Seminar / Training
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Kapitel 1: Sicherung und Wiederherstellung
- Kapitel 2: Upgradeplanung und kontrollierte Aktualisierung
- Kapitel 3: Datenbank- und Konfigurationsreparatur
- Kapitel 4: Notfallhandbuch und Betriebsübergabe
- Kapitel 5: Failover-, Wartungs- und Wiederanlauftests
- Praxislabor
- Methodik
Seminarprofil
Das zweitägige Betriebsseminar behandelt den vollständigen Lebenszyklus von Sicherung, Aktualisierung und Wiederanlauf. Dabei wird klar getrennt zwischen einer vorhandenen Datei, einer konsistenten Sicherung und einer tatsächlich getesteten Wiederherstellung.
Updates werden mit Versionsinventar, Kompatibilitätsprüfung, Testumgebung, Abnahmematrix und klarer Rückfallentscheidung vorbereitet. Reparaturbefehle oder Downgrades ersetzen keinen Wiederherstellungsplan; deshalb wird ein ausführbares Notfallhandbuch aufgebaut und praktisch geprüft.
Zielgruppe
Pritunl- und Linux-Administratoren, Datenbankverantwortliche, Plattform- und SRE-Teams, IT-Notfallmanagement sowie technische Betriebsleitungen.
Voraussetzungen
Praktische Pritunl-Administration, Linux-Systembetrieb, Grundkenntnisse zu MongoDB, Sicherungsmedien und Change-Management.
Seminarinhalte
Die folgenden Kapitel verbinden fachliche Einordnung, nachvollziehbare Konfigurationsschritte, technische Kontrollen und eine praktische Übung. Jede Änderung wird mit einem Sollzustand sowie mindestens einem Prüfpunkt abgeschlossen.
Kapitel 1: Sicherung und Wiederherstellung
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Sicherungsumfang aus MongoDB-Daten, Anwendungsparametern, TLS-Material, Aut…
- Konsistentes Datenbank-Backup mit eindeutiger Zeit, Version und Prüfsumme e…
- Sicherungen verschlüsseln, getrennt vom Produktivsystem ablegen und Zugriff…
- Aufbewahrung nach täglichen, wöchentlichen und langfristigen Wiederherstell…
- Rücksicherung in isolierter Umgebung durchführen und Benutzer, Server, Rout…
- Erreichte Wiederherstellungszeit und Datenverlustspanne dokumentieren und g…
- Praxisübung
Eine Sicherung ist nur dann belastbar, wenn Umfang, Schutz, Aufbewahrung und Rücksicherung nachgewiesen sind.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Sicherungsumfang aus MongoDB-Daten, Anwendungsparametern, TLS-Material, Automatisierung und externer Infrastruktur festlegen.
- Konsistentes Datenbank-Backup mit eindeutiger Zeit, Version und Prüfsumme erzeugen.
- Sicherungen verschlüsseln, getrennt vom Produktivsystem ablegen und Zugriff nach dem Minimalprinzip begrenzen.
- Aufbewahrung nach täglichen, wöchentlichen und langfristigen Wiederherstellungspunkten planen.
- Rücksicherung in isolierter Umgebung durchführen und Benutzer, Server, Routen, Profile und Administrationszugang prüfen.
- Erreichte Wiederherstellungszeit und Datenverlustspanne dokumentieren und gegen die Vorgaben bewerten.
Praxisübung
Eine vollständige Sicherung wird erzeugt, absichtlich aus dem Produktivpfad entfernt und auf einem frischen Testsystem wiederhergestellt.
Kapitel 2: Upgradeplanung und kontrollierte Aktualisierung
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Aktuelle Versionen von Anwendung, Datenbank, Betriebssystem, Clients und Er…
- Zielversion, unterstützte Upgradefolge, Datenbankanforderungen und bekannte…
- Aktuelle Sicherung und getestete Wiederherstellung als Freigabebedingung fe…
- Upgrade in einer repräsentativen Testumgebung mit Kopie der Konfiguration u…
- Produktive Knoten in einer festgelegten Reihenfolge aktualisieren und Zusta…
- Rollbackgrenze vor möglichen Datenbankschemaänderungen bestimmen und bei Pr…
- Praxisübung
Updates werden mit Kompatibilitätsprüfung, Testumgebung und Rückfallentscheidung durchgeführt. Ein ungeprüftes Downgrade ist kein Rollbackplan.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Aktuelle Versionen von Anwendung, Datenbank, Betriebssystem, Clients und Erweiterungen inventarisieren.
- Zielversion, unterstützte Upgradefolge, Datenbankanforderungen und bekannte Einschränkungen prüfen.
- Aktuelle Sicherung und getestete Wiederherstellung als Freigabebedingung festlegen.
- Upgrade in einer repräsentativen Testumgebung mit Kopie der Konfiguration und festen Abnahmetests durchführen.
- Produktive Knoten in einer festgelegten Reihenfolge aktualisieren und Zustand nach jedem Schritt kontrollieren.
- Rollbackgrenze vor möglichen Datenbankschemaänderungen bestimmen und bei Problemen bevorzugt Wiederherstellung statt unkontrolliertem Downgrade einsetzen.
Praxisübung
Ein Upgradeplan mit Vorprüfung, Wartungsfenster, Knotenreihenfolge, Abnahmematrix und eindeutiger Abbruchentscheidung wird erstellt.
