Seminar Pritunl – Backup, Upgrade und Wiederherstellung

Seminar / Training

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
  5. Kapitel 1: Sicherung und Wiederherstellung
  6. Kapitel 2: Upgradeplanung und kontrollierte Aktualisierung
  7. Kapitel 3: Datenbank- und Konfigurationsreparatur
  8. Kapitel 4: Notfallhandbuch und Betriebsübergabe
  9. Kapitel 5: Failover-, Wartungs- und Wiederanlauftests
  10. Praxislabor
  11. Methodik

Seminarprofil

Das zweitägige Betriebsseminar behandelt den vollständigen Lebenszyklus von Sicherung, Aktualisierung und Wiederanlauf. Dabei wird klar getrennt zwischen einer vorhandenen Datei, einer konsistenten Sicherung und einer tatsächlich getesteten Wiederherstellung.

Updates werden mit Versionsinventar, Kompatibilitätsprüfung, Testumgebung, Abnahmematrix und klarer Rückfallentscheidung vorbereitet. Reparaturbefehle oder Downgrades ersetzen keinen Wiederherstellungsplan; deshalb wird ein ausführbares Notfallhandbuch aufgebaut und praktisch geprüft.

Zielgruppe

Pritunl- und Linux-Administratoren, Datenbankverantwortliche, Plattform- und SRE-Teams, IT-Notfallmanagement sowie technische Betriebsleitungen.

Voraussetzungen

Praktische Pritunl-Administration, Linux-Systembetrieb, Grundkenntnisse zu MongoDB, Sicherungsmedien und Change-Management.

Seminarinhalte

Die folgenden Kapitel verbinden fachliche Einordnung, nachvollziehbare Konfigurationsschritte, technische Kontrollen und eine praktische Übung. Jede Änderung wird mit einem Sollzustand sowie mindestens einem Prüfpunkt abgeschlossen.

Kapitel 1: Sicherung und Wiederherstellung

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels

  1. Sicherungsumfang aus MongoDB-Daten, Anwendungsparametern, TLS-Material, Aut…
  2. Konsistentes Datenbank-Backup mit eindeutiger Zeit, Version und Prüfsumme e…
  3. Sicherungen verschlüsseln, getrennt vom Produktivsystem ablegen und Zugriff…
  4. Aufbewahrung nach täglichen, wöchentlichen und langfristigen Wiederherstell…
  5. Rücksicherung in isolierter Umgebung durchführen und Benutzer, Server, Rout…
  6. Erreichte Wiederherstellungszeit und Datenverlustspanne dokumentieren und g…
  7. Praxisübung

Eine Sicherung ist nur dann belastbar, wenn Umfang, Schutz, Aufbewahrung und Rücksicherung nachgewiesen sind.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Sicherungsumfang aus MongoDB-Daten, Anwendungsparametern, TLS-Material, Automatisierung und externer Infrastruktur festlegen.
  2. Konsistentes Datenbank-Backup mit eindeutiger Zeit, Version und Prüfsumme erzeugen.
  3. Sicherungen verschlüsseln, getrennt vom Produktivsystem ablegen und Zugriff nach dem Minimalprinzip begrenzen.
  4. Aufbewahrung nach täglichen, wöchentlichen und langfristigen Wiederherstellungspunkten planen.
  5. Rücksicherung in isolierter Umgebung durchführen und Benutzer, Server, Routen, Profile und Administrationszugang prüfen.
  6. Erreichte Wiederherstellungszeit und Datenverlustspanne dokumentieren und gegen die Vorgaben bewerten.

Praxisübung

Eine vollständige Sicherung wird erzeugt, absichtlich aus dem Produktivpfad entfernt und auf einem frischen Testsystem wiederhergestellt.

