emBoot-Secure übernimmt nicht den Download des Updates; die Anwendung transportiert und speichert das Paket für den Bootloader. Das Seminar definiert diese Schnittstelle vollständig und baut robuste Abläufe für vernetzte, eingeschränkte und vollständig offline betriebene Embedded-Systeme auf.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Verantwortungen von Anwendung, Transport, Speicher und Bootloader klar trennen.
- Ein robustes Staging- und Übergabeprotokoll für Updatepakete entwerfen.
- Online-, lokale und physische Transportkanäle sicher integrieren.
- Unterbrechung, Wiederaufnahme, Duplikate und Speichergrenzen beherrschen.
- Rollout-, Service- und Offline-Prozesse mit eindeutigen Kontrollen dokumentieren.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Aufgabentrennung zwischen Anwendung und Bootloader
Schwerpunkt: Download, Authentisierung des Kanals, Paketannahme, Speicherung, Statusübergabe, Neustart und Bootloader-Verarbeitung.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Aufgabentrennung zwischen Anwendung und Bootloader“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Download, Authentisierung des Kanals, Paketannahme, Speicherung, Statusübergabe, Neustart und Bootloader-Verarbeitung modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Sicherheitsgrenzen, Fehlerverhalten und Nachvollziehbarkeit mit definierten Positiv-, Negativ- und Manipulationsfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen eindeutigen Schnittstellenvertrag dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
2. Staging-Speicher und Paketpersistenz
Schwerpunkt: interner oder externer Flash, Dateisystem, Rohbereich, Größe, Ausrichtung, Verschleiß, Integritätsmarker und Löschregeln.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Staging-Speicher und Paketpersistenz“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von interner oder externer Flash, Dateisystem, Rohbereich, Größe, Ausrichtung, Verschleiß, Integritätsmarker und Löschregeln modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Sicherheitsgrenzen, Fehlerverhalten und Nachvollziehbarkeit mit definierten Positiv-, Negativ- und Manipulationsfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein belastbares Staging- und Lebenszykluskonzept dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
3. Online-Transportkanäle
Schwerpunkt: Ethernet, Wi-Fi, Mobilfunk, Sitzungsabbruch, Bandbreite, Chunking, Wiederaufnahme, Serverantworten und Fehlerklassen.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Online-Transportkanäle“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Ethernet, Wi-Fi, Mobilfunk, Sitzungsabbruch, Bandbreite, Chunking, Wiederaufnahme, Serverantworten und Fehlerklassen modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Sicherheitsgrenzen, Fehlerverhalten und Nachvollziehbarkeit mit definierten Positiv-, Negativ- und Manipulationsfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen robusten vernetzten Übertragungsablauf dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
4. Lokale und Offline-Kanäle
Schwerpunkt: USB, SD-Karte, CAN, Servicegerät, physischer Zugriff, Medienkontrolle, Bedienfehler und geschlossene Netze.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Lokale und Offline-Kanäle“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von USB, SD-Karte, CAN, Servicegerät, physischer Zugriff, Medienkontrolle, Bedienfehler und geschlossene Netze modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Sicherheitsgrenzen, Fehlerverhalten und Nachvollziehbarkeit mit definierten Positiv-, Negativ- und Manipulationsfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen kontrollierten Offline-Updateprozess dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
5. Paketannahme und Vorprüfung
Schwerpunkt: Dateigröße, Produktkennung, Header, Hash, Speicherplatz, Duplikat, Version, Quarantäne und Übergabemarker.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Paketannahme und Vorprüfung“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Dateigröße, Produktkennung, Header, Hash, Speicherplatz, Duplikat, Version, Quarantäne und Übergabemarker modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Sicherheitsgrenzen, Fehlerverhalten und Nachvollziehbarkeit mit definierten Positiv-, Negativ- und Manipulationsfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen sicheren Annahme- und Vorprüfpfad dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
6. Unterbrechung, Wiederaufnahme und Idempotenz
Schwerpunkt: Teilpakete, Checkpoints, Retries, Timeouts, doppelte Lieferung, bereits installierte Version und Aufräumregeln.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Unterbrechung, Wiederaufnahme und Idempotenz“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Teilpakete, Checkpoints, Retries, Timeouts, doppelte Lieferung, bereits installierte Version und Aufräumregeln modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Sicherheitsgrenzen, Fehlerverhalten und Nachvollziehbarkeit mit definierten Positiv-, Negativ- und Manipulationsfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein idempotentes Transport- und Staging-Verfahren dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
7. Rollout, Service und Feldbetrieb
Schwerpunkt: Pilotgruppen, Wellen, Wartungsfenster, lokale Freigabe, Rückmeldung, Supportdaten, Offline-Inventar und Paketentzug.
- Ausgangslage, Schutzbedarf und Zielkriterien für den Themenblock „Rollout, Service und Feldbetrieb“ erfassen.
- Relevante Komponenten, Daten, Rollen und Abhängigkeiten anhand von Pilotgruppen, Wellen, Wartungsfenster, lokale Freigabe, Rückmeldung, Supportdaten, Offline-Inventar und Paketentzug modellieren.
- Die erforderliche Konfiguration, Implementierung oder Prozessfolge am Laborsystem beziehungsweise am Architekturmodell schrittweise umsetzen.
- Funktion, Sicherheitsgrenzen, Fehlerverhalten und Nachvollziehbarkeit mit definierten Positiv-, Negativ- und Manipulationsfällen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen operationalisierbaren Rollout- und Serviceplan dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Entwurf eines Staging-Layouts für internen Flash und externes Speichermedium.
- Implementierung eines chunkbasierten Transfers mit Wiederaufnahme und Duplikatkontrolle.
- Planung eines USB- oder SD-Karten-Updates für ein geschlossenes Industrienetz.
- Simulation von Verbindungsabbruch, vollem Speicher und beschädigtem Speichermedium.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Embedded- und Kommunikationssoftware-Entwicklung, IoT- und Geräteintegration, Service Engineering, Bootloader-Teams und technischer Betrieb.
Voraussetzungen: Embedded-C-Kenntnisse, Erfahrung mit mindestens einem Transportprotokoll oder Speichermedium sowie Grundlagen der emBoot-Secure-Updatekette.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Architekturarbeit, Demonstrationen, strukturierte Implementierungsschritte, praktische Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Jede Übung verwendet definierte Ausgangswerte, Prüfpunkte, Negativfälle und Dokumentationsanforderungen, damit die erarbeiteten Abläufe als Entwicklungs-, Produktions- oder Betriebsstandard wiederholbar bleiben.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Embedded- und Kommunikationssoftware-Entwicklung, IoT- und Geräteintegration, Service Engineering, Bootloader-Teams und technischer Betrieb |
| Voraussetzungen: | Embedded-C-Kenntnisse, Erfahrung mit mindestens einem Transportprotokoll oder Speichermedium sowie Grundlagen der emBoot-Secure-Updatekette |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Architekturarbeit, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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