Interoperabilität muss reproduzierbar nachgewiesen werden. Dafür reichen einzelne Schema-Prüfungen nicht aus: Daten, Semantik, Identifikatoren, Resolver, Berechtigungen, Lebenszyklus, Performance und Partnerprozesse müssen gemeinsam getestet werden.
Inhaltsübersicht
- Kapitel 1: Konformitätsprofil und Teststrategie
- Kapitel 2: Daten-, Schema- und Semantikprüfung
- Kapitel 3: Identifikator-, Datenträger- und Resolvertests
- Kapitel 4: Zugriff, Sicherheit und Datenschutz
- Kapitel 5: Lifecycle, Versionierung und Ereignisse
- Kapitel 6: End-to-End-, Last- und Resilienztests
Zielsetzung
Die Lernziele verbinden fachliche Einordnung, strukturierte Modellierung und schrittweise Umsetzung. Nach Abschluss stehen dokumentierte Arbeitsartefakte für Projekt, Architektur, Datenmanagement oder Betrieb zur Verfügung.
- Konformitätsprofile und prüfbare Anforderungen formulieren
- syntaktische, semantische und fachliche Datenprüfungen kombinieren
- Identifikator-, Resolver-, Zugriffs- und Lifecycle-Fälle testen
- Performance, Resilienz und negative Tests integrieren
- Fehlerberichte, Abnahmekriterien und Regressionstests standardisieren
Zielgruppe
- Qualitätssicherung und Testmanagement
- DPP-Plattform- und Integrationsentwicklung
- Data Governance und Datenarchitektur
- Security Testing und Compliance
- Projektleitungen, Abnahme- und Konformitätsstellen
Voraussetzungen
Grundkenntnisse zu DPP-Architektur, Datenformaten oder Softwaretests sind empfohlen. Ein konkretes Testwerkzeug ist nicht vorgeschrieben.
Didaktische Einordnung
Drei Tage sind erforderlich, um fachliche und technische Testebenen zu verbinden, Testdaten und Validatoren aufzubauen sowie ein End-to-End-Szenario mit Fehlerdiagnose durchzuführen. Die Dauer ist auf die Erstellung eines wiederverwendbaren Testpakets ausgelegt. Vorgesehen sind 3 Seminartage mit Fachimpulsen, moderierter Modellierung, Demonstrationen, Fallstudien, Prüfschritten und dokumentierten Praxisarbeiten.
Kapitel 1: Konformitätsprofil und Teststrategie
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Anforderungsquellen und Muss-Kriterien; Testobjekte und Systemgrenzen; Teststufen und Verantwortlichkeiten; Risiko, Priorität und Abdeckungsgrad
Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.
- Schritt 1: Anforderungsquellen und Muss-Kriterien fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
- Schritt 2: Testobjekte und Systemgrenzen als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
- Schritt 3: Teststufen und Verantwortlichkeiten in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
- Schritt 4: Risiko, Priorität und Abdeckungsgrad anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.
Praxisarbeit: Ein Testkonzept mit prüfbaren Anforderungen, Stufen, Prioritäten, Rollen und Ein-/Austrittskriterien wird erstellt.
Kapitel 2: Daten-, Schema- und Semantikprüfung
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Pflichtfelder, Datentypen und Kardinalitäten; Codelisten, Einheiten und Wertebereiche; semantische Beziehungen und Identifikatoren; Cross-Field- und Plausibilitätsregeln
Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.
- Schritt 1: Pflichtfelder, Datentypen und Kardinalitäten fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
- Schritt 2: Codelisten, Einheiten und Wertebereiche als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
- Schritt 3: semantische Beziehungen und Identifikatoren in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
- Schritt 4: Cross-Field- und Plausibilitätsregeln anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.
Praxisarbeit: Ein Validator-Regelsatz wird anhand gültiger und absichtlich fehlerhafter Produktpassdatensätze entwickelt.
Kapitel 3: Identifikator-, Datenträger- und Resolvertests
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Codierung und Prüfziffer; Lesbarkeit und Datenträgerqualität; Auflösung, Weiterleitung und Kontext; Fehler-, Offline- und Fallback-Fälle
Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.
- Schritt 1: Codierung und Prüfziffer fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
- Schritt 2: Lesbarkeit und Datenträgerqualität als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
- Schritt 3: Auflösung, Weiterleitung und Kontext in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
- Schritt 4: Fehler-, Offline- und Fallback-Fälle anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.
Praxisarbeit: Eine Testmatrix deckt physische Erfassung, URI-Auflösung, Weiterleitungen und definierte Fehlerzustände ab.
Kapitel 4: Zugriff, Sicherheit und Datenschutz
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Authentisierung und Rollen; öffentliche, geschützte und vertrauliche Sichten; Manipulations- und Replay-Schutz; Protokollierung und Datenminimierung
Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.
- Schritt 1: Authentisierung und Rollen fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
- Schritt 2: öffentliche, geschützte und vertrauliche Sichten als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
- Schritt 3: Manipulations- und Replay-Schutz in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
- Schritt 4: Protokollierung und Datenminimierung anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.
Praxisarbeit: Positive und negative Berechtigungstests werden mit erwarteten Datenfeldern, Statuscodes und Auditnachweisen spezifiziert.
Kapitel 5: Lifecycle, Versionierung und Ereignisse
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Erstveröffentlichung und Freigabe; Änderung und unveränderliche Versionen; Widerruf, Stilllegung und Archivierung; Reparatur-, Eigentums- und Recyclingereignisse
Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.
- Schritt 1: Erstveröffentlichung und Freigabe fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
- Schritt 2: Änderung und unveränderliche Versionen als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
- Schritt 3: Widerruf, Stilllegung und Archivierung in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
- Schritt 4: Reparatur-, Eigentums- und Recyclingereignisse anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.
Praxisarbeit: Ein zustandsbasierter Testkatalog prüft erlaubte Übergänge, Ereignisreihenfolge, Historie und Rückverfolgbarkeit.
Kapitel 6: End-to-End-, Last- und Resilienztests
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Lieferant bis veröffentlichter Pass; Partner- und Behördenabruf; Volumen, Latenz und Parallelität; Ausfall, Wiederanlauf und Datenwiederherstellung
Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.
- Schritt 1: Lieferant bis veröffentlichter Pass fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
- Schritt 2: Partner- und Behördenabruf als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
- Schritt 3: Volumen, Latenz und Parallelität in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
- Schritt 4: Ausfall, Wiederanlauf und Datenwiederherstellung anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.
Praxisarbeit: Ein End-to-End-Testlauf mit Lastprofil, Störung, Wiederanlauf, Fehlerbericht und Regressionstest wird geplant.
Arbeitsunterlagen
Enthalten sind strukturierte Checklisten, Rollen- und Datenmatrizen, Modellierungsvorlagen, Testfallmuster, Entscheidungstabellen und ein auf das Seminarthema zugeschnittenes Arbeitsbeispiel. Die Unterlagen unterstützen die unmittelbare Übertragung in Projekt- und Betriebsdokumentationen.
Fachbereichsleitung, Trainerleitung und Kontakt
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Qualitätssicherung und Testmanagement; DPP-Plattform- und Integrationsentwicklung; Data Governance und Datenarchitektur; Security Testing und Compliance; Projektleitungen, Abnahme- und Konformitätsstellen |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse zu DPP-Architektur, Datenformaten oder Softwaretests sind empfohlen. Ein konkretes Testwerkzeug ist nicht vorgeschrieben. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachimpulse, moderierte Modellierung, Demonstrationen, Fallstudien, praktische Übungen und strukturierte Prüfschritte |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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