Seminar AFAH Data Quality und Data Exposure

Praxisorientierte Qualifizierung im Bereich Financial Accounting Hub. Das Seminar verbindet prüfbare Datenqualität mit einer kontrollierten Bereitstellung von Accounting-Daten. Behandelt werden Qualitätsregeln, Fehlerklassifikation, Korrekturprozesse, fachliche Datenprodukte und sichere Ausgabeschnittstellen.

Teilnehmende können Qualitätskontrollen in den Verarbeitungsfluss integrieren, fehlerhafte Datensätze zielgerichtet bearbeiten und abgestimmte Daten für Reporting, Audit, Analytics und nachgelagerte Systeme bereitstellen.

Inhaltsübersicht

  1. Einordnung und Zielsetzung
  2. Lernziele
  3. Zielgruppe
  4. Voraussetzungen
  5. Seminarinhalte
  6. Praxis und Methodik
  7. Einordnung in den Lernpfad

Einordnung und Zielsetzung

Drei Tage sind notwendig, weil Qualitätsmodell, technische Umsetzung, Fehlerprozess und sichere Datenbereitstellung in einer zusammenhängenden Fallstudie aufgebaut und geprüft werden.

Die Inhalte werden nicht als isolierte Produktfunktionen behandelt. Ausgangspunkt sind reale Anforderungen, darauf folgen Architekturentscheidung, Konfiguration, Prüfung, Fehleranalyse und dokumentierte Betriebsübergabe.

Lernziele

  • die Architektur und die zentralen Betriebsobjekte im Bereich Financial Accounting Hub einordnen.
  • eine belastbare Referenzkonfiguration aus fachlichen Anforderungen ableiten.
  • Konfigurationen schrittweise erstellen, testen und nachvollziehbar dokumentieren.
  • Sicherheits-, Betriebs- und Governance-Anforderungen in der Umsetzung berücksichtigen.
  • Fehlerbilder systematisch analysieren und geeignete Korrekturmaßnahmen auswählen.

Zielgruppe

Data Engineers, Accounting-IT, Reporting- und Analytics-Teams, Anwendungsbetreuer, Auditoren, Data-Governance-Verantwortliche und technische Consultants.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse der AFAH-Architektur sowie Erfahrung mit Datenmodellen, SQL oder Reporting sind hilfreich.

Seminarinhalte

Modul 1: Qualitätsdimensionen und Kontrollmodell

Der Themenblock verbindet Vollständigkeit, Eindeutigkeit, Konsistenz und Aktualität, fachliche Plausibilitätsregeln für Beträge, Perioden und Kontierungen und Messgrößen, Schwellenwerte und Verantwortlichkeiten zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.

  • Vollständigkeit, Eindeutigkeit, Konsistenz und Aktualität.
  • fachliche Plausibilitätsregeln für Beträge, Perioden und Kontierungen.
  • Messgrößen, Schwellenwerte und Verantwortlichkeiten.

Schritt für Schritt

  1. Vollständigkeit, Eindeutigkeit, Konsistenz und Aktualität erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
  2. fachliche Plausibilitätsregeln für Beträge, Perioden und Kontierungen anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
  3. Messgrößen, Schwellenwerte und Verantwortlichkeiten mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
  4. Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.

Modul 2: Regeldesign für Data Quality

Der Themenblock verbindet deterministische Prüfungen und kontextabhängige Validierungen, Referenzdaten- und Wertebereichsprüfungen und wiederverwendbare Regelbausteine und Versionierung zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.

  • deterministische Prüfungen und kontextabhängige Validierungen.
  • Referenzdaten- und Wertebereichsprüfungen.
  • wiederverwendbare Regelbausteine und Versionierung.

Schritt für Schritt

  1. deterministische Prüfungen und kontextabhängige Validierungen erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
  2. Referenzdaten- und Wertebereichsprüfungen anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
  3. wiederverwendbare Regelbausteine und Versionierung mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
  4. Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.

Modul 3: Fehlerklassifikation und Bearbeitungsprozess

Der Themenblock verbindet technische Fehler, fachliche Fehler und Warnungen, Quarantäne, Korrektur, erneute Verarbeitung und Genehmigung und Priorisierung nach Risiko, Volumen und Abschlussrelevanz zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.

  • technische Fehler, fachliche Fehler und Warnungen.
  • Quarantäne, Korrektur, erneute Verarbeitung und Genehmigung.
  • Priorisierung nach Risiko, Volumen und Abschlussrelevanz.

Schritt für Schritt

  1. technische Fehler, fachliche Fehler und Warnungen erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
  2. Quarantäne, Korrektur, erneute Verarbeitung und Genehmigung anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
  3. Priorisierung nach Risiko, Volumen und Abschlussrelevanz mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
  4. Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.

Modul 4: Reconciliation und Nachweisführung

Der Themenblock verbindet Mengengerüste, Summenabstimmungen und Kontrolltotalen, Korrelation von Eingangs-, Verarbeitungs- und Ausgangsdaten und revisionssichere Protokollierung und Audit-Nachweise zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.

  • Mengengerüste, Summenabstimmungen und Kontrolltotalen.
  • Korrelation von Eingangs-, Verarbeitungs- und Ausgangsdaten.
  • revisionssichere Protokollierung und Audit-Nachweise.

Schritt für Schritt

  1. Mengengerüste, Summenabstimmungen und Kontrolltotalen erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
  2. Korrelation von Eingangs-, Verarbeitungs- und Ausgangsdaten anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
  3. revisionssichere Protokollierung und Audit-Nachweise mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
  4. Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.

