Resilienz entsteht nicht durch ein weiteres Dashboard, sondern durch abgestimmte Begriffe, aktuelle Partner- und Standortdaten, frühzeitige Meldungen und klar geregelte Reaktionen über Unternehmensgrenzen hinweg.
Das Seminar modelliert einen vollständigen Prozess von der Planung bis zur Störung und Gegenmaßnahme.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Schritt 1: Geschäftsproblem und Prozessgrenzen festlegen
- Schritt 2: Partner- und Standortdaten sichern
- Schritt 3: Demand-and-Capacity-Prozess modellieren
- Schritt 4: PURIS für kurzfristige Versorgung einordnen
- Schritt 5: Störungsmeldungen standardisieren
- Schritt 6: Datenquellen und Mapping definieren
- Schritt 7: Austausch und Policies planen
- Schritt 8: Ausnahmen und Maßnahmen steuern
- Schritt 9: Cockpit und Kennzahlen gestalten
- Schritt 10: Ende-zu-Ende-Szenario testen
- Schritt 11: Pilotpartner und Skalierung wählen
- Praxisübungen
- Arbeitsweise
Zielsetzung
Ziel ist ein abgestimmtes Use-Case-Konzept mit Prozessrollen, Datenmodellen, Partnerzuordnung, Austauschregeln, Ausnahmebehandlung und realistischem Pilotumfang.
Zielgruppe
Supply Chain Management, Logistik, Produktionsplanung, Einkauf, Lieferantenmanagement, Datenintegration und technische Projektleitung.
Voraussetzungen
Kenntnis der eigenen Bedarfs-, Kapazitäts- oder Lieferprozesse. Grundkenntnisse in Datenaustausch sind hilfreich.
Seminarinhalte
Schritt 1: Geschäftsproblem und Prozessgrenzen festlegen
Planungshorizont, Materialien, Werke, Partner und Eskalationsschwellen werden definiert. DCM, PURIS und Störungsmeldung werden nach Zweck getrennt.
Schritt 2: Partner- und Standortdaten sichern
BPNL, BPNS und BPNA werden den relevanten Kunden-, Lieferanten-, Werk- und Lieferstellenbeziehungen zugeordnet. Unklare Zuordnungen werden vor Datenaustausch bereinigt.
Schritt 3: Demand-and-Capacity-Prozess modellieren
Bedarf, Kapazität, Engpass, Zusage und Abstimmung werden als gemeinsamer Prozess beschrieben. Zeitraster, Einheiten und Status werden vereinheitlicht.
Schritt 4: PURIS für kurzfristige Versorgung einordnen
Bestand, Lieferinformation, Bedarf und kritische Abweichung werden für die operative Zusammenarbeit strukturiert. Planung und kurzfristige Reaktion bleiben unterscheidbar.
Schritt 5: Störungsmeldungen standardisieren
Ereignis, Auswirkung, betroffene Produkte oder Standorte, Beginn, erwartete Dauer und Aktualisierung werden als kontrollierte Meldung modelliert.
Schritt 6: Datenquellen und Mapping definieren
ERP, APS, MES, Lieferantenportal und manuelle Quellen werden auf Austauschmodelle abgebildet. Systemführerschaft und Aktualisierungsrhythmus werden festgelegt.
Schritt 7: Austausch und Policies planen
Provider, Consumer, Partnerkreis, Zweck und Laufzeit werden je Datenart definiert. Sensible Kapazitätsinformationen werden auf den erforderlichen Umfang begrenzt.
Schritt 8: Ausnahmen und Maßnahmen steuern
Abweichungen lösen definierte Prüfungen, Rückfragen, Zusagen und Eskalationen aus. Maßnahmen erhalten Verantwortliche, Termin und Status.
Schritt 9: Cockpit und Kennzahlen gestalten
Datenaktualität, Abdeckung, Reaktionszeit, offene Engpässe und Maßnahmenwirksamkeit werden messbar gemacht. Kennzahlen unterstützen Entscheidungen statt nur Datensammlung.
Schritt 10: Ende-zu-Ende-Szenario testen
Bedarf, Kapazitätsmeldung, Engpass, Störungsupdate und Gegenmaßnahme werden mit mehreren Rollen durchgespielt.
Schritt 11: Pilotpartner und Skalierung wählen
Ein klarer Materialbereich, wenige Werke und kooperationsbereite Partner bilden den Pilot. Danach werden weitere Stufen und Automatisierungen ergänzt.
Praxisübungen
- Modellieren eines DCM- und PURIS-Prozesses
- Zuordnen von Partnern und Standorten über BPN-Strukturen
- Erstellen einer standardisierten Störungsmeldung
- Durchspielen eines Engpassszenarios mit Maßnahmen und Kennzahlen
Arbeitsweise
Fachvortrag, Demonstrationen, moderierte Architekturarbeit und praktische Übungen in einer Schulungsumgebung. Die Übungen werden mit Checklisten, Testfällen und nachvollziehbaren Zwischenergebnissen dokumentiert.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Supply Chain Management, Logistik, Produktionsplanung, Einkauf, Lieferantenmanagement, Datenintegration und technische Projektleitung. |
| Voraussetzungen: | Kenntnis der eigenen Bedarfs-, Kapazitäts- oder Lieferprozesse. Grundkenntnisse in Datenaustausch sind hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, moderierte Architekturarbeit und praktische Übungen in einer Schulungsumgebung |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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