Das Seminar verbindet klassische Datenqualitätsprüfungen mit isolierten Unit Tests für SQL-Logik. Aus fachlichen Risiken entstehen konkrete Tests, aussagekräftige Fehlermeldungen und abgestufte Reaktionen für Entwicklung, CI und Produktionsbetrieb.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Datenqualitätsrisiken in passende Testarten und Prüfstufen übersetzen.
- Standardtests, eigene generische Tests und singuläre Tests wartbar strukturieren.
- Komplexe SQL-Logik mit statischen Unit-Test-Eingaben vor der Materialisierung prüfen.
- Test-Driven Development für analytische Transformationen anwenden.
- Fehleranalyse, store_failures, Severity und CI-Gates betrieblich beherrschen.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Datenprüfungen und Qualitätsregeln
Schwerpunkt: unique, not_null, accepted_values, relationships, Ressourcenzuordnung, Severity, Warn- und Fehlergrenzen sowie store_failures.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Datenprüfungen und Qualitätsregeln“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu unique, not_null, accepted_values, relationships, Ressourcenzuordnung, Severity, Warn- und Fehlergrenzen sowie store_failures identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Satz ausführbarer Datenqualitätsregeln dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
2. Eigene generische Tests
Schwerpunkt: test-Blöcke, Parameter, column_name, zusätzliche Argumente, Konfiguration, Wiederverwendung und verständliche Fehlerausgaben.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Eigene generische Tests“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu test-Blöcke, Parameter, column_name, zusätzliche Argumente, Konfiguration, Wiederverwendung und verständliche Fehlerausgaben identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis eine wiederverwendbare Bibliothek fachlicher und technischer Qualitätstests dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
3. Singuläre Tests und komplexe Qualitätsabfragen
Schwerpunkt: SQL-basierte Fehlerabfragen, Geschäftsregeln, Join-Prüfungen, Schwellenwerte, Debugging und Ergebnisablage.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Singuläre Tests und komplexe Qualitätsabfragen“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu SQL-basierte Fehlerabfragen, Geschäftsregeln, Join-Prüfungen, Schwellenwerte, Debugging und Ergebnisablage identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen nachvollziehbaren Test für eine komplexe, projektbezogene Regel dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
4. Unit Tests für SQL-Modelllogik
Schwerpunkt: given-Eingaben, expect-Ergebnisse, ref- und source-Inputs, Versionen, statische Fixtures, Edge Cases und Ausführung vor Materialisierung.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Unit Tests für SQL-Modelllogik“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu given-Eingaben, expect-Ergebnisse, ref- und source-Inputs, Versionen, statische Fixtures, Edge Cases und Ausführung vor Materialisierung identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen isolierten Unit-Test für komplexe SQL-Entscheidungslogik dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
5. Test-Driven Development im Analytics Engineering
Schwerpunkt: fachliches Beispiel, zuerst fehlschlagender Test, minimale Implementierung, Refactoring, Regression und Review.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Test-Driven Development im Analytics Engineering“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu fachliches Beispiel, zuerst fehlschlagender Test, minimale Implementierung, Refactoring, Regression und Review identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen wiederholbaren TDD-Ablauf für datenbezogene Transformationslogik dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
6. Source Freshness und Ladezustände
Schwerpunkt: Zeitstempel, Freshness-Schwellen, Warn- und Fehlergrenzen, Filter, sources.json, Scheduler-Reihenfolge und Störungsbehandlung.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Source Freshness und Ladezustände“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Zeitstempel, Freshness-Schwellen, Warn- und Fehlergrenzen, Filter, sources.json, Scheduler-Reihenfolge und Störungsbehandlung identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen wiederholbaren Freshness-Check mit klarer Reaktion auf verspätete Quelldaten dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
7. Testauswahl, Fehleranalyse und Quality Gates
Schwerpunkt: dbt build, indirekte Auswahl, Tags, result-Selektoren, gespeicherte Fehler, Flaky Tests, Quarantäne und CI-Abbruchregeln.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Testauswahl, Fehleranalyse und Quality Gates“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu dbt build, indirekte Auswahl, Tags, result-Selektoren, gespeicherte Fehler, Flaky Tests, Quarantäne und CI-Abbruchregeln identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein abgestuftes Quality-Gate-Modell für Entwicklung, CI und Produktion dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
8. Observability mit Artefakten und Kennzahlen
Schwerpunkt: run_results, manifest, sources, Laufzeiten, Status, Zeilenwirkungen, Testfehler, kritischer Pfad, historische Vergleiche und Dashboards.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Observability mit Artefakten und Kennzahlen“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu run_results, manifest, sources, Laufzeiten, Status, Zeilenwirkungen, Testfehler, kritischer Pfad, historische Vergleiche und Dashboards identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen messbaren Betriebsstatus mit definierten Kennzahlen und Alarmgrenzen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Entwicklung einer Testmatrix für Schlüssel, Wertebereiche, Beziehungen und Geschäftsregeln.
- Implementierung eines generischen Tests mit Parametern und verständlicher Fehlerausgabe.
- TDD-Übung für ein Modell mit Datumslogik, CASE-Ausdrücken und Edge Cases.
- Aufbau eines Quality Gates mit Warn-, Fehler- und Quarantäneregeln.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Analytics Engineers, Data Engineers, Data Quality Management, BI-Entwicklung und technische Teamleitung.
Voraussetzungen: Praktische SQL- und dbt-Core-Grundkenntnisse; Erfahrung mit YAML und Versionskontrolle ist hilfreich.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, geführte Konfigurationsschritte, Code-Reviews und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung arbeitet mit einem versionierten Laborprojekt, definierten Prüfpunkten und einer nachvollziehbaren Dokumentation.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Analytics Engineers, Data Engineers, Data Quality Management, BI-Entwicklung und technische Teamleitung |
| Voraussetzungen: | Praktische SQL- und dbt-Core-Grundkenntnisse; Erfahrung mit YAML und Versionskontrolle ist hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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