Das Seminar ersetzt spontane Fehlersuche durch einen festen Diagnoseablauf. Von Invocation-ID und Logevent über kompilierten SQL-Code bis zu Datenbank- und Artefaktinformationen wird jede Störung reproduzierbar eingegrenzt, behoben und als Runbook dokumentiert.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Logs und strukturierte Ereignisse sicher korrelieren und aufbewahren.
- Vom Modellcode zum kompilierten und ausgeführten SQL nachvollziehen.
- Verbindungs-, Parse-, Compiler-, Datenbank- und Testfehler systematisch unterscheiden.
- Artefakte und Laufzeitkennzahlen für proaktive Observability nutzen.
- Incident-, Problem- und Change-Runbooks mit klaren Wiederanlaufschritten erstellen.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Events, Konsolenausgabe und dbt.log
Schwerpunkt: Log-Level, strukturierte Ereignisse, Invocation-ID, Thread-ID, Zeitstempel, Warnungen, Fehlercodes, Maskierung und Aufbewahrung.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Events, Konsolenausgabe und dbt.log“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Log-Level, strukturierte Ereignisse, Invocation-ID, Thread-ID, Zeitstempel, Warnungen, Fehlercodes, Maskierung und Aufbewahrung identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein standardisiertes Verfahren zur Logsammlung und Laufkorrelation dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
2. Kompilierter SQL-Code und Laufzeitdiagnose
Schwerpunkt: target/compiled, target/run, Jinja-Auflösung, Relation-Namen, Adapter-SQL, Query-ID, Datenbankplan und reproduzierbare Ausführung.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Kompilierter SQL-Code und Laufzeitdiagnose“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu target/compiled, target/run, Jinja-Auflösung, Relation-Namen, Adapter-SQL, Query-ID, Datenbankplan und reproduzierbare Ausführung identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen Diagnoseablauf vom Modellcode bis zur tatsächlich ausgeführten Datenbankanweisung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
3. Observability mit Artefakten und Kennzahlen
Schwerpunkt: run_results, manifest, sources, Laufzeiten, Status, Zeilenwirkungen, Testfehler, kritischer Pfad, historische Vergleiche und Dashboards.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Observability mit Artefakten und Kennzahlen“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu run_results, manifest, sources, Laufzeiten, Status, Zeilenwirkungen, Testfehler, kritischer Pfad, historische Vergleiche und Dashboards identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen messbaren Betriebsstatus mit definierten Kennzahlen und Alarmgrenzen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
4. Verbindungs-, TLS- und Berechtigungsstörungen
Schwerpunkt: Profile, DNS, Zertifikate, Netzwerk, Authentisierung, Rollen, Schemas, Warehouse-Zustand und Timeouts.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Verbindungs-, TLS- und Berechtigungsstörungen“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Profile, DNS, Zertifikate, Netzwerk, Authentisierung, Rollen, Schemas, Warehouse-Zustand und Timeouts identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Diagnosebaum für Infrastruktur- und Zugriffsfehler dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
5. Parse-, Compiler- und Jinja-Fehler
Schwerpunkt: YAML-Syntax, Namenskollisionen, nicht gefundene Nodes, zyklische Referenzen, Makroauflösung, execute-Kontext und Packagekonflikte.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Parse-, Compiler- und Jinja-Fehler“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu YAML-Syntax, Namenskollisionen, nicht gefundene Nodes, zyklische Referenzen, Makroauflösung, execute-Kontext und Packagekonflikte identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis eine systematische Vorgehensweise zur Eingrenzung von Projekt- und Kompilierungsfehlern dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
6. Datenbank-, Modell- und Testfehler
Schwerpunkt: SQL-Syntax, Datentypen, Schemaänderungen, inkrementelle Zustände, Locks, Ressourcenlimits, fehlerhafte Daten und Testresultate.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Datenbank-, Modell- und Testfehler“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu SQL-Syntax, Datentypen, Schemaänderungen, inkrementelle Zustände, Locks, Ressourcenlimits, fehlerhafte Daten und Testresultate identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein Maßnahmenkatalog für häufige Laufzeit- und Datenqualitätsstörungen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
7. Retry, Idempotenz und Wiederanlauf
Schwerpunkt: fehlgeschlagene Knoten, result-Auswahl, Teilzustände, Retry-Grenzen, Full Refresh, Backfill, Rollback und Datenabgleich.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Retry, Idempotenz und Wiederanlauf“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu fehlgeschlagene Knoten, result-Auswahl, Teilzustände, Retry-Grenzen, Full Refresh, Backfill, Rollback und Datenabgleich identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein abgestuftes Wiederanlaufverfahren für technische und fachliche Fehler dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
8. Incident-, Problem- und Change-Runbooks
Schwerpunkt: Priorität, Auswirkung, Sofortmaßnahme, Beweissicherung, Root Cause, Known Error, Korrektur, Abnahme und Nachkontrolle.
- Ausgangslage, Zielzustand und fachliche Grenzen für den Themenblock „Incident-, Problem- und Change-Runbooks“ anhand des Laborprojekts erfassen.
- Relevante Dateien, Ressourcen, Rollen und Abhängigkeiten zu Priorität, Auswirkung, Sofortmaßnahme, Beweissicherung, Root Cause, Known Error, Korrektur, Abnahme und Nachkontrolle identifizieren und in einer Arbeitscheckliste festhalten.
- Die erforderliche Konfiguration, den Code oder den Betriebsprozess schrittweise umsetzen und alle erzeugten Zwischenstände nachvollziehbar prüfen.
- Funktion, Sicherheit, Wiederholbarkeit, Datenwirkung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv-, Negativ- und Wiederanlauffällen bewerten.
- Als Arbeitsergebnis ein vollständiges technisches Runbook für den produktiven dbt-Betrieb dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederverwendbaren Projekt- oder Betriebsstandard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Korrelation eines fehlgeschlagenen Laufs über Invocation-ID, Log und Run Results.
- Analyse vorbereiteter Fehler in Profil, YAML, Jinja, inkrementellem Zustand und Datenprüfung.
- Erstellung eines Incident-Runbooks mit Sofortmaßnahme, Root Cause und Nachkontrolle.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Second- und Third-Level-Support, Analytics Engineering, Data Platform Operations, DevOps und technische Serviceverantwortung.
Voraussetzungen: dbt-Core-Grundkenntnisse, Erfahrung mit SQL, Datenbankberechtigungen, Logs und produktiven Datenpipelines.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, geführte Konfigurationsschritte, Code-Reviews und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung arbeitet mit einem versionierten Laborprojekt, definierten Prüfpunkten und einer nachvollziehbaren Dokumentation.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Second- und Third-Level-Support, Analytics Engineering, Data Platform Operations, DevOps und technische Serviceverantwortung |
| Voraussetzungen: | dbt-Core-Grundkenntnisse, Erfahrung mit SQL, Datenbankberechtigungen, Logs und produktiven Datenpipelines |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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