Modul 5: Data Exposure und Datenprodukte

Der Themenblock verbindet fachliche Sichten für Accounting, Controlling und Audit, Filterung, Aggregation und Bereitstellungsfrequenzen und Schnittstellenverträge, Datenkatalog und semantische Beschreibung zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.

  • fachliche Sichten für Accounting, Controlling und Audit.
  • Filterung, Aggregation und Bereitstellungsfrequenzen.
  • Schnittstellenverträge, Datenkatalog und semantische Beschreibung.

Schritt für Schritt

  1. fachliche Sichten für Accounting, Controlling und Audit erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
  2. Filterung, Aggregation und Bereitstellungsfrequenzen anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
  3. Schnittstellenverträge, Datenkatalog und semantische Beschreibung mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
  4. Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.

Modul 6: Sicherheit und Zugriffsschutz

Der Themenblock verbindet rollenbasierter Zugriff auf vertrauliche Finanzdaten, Mandanten-, Gesellschafts- und Zwecktrennung und Protokollierung, Aufbewahrung und datenschutzgerechte Bereitstellung zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.

  • rollenbasierter Zugriff auf vertrauliche Finanzdaten.
  • Mandanten-, Gesellschafts- und Zwecktrennung.
  • Protokollierung, Aufbewahrung und datenschutzgerechte Bereitstellung.

Schritt für Schritt

  1. rollenbasierter Zugriff auf vertrauliche Finanzdaten erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
  2. Mandanten-, Gesellschafts- und Zwecktrennung anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
  3. Protokollierung, Aufbewahrung und datenschutzgerechte Bereitstellung mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
  4. Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.

Modul 7: Betrieb und Performance

Der Themenblock verbindet Volumenprofile und Abfrageverhalten, Indexierung, Partitionierung und Lastverteilung und Überwachung von Latenz, Fehlerquote und Datenfrische zu einem durchgängigen Arbeitsmodell. Der Schwerpunkt liegt auf einer nachvollziehbaren Umsetzung, die technische Funktion, Sicherheit, Betriebsfähigkeit und spätere Änderungen gemeinsam berücksichtigt.

  • Volumenprofile und Abfrageverhalten.
  • Indexierung, Partitionierung und Lastverteilung.
  • Überwachung von Latenz, Fehlerquote und Datenfrische.

Schritt für Schritt

  1. Volumenprofile und Abfrageverhalten erfassen, abgrenzen und mit überprüfbaren Kriterien beschreiben.
  2. Indexierung, Partitionierung und Lastverteilung anhand einer Referenzkonfiguration umsetzen und die Abhängigkeiten dokumentieren.
  3. Überwachung von Latenz, Fehlerquote und Datenfrische mit positiven, negativen und betrieblichen Testfällen prüfen.
  4. Ergebnis, Abweichungen und erforderliche Betriebsmaßnahmen in einer kurzen Arbeitsdokumentation festhalten.

Praxis und Methodik

Jeder Themenblock wird durch Demonstration, geführte Konfiguration und eigenständige Übung vertieft. Die Arbeitsweise folgt einem festen Muster: Anforderung klären, Zielzustand festlegen, Umsetzung durchführen, Ergebnis prüfen, Fehler gezielt provozieren und die Wiederherstellung dokumentieren.

  • Aufbau eines Qualitätskatalogs für einen Buchungsdatenstrom.
  • Definition eines End-to-End-Fehlerworkflows mit Wiederanlauf.
  • Entwurf einer abgestimmten Data-Exposure-Sicht für Audit und Reporting.
  • Erstellung eines Betriebsdashboards mit Qualitäts- und Frischekennzahlen.

Einordnung in den Lernpfad

Nach Grundlagen und Architektur. Sinnvolle Fortsetzung nach AFAH Studio und Rule Server oder als Vertiefung für Reporting-, Data- und Kontrollfunktionen.

Seminar und Anbieter vergleichen

Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleichzeitig mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können auf Deutsch – bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich – gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Data Engineers, Accounting-IT, Reporting- und Analytics-Teams, Anwendungsbetreuer, Auditoren, Data-Governance-Verantwortliche und technische Consultants
Voraussetzungen: Grundkenntnisse der AFAH-Architektur sowie Erfahrung mit Datenmodellen, SQL oder Reporting sind hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, geführte Konfiguration, praktische Übungen und strukturierte Fehleranalyse am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Ausführliche Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Madgeburg 3 Tage
Regensburg 3 Tage
Jena 3 Tage
Trier 3 Tage
München 3 Tage
Friedrichshafen 3 Tage
Kassel 3 Tage
Ulm 3 Tage
Münster 3 Tage
Nürnberg 3 Tage
Köln 3 Tage
Wuppertal 3 Tage
Berlin 3 Tage
Mainz 3 Tage
Erfurt 3 Tage
Bremen 3 Tage
Frankfurt 3 Tage
Paderborn 3 Tage
Essen 3 Tage
Darmstadt 3 Tage
Freiburg 3 Tage
Potsdam 3 Tage
Flensburg 3 Tage
Konstanz 3 Tage
Hamm 3 Tage
Rostock 3 Tage
Hamburg 3 Tage
Leipzig 3 Tage
Luxemburg 3 Tage
Hannover 3 Tage
Stuttgart 3 Tage
Dresden 3 Tage
Madgeburg 3 Tage
Regensburg 3 Tage
Jena 3 Tage
Trier 3 Tage
München 3 Tage
Friedrichshafen 3 Tage
Kassel 3 Tage
Ulm 3 Tage
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