Das Seminar fokussiert die Datenhaltung und die Auslegung einer belastbaren Plattform. Behandelt werden Datenbankanbindung, Kapazitätsplanung, Sicherung, Wiederherstellung, Hochverfügbarkeitsmuster, kontrollierte Umschaltung und der Nachweis definierter Wiederanlaufziele.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Datenbankanforderungen und Datenflüsse der Plattform fachgerecht bewerten.
- Kapazität, Wachstum, Wartung und Performance auf belastbaren Annahmen planen.
- Backup-, Restore- und Konsistenzprüfungen für Credential-Daten definieren.
- Hochverfügbarkeits- und Disaster-Recovery-Optionen in ein Betriebsmodell einordnen.
- Umschalt- und Wiederanlaufverfahren kontrolliert testen und dokumentieren.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Datenmodell, Schutzbedarf und Abhängigkeiten
Schwerpunkt: Credential- und Konfigurationsdaten, Geheimnisse, Transaktionen, Integrität, Verfügbarkeit und regulatorische Anforderungen.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Datenmodell, Schutzbedarf und Abhängigkeiten“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Credential- und Konfigurationsdaten, Geheimnisse, Transaktionen, Integrität, Verfügbarkeit und regulatorische Anforderungen modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine Schutzbedarfs- und Abhängigkeitsanalyse für die Datenhaltung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
2. Datenbankbereitstellung und sichere Anbindung
Schwerpunkt: Instanzdesign, Dienstkonten, Berechtigungen, Verschlüsselung, Netzwerkpfade, Verbindungsparameter und Namensauflösung.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Datenbankbereitstellung und sichere Anbindung“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Instanzdesign, Dienstkonten, Berechtigungen, Verschlüsselung, Netzwerkpfade, Verbindungsparameter und Namensauflösung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis eine gehärtete und überprüfte Datenbankverbindung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
3. Kapazität, Wartung und Performance
Schwerpunkt: Bestandsgrößen, Ereignisvolumen, Wachstum, Indizes, Speicher, Wartungsfenster, Abfragen und Engpassanalyse.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Kapazität, Wartung und Performance“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Bestandsgrößen, Ereignisvolumen, Wachstum, Indizes, Speicher, Wartungsfenster, Abfragen und Engpassanalyse modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein Kapazitäts- und Wartungsmodell mit messbaren Schwellenwerten dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
4. Backup, Restore und Konsistenz
Schwerpunkt: Sicherungsarten, Aufbewahrung, Verschlüsselung, Schlüsselabhängigkeiten, Wiederherstellungsreihenfolge und Datenvalidierung.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Backup, Restore und Konsistenz“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Sicherungsarten, Aufbewahrung, Verschlüsselung, Schlüsselabhängigkeiten, Wiederherstellungsreihenfolge und Datenvalidierung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen getesteten Sicherungs- und Wiederherstellungsplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
5. Hochverfügbarkeit und Redundanz
Schwerpunkt: Datenbankredundanz, Serviceabhängigkeiten, Quorum, Netzwerk, Lastverteilung, gemeinsame Komponenten und Fehlerdomänen.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Hochverfügbarkeit und Redundanz“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Datenbankredundanz, Serviceabhängigkeiten, Quorum, Netzwerk, Lastverteilung, gemeinsame Komponenten und Fehlerdomänen modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein abgestimmtes Hochverfügbarkeitsdesign dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
6. Disaster Recovery und Standortausfall
Schwerpunkt: RPO, RTO, Notfallstandort, Konfigurationssicherung, Wiederanlaufprioritäten, Kommunikationsplan und Rückkehr in den Normalbetrieb.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Disaster Recovery und Standortausfall“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von RPO, RTO, Notfallstandort, Konfigurationssicherung, Wiederanlaufprioritäten, Kommunikationsplan und Rückkehr in den Normalbetrieb modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein Disaster-Recovery-Runbook mit Zielwerten dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
7. Failover-Test und Betriebsabnahme
Schwerpunkt: Testszenarien, kontrollierte Umschaltung, Negativtests, Credential-Transaktionen, Monitoring und Abnahmedokumentation.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Failover-Test und Betriebsabnahme“ erfassen.
- Relevante Objekte, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Testszenarien, kontrollierte Umschaltung, Negativtests, Credential-Transaktionen, Monitoring und Abnahmedokumentation modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Prozessmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Berechtigungen, Protokollierung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen nachweislich funktionierenden Umschalt- und Rückschaltprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Dimensionierung einer Beispielumgebung anhand von Credential- und Ereignisvolumen.
- Planung einer vollständigen Restore-Sequenz einschließlich Konsistenzkontrollen.
- Durchführung eines dokumentierten Failover- und Failback-Szenarios im Laborsystem.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Systemarchitektur, Datenbankadministration, Plattformbetrieb, technische Projektleitung und Disaster-Recovery-Verantwortung.
Voraussetzungen: Erfahrung mit relationalen Datenbanken, Windows-Servern, Backup und Restore sowie Grundkenntnisse der vSEC:CMS-Komponenten.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte, Praxisübungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als Betriebsstandard wiederholbar bleiben.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Systemarchitektur, Datenbankadministration, Plattformbetrieb, technische Projektleitung und Disaster-Recovery-Verantwortung |
| Voraussetzungen: | Erfahrung mit relationalen Datenbanken, Windows-Servern, Backup und Restore sowie Grundkenntnisse der vSEC:CMS-Komponenten |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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