Seminar Versasec vSEC:CMS – Entra ID, Active Directory und LDAP Integration

Das Seminar vermittelt die kontrollierte Einbindung von Microsoft Entra ID, Active Directory und LDAP-Verzeichnissen. Schwerpunkt sind Identitätszuordnung, Attribut- und Gruppenlogik, Dienstkonten, Synchronisation, Filter, Fehlerdiagnose und die sichere Nutzung von Verzeichnisdaten in Credential-Prozessen.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Verzeichnisquellen und Identitätsattribute für Credential-Prozesse fachlich modellieren.
  • Verbindungen mit minimalen Berechtigungen und nachvollziehbaren Vertrauensgrenzen konfigurieren.
  • Benutzer-, Gruppen- und Attributfilter kontrolliert aufbauen.
  • Mehrdeutigkeiten, Synchronisationsfehler und Identitätskonflikte erkennen.
  • Verzeichnisintegrationen testen, überwachen und revisionsfähig dokumentieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Identitätsmodell und führende Datenquellen

Schwerpunkt: Source of Authority, eindeutige Kennungen, Namensräume, Benutzerstatus, Gruppen, Organisationseinheiten und Lebenszyklusereignisse.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Identitätsmodell und führende Datenquellen“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Source of Authority, eindeutige Kennungen, Namensräume, Benutzerstatus, Gruppen, Organisationseinheiten und Lebenszyklusereignisse modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein belastbares Mapping zwischen Identität und Credential-Datensatz dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

2. Active-Directory-Verbindung

Schwerpunkt: Domänen, LDAP-Pfade, Global Catalog, TLS, Dienstkonten, Leserechte, Gruppenauflösung und Ausfallszenarien.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Active-Directory-Verbindung“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Domänen, LDAP-Pfade, Global Catalog, TLS, Dienstkonten, Leserechte, Gruppenauflösung und Ausfallszenarien modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine sicher konfigurierte und getestete AD-Anbindung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. LDAP-Verzeichnisse und Schema-Mapping

Schwerpunkt: Base DN, Bind, Filter, Objektklassen, Attribute, Mehrwertfelder, Zeichensätze und herstellerspezifische Besonderheiten.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „LDAP-Verzeichnisse und Schema-Mapping“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Base DN, Bind, Filter, Objektklassen, Attribute, Mehrwertfelder, Zeichensätze und herstellerspezifische Besonderheiten modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein dokumentiertes LDAP-Schema- und Filterkonzept dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Microsoft Entra ID im Integrationsmodell

Schwerpunkt: Cloud-Identitäten, hybride Zuordnung, eindeutige IDs, Gruppen, Attribute, Synchronisationsgrenzen und Betriebsverantwortung.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Microsoft Entra ID im Integrationsmodell“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Cloud-Identitäten, hybride Zuordnung, eindeutige IDs, Gruppen, Attribute, Synchronisationsgrenzen und Betriebsverantwortung modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein konsistentes Zielbild für Cloud- und Hybrididentitäten dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Gruppen-, Attribut- und Policy-Steuerung

Schwerpunkt: Zielgruppen, Ausschlüsse, dynamische Kriterien, Credential-Zuweisung, Namensbildung und organisatorische Delegation.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Gruppen-, Attribut- und Policy-Steuerung“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Zielgruppen, Ausschlüsse, dynamische Kriterien, Credential-Zuweisung, Namensbildung und organisatorische Delegation modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis regelbasierte und testbare Zuweisungslogik dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Änderungen, Deprovisionierung und Konflikte

Schwerpunkt: Eintritt, Wechsel, Austritt, Umbenennung, Kontosperre, Dubletten, verspätete Replikation und verwaiste Zuordnungen.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Änderungen, Deprovisionierung und Konflikte“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Eintritt, Wechsel, Austritt, Umbenennung, Kontosperre, Dubletten, verspätete Replikation und verwaiste Zuordnungen modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis robuste Lifecycle-Regeln für Verzeichnisänderungen dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Test, Monitoring und Fehleranalyse

Schwerpunkt: Verbindungsprüfung, Testidentitäten, Filtertests, Berechtigungsfehler, TLS, Replikation, Protokolle und Kontrollberichte.

  1. Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Test, Monitoring und Fehleranalyse“ erfassen.
  2. Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Verbindungsprüfung, Testidentitäten, Filtertests, Berechtigungsfehler, TLS, Replikation, Protokolle und Kontrollberichte modellieren.
  3. Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
  4. Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen wiederholbaren Abnahme- und Diagnoseprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Aufbau eines Attribut- und Gruppenmappings für mehrere Credential-Profile.
  • Entwicklung und Negativtest eines LDAP-Filters mit definierten Ausschlüssen.
  • Analyse von Identitätskonflikten und Ableitung eines Bereinigungsprozesses.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: IAM- und Verzeichnisdienstadministration, PKI-Teams, Systemintegration, Security Engineering und technische Projektleitung.

Voraussetzungen: Praktische Kenntnisse in mindestens einem Verzeichnisdienst, Gruppen- und Attributmodellen sowie grundlegende vSEC:CMS-Kenntnisse.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als Betriebsstandard wiederholbar bleiben.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: IAM- und Verzeichnisdienstadministration, PKI-Teams, Systemintegration, Security Engineering und technische Projektleitung
Voraussetzungen: Praktische Kenntnisse in mindestens einem Verzeichnisdienst, Gruppen- und Attributmodellen sowie grundlegende vSEC:CMS-Kenntnisse
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Münster 2 Tage
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Frankfurt 2 Tage
Paderborn 2 Tage
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