Seminar Flatcar Container Linux – Automatisierte Updates mit Nebraska

Seminar / Training

Nebraska ermöglicht die zentrale Steuerung von Flatcar-Updates über Gruppen, Kanäle und gestufte Rollout-Richtlinien. Das Seminar behandelt Aufbau, Absicherung und Betrieb eines Update-Managers, der neue Versionen kontrolliert in Test-, Vorproduktions- und Produktionsbestände überführt.

Lernziele

  • Nebraska-Komponenten, Datenflüsse und Abhängigkeiten einordnen
  • Eine abgesicherte Nebraska-Instanz bereitstellen und betreiben
  • Gruppen, Kanäle und Rollout-Richtlinien passend zur Flotte modellieren
  • Canary-, Stufen- und Wartungsfensterverfahren umsetzen
  • Fehlerhafte Rollouts erkennen, stoppen und nachvollziehbar zurücknehmen

Inhaltsübersicht

  1. Architektur und Update-Datenfluss
  2. Bereitstellung und Absicherung
  3. Gruppen, Kanäle und Richtlinien
  4. Gestufte Rollouts und Wartungsfenster
  5. Monitoring, Sicherung und Wiederanlauf

Kapitel 1: Architektur und Update-Datenfluss

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Nebraska-Dienste; Datenbank; Update-Server; Flatcar-Clients.

  1. Schritt 1: Ausgangslage, Zielzustand und Abhängigkeiten für Nebraska-Dienste erfassen.
  2. Schritt 2: Datenbank anhand fachlicher, technischer und betrieblicher Kriterien strukturieren.
  3. Schritt 3: Update-Server mit messbaren Prüfkriterien und klaren Verantwortlichkeiten bewerten.
  4. Schritt 4: Entscheidungen zu Flatcar-Clients in einer nachvollziehbaren Architektur- oder Betriebsmatrix dokumentieren.

Praxisübung: Der vollständige Datenfluss vom öffentlichen Release bis zum verwalteten Knoten wird als Architekturdiagramm und Kontrollpunktliste abgebildet.

Kapitel 2: Bereitstellung und Absicherung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Container- oder Helm-Deployment; TLS; Authentisierung; Datenbankzugriff.

  1. Schritt 1: Schutzbedarf, Bedrohungen und zulässige Vertrauensgrenzen für Container- oder Helm-Deployment bestimmen.
  2. Schritt 2: TLS nach dem Prinzip minimaler Rechte konfigurieren und versionieren.
  3. Schritt 3: Die Wirksamkeit der Kontrolle für Authentisierung mit erlaubten und unerlaubten Testfällen prüfen.
  4. Schritt 4: Nachweise, Ausnahmen und Wiederherstellungsweg für Datenbankzugriff dokumentieren.

Praxisübung: Eine Nebraska-Testinstanz wird mit geschütztem Zugang, persistenter Datenhaltung und überprüfbaren Gesundheitsendpunkten aufgebaut.

Kapitel 3: Gruppen, Kanäle und Richtlinien

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Instanzgruppen; eigene Kanäle; Versionzuordnung; Rollout-Prozentwerte.

  1. Schritt 1: Konfigurationsziel und erforderliche Eingaben für Instanzgruppen festlegen.
  2. Schritt 2: eigene Kanäle in versionierten Dateien umsetzen und vor der Bereitstellung syntaktisch prüfen.
  3. Schritt 3: Versionzuordnung in einer isolierten Testumgebung anwenden und mit Status-, Log- und Funktionsprüfungen verifizieren.
  4. Schritt 4: Rollout-Prozentwerte als Änderungs- oder Fehlerfall testen und den Rücknahmeweg dokumentieren.

Praxisübung: Eine Flotte wird in Test-, Vorproduktions- und Produktionsgruppen gegliedert und mit eigenen Freigaberegeln versehen.

Kapitel 4: Gestufte Rollouts und Wartungsfenster

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Canary-Welle; Zeitfenster; Geschwindigkeitsbegrenzung; Stop-Kriterien.

  1. Schritt 1: Sollzustand und Prüfkriterien für Canary-Welle festlegen.
  2. Schritt 2: Den aktuellen Zustand von Zeitfenster mit geeigneten Systemwerkzeugen erfassen.
  3. Schritt 3: Geschwindigkeitsbegrenzung kontrolliert durchführen und technische Auswirkungen währenddessen beobachten.
  4. Schritt 4: Abweichungen im Bereich Stop-Kriterien behandeln und den Ablauf als Runbook festhalten.

Praxisübung: Ein mehrstufiger Rollout wird gestartet, anhand technischer Kennzahlen überwacht und bei einer simulierten Abweichung automatisch angehalten.

Kapitel 5: Monitoring, Sicherung und Wiederanlauf

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Metriken und Logs; Datenbanksicherung; Versionswechsel; Störungsbehebung.

  1. Schritt 1: Das Fehlerbild im Bereich Metriken und Logs reproduzieren und eine unveränderte Zeitlinie sichern.
  2. Schritt 2: Logs, Statusdaten und Abhängigkeiten zu Datenbanksicherung erfassen und gegeneinander abgleichen.
  3. Schritt 3: Die Ursache durch gezielte Prüfungen von Versionswechsel eingrenzen und die kleinste wirksame Korrektur anwenden.
  4. Schritt 4: Wiederherstellung, Nachkontrolle und Prävention für Störungsbehebung in einem Runbook festhalten.

Praxisübung: Eine fehlerhafte Nebraska-Komponente wird diagnostiziert, aus gesicherten Daten wiederhergestellt und mit einem Client-Test abgenommen.

Methodik und Arbeitsumgebung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Lernform; Laboraufbau; Validierung; Fehlerfälle und Rücknahme.

Vortrag, technische Einordnung, Live-Demonstrationen und geführte Übungen wechseln sich ab. Jede Konfiguration wird in einer isolierten Laborumgebung erstellt, versioniert, geprüft, angewendet und anhand von Status-, Log- und Funktionskontrollen abgenommen. Fehlerfälle und Rücknahmewege sind Bestandteil der Übungen.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Plattformadministration, DevOps, SRE, Release-Management, Kubernetes-Betrieb und Verantwortliche für Patch- und Schwachstellenmanagement.
Voraussetzungen: Flatcar-Grundkenntnisse, Erfahrung mit Containern und grundlegende Kenntnisse zu Datenbanken, TLS, Reverse Proxies und Helm sind hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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