Kapitel 2: Upgradeplanung und kontrollierte Aktualisierung

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels

  1. Aktuelle Versionen von Anwendung, Datenbank, Betriebssystem, Clients und Er…
  2. Zielversion, unterstützte Upgradefolge, Datenbankanforderungen und bekannte…
  3. Aktuelle Sicherung und getestete Wiederherstellung als Freigabebedingung fe…
  4. Upgrade in einer repräsentativen Testumgebung mit Kopie der Konfiguration u…
  5. Produktive Knoten in einer festgelegten Reihenfolge aktualisieren und Zusta…
  6. Rollbackgrenze vor möglichen Datenbankschemaänderungen bestimmen und bei Pr…
  7. Praxisübung

Updates werden mit Kompatibilitätsprüfung, Testumgebung und Rückfallentscheidung durchgeführt. Ein ungeprüftes Downgrade ist kein Rollbackplan.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Aktuelle Versionen von Anwendung, Datenbank, Betriebssystem, Clients und Erweiterungen inventarisieren.
  2. Zielversion, unterstützte Upgradefolge, Datenbankanforderungen und bekannte Einschränkungen prüfen.
  3. Aktuelle Sicherung und getestete Wiederherstellung als Freigabebedingung festlegen.
  4. Upgrade in einer repräsentativen Testumgebung mit Kopie der Konfiguration und festen Abnahmetests durchführen.
  5. Produktive Knoten in einer festgelegten Reihenfolge aktualisieren und Zustand nach jedem Schritt kontrollieren.
  6. Rollbackgrenze vor möglichen Datenbankschemaänderungen bestimmen und bei Problemen bevorzugt Wiederherstellung statt unkontrolliertem Downgrade einsetzen.

Praxisübung

Ein Upgradeplan mit Vorprüfung, Wartungsfenster, Knotenreihenfolge, Abnahmematrix und eindeutiger Abbruchentscheidung wird erstellt.

Kapitel 3: Datenbank- und Konfigurationsreparatur

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels

  1. Fehlerzustand, letzte Änderung, Dienstprotokolle, Datenbankstatus und freie…
  2. Netzwerk-, Authentifizierungs- und Verbindungsfehler von tatsächlicher Date…
  3. Nur dokumentierte Diagnose- und Reparaturfunktionen auf einer Kopie oder na…
  4. Bei beschädigter Konfiguration einen definierten Wiederherstellungspunkt au…
  5. Anwendungsversion und Datenbankstand auf Kompatibilität prüfen, bevor Diens…
  6. Nach Reparatur vollständige Funktions- und Negativtests durchführen und Urs…
  7. Praxisübung

Reparaturmaßnahmen folgen einer Eskalationskette von Diagnose über gesicherte Korrektur bis zur vollständigen Wiederherstellung.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Fehlerzustand, letzte Änderung, Dienstprotokolle, Datenbankstatus und freien Speicher sichern, bevor Änderungen erfolgen.
  2. Netzwerk-, Authentifizierungs- und Verbindungsfehler von tatsächlicher Datenkorruption trennen.
  3. Nur dokumentierte Diagnose- und Reparaturfunktionen auf einer Kopie oder nach aktueller Sicherung einsetzen.
  4. Bei beschädigter Konfiguration einen definierten Wiederherstellungspunkt auswählen und die Datenbank kontrolliert zurücksetzen.
  5. Anwendungsversion und Datenbankstand auf Kompatibilität prüfen, bevor Dienste wieder freigegeben werden.
  6. Nach Reparatur vollständige Funktions- und Negativtests durchführen und Ursache sowie Prävention dokumentieren.

Praxisübung

Drei Störungsbilder – falsche Datenbank-URI, fehlende Authentisierung und inkonsistenter Sicherungsstand – werden diagnostiziert und behoben.

Kapitel 4: Notfallhandbuch und Betriebsübergabe

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels

  1. Auslösekriterien für Störung, schwerwiegenden Vorfall und vollständigen Wie…
  2. Rollen für technische Leitung, Entscheidung, Kommunikation, Identitätsmanag…
  3. Priorisierte Wiederanlaufreihenfolge für Datenbank, Anwendung, DNS, Zertifi…
  4. Zugangsdaten, Notfallkonten, Sicherungspfade und Vertrauensanker geschützt…
  5. Statusmeldungen, Eskalation und Rückkehr in den Regelbetrieb mit Checkliste…
  6. Handbuch mindestens jährlich und nach wesentlichen Änderungen durch einen u…
  7. Praxisübung

Ein Notfallhandbuch reduziert Entscheidungen unter Zeitdruck und verbindet technische Schritte mit Zuständigkeiten und Kommunikationswegen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Auslösekriterien für Störung, schwerwiegenden Vorfall und vollständigen Wiederanlauf festlegen.
  2. Rollen für technische Leitung, Entscheidung, Kommunikation, Identitätsmanagement und Netzwerkbetrieb zuweisen.
  3. Priorisierte Wiederanlaufreihenfolge für Datenbank, Anwendung, DNS, Zertifikate, VPN-Server und Clients dokumentieren.
  4. Zugangsdaten, Notfallkonten, Sicherungspfade und Vertrauensanker geschützt und offline verfügbar halten.
  5. Statusmeldungen, Eskalation und Rückkehr in den Regelbetrieb mit Checklisten standardisieren.
  6. Handbuch mindestens jährlich und nach wesentlichen Änderungen durch einen unangekündigten Test verifizieren.

