Seminar brIDge – Architektur und Integration in IAM/CIAM

Das Seminar entwickelt eine vollständige Zielarchitektur für die Einbindung von brIDge in Kunden-, Partner- und Workforce-IAM. Im Mittelpunkt stehen Vertrauensgrenzen, Integrationsmuster, API-Verträge, Claim-Flüsse, Fehlerpfade und die Übergabe an CIAM-, IGA-, KYC- oder Fachsysteme.

Der Aufbau führt von der fachlichen und technischen Einordnung über klar definierte Entscheidungs- und Integrationsschritte bis zu überprüfbaren Arbeitsartefakten. Jeder Themenblock wird schrittweise erläutert und in einer praktischen Aufgabe angewendet.

Inhaltsübersicht

  1. Einordnung und Zielsetzung
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Modul 1: Zielbild und Architekturprinzipien
  6. Modul 2: Gateway-, Adapter- und Broker-Muster
  7. Modul 3: IAM- und CIAM-Anbindung
  8. Modul 4: API- und Ereignisverträge
  9. Modul 5: Security, Datenschutz und Resilienz
  10. Modul 6: Architekturwerkstatt und Review
  11. Praxisübungen

Einordnung und Zielsetzung

Das Seminar entwickelt eine vollständige Zielarchitektur für die Einbindung von brIDge in Kunden-, Partner- und Workforce-IAM. Im Mittelpunkt stehen Vertrauensgrenzen, Integrationsmuster, API-Verträge, Claim-Flüsse, Fehlerpfade und die Übergabe an CIAM-, IGA-, KYC- oder Fachsysteme.

Im Mittelpunkt stehen nachvollziehbare Entscheidungen, sichere technische Übergaben, datensparsame Verarbeitung und ein belastbarer Betrieb. Die Seminarergebnisse werden als Modelle, Entscheidungstabellen, Testfälle oder Umsetzungsskizzen dokumentiert.

Zielgruppe

Enterprise- und Solution-Architektur, IAM- und CIAM-Architektur, technische Projektleitung, Integration Engineering und Security Architecture

Voraussetzungen

Sichere Kenntnisse in IAM-Grundlagen sowie praktische Erfahrung mit APIs und föderierten Identitäten

Lernziele

  • Zielbild und Architekturprinzipien fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
  • Gateway-, Adapter- und Broker-Muster fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
  • IAM- und CIAM-Anbindung fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
  • API- und Ereignisverträge fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
  • Security, Datenschutz und Resilienz fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
  • Architekturwerkstatt und Review fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
  • Abhängigkeiten zwischen Identitätsprüfung, Wallet, Gateway und IAM erkennen und in ein konsistentes Zielbild überführen.
  • Sicherheits-, Datenschutz-, Betriebs- und Interoperabilitätsanforderungen in Abnahmekriterien übersetzen.

Seminarinhalte

Modul 1: Zielbild und Architekturprinzipien

Ein belastbares Integrationszielbild wird aus Geschäftsanforderungen, Vertrauensniveau und Betriebsanforderungen abgeleitet.

  1. Schritt 1: Use Cases, Akteure und Schutzbedarfe erfassen.
  2. Schritt 2: Systemgrenzen und Verantwortungsdomänen modellieren.
  3. Schritt 3: Synchronen und asynchronen Informationsfluss unterscheiden.
  4. Schritt 4: Architekturentscheidungen mit Qualitätsattributen bewerten.

Modul 2: Gateway-, Adapter- und Broker-Muster

Geeignete Kopplungsmuster werden für Wallets, eIDs, Dokumentenprüfung und bestehende Identity Provider ausgewählt.

  1. Schritt 1: Identitätsanbieter und Zielsysteme nach Protokoll und Datenmodell klassifizieren.
  2. Schritt 2: Direkte Kopplung, Adapter und Gateway-Muster vergleichen.
  3. Schritt 3: Normalisierungsschicht und kanonisches Attributmodell festlegen.
  4. Schritt 4: Erweiterungspunkte und Versionsstrategie dokumentieren.

Modul 3: IAM- und CIAM-Anbindung

Verifikationsergebnisse werden in Registrierung, Login, Step-up und Lifecycle-Prozesse eingebettet.

  1. Schritt 1: Journey-Schritte und benötigte Vertrauenssignale bestimmen.
  2. Schritt 2: Claims auf CIAM-Profile und Kontenattribute abbilden.
  3. Schritt 3: Kontoverknüpfung, Dublettenbehandlung und Recovery definieren.
  4. Schritt 4: Übergaben an IGA, PAM, CRM, KYC oder Fachverfahren spezifizieren.

Modul 4: API- und Ereignisverträge

Schnittstellen werden fachlich eindeutig, sicher und fehlertolerant beschrieben.

  1. Schritt 1: Request-, Response- und Ereignisschemata festlegen.
  2. Schritt 2: Idempotenz, Korrelation und Wiederholungsregeln definieren.
  3. Schritt 3: Fehlercodes in fachliche Entscheidungen und Benutzerpfade übersetzen.
  4. Schritt 4: Kompatibilität und Versionierung mit Contract Tests absichern.

Modul 5: Security, Datenschutz und Resilienz

Die Zielarchitektur wird anhand von Bedrohungen, Datenminimierung und Ausfallszenarien gehärtet.

  1. Schritt 1: Vertrauensgrenzen und Angriffspfade modellieren.
  2. Schritt 2: Minimale Claim-Sätze und Speicherorte festlegen.
  3. Schritt 3: Timeouts, Circuit Breaker und Fallback-Pfade entwerfen.
  4. Schritt 4: Auditierbarkeit und Nachweisführung in die Architektur integrieren.

Modul 6: Architekturwerkstatt und Review

Ein vollständiger Lösungsentwurf wird erstellt, geprüft und entscheidungsreif dokumentiert.

  1. Schritt 1: Referenzfall und Randbedingungen strukturieren.
  2. Schritt 2: Komponenten-, Sequenz- und Datenflussmodell erstellen.
  3. Schritt 3: Entwurf gegen Security-, Betriebs- und Compliance-Kriterien prüfen.
  4. Schritt 4: Entscheidungen, Risiken und nächste Umsetzungsschritte festhalten.

Praxisübungen

  1. Übung 1: Modellierung einer End-to-End-Zielarchitektur. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.
  2. Übung 2: Definition eines kanonischen Claim-Modells. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.
  3. Übung 3: Erstellung eines Sequenzdiagramms für PID-Onboarding. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.
  4. Übung 4: Durchführung eines strukturierten Architektur-Reviews. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.

Fachbereichsleitung / Trainerteam / Kontakt

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Enterprise- und Solution-Architektur, IAM- und CIAM-Architektur, technische Projektleitung, Integration Engineering und Security Architecture
Voraussetzungen: Sichere Kenntnisse in IAM-Grundlagen sowie praktische Erfahrung mit APIs und föderierten Identitäten
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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