Das Seminar vermittelt die strukturierte Modellierung von Entscheidungen mit DMN und FEEL im Camunda Modeler. Aus fachlichen Regeln entstehen Entscheidungsanforderungsdiagramme, Entscheidungstabellen und Ausdrücke mit klaren Eingaben, Ausgaben und Hit Policies. Der zweite Tag konzentriert sich auf FEEL-Datentypen, Kontexte, Listen, Funktionen, Tests und die Einbindung von Entscheidungen in BPMN-Prozesse.
Inhaltsübersicht
- Kapitel 1: Tag 1: DMN-Struktur und Entscheidungstabellen
- Kapitel 2: Tag 2: FEEL, Tests und BPMN-Integration
Lernziele
- Entscheidungen, Eingabedaten und Wissensanforderungen fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- Entscheidungsanforderungsdiagramme strukturieren fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- FEEL-Syntax, Operatoren und Null-Behandlung fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
- Kontexte, Listen, Bereiche und Funktionen fachlich einordnen, praktisch umsetzen und anhand definierter Prüfpunkte bewerten
Kapitel 1: Tag 1: DMN-Struktur und Entscheidungstabellen
Geschäftsregeln werden in nachvollziehbare, prüfbare Entscheidungsmodelle überführt.
Kapitelinhaltsverzeichnis: 1.1 Entscheidungen, Eingabedaten und Wissensanforderungen; 1.2 Entscheidungsanforderungsdiagramme strukturieren; 1.3 Entscheidungstabellen und Hit Policies; 1.4 Datentypen, Eingaben, Ausgaben und Regelreihenfolge
- Schritt 1: Entscheidungen, Eingabedaten und Wissensanforderungen
Zunächst wird „Entscheidungen, Eingabedaten und Wissensanforderungen“ systematisch eingeordnet. Begriffe, Verantwortlichkeiten, Eingaben und erwartete Artefakte werden abgegrenzt. Das Teilziel wird mit den Qualitätskriterien des Kapitels verbunden.
- Schritt 2: Entscheidungsanforderungsdiagramme strukturieren
Danach wird „Entscheidungsanforderungsdiagramme strukturieren“ am Schulungssystem umgesetzt. Einstellungen, Dateien und Modellierungsschritte werden in einer nachvollziehbaren Reihenfolge ausgeführt; jeder Zwischenstand wird unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 3: Entscheidungstabellen und Hit Policies
Im nächsten Schritt wird „Entscheidungstabellen und Hit Policies“ mit Positiv-, Grenz- und Fehlerfällen geprüft. Meldungen, Modellartefakte und sichtbares Verhalten werden ausgewertet, damit Abweichungen nicht nur behoben, sondern ursächlich verstanden werden.
- Schritt 4: Datentypen, Eingaben, Ausgaben und Regelreihenfolge
Abschließend wird „Datentypen, Eingaben, Ausgaben und Regelreihenfolge“ in eine wiederverwendbare Arbeitsanweisung überführt. Reviewpunkte, Versionshinweise, Zuständigkeiten und typische Fehlermuster werden so dokumentiert, dass der Ablauf im Projekt reproduzierbar bleibt.
Praxisaufgabe: Ein fachlicher Genehmigungsfall wird als DRD und Entscheidungstabelle modelliert und mit Grenzwerten sowie Mehrfachtreffern geprüft.
Kontrollpunkte: Das Ergebnis ist reproduzierbar, fachlich nachvollziehbar, ohne ungeklärte Warnungen gespeichert und anhand mindestens eines Fehlerfalls geprüft.
Kapitel 2: Tag 2: FEEL, Tests und BPMN-Integration
Ausdrücke, Datenstrukturen und Prozessaufrufe werden robust und nachvollziehbar gestaltet.
Kapitelinhaltsverzeichnis: 2.1 FEEL-Syntax, Operatoren und Null-Behandlung; 2.2 Kontexte, Listen, Bereiche und Funktionen; 2.3 Testfälle, Grenzwerte und Fehlermeldungen; 2.4 Business Rule Task, Variablenmapping und Versionierung
- Schritt 1: FEEL-Syntax, Operatoren und Null-Behandlung
Zunächst wird „FEEL-Syntax, Operatoren und Null-Behandlung“ systematisch eingeordnet. Begriffe, Verantwortlichkeiten, Eingaben und erwartete Artefakte werden abgegrenzt. Das Teilziel wird mit den Qualitätskriterien des Kapitels verbunden.
- Schritt 2: Kontexte, Listen, Bereiche und Funktionen
Danach wird „Kontexte, Listen, Bereiche und Funktionen“ am Schulungssystem umgesetzt. Einstellungen, Dateien und Modellierungsschritte werden in einer nachvollziehbaren Reihenfolge ausgeführt; jeder Zwischenstand wird unmittelbar kontrolliert.
- Schritt 3: Testfälle, Grenzwerte und Fehlermeldungen
Im nächsten Schritt wird „Testfälle, Grenzwerte und Fehlermeldungen“ mit Positiv-, Grenz- und Fehlerfällen geprüft. Meldungen, Modellartefakte und sichtbares Verhalten werden ausgewertet, damit Abweichungen nicht nur behoben, sondern ursächlich verstanden werden.
- Schritt 4: Business Rule Task, Variablenmapping und Versionierung
Abschließend wird „Business Rule Task, Variablenmapping und Versionierung“ in eine wiederverwendbare Arbeitsanweisung überführt. Reviewpunkte, Versionshinweise, Zuständigkeiten und typische Fehlermuster werden so dokumentiert, dass der Ablauf im Projekt reproduzierbar bleibt.
Praxisaufgabe: Das Entscheidungsmodell wird mit einer Testfallmatrix geprüft und aus einem BPMN-Prozess mit definierten Ein- und Ausgabemappings aufgerufen.
Kontrollpunkte: Das Ergebnis ist reproduzierbar, fachlich nachvollziehbar, ohne ungeklärte Warnungen gespeichert und anhand mindestens eines Fehlerfalls geprüft.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Business-Rule-Analysten, Prozessentwickler, Fachbereichsvertreter, Softwareentwickler und Testverantwortliche.
Voraussetzungen: Grundverständnis von Geschäftsregeln, Datenfeldern und Prozessentscheidungen; BPMN-Grundkenntnisse sind hilfreich.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse wechseln mit Demonstrationen, strukturierten Arbeitsschritten, eigenständigen Übungen und kontrollierten Fehlerfällen. Jede Aufgabe enthält Ausgangslage, Ziel, Umsetzung, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen. Dadurch entstehen nicht nur funktionierende Modelle oder Erweiterungen, sondern wiederholbare Vorgehensweisen für Projekt- und Teamarbeit.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Business-Rule-Analysten, Prozessentwickler, Fachbereichsvertreter, Softwareentwickler und Testverantwortliche |
| Voraussetzungen: | Grundverständnis von Geschäftsregeln, Datenfeldern und Prozessentscheidungen; BPMN-Grundkenntnisse sind hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, strukturierte Übungen, Praxisaufgaben und kontrollierte Fehlerfälle |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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