Praxisübung

Aus einer technischen Dokumentation wird ein ausführbares Notfallhandbuch erstellt und in einer Tabletop-Übung gegen einen Totalausfall geprüft.

Kapitel 5: Failover-, Wartungs- und Wiederanlauftests

Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels

  1. Für Host, Datenbank, Load Balancer, DNS, Internetpfad und Zertifikat einen…
  2. Vor Testbeginn aktive Sitzungen, Systemzustand, Replikation und Monitoringw…
  3. Komponente kontrolliert außer Betrieb nehmen und Zeit bis Erkennung, Umscha…
  4. Neue und bestehende Sitzungen, Profilabruf, Administration, Routing und Pro…
  5. Komponente geordnet zurückführen und Split-Brain-, Doppelroute- oder Replik…
  6. Abweichungen in Maßnahmen, Verantwortliche und Wiederholungstermin überführen.
  7. Praxisübung

Hochverfügbarkeit gilt erst nach reproduzierbaren Tests. Jede Komponente erhält einen eigenen Ausfallfall mit klarer Erwartung.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Für Host, Datenbank, Load Balancer, DNS, Internetpfad und Zertifikat einen getrennten Testfall definieren.
  2. Vor Testbeginn aktive Sitzungen, Systemzustand, Replikation und Monitoringwerte erfassen.
  3. Komponente kontrolliert außer Betrieb nehmen und Zeit bis Erkennung, Umschaltung und Wiederherstellung messen.
  4. Neue und bestehende Sitzungen, Profilabruf, Administration, Routing und Protokollierung prüfen.
  5. Komponente geordnet zurückführen und Split-Brain-, Doppelroute- oder Replikationsprobleme ausschließen.
  6. Abweichungen in Maßnahmen, Verantwortliche und Wiederholungstermin überführen.

Praxisübung

Ein vollständiges Failover-Drehbuch wird in einer Laborumgebung ausgeführt; Zielzeiten und tatsächliche Unterbrechungen werden gegenübergestellt.

Praxislabor

Eine vorhandene Testumgebung wird gesichert, auf einem frischen System wiederhergestellt und gegen eine Abnahmematrix geprüft. Danach wird ein Upgrade geplant und simuliert. Ein fehlerhafter Datenbankpfad erzwingt die Entscheidung zwischen Reparatur und Restore; der Vorgang wird in das Notfallhandbuch überführt.

Methodik

Fachvortrag mit Checklisten, Demonstrationen von Sicherung und Rücksicherung, geführte Upgradeplanung sowie ein zusammenhängendes Recovery-Labor. Jede technische Maßnahme wird mit Freigabebedingung und Rückfallpunkt versehen.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Administratoren, Datenbank-, Plattform- und Notfallteams
Voraussetzungen: Pritunl-Betrieb, Linux und MongoDB-Grundkenntnisse
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Bremen 2 Tage
Berlin 2 Tage
Mainz 2 Tage
Erfurt 2 Tage
Darmstadt 2 Tage
Frankfurt 2 Tage
Paderborn 2 Tage
Essen 2 Tage
Konstanz 2 Tage
Freiburg 2 Tage
Potsdam 2 Tage
Flensburg 2 Tage
Leipzig 2 Tage
Hamm 2 Tage
Rostock 2 Tage
Hamburg 2 Tage
Luxemburg 2 Tage
Hannover 2 Tage
Stuttgart 2 Tage
Dresden 2 Tage
Madgeburg 2 Tage
Regensburg 2 Tage
Jena 2 Tage
Trier 2 Tage
München 2 Tage
Friedrichshafen 2 Tage
Kassel 2 Tage
Ulm 2 Tage
Münster 2 Tage
Nürnberg 2 Tage
Köln 2 Tage
Wuppertal 2 Tage
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