Seminar / Training
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Kapitel 1: Pritunl-Zero-Architektur und Zugriffspfade
- Kapitel 2: Installation und Basiskonfiguration von Pritunl Zero
- Kapitel 3: Erster Dienst, erste Rolle und technische Baseline
- Kapitel 4: Rollenmodell und Least-Privilege-Zugriff
- Kapitel 5: Protokollierung und Fehleranalyse in Pritunl Zero
- Praxislabor
- Methodik
Seminarprofil
Das zweitägige Praxisseminar führt von einer leeren Linux-Umgebung zu einem abgenommenen Pritunl-Zero-Pilot. DNS, MongoDB, TLS, Administrationszugang, Rolle und erster Webdienst werden in einer sicheren Reihenfolge eingerichtet.
Zusätzlich wird der SSH-Funktionsbereich eingeordnet und eine minimale Vertrauensstruktur vorbereitet. Positiv- und Negativtests sowie eine strukturierte Fehleranalyse schaffen eine Referenz-Baseline für spätere Dienste und Spezialisierungen.
Zielgruppe
Linux-, Security- und Plattformadministratoren, Systemintegratoren, technische Projektteams und Betreiber, die Pritunl Zero neu aufbauen oder übernehmen.
Voraussetzungen
Linux, DNS, TLS, Reverse-Proxy- und SSH-Grundlagen sowie grundlegendes Verständnis von SSO und Rollenmodellen.
Seminarinhalte
Die folgenden Kapitel verbinden fachliche Einordnung, nachvollziehbare Konfigurationsschritte, technische Kontrollen und eine praktische Übung. Jede Änderung wird mit einem Sollzustand sowie mindestens einem Prüfpunkt abgeschlossen.
Kapitel 1: Pritunl-Zero-Architektur und Zugriffspfade
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Webzugriff, SSH-Zertifikatszugriff, Bastion, Hostzertifikate und optionale…
- Komponenten aus Zero-Server, MongoDB, Diensten, Authorities, Rollen, Identi…
- Benutzerpfad vom Aufruf über SSO, MFA oder WebAuthn bis zur Freigabe des Zi…
- Management-, Proxy-, Zertifikats- und SSH-Datenpfade mit benötigten Ports u…
- Hochverfügbarkeits-, Sicherungs- und Protokollierungsanforderungen bereits…
- Nicht geeignete Protokolle und Anwendungen identifizieren, die weiterhin ei…
- Praxisübung
Pritunl Zero schützt Webanwendungen und SSH-Zugriffe mit vorgeschalteter Authentisierung, Richtlinien und kurzlebigen Vertrauensnachweisen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Webzugriff, SSH-Zertifikatszugriff, Bastion, Hostzertifikate und optionale Endpoint-Überwachung fachlich voneinander trennen.
- Komponenten aus Zero-Server, MongoDB, Diensten, Authorities, Rollen, Identitätsanbieter, DNS und Zertifikaten darstellen.
- Benutzerpfad vom Aufruf über SSO, MFA oder WebAuthn bis zur Freigabe des Zielsystems nachzeichnen.
- Management-, Proxy-, Zertifikats- und SSH-Datenpfade mit benötigten Ports und Vertrauensgrenzen dokumentieren.
- Hochverfügbarkeits-, Sicherungs- und Protokollierungsanforderungen bereits im Grunddesign berücksichtigen.
- Nicht geeignete Protokolle und Anwendungen identifizieren, die weiterhin einen VPN- oder anderen kontrollierten Netzwerkpfad benötigen.
Praxisübung
Für drei Webanwendungen und eine Linux-Administrationszone wird eine vollständige Zero-Trust-Zugriffsskizze erstellt.
Kapitel 2: Installation und Basiskonfiguration von Pritunl Zero
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Unterstützte Plattform, Ressourcen, Hostname, DNS, NTP, MongoDB und Firewal…
- Separate Namen für Administrationsoberfläche und erste geschützte Dienste f…
- Erforderliche HTTP- und HTTPS-Pfade für den gewählten Zertifikatsvalidierun…
- Pakete und Dienste installieren, Datenbankverbindung setzen und den initial…
- Root-Domain, Zertifikatsoptionen, Zeit, Protokollierung und grundlegende Sy…
- Dienststatus, Datenbankzugriff, Administrationsoberfläche, Neustart und Zer…
- Praxisübung
Die Erstinstallation verbindet vorbereitete DNS-Namen, TLS-Anforderungen, Datenbank und einen abgesicherten Administratorzugang.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Unterstützte Plattform, Ressourcen, Hostname, DNS, NTP, MongoDB und Firewallpfade vorbereiten.
- Separate Namen für Administrationsoberfläche und erste geschützte Dienste festlegen.
- Erforderliche HTTP- und HTTPS-Pfade für den gewählten Zertifikatsvalidierungsweg freigeben.
- Pakete und Dienste installieren, Datenbankverbindung setzen und den initialen Administratorzugang absichern.
- Root-Domain, Zertifikatsoptionen, Zeit, Protokollierung und grundlegende Systemeinstellungen prüfen.
- Dienststatus, Datenbankzugriff, Administrationsoberfläche, Neustart und Zertifikatsausstellung mit einer Baseline abnehmen.
Praxisübung
Eine frische Instanz wird bis zur abgesicherten Administrationsoberfläche installiert und anhand einer reproduzierbaren Checkliste validiert.
Kapitel 3: Erster Dienst, erste Rolle und technische Baseline
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Eine Testrolle mit eindeutiger Zweckbezeichnung und kleinem Benutzerkreis a…
- Einen internen Testwebdienst mit eigenem DNS-Namen und klarer Backendadress…
- Rolle dem Dienst zuordnen und zunächst nur die notwendige Authentisierung v…
- TLS-Ausstellung und Verbindung zum Backend getrennt kontrollieren.
