Seminar Debezium – Betrieb, Monitoring und Troubleshooting

Das Seminar behandelt den kontrollierten Regelbetrieb und die systematische Fehleranalyse von Debezium-Pipelines. Ausgehend von definierten Servicezuständen werden Statusabfragen, Metriken, Heartbeats, Datenbankpositionen, Kafka-Connect-Protokolle und Wiederanlaufverfahren zu einem belastbaren Betriebsmodell verbunden.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Betriebszustände und Serviceindikatoren für Connectoren, Tasks und Datenpfade definieren.
  • JMX-, OpenTelemetry- und Pipeline-Metriken strukturiert überwachen.
  • Lag, Heartbeats, Logretention und Offset-Fortschritt korrekt bewerten.
  • Datenbank-, Netzwerk-, Kafka-Connect- und Consumerfehler systematisch eingrenzen.
  • Runbooks für Incident, Wiederanlauf, Eskalation und Nachkontrolle erstellen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Betriebsmodell, Servicekette und Zuständigkeiten

Schwerpunkt: Connector, Task, Worker, Kafka, Schema Registry, Quelldatenbank, Consumer, Service-Level, Wartungsfenster und Eskalation.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Betriebsmodell, Servicekette und Zuständigkeiten“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Connector, Task, Worker, Kafka, Schema Registry, Quelldatenbank, Consumer, Service-Level, Wartungsfenster und Eskalation modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein messbares Betriebsmodell mit eindeutigen Zuständigkeiten dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Kafka-Connect-Status und administrative Schnittstellen

Schwerpunkt: REST-Status, Connectorzustände, Taskfehler, Pause, Resume, Restart, Konfigurationsprüfung und interne Topics.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Kafka-Connect-Status und administrative Schnittstellen“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von REST-Status, Connectorzustände, Taskfehler, Pause, Resume, Restart, Konfigurationsprüfung und interne Topics modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine sichere administrative Standardprozedur für tägliche Kontrollen und Eingriffe dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Metriken, Heartbeats und Ende-zu-Ende-Lag

Schwerpunkt: Snapshot- und Streaming-Metriken, Warteschlange, Quellposition, Heartbeat, Producer-Latenz, Consumer-Fortschritt und Alarmgrenzen.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Metriken, Heartbeats und Ende-zu-Ende-Lag“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Snapshot- und Streaming-Metriken, Warteschlange, Quellposition, Heartbeat, Producer-Latenz, Consumer-Fortschritt und Alarmgrenzen modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen mehrstufigen Monitoring-Katalog mit belastbaren Schwellenwerten dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Protokolle und Ereigniskorrelation

Schwerpunkt: Worker-Logs, Connector-Logs, Datenbankprotokolle, Kafka-Fehler, Zeitstempel, Korrelationsmerkmale und Diagnosepakete.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Protokolle und Ereigniskorrelation“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Worker-Logs, Connector-Logs, Datenbankprotokolle, Kafka-Fehler, Zeitstempel, Korrelationsmerkmale und Diagnosepakete modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen reproduzierbaren Ablauf für Logsammlung und Zeitkorrelation dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Typische Störungsklassen

Schwerpunkt: Berechtigung, TLS, DNS, Netzwerk, Logretention, Slot oder Binlog, Schemaänderung, Serialisierung, Topic und Backpressure.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Typische Störungsklassen“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Berechtigung, TLS, DNS, Netzwerk, Logretention, Slot oder Binlog, Schemaänderung, Serialisierung, Topic und Backpressure modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Diagnosebaum mit prüfbaren Hypothesen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Wiederanlauf, Offset und Schemahistorie

Schwerpunkt: graceful shutdown, Offset-Kontinuität, Schemahistorie, Snapshot-Neustart, Recovery-Modus, Duplikate und Datenabgleich.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Wiederanlauf, Offset und Schemahistorie“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von graceful shutdown, Offset-Kontinuität, Schemahistorie, Snapshot-Neustart, Recovery-Modus, Duplikate und Datenabgleich modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Wiederanlaufprozess ohne unbemerkte Datenlücken dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Incident-, Problem- und Change-Runbooks

Schwerpunkt: Priorisierung, Auswirkung, Workaround, Root Cause, Known Error, Freigabe, Rollback und Nachkontrolle.

  1. Ausgangslage, Voraussetzungen und Zielkriterien für den Themenblock „Incident-, Problem- und Change-Runbooks“ erfassen und fachlich abgrenzen.
  2. Relevante Komponenten, Datenobjekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Priorisierung, Auswirkung, Workaround, Root Cause, Known Error, Freigabe, Rollback und Nachkontrolle modellieren und priorisieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem schrittweise umsetzen und jede Änderung nachvollziehbar protokollieren.
  4. Funktion, Reihenfolge, Berechtigungen, Protokollierung, Wiederanlauf und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein einsatzfähiges Betriebs- und Störungshandbuch dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Diagnose eines gestoppten Tasks anhand von Status, Metriken und Worker-Logs.
  • Analyse von wachsendem Quell-Lag und unzureichender Logretention.
  • Durchführung eines kontrollierten Connector-Wiederanlaufs mit Datenabgleich.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Plattformbetrieb, Kafka- und Datenbankadministration, Second- und Third-Level-Support, SRE, DevOps und technische Serviceverantwortung.

Voraussetzungen: Praktische Grundlagen in Debezium oder Kafka Connect sowie Erfahrung mit Logs, Netzwerken und Datenbankbetrieb.

Didaktik und Arbeitsweise

Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, nachvollziehbare Konfigurationsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung arbeitet mit definierten Ausgangswerten, Prüfpunkten und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als wiederholbarer technischer Standard eingesetzt werden können.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Plattformbetrieb, Kafka- und Datenbankadministration, Second- und Third-Level-Support, SRE, DevOps und technische Serviceverantwortung
Voraussetzungen: Praktische Grundlagen in Debezium oder Kafka Connect sowie Erfahrung mit Logs, Netzwerken und Datenbankbetrieb
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Erfurt 2 Tage
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Paderborn 2 Tage
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Konstanz 2 Tage
Freiburg 2 Tage
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Hamburg 2 Tage
Leipzig 2 Tage
Hamm 2 Tage
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Luxemburg 2 Tage
Hannover 2 Tage
Stuttgart 2 Tage
Trier 2 Tage
Madgeburg 2 Tage
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