Kapitel 3: Datenbank- und Konfigurationsreparatur
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Fehlerzustand, letzte Änderung, Dienstprotokolle, Datenbankstatus und freie…
- Netzwerk-, Authentifizierungs- und Verbindungsfehler von tatsächlicher Date…
- Nur dokumentierte Diagnose- und Reparaturfunktionen auf einer Kopie oder na…
- Bei beschädigter Konfiguration einen definierten Wiederherstellungspunkt au…
- Anwendungsversion und Datenbankstand auf Kompatibilität prüfen, bevor Diens…
- Nach Reparatur vollständige Funktions- und Negativtests durchführen und Urs…
- Praxisübung
Reparaturmaßnahmen folgen einer Eskalationskette von Diagnose über gesicherte Korrektur bis zur vollständigen Wiederherstellung.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Fehlerzustand, letzte Änderung, Dienstprotokolle, Datenbankstatus und freien Speicher sichern, bevor Änderungen erfolgen.
- Netzwerk-, Authentifizierungs- und Verbindungsfehler von tatsächlicher Datenkorruption trennen.
- Nur dokumentierte Diagnose- und Reparaturfunktionen auf einer Kopie oder nach aktueller Sicherung einsetzen.
- Bei beschädigter Konfiguration einen definierten Wiederherstellungspunkt auswählen und die Datenbank kontrolliert zurücksetzen.
- Anwendungsversion und Datenbankstand auf Kompatibilität prüfen, bevor Dienste wieder freigegeben werden.
- Nach Reparatur vollständige Funktions- und Negativtests durchführen und Ursache sowie Prävention dokumentieren.
Praxisübung
Drei Störungsbilder – falsche Datenbank-URI, fehlende Authentisierung und inkonsistenter Sicherungsstand – werden diagnostiziert und behoben.
Kapitel 4: Notfallhandbuch und Betriebsübergabe
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Auslösekriterien für Störung, schwerwiegenden Vorfall und vollständigen Wie…
- Rollen für technische Leitung, Entscheidung, Kommunikation, Identitätsmanag…
- Priorisierte Wiederanlaufreihenfolge für Datenbank, Anwendung, DNS, Zertifi…
- Zugangsdaten, Notfallkonten, Sicherungspfade und Vertrauensanker geschützt…
- Statusmeldungen, Eskalation und Rückkehr in den Regelbetrieb mit Checkliste…
- Handbuch mindestens jährlich und nach wesentlichen Änderungen durch einen u…
- Praxisübung
Ein Notfallhandbuch reduziert Entscheidungen unter Zeitdruck und verbindet technische Schritte mit Zuständigkeiten und Kommunikationswegen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Auslösekriterien für Störung, schwerwiegenden Vorfall und vollständigen Wiederanlauf festlegen.
- Rollen für technische Leitung, Entscheidung, Kommunikation, Identitätsmanagement und Netzwerkbetrieb zuweisen.
- Priorisierte Wiederanlaufreihenfolge für Datenbank, Anwendung, DNS, Zertifikate, VPN-Server und Clients dokumentieren.
- Zugangsdaten, Notfallkonten, Sicherungspfade und Vertrauensanker geschützt und offline verfügbar halten.
- Statusmeldungen, Eskalation und Rückkehr in den Regelbetrieb mit Checklisten standardisieren.
- Handbuch mindestens jährlich und nach wesentlichen Änderungen durch einen unangekündigten Test verifizieren.
Praxisübung
Aus einer technischen Dokumentation wird ein ausführbares Notfallhandbuch erstellt und in einer Tabletop-Übung gegen einen Totalausfall geprüft.
Kapitel 5: Failover-, Wartungs- und Wiederanlauftests
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Für Host, Datenbank, Load Balancer, DNS, Internetpfad und Zertifikat einen…
- Vor Testbeginn aktive Sitzungen, Systemzustand, Replikation und Monitoringw…
- Komponente kontrolliert außer Betrieb nehmen und Zeit bis Erkennung, Umscha…
- Neue und bestehende Sitzungen, Profilabruf, Administration, Routing und Pro…
- Komponente geordnet zurückführen und Split-Brain-, Doppelroute- oder Replik…
- Abweichungen in Maßnahmen, Verantwortliche und Wiederholungstermin überführen.
- Praxisübung
Hochverfügbarkeit gilt erst nach reproduzierbaren Tests. Jede Komponente erhält einen eigenen Ausfallfall mit klarer Erwartung.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Für Host, Datenbank, Load Balancer, DNS, Internetpfad und Zertifikat einen getrennten Testfall definieren.
- Vor Testbeginn aktive Sitzungen, Systemzustand, Replikation und Monitoringwerte erfassen.
- Komponente kontrolliert außer Betrieb nehmen und Zeit bis Erkennung, Umschaltung und Wiederherstellung messen.
- Neue und bestehende Sitzungen, Profilabruf, Administration, Routing und Protokollierung prüfen.
- Komponente geordnet zurückführen und Split-Brain-, Doppelroute- oder Replikationsprobleme ausschließen.
- Abweichungen in Maßnahmen, Verantwortliche und Wiederholungstermin überführen.
Praxisübung
Ein vollständiges Failover-Drehbuch wird in einer Laborumgebung ausgeführt; Zielzeiten und tatsächliche Unterbrechungen werden gegenübergestellt.
Praxislabor
Eine vorhandene Testumgebung wird gesichert, auf einem frischen System wiederhergestellt und gegen eine Abnahmematrix geprüft. Danach wird ein Upgrade geplant und simuliert. Ein fehlerhafter Datenbankpfad erzwingt die Entscheidung zwischen Reparatur und Restore; der Vorgang wird in das Notfallhandbuch überführt.
Methodik
Fachvortrag mit Checklisten, Demonstrationen von Sicherung und Rücksicherung, geführte Upgradeplanung sowie ein zusammenhängendes Recovery-Labor. Jede technische Maßnahme wird mit Freigabebedingung und Rückfallpunkt versehen.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Administratoren, Datenbank-, Plattform- und Notfallteams |
| Voraussetzungen: | Pritunl-Betrieb, Linux und MongoDB-Grundkenntnisse |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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