- Erlaubten Benutzer, nicht berechtigten Benutzer und Zugriff aus einem block…
- Konfiguration, Protokolle und erwartete Fehlermeldungen als Referenz-Baseli…
- Praxisübung
Ein minimaler Aufbau dient als Referenz für spätere Dienste und verhindert, dass Fehler aus einer komplexen Startkonfiguration stammen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Eine Testrolle mit eindeutiger Zweckbezeichnung und kleinem Benutzerkreis anlegen.
- Einen internen Testwebdienst mit eigenem DNS-Namen und klarer Backendadresse erfassen.
- Rolle dem Dienst zuordnen und zunächst nur die notwendige Authentisierung verlangen.
- TLS-Ausstellung und Verbindung zum Backend getrennt kontrollieren.
- Erlaubten Benutzer, nicht berechtigten Benutzer und Zugriff aus einem blockierten Netz testen.
- Konfiguration, Protokolle und erwartete Fehlermeldungen als Referenz-Baseline sichern.
Praxisübung
Ein einfacher Webdienst wird mit einer Rolle veröffentlicht; drei positive und negative Zugriffsfälle werden vollständig dokumentiert.
Kapitel 4: Rollenmodell und Least-Privilege-Zugriff
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Anwendungen und SSH-Ziele nach Funktion, Umgebung und Schutzbedarf gruppieren.
- Rollen aus tatsächlichen Aufgaben statt aus einzelnen Personen ableiten.
- Identitätsgruppen eindeutig auf Rollen abbilden und Groß-/Kleinschreibung s…
- Rollen nur den erforderlichen Diensten, Authorities oder Netzwerkbedingunge…
- Sammelrollen, Administratorrollen und temporäre Projektrollen getrennt beha…
- Regelmäßige Rezertifizierung mit Eigentümer, Mitgliederliste, zugeordneten…
- Praxisübung
Rollen werden fachlich verständlich, technisch eindeutig und ohne unkontrollierte Verschachtelung aufgebaut.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Anwendungen und SSH-Ziele nach Funktion, Umgebung und Schutzbedarf gruppieren.
- Rollen aus tatsächlichen Aufgaben statt aus einzelnen Personen ableiten.
- Identitätsgruppen eindeutig auf Rollen abbilden und Groß-/Kleinschreibung sowie Namenskonventionen prüfen.
- Rollen nur den erforderlichen Diensten, Authorities oder Netzwerkbedingungen zuweisen.
- Sammelrollen, Administratorrollen und temporäre Projektrollen getrennt behandeln.
- Regelmäßige Rezertifizierung mit Eigentümer, Mitgliederliste, zugeordneten Zielen und letzter Nutzung durchführen.
Praxisübung
Aus einer gemischten Benutzerliste entsteht ein Rollenmodell für Produktion, Test, Support und externe Wartung; überbreite Zuordnungen werden entfernt.
Kapitel 5: Protokollierung und Fehleranalyse in Pritunl Zero
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Fehlerbild mit Dienstname, Benutzer, Rolle, Netzwerk, Zeitpunkt und Browser…
- DNS-Auflösung, Erreichbarkeit, Zertifikatskette und Systemzeit als äußere V…
- SSO-, MFA-, WebAuthn-, Rollen- und Netzwerkrichtlinien anhand der Protokoll…
- Bei Webdiensten Proxyverbindung, Backendstatus, Header, Weiterleitung und Z…
- Bei SSH Authority, Zertifikatslaufzeit, Principal, Bastion, Hostzertifikat…
- Ursache und Korrektur mit einem reproduzierbaren Positiv- und Negativtest a…
- Praxisübung
Fehler werden anhand des tatsächlichen Pfads von DNS über TLS und Identität bis Backend oder SSH-Ziel eingegrenzt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Fehlerbild mit Dienstname, Benutzer, Rolle, Netzwerk, Zeitpunkt und Browser- beziehungsweise SSH-Clientdaten erfassen.
- DNS-Auflösung, Erreichbarkeit, Zertifikatskette und Systemzeit als äußere Voraussetzungen prüfen.
- SSO-, MFA-, WebAuthn-, Rollen- und Netzwerkrichtlinien anhand der Protokolle unterscheiden.
- Bei Webdiensten Proxyverbindung, Backendstatus, Header, Weiterleitung und Zeitüberschreitung kontrollieren.
- Bei SSH Authority, Zertifikatslaufzeit, Principal, Bastion, Hostzertifikat und Zielhostprotokoll prüfen.
- Ursache und Korrektur mit einem reproduzierbaren Positiv- und Negativtest abschließen.
Praxisübung
Vier vorbereitete Störungen – falsches DNS, SSO-Gruppenfehler, nicht erreichbares Backend und falscher SSH-Principal – werden schichtweise diagnostiziert.
Praxislabor
Eine frische Instanz wird installiert, mit DNS und TLS versehen und durch einen geschützten Testwebdienst validiert. Eine erste Rolle und SSO-Vorbereitung werden ergänzt. Falsches DNS, nicht erreichbares Backend und fehlende Rolle dienen als gezielte Diagnosefälle.
Methodik
Kurze Fachblöcke, Live-Demonstration und überwiegend geführte Laborarbeit. Installations-, Baseline- und Abnahmechecklisten sorgen für einen reproduzierbaren Aufbau.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Linux-, Security- und Plattformadministratoren sowie Systemintegratoren |
| Voraussetzungen: | Linux, DNS, TLS, Reverse Proxy, SSH und IAM-Grundlagen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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