Das Seminar klärt zuerst, wann Python oder eine UDF gegenüber SQL und Makros wirklich sinnvoll ist. Danach werden Remote-Ausführung, Modell-API, inkrementelle Varianten und datenbankseitige Funktionen so umgesetzt, dass Tests, Berechtigungen und Deployment beherrschbar bleiben.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- SQL, Python-Modell, Makro und UDF anhand technischer Kriterien unterscheiden.
- Adapter- und Runtimevoraussetzungen für Remote-Python-Ausführung prüfen.
- Python-Modelle mit ref(), source(), Konfiguration und DataFrames entwickeln.
- Inkrementelle Python-Modelle und SQL- beziehungsweise Python-UDFs aufbauen.
- Tests, Berechtigungen, Deployment und Fehlerdiagnose für beide Ressourcentypen organisieren.
Schrittweise Seminarinhalte
1. SQL, Python, Makro oder UDF auswählen
Schwerpunkt: Ausführungsort, Datenvolumen, Bibliotheken, Portabilität, Testbarkeit, Wiederverwendung, Laufzeitkosten und Konsum außerhalb von dbt.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „SQL, Python, Makro oder UDF auswählen“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Ausführungsort, Datenvolumen, Bibliotheken, Portabilität, Testbarkeit, Wiederverwendung, Laufzeitkosten und Konsum außerhalb von dbt identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis eine Entscheidungsmatrix für die geeignete Implementierungsform dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
2. Python-Runtime und Adaptervoraussetzungen
Schwerpunkt: remote Ausführung auf der Datenplattform, Session, unterstützte Adapter, Python-Abhängigkeiten, Netzwerkzugriff und Ressourcenlimits.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Python-Runtime und Adaptervoraussetzungen“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu remote Ausführung auf der Datenplattform, Session, unterstützte Adapter, Python-Abhängigkeiten, Netzwerkzugriff und Ressourcenlimits identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis eine geprüfte Laufzeitarchitektur für Python-Modelle dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
3. Python-Modell-API und DataFrame-Verarbeitung
Schwerpunkt: model()-Funktion, dbt.config, dbt.ref, dbt.source, dbt.this, Sessionobjekt, DataFrames und Rückgabewert.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Python-Modell-API und DataFrame-Verarbeitung“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu model()-Funktion, dbt.config, dbt.ref, dbt.source, dbt.this, Sessionobjekt, DataFrames und Rückgabewert identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein ausführbares Python-Modell mit klarer Abhängigkeit und Materialisierung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
4. Inkrementelle Python-Modelle
Schwerpunkt: table und incremental, dbt.is_incremental, unique_key, Strategieunterstützung, Filterung, Schemaänderung und Wiederaufbau.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Inkrementelle Python-Modelle“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu table und incremental, dbt.is_incremental, unique_key, Strategieunterstützung, Filterung, Schemaänderung und Wiederaufbau identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein wiederholbares inkrementelles Python-Modell mit definiertem Fehlerverhalten dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
5. User-Defined Functions in SQL und Python
Schwerpunkt: Funktionssignatur, Argumente, Rückgabetyp, SQL- oder Python-Body, Jinja zur Erstellungszeit, Overloads und Adapterunterstützung.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „User-Defined Functions in SQL und Python“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Funktionssignatur, Argumente, Rückgabetyp, SQL- oder Python-Body, Jinja zur Erstellungszeit, Overloads und Adapterunterstützung identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis eine versionierte UDF-Definition mit klarer Laufzeitschnittstelle dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
6. UDF-Lifecycle, Abhängigkeiten und Bereitstellung
Schwerpunkt: DAG-Knoten, Build-Auswahl, Änderung, Overload, Berechtigungen, Nutzung außerhalb von dbt, Rückwärtskompatibilität und Rollback.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „UDF-Lifecycle, Abhängigkeiten und Bereitstellung“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu DAG-Knoten, Build-Auswahl, Änderung, Overload, Berechtigungen, Nutzung außerhalb von dbt, Rückwärtskompatibilität und Rollback identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Veröffentlichungsprozess für Warehouse-Funktionen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
7. Tests und Fehleranalyse für Python-Modelle und UDFs
Schwerpunkt: Datenprüfungen, SQL-Unit-Tests gegen UDF-Nutzung, Fixture-Daten, Laufzeitlogs, Sessionfehler, Paketfehler und Datenbankdiagnose.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Tests und Fehleranalyse für Python-Modelle und UDFs“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Datenprüfungen, SQL-Unit-Tests gegen UDF-Nutzung, Fixture-Daten, Laufzeitlogs, Sessionfehler, Paketfehler und Datenbankdiagnose identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen adaptergerechten Test- und Diagnosekatalog für Python- und UDF-Komponenten dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
8. Laufzeitpaket, Container und unveränderliche Builds
Schwerpunkt: Projektcheckout, Python-Umgebung, Adapter, Packages, Profileinbindung, Artefaktverzeichnisse, Container-Image und Versionskennzeichnung.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Laufzeitpaket, Container und unveränderliche Builds“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Projektcheckout, Python-Umgebung, Adapter, Packages, Profileinbindung, Artefaktverzeichnisse, Container-Image und Versionskennzeichnung identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein reproduzierbares, freigegebenes Laufzeitpaket für dbt Core dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Implementierung eines Python-Modells mit zwei Upstream-Abhängigkeiten.
- Umstellung auf inkrementelle Verarbeitung mit dokumentierter Schlüssel- und Filterlogik.
- Definition und Nutzung einer UDF einschließlich Build-Auswahl und Berechtigungsprüfung.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Data Engineers, Analytics Engineers, Python-Entwicklung, Data Science Engineering und Plattformarchitektur.
Voraussetzungen: Gute dbt-Core-, SQL- und Python-Kenntnisse; eingesetzte Datenplattform und Adapter müssen die benötigte Python- beziehungsweise UDF-Funktion unterstützen.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, geführte Konfigurationsschritte, Code-Reviews und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung arbeitet mit einem versionierten Laborprojekt, definierten Prüfpunkten und einer nachvollziehbaren Dokumentation.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Data Engineers, Analytics Engineers, Python-Entwicklung, Data Science Engineering und Plattformarchitektur |
| Voraussetzungen: | Gute dbt-Core-, SQL- und Python-Kenntnisse; eingesetzte Datenplattform und Adapter müssen die benötigte Python- beziehungsweise UDF-Funktion unterstützen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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