwachungsziel und Triage-Modell

Der operative Prozess wird nach Kritikalität und Verantwortungsgebiet strukturiert.

  1. Schritt 1: Asset-Gruppen und Änderungsdynamik erfassen.
  2. Schritt 2: Triage-Frequenz und Bereitschaft für kritische Ereignisse festlegen.
  3. Schritt 3: Rollen für Erstbewertung, technische Klärung und Maßnahmensteuerung zuordnen.
  4. Schritt 4: Eskalationsschwellen und Kommunikationswege dokumentieren.

2. Continuous Monitoring konfigurieren

Geeignete Ziele werden in eine regelmäßige Überwachung aufgenommen.

  1. Schritt 1: Zielansichten nach Kritikalität, Umgebung und Eigentümer auswählen.
  2. Schritt 2: Überwachungsparameter und Benachrichtigungen kontrolliert festlegen.
  3. Schritt 3: Pilotgruppe aktivieren und eingehende Veränderungen prüfen.
  4. Schritt 4: Abdeckung und Fehlermeldungen regelmäßig kontrollieren.

3. Vulnerability Manager und Filter

Große Befundmengen werden in handhabbare Arbeitslisten zerlegt.

  1. Schritt 1: Befunde nach Bedrohung, Schweregrad, EPSS, Status und CVE filtern.
  2. Schritt 2: Asset-Tags, Eigentümer und Geschäftsauswirkung als Kontext hinzufügen.
  3. Schritt 3: Gespeicherte Ansichten für kritische, neue, überfällige und ungeklärte Befunde erstellen.
  4. Schritt 4: Dubletten und wiederkehrende Ursachen über mehrere Assets erkennen.

4. Priorisierung und Eigentümer

Die Bearbeitungsreihenfolge wird transparent und begründbar festgelegt.

  1. Schritt 1: Technische Ausnutzbarkeit und aktuelle Bedrohungsinformationen bewerten.
  2. Schritt 2: Geschäftskritische oder exponierte Assets höher gewichten.
  3. Schritt 3: Befunde dem zuständigen Team oder Eigentümer zuweisen.
  4. Schritt 4: Priorität, Zieltermin und erforderliche nächste Aktion dokumentieren.

5. Status, Eskalation und Nachverfolgung

Jeder relevante Befund erhält einen kontrollierten Bearbeitungszustand.

  1. Schritt 1: Statuswerte nach einem einheitlichen Arbeitsmodell verwenden.
  2. Schritt 2: Überfällige oder blockierte Vorgänge sichtbar machen.
  3. Schritt 3: Kritische Veränderungen nach definierten Schwellen eskalieren.
  4. Schritt 4: Abschluss nur nach technischer Verifikation oder nachvollziehbarer Entscheidung zulassen.

6. Kennzahlen und Review-Routine

Der tägliche Prozess wird messbar und dauerhaft steuerbar.

  1. Schritt 1: Kennzahlen für neue kritische Befunde, offene Risiken und Bearbeitungszeit bestimmen.
  2. Schritt 2: Tägliche Kurzprüfung und regelmäßige vertiefte Reviews planen.
  3. Schritt 3: Trends und wiederkehrende Ursachen für Verbesserungsmaßnahmen nutzen.
  4. Schritt 4: Datenqualität und Eigentümerabdeckung als eigene Kontrollpunkte führen.

Praxisanteil

Aufbau mehrerer Triage-Ansichten, Priorisierung eines realistischen Befundbestands, Zuweisung und Eskalation kritischer Fälle sowie Definition einer operativen Review- und Kennzahlenroutine.

Methodik

Kompakter Fachvortrag, Live-Demonstration, Triage-Übungen, Priorisierungsworkshop und Simulation einer kritischen Veränderung.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 1 Tag ca. 6 h, Beginn: 10:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Vulnerability Manager, SOC-Analysten, Security Operations, Plattformadministratoren, technische Teamleiter und Verantwortliche für Remediation-Koordination.
Voraussetzungen: Grundverständnis von Schwachstellen, Schweregraden und Asset-Kritikalität. Bereits vorhandene Scan-Ergebnisse in einer Schulungsinstanz sind für die Übungen erforderlich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Madgeburg 1 